Sorgerecht Eltern Gespräche (Beratung)

    • (1) 06.12.16 - 18:44

      Hallo,

      Ich weiß nicht so recht, ob ich hier richtig bin, oder ob ich nur im Vater forum schreiben darf.

      Ich habe einen kleinen Sohn, geboren im März diesen Jahres. Ich darf ihn (durch gerichtliche Vereinbarung) jeden Sonntag für 1,5 stunden sehen aber nur im Beisein der Mutter. Habe auch gerichtlich das gemeinsame Sorgerecht angefordert, dem hat die KM nur zugestimmt, wenn wir Eltern Beratungsgespräche beim Jugendamt machen, da sie der Meinung ist, dass ich nicht mit ihr kommunizieren kann. Habe diesen Gesprächen zugestimmt, weil ich das Sorgerecht wollte, Lust hab ich darauf aber keine. Sehe den Sinn darin nicht. Diese Gespräche sind allerdings im Gerichtsbeschluss festgehalten.

      Sie hatte bereits vor knapp 2 Monaten einen Termin alleine und eigentlich hätte ich auch schon einen gehabt, habe ihn allerdings schon 2 mal abgesagt, die dame vom Jugendamt lässt aber nicht locker und hat mich nun erneut zu einem Termin eingeladen, mit der Aussage, dass es die letzte Chance wäre.

      Jetzt wüsste ich gerne, was würde passieren, wenn ich diesen Termin nun wieder nicht wahr nehme? Ich meine, man kann mich ja wohl nicht zwingen?? Zumal ICH da keinen Grund für sehe.

      • Hallo

        >>> Diese Gespräche sind allerdings im Gerichtsbeschluss festgehalten. <<<

        >>> Jetzt wüsste ich gerne, was würde passieren, wenn ich diesen Termin nun wieder nicht wahr nehme? Ich meine, man kann mich ja wohl nicht zwingen?? <<<

        Merkste was? Und drei Mal darfst Du raten ...

        ... warum genau möchtest Du das Sorgerecht eigentlich haben?

        LG

        Willst du provozieren oder uns verscheißern?

        Hallo

        Die laden dich bestimmt nicht aus Langeweile zu einem Gespräch ein. Wenn du nicht mit denen kooperierst dann wirst du deine Konsequenzen daraus ziehen müssen, was genau das weiß ich nicht, aber die werden dir nicht ewig hinterherlaufen.

        Aber wirkliches Interesse hast du nicht zu haben.

        Und warum genau wolltest du das Sorgerecht?

        • Das Sorgerecht wollte ich und habe ich zugesprochen bekommen, weil ich auch an Entscheidungen die meinen Sohn betreffen beteiligt werden möchte.

          Und ich gebe gerne zu dass ich eigentlich weder zeit noch Lust dazu habe, zu diesem Einzelgespräch zu gehen. Ich bin teilzeit berufstätig und wohne auch nicht in der selben Stadt

          • >>> Und ich gebe gerne zu dass ich eigentlich weder zeit noch Lust dazu habe, zu diesem Einzelgespräch zu gehen. <<<

            Kein Lust trifft es wohl am ehesten ... warum hast Du Dich denn dann vor Gericht auf die Gespräche eingelassen? Hättest ja genau das vor Gericht sagen können ...

            ... ach, upps ... dann hätte es wohl die gemeinsame Sorge nicht gegeben ...

            ... und wie Du Dich hier schon in drei, vier Sätzen gibst, ist das Ansinnen der Kindsmutter ja nicht so abwegig gewesen ... Deine Kommunikations"freude" betreffend ... und das Gericht hat Dich ja offensichtlich genauso eingeschätzt.

            >>> Ich bin teilzeit berufstätig <<<

            Und hast keine Zeit ... #rofl#rofl#rofl

            Im Mitreden wollen bist Du ganz groß ... und im Engagement ganz klein ... was willst Du dann bitte dem gemeinsamen Sorgerecht ... mal abgesehen davon, der Kindsmutter Steine zwischen die Füße werfen zu können.

          • Du arbeitest in Teilzeit da wirst du doch mal
            Zeit haben dich da mal hinzusetzen und mit den Leuten zu reden. Es geht um dein Kind!

            Jetzt wo du das Sorgerecht hast denkst du auch das es das war und du jetzt einfach mitreden kannst wenn du mal Lust und Zeit hast, oder wie soll ich das verstehen?

