Schwiegereltern wollen mein Kind für sich alleine

    • (1) 07.01.17 - 23:11

      Guten Abend alle miteinander :)

      Ich bin 24 Jahre jung und alleinerziehend, mein Sohn ist 1 Jahr.
      Mein Ex ist 28.

      Zwischen meinem Ex, seinen Schwiegereltern und mir herrscht dicke Luft.
      Getrennt hatte ich mich Dez/2014, weil mein Ex seinen Mund vor der Mama nicht aufkriegt.
      Seine Eltern mögen meine Familie und mich nicht.
      Am Anfang war alles wunderbar aber danach hatten die uns den Rücken gekehrt.

      Naja, als ich dann mit Kind wieder zu meinen Eltern ging damit ich mir erstmal in Ruhe eine neue Wohnung suchen konnte, hat sich mein Ex und seine Eltern den Spaß erlaubt eine Kindeswohlgefährdung beim Jugendamt anzuzeigen + Familiengericht eingeschaltet, dass ich denen das Kind vorenthalte, was total gelogen war.
      Mein Sohn war erst 6 Monate jung.

      Das Jahr 2015 war die reinste Hölle für mich!
      Diese Menschen wollten, dass mir das Kind entzogen wird und mein Ex hat mir das auch genauso gesagt.

      Nov/2015 gab es dann einen richterlichen Beschluss, dass er das Kind 2x die Woche sehen kann.
      Di und Sa/ in ungerader Woche nur 1x.
      An den Samstagen kommen dann seine Eltern dazu.
      Di ist der Umgang für 2 Stunden und Samstag für 3 1/2 Stunden.

      Klar war ich am Anfang dabei damit sich unser Sohn sicher fühlt.
      Das ist ja auch eine Eingewöhnung wie bei der Kita.
      Da geht man ja auch nicht gleich am ersten Tag wieder nach Hause.

      Mein Ex ist jemand der sehr viel Druck ausübt und das sagt und macht was Mama will.
      Aber ich lasse mir nicht von seiner Mami sagen was ich zu tun und zu lassen habe in Bezug auf unser Sohn.

      Der erste Umgangstag mit Kind und seinen Eltern, klar war ich auch dabei.
      Seine Mutter hat einen auf nett und lieb getan, so als wäre nichts passiert.
      Hab mir das mit angesehen aber mein Auge war immer auf den Kleinen, wie er das alles so mitmacht.
      Im Laufe der Umgänge hat der Kindesvater keine Probleme gemacht, dass ich gehen sollte.
      Ich muss aber sagen, dass er am Anfang der Meinung war, dass ich verschwinden soll und nicht wissen darf wo er sich mit dem Kleinen aufhält.
      Nach etlichen Diskussionen haben wir auch das aus der Welt gebracht und uns einigen können, dass ich natürlich Bescheid kriege wo er ist, was er macht ist mir schnuppe.
      Aber wenn was ist, dass ich dann auch hinkann.
      Weil er weiß wo ich mich mit dem Kleinen aufhalte also darf ich das doch auch wissen!?

      Heute hatten wir auch Umgang, ist ja Samstag.
      Allerdings war der Kleine krank und ist noch leicht angeschlagen.
      Aber er tobt rum und hat gute Laune.
      Nun hatte ich den Kindesvater vorgeschlagen, dass ich heute beim Umgang dabei bin, weil der Kleine noch bisschen hibbelig ist und wenn er dann nicht mehr mag und kann, er dann auch Verständnis hat, dass wir etwas früher gehen können.
      Der Kindesvater hatte damit kein Problem, dass ich dabei bin aber seine Eltern schon.

      Er hat mir von seinen Eltern ausrichten lassen, dass ich zu verschwinden habe wenn sie die Samstage Umgang mit meinem Sohn haben, ansonsten kommen die dann nicht und verzichten auf den Umgang.
      Sie sind nämlich auch noch sauer auf mich, weil ich sie wegen Verleumdung angezeigt hatte.
      Zurecht zeige ich jmd an der mir mein Klnd mit allen Mitteln entziehen möchte.
      Und tatsächlich sind sie auch heute nicht gekommen.

