Frage zum Unterhaltsvorschuss

    • (1) 02.12.16 - 21:21

      Hallo zusammen!

      Ich habe eine sehr gute Freundin, die seit 2 Jahren geschieden ist und zwei Jungs hat.
      Sie verdient gutes Geld und kann die Kinder problemlos allein unterhalten.
      Bei ihrem Exmann sieht es nicht so rosig aus, er zahlt (und das wurde in der Trennungsvreinbarung festgelegt) monatlich € 100,-- pro Kind.

      Sie möchte jetzt Unterhaltsvorschuss beantragen, weil er darüber hinaus nichts mehr zahlen kann.
      Ist das möglich?

      Über Antworten freue ich mich!

      lg
      bruchetta

      • Hallo,

        wenn die Kinder nach derzeitiger Rechtslage unter 12 Jahre alt sind und sie nicht neu verheiratet ist, dann kann sie die Differenz zwischen vollem UHV und Unterhalt als UHV-Zahlung bekommen.

        Ihr Einkommen spielt keine Rolle und dem Vater laufen keine Schulden auf, wenn er nicht leistungsfähig ist und keine Titel über zu Hohe Unterhaltszahlungen hat.

        LG Küstenkönigin

        Hallo, ja, das ist möglich, die Voraussetzungen hat küstenqueen bereits geschrieben. Ob er tatsächlich darüber hinaus nichts bezahlen kann, wird allerdings von der Unterhaltsvorschusskasse überprüft werden, das ist trotz Titel alle 2 Jahre möglich. LG

        Huhu bruchetta

        Unterhaltsvorschuss ist ja angedacht für Kinder,

        wo ein Elternteil kein Unterhalt leisten kann, oder will!
        Das wird meines wissens bis zum 12. Lebensjahr gezahlt und kann vom Unterhaltspflichtigen zurückgefordert werden!
        Wenn der Ex nicht verpflichtet wurde da Unterhalt zu zahlen, hat sie auch kein recht Unterhaltsvorschuss zu bekommen!

        Unterhaltsvorschuss ist, wie der Name es sagt ein vorschuss...
        Wenn es keinen >Unterhaltspflichtigen< gibt, kann es auch keinen Vorschuss geben

        Lg

        • Das ist absoluter Unsinn.

          Unterhaltspflichtig sind Eltern schon Kraft Gesetzes. Der Vater zahlt Unterhalt, aber nicht in der notwendigen Höhe. Und der UnterhaltsPFLICHTIGE kann auch keinen Unterhaltsvorschuss zurück fordern. Das kann nur die Unterhaltsvorschusskasse, wenn die Voraussetzungen dafür vorliegen.

          Unterhaltsvorschuss kann der betreuende Elternteil immer beantragen. Rechtswidrig wäre der Antrag nur, wenn der andere Elternteil mehr als den UHV-Satz bezahlt und der Antragsteller das verschweigt.

          Dein Beitrag ist von vorn bis hinten falsch.

          Gruß Küstenkönigin

          • lese bite nochmal den Text der TE

            Und Vorschuss gibt es an Familien, wo ein ELTERNTEIL (hier der Vater) nicht zahlen kann!
            Wenn ein anderer Elternteil den Unterhalt des Kindes sichert, dann gibt es kein UHV
            denn dann muss leider der "vermögendere" den Unterhalt einklagen!
            Also ist mein Beitrag sicher nicht von vorn bis hinten falsch!
            Solltest du mitbekommen, das es anders war, dann häng es nicht an die grosse glocke!

            • Das Einkommen der Mutter ist irrelevant, wenn das Kind bei ihr lebt. Wenn das Kind bspw. unter 12 ist und der Vater 100 Euro zahlt, kann sie den Differenzbetrag zum UHV (derzeit 194 Euro) als UHV beantragen. Also 94 Euro.

              Welche große Glocke bitte? Ich kann mich nicht erinnern, einen Aushang gemacht zu haben ;-)

              Ganz ehrlich: Hör bitte auf hier so einen Blödsinn zu verbreiten. Wenn Du keine Ahnung hast antworte doch einfach nicht auf die Frage der TE.

              Und falls Du immer noch von Deinen falschen Behauptungen überzeugt bist: Wo ist denn die Rechtsgrundlage?

              • und überzeugt bin ich nur, weil meine Freundin den selben mist durch macht!
                Sie bekommt für ihre 2 (4+6) nämlich null geld, weil sie selbst zu viel verdient und auch vermögen hat!
                Uns wurde gesagtm das ihr rein rechtlich zwar Uhv zusethen würde, sie aber dieses selbst auslegen müsste und Zivielrechtlich zurückforden könnte....eben weil BEIDE Unterhaltsverpflichtet sind!!!

                • Es stimmt einfach nicht, was Du da schreibst! Das Jugendamt geht es absolut nichts an ob Vermögen da ist oder nicht und meines Wissens nach wird nicht einmal danach gefragt.

                  Wo ist denn nun die Rechtsgrundlage?

          Bist ja ganz toll

          Nur weil ich mich verschreibe, ich meinte sicher Unterhaltsberechtigte und nicht Pflichtige!

          Hoffe du hast dich noch nie verschrieben!
          Anstatt mal freundlich darauf hinzuweisen, nein versuchst noch einen blöd da stehen zu lassen...armselig...
          oder dumm weil du es selbst nicht gerafft hast!

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