            Willst du deiner Ex vielleicht einfach eins auswischen?

            Das Jugendamt will euch wahrscheinlich nur helfen und du hast einfach keine Lust darauf, naja du bist dann der gelackmeierte.

            Überleg dir aber gut dass das nicht positiv für dich ausfallen wird.

        "Und warum genau wolltest du das Sorgerecht? "

        So eine unverschämte Frage kann offensichtlich nur eine Frau stellen?!
        Weil es sein KIND ist. Und wenn unser Staat nicht so eine unverschämte diskriminierende Familienpolitik hätte dann müsste er auch nicht danach fragen und es gegebenfalls gerichtlich einfordern.

        • Ich bin eigentlich dafür das beide Elternteile das Sorgerecht haben so ist es nicht! Aber dann müssen sich auch beide um das Kind bemühen und beide für das Kind sorgen! Er sieht das Kind 1 mal die Woche und anstatt er zum Jugendamt geht um ein Gespräch zu führen was eigentlich bei einem Gericht veranlasst worden ist, hat er einfach keine Lust und keine Zeit sich mit dem Jugendamt über das Kind und dessen Zukunft zu unterhalten!

          • Hallo,
            ich bin der Meinung das grundsätzlich beide Elternteile das Sorgerecht für das Kind haben sollten.
            Und darum ist die Frage nach einem Warum für mich auch nicht nachvollziehbar.

            Ich glaube er hat eher keine Lust sich mit der Kindsmutter zu unterhalten.
            Viellecht möchte er sein Kind ja öfter sehen und vor Allem ohne Aufpasserin. Wer weiß das schon

            • Ich gebe dir darin recht, dass sorgerecht sollten im Idealfall beide Elternteile haben. Ist nun mal nicht immer so.

              Nun hat er das Sorgerecht ja bekommen mit der Voraussetzung das diese Gespräche stattfinden. Er scheint das Gericht nicht davon überzeugt zu haben, dass die beiden die Kommunikation alleine geregelt bekommen. Dennoch finde ich so wie er diese Sache handhabt, sieht das nicht nach Zuverlässigkeit aus und diese ist neben einer Kommunikation beim gemeisamen sorgerecht sehr wichtig. Vor allem weil hier Zeit nicht das Problem darstellt sondern eher mangelnde Interesse an den Gesprächen und keine Lust.

              • Hallo littlebaby87,
                noch hat er das Sorgerecht ja nicht.
                Weißt Du was mich eigentlich immer aufregt?
                Warum muss ein Elternteil ( in der Regel der unverheiratete Vater) sich ja offensichtlich für das Sorgerecht qualifizieren und das andere Elternteil ( die Mutter) bekommt es auf jeden Fall. Das ist doch gelinde gesagt Bullshit.

                Vater und Mutter eines Kindes müssen endlich gleich gestellt werden. Ohne das der Vater erst ein Eignungsprozess durchlaufen muss wo die Mutter ein automatisches Recht inne hat. Das ist Steinzeit.
                Vieleicht auch darum die Weigerung des TE.

                • Weil das Kind in den meisten Fällen bei der Mutter lebt? Die sich überwiegen kümmert? Hier ist doch das beste Beispiel, Vater will das GS hat aber kein Bock auf Gespräche und Co. Für was will er dann das GS wenn er sich nicht GEMEINSAM mit der Mutter um das Kind kümmern will und dazu gehört nun mal eine gemeinsame Kommunikation.

                  Hätte er den Termin beim JA wahrgenommen und hätte sich nicht grade wie der letzte Depp verhalten, hätte er das GS bestimmt schon. Heute zu Tage muss der andere Elternteil doch dem Kind Drogen geben oder es halb tot hauen damit es kein Sorgerecht bekommt, aber sonst bekommt er es doch in den restliche Fällen.

                  • "Weil das Kind in den meisten Fällen bei der Mutter lebt"
                    Ja, auch das ist leider gang und gebe. Und völlig falsch. Auch hier sollte langsam mit der Diskriminierung von Vätern Schluss sein.

                    " Heute zu Tage muss der andere Elternteil doch dem Kind Drogen geben oder es halb tot hauen damit es kein Sorgerecht bekommt, aber sonst bekommt er es doch in den restliche Fällen."

                    Mit einem Unterschied..
                    Die Frau hat es automatisch, der Mann bei nicht verheirateten Paaren nicht. Auch diese Ungleichheit muss dringend abgeschafft werden.

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