      Sowas kann ich nicht einfach auf mich ruhen lassen.
      Meinen Sohn wollen die haben aber ich muss die Biege machen und dann verzichten die auch auf Umgang?
      Nach dieser Aussage traue ich diesen Leuten immer weniger.
      Ich muss doch sehen, dass es dem Kleinen auch in der Umgebung von seinen Eltern gut geht.
      Momentan weint er noch sehr viel wenn ich gehe und auch wenn er mir wieder gebracht wird streckt er die Arme nach mir und weint sehr.
      Klar muss ich sicherstellen, dass ihm auch seine Großeltern gut tun.
      Aber wenn ich verschwinden soll zeigt mir das ganz andere Karten.

      Lange habe ich überlegt einen betreuten Umgang für seine Eltern zu fordern oder gar Umgangsverbot.
      Nach all den Aktionen...will ich hier nicht alles aufzählen aber die haben sich eine Menge geleistet.

      Beim nächsten Umgang will ich den Kleinen nicht zu den Großeltern bringen.
      Ich kann das einfach nicht.

      An die Mütter da draußen, wie würdet ihr reagieren und was ist eure Meinung dazu?

      Ich danke schonmal für eure Zeit an alle die das lesen und hoffentlich beantworten werden ????????

      • Begleiteter Umgang durch z.b. paten oder jugendamt.

        Seine eltern haben das recht dich nicht sehen zu wollen.
        Du hast das recht zu wissen dass es ihm gut.geht.

        • Der Grund "Kontrollbedürfniss der KM" ist kein Grund für begleiteten Umgang. Aktuell hat die OP noch keinen einzigen Grund für begleiteten Umgang genannt. "Ich will aber" reicht übrigens auch nicht.

      Nun,
      das willst du vermutlich nicht hören, aber das Problem bist ganz alleine DU.
      1. Du hast keinen Anspruch auf Anwesenheit während des Umgangs.
      2. Wo das Kind während des Umgangs ist, und was der KV macht ist allein seine Sache. Du hast keinerlei Auskunftsanspruch.

      Ein 1-Jähriger braucht während der Zeit bei seinem Vater Mamas Rockzipfel nicht, außer Mama hat ihn darauf hin erzogen.

      "Meinen Sohn wollen die haben aber ich muss die Biege machen und dann verzichten die auch auf Umgang?"
      Du musst dringend deine Sichtweise überprüfen. Sie wollen nicht DEINEN Sohn, sie wollen ihren Enkel bzw. den Sohn IHRES Sohnes.
      Merkst du was? Das Kind ist nicht dein Eigentum das du jemandem ausleihst. Der KV hat genau den selben "Anspruch" wie du auch.

      • Keinerlei Auskunftsanspruch?
        Was ist denn das bitte?
        Zeigen Sie mir das bitte im Gesetz oder googeln Sie das mal nach.
        Das will ich sehen.

        Diese Menschen haben mich angezeigt und verleumdet.
        Der Kindesvater hat mir alles entzogen, vom Kinderwagen bis hin zu den Klamotten seines Kindes mit der Begründung, dass ich kein Recht habe diese Sachen zu besitzen.
        Hat er das für mich oder für seinen Söhnen gekauft?

        Außerdem hat er mir gedroht, dass er versuchen wird mir das Kind zu entziehen.
        Er stalkt mich und meine Familie.
        Weil unser Sohn seinen Nachnamen trägt sagt er, dass ich in seinen Augen unwichtig bin und unser Sohn mich nicht braucht.
        Desweiteren kann er seine Eltern meine Familie und mich nicht leiden.
        Etliche Male hieß, dass meine Familie den Raum verlassen sollen wenn die anwesend sind und das war noch alles bevor ich mich getrennt hatte.
        Seine Eltern hatten meinen Eltern gesagt, dass Sie nichts mit denen zu tun haben wollen und die nicht leiden können.
        Gut, was bitte wollen die dann von mir?

        Zur Taufe unseres Sohnes wurde meine ganze Familie ignoriert und sie sind dann auch als erste gegangen.
        Es gab nicht mal ein Hallo oder Tschüss.
        Als ich die Wohnung vom Kindesvater verließ, konnte ich noch nicht all meine Unterlagen mitnehmen.
        Ich fragte ihn und er meinte, dass ich sie nicht kriegen kann.
        Später fand ich heraus, dass er alle meine Papiere und von unserem Sohn und sogar meine Ultraschallbilder zu seinen Eltern gebracht hatte damit ich nicht rankomme.
        Sogar sein Schloss hat er meinetwegen sofort wieder gewechselt.
        Wer macht denn bitte sowas?

          • Jetzt bin ich hier die Verrückte, klar.
            Was Sie mir anhängen wollen ist egal.
            Dass mein Ex an Silvester vollbesoofen in die Wohnung wollte ist auch egal.
            Dass er mich jeden verdammten Tag anruft und mir schreibt wie es unseren Sohn geht und wenn ich nicht antworte kriege ich wieder was von seinen Anwalt zu hören ist auch egal.

            Er lässt mich nicht in Ruhe!
            Genau daran ist unsere Beziehung auch gescheitert.
            Seine Mutter hat damals dasselbe gemacht.
            Ihn jeden Tag angerufen, war immer da.
            Als Familie hatten wir kein Privatleben.
            Und jetzt macht er das gleiche mit mir und das ist okay.
            Aber mich als scheiß Afrikanerin beleidigen ist natürlich okay.

            Er hat mir gesagt, dass er mir mit allen Mitteln das Kind entziehen wird und so wie es aussieht fängt es ja an zu funktionieren.

            • "Was Sie mir anhängen wollen ist egal."

              Exakt. Für den Umgang mit seinem Sohn ist das völlig bedeutungslos.

              "Dass er mich jeden verdammten Tag anruft und mir schreibt wie es unseren Sohn geht und wenn ich nicht antworte kriege ich wieder was von seinen Anwalt zu hören ist auch egal."

              JA wie jetzt? Er hat dir selbstverständlich engmaschig Bericht zu erstatten wenn sein Sohn bei ihm ist, aber selbst natürlich keinerlei Auskunfstanspruch? Merkst du noch was?

              "Er hat mir gesagt, dass er mir mit allen Mitteln das Kind entziehen wird und so wie es aussieht fängt es ja an zu funktionieren. "

              Naja, offensichtlich machst du ja genau das selbe. Da haben sich ja dann die richtigen gefunden.

              • Also können die machen was sie wollen, mir schaden damit ich das Kind verliere aber Hauptsache kann Papi seinen Umgang fortführen?

                Ich verlange nicht, dass er mir engmaschig schreiben muss was er mit unserem Kind macht.
                Ich rufe ihn ja nicht mal an wenn er ihn hat.
                Die sind schon ungestört.
                Der richterliche Beschluss sagt aus, dass er mir mitzuteilen hat wo er sich aufhält, aufgrund dessen was vorgefallen ist.
                Nur er provoziert die Lage und spielt mit mir.
                Er möchte meinen Tagesablauf kontrollieren und das war schon immer so, auch in der Beziehung.
                Ich durfte keinen zu Besuch bringen, wollte immer alles kontrollieren und das wird sich von heute auf morgen auch nicht ändern.

                Nur ich verstehe es nicht wie er davon kommt und ich muss mir anhören, dass ich spinne?!
                Wenn dir schon die Eltern sagen, dass ich als Mutter nicht gut bin und kein Geld, Recht habe um unseren Sohn zu schützen und ich ihn abgeben muss, wie soll da eine Mutter nachts ruhig schlafen können?
                Warum muss ich das alles auf mich nehmen?
                Warum kommen die damit durch und ich darf dagegen nichts unternehmen?
                Am Ende des Tages werden die mir noch das Kind entfremden und ich bin die doofe...
                Ich weiß einfach nicht was ich machen soll :(

                • Du musst Dir das alles nicht gefallen lassen, es hat aber nichts mit dem Umgangsrecht von Vater/Großeltern und EUREM Kind zu tun.

                  "Also können die machen was sie wollen, mir schaden damit ich das Kind verliere aber Hauptsache kann Papi seinen Umgang fortführen?"
                  Wo konkret schaden sie dir denn? Im wesendlichen schadest du dir selber, dadurch das du dich aufregst.

                  "Ich verlange nicht, dass er mir engmaschig schreiben muss was er mit unserem Kind macht.
                  Ich rufe ihn ja nicht mal an wenn er ihn hat.
                  Die sind schon ungestört.
                  Der richterliche Beschluss sagt aus, dass er mir mitzuteilen hat wo er sich aufhält, aufgrund dessen was vorgefallen ist."

                  Was sagt der Beschluss genau, und welche Sanktionen wurden bestimmt? Davon abgesehen: Was nutzt dir dieses Wissen - außer das du dich wieder aufregst?

                  "Wenn dir schon die Eltern sagen, dass ich als Mutter nicht gut bin und kein Geld, Recht habe um unseren Sohn zu schützen und ich ihn abgeben muss, wie soll da eine Mutter nachts ruhig schlafen können?"

                  Nun, man KANN sich über alles aufregen was andere sagen.
                  Man KANN sich auch ein Loch ins Knie bohren und warme Milch rein gießen.
                  Ob man das allerdings tun sollte bleibt jedem selber überlassen.

                  Irgendwelche Eltern entscheiden nicht über den Verbleib des Kindes. Auch der Wert einer eventuellen Aussage bei Gericht ist sehr überschaubar.

                  "Nur er provoziert die Lage und spielt mit mir."
                  Und du LÄSST dich provizieren und mit dir spielen ....

        "Keinerlei Auskunftsanspruch?
        Was ist denn das bitte?
        Zeigen Sie mir das bitte im Gesetz oder googeln Sie das mal nach.
        Das will ich sehen."

        Nee, das deutsche Recht funktioniert umgekehrt. Der der etwas haben will, muss seinen Anspruch nachweisen. Also musst DU ein Gesetz finden das deinen Auskunftsanspruch belegt. Daran wirst du scheitern.

        "Desweiteren kann er seine Eltern meine Familie und mich nicht leiden."
        Ja und? Was hat das mit seinem Sohn zu tun? Es gibt keinerlei Verpflichtung irgend jemanden leiden zu müssen.

        "Seine Eltern hatten meinen Eltern gesagt, dass Sie nichts mit denen zu tun haben wollen und die nicht leiden können."

        Ja und? Mann muss niemanden leiden können.

        "Zur Taufe unseres Sohnes wurde meine ganze Familie ignoriert und sie sind dann auch als erste gegangen."

        Wie soll ich mir denn das vorstellen? Da sind zwei Familien, und eine muss gehen da die andere sie ignoriert? Oder sind sie gegangen weil sie beleidigt waren das ihnen nicht das gewünschte Maß an Aufmerksamkeit zu Teil wurde? Du scheinst wirklich das Kind deiner Eltern zu sein.

        "Als ich die Wohnung vom Kindesvater verließ, konnte ich noch nicht all meine Unterlagen mitnehmen.
        Ich fragte ihn und er meinte, dass ich sie nicht kriegen kann."

        Was natürlich auch daran liegen könnte das die Meinung was denn "DEINE" Unterlagen sind da auseinander gehen.

        "Sogar sein Schloss hat er meinetwegen sofort wieder gewechselt.
        Wer macht denn bitte sowas? "
        Jeder der sicherstellen will das der/die Ex keinen Zutritt mehr zur Wohnung hat. Ein völlig normaler Vorgang.

        • Meine Unterlagen waren meine Schwangerschaftstagebücher, mein Mutterpass, meine Ultraschallbilder, meine ärztlichen Befunde.

          Was zum Teufel wollen die dann damit?

          Meine Familie war anwesend.
          Seine Eltern haben jeden begrüsst und meine komplette Familie ausgelassen und jeder hat das gesehen und die Stimmung war gleich null.
          Also wenn Sie das kalt lässt dann weiß ich auch nicht.
          Da frage ich mich einfach, warum sind die dann so nett zu mir?
          Woher kam ich denn?
          Hat man mich iwo gefunden.
          Ich verlange nicht, dass man zwanghaft jmd leiden soll aber ein bisschen Respekt, auch wenn man nur so tut als ob, wäre angebracht.

          • "Was zum Teufel wollen die dann damit?"

            Woher sollen wir das wissen?

            "Ich verlange nicht, dass man zwanghaft jmd leiden soll aber ein bisschen Respekt, auch wenn man nur so tut als ob, wäre angebracht. "

            Verlangen kann man viel. Einen Rechtsanspruch auf "Respekt" gibt es allerdings nicht.
            Du kannst jetzt mit dem Fuß aufstampfen und schreien "ich will ich will ich will".
            Wird nur nix nutzen, also warum überhaupt erst anfangen?

            Du wirst sie kaum ändern, nur weil du dich darüber aufregst. Hast du keine anderen Probleme als dich daran aufzureiben?

            An seinem Umgangsrecht ändert das überhaupt nix, denn das ist nicht an Wohlverhalten gegenüber der KM gebunden.

Dein sohn ist 1 Jahr und du hast dich im Dezember 14 getrennt.
Da gab es deinen Sohn also noch gar nicht.

(17) 09.01.17 - 20:41

Ich glaube, deine größten Probleme sind, dass du

a) die Paarebene nicht von der Elternebene trennst und

b) dein Gerechtigkeitsempfinden für Recht hältst.

Das ist ein ganz schwerwiegender Fehler, der dir noch mal übel auf die Füße fallen wird, wenn du das nicht abstellst.

Es ist schwierig, das zu trennen. Aber solange das Kind beim Umgang mit allem versorgt wird, besteht überhaupt kein Grund etwas zu problematisieren. Ansonsten bleibt nur der Rat: sei schlauer als die und mache den Krieg nicht mit. Behalte einen kühlen Kopf. Dass die Familie dich und deine Familie blöd findet, ist völlig uninteressant für den Umgang zwischen Kind und Vater.

Mach du es dem Kind nicht schon von dir aus schwer.

Gruß Küstenkönigin

Hallo,

ich habe drei Fälle von einer Trennung in der Familie und im Bekanntenkreis wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten und hinter jedem dieser Fälle stehen Kinder die in den meisten Fällen dafür herhalten müssen das die Eltern es nicht in die Reihe bekommen sich wie erwachsene Leute vernünftig zu unterhalten.

Der erste Fall ist der schlimmste und betrifft den Mann meiner besten Freundin. Er lernte meine Freundin kennen als er noch verheiratet war, aber die räumliche Trennung bereits vollzogen war. Zu dem Zeitpunkt der Trennung verdiente er dank Job bei der Bundeswehr sehr gut, zahlte für Exfrau und zwei Kinder Unterhalt und das nicht zu wenig. Als er dann irgendwann den Job wechselte und deutlich weniger verdiente fing ein Krieg von Seiten der Kindesmutter und der Großeltern an wo selbst die Anwälte der Mutter nur den Kopf schüttelten und ihr den Rat gaben sich gütlich zu einigen. In der ganzen Zeit standen die Kinder zwischen Mutter und Vater wobei erwähnt werden sollte das der Vater zu meiner Freundin zog - quer durch Deutschland, regelmäßige Umgänge nur in den Ferien und selbst die wollte die Mutter streitig machen. Das vom Vater bezahlte Handy war dann irgendwann mal weg. Als es dann wieder mal vor vor Gericht ging weil angeblich zu wenig Unterhalt und die Kinder zum Vater sagten sie wollen kein Kontakt mehr damit sie auch Ruhe vor der Mutter haben hat der Vater dem Wunsch nachgegeben. Die Tochter fängt im nächsten Jahr eine Lehre an - der Sohn ist auf der weiterführenden Schule. Sie wissen wo ihr Vater wohnt, haben die Rufnummer und wenn sie beide soweit sind ist er für die Kids da.

Der zweite Fall betrifft meinen Cousin - zwei Kids zum Zeitpunkt der Trennung Baby und drei Jahre alt. Die Frau von meinem Cousin hüpfte mit ihrem besten Freund ins Bett - lange war nicht klar wer der Vater vom jüngsten Kind ist bis es ein Gutachten gab. Der Fall war ähnlich gelagert wie oben nur hatte mein Cousin das Glück dass seine Exfrau mal einen neuen Partner erwischte dem das zu blöd war und dafür gesorgt hat das beide Elternteile sich mit einem Mediator an einem Tisch setzen und die Paarebene von der Elternebene trennen. Ab da liefen die Umgänge besser, die Großeltern wurden raus gehalten und im Laufe der Zeit konnten die Eltern gemeinsam zu Veranstaltungen der Kinder gehen ohne sich die Augen auszukratzen. Als die Tochter (jetzt 16Jahre alt) den Wunsch äußerte beim Vater zu wohnen war das für alle nicht einfach. Es wurde sich darauf geeinigt dass die Tochter während der Schule den Lebensmittelpunkt bei Mutter und Bruder hat und die gesamten Ferien beim Vater verbringt. Ihr jüngerer Bruder (jetzt 13Jahre) entscheidet das nach Lust und Laune. Inzwischen sind beide Eltern neu verheiratet und das Geld was früher für Anwälte ausgegeben wurde wird für gemeinsamme Unternehmungen genutzt.

Fall drei - das Vorzeigebeispiel - eine ehemalige Freundin: Da war mal eine große Liebe und bereits während der Schwangerschaft fand er eine neue Liebe. Als der Bub (heute 15Jahre) auf der Welt war haben die zwei incl. der Großeltern (6Personen) sich an einen Tisch gesetzt und überlegt wie das mit dem Kind laufen kann. Der Bub hat generell am Sonntag seinen Papatag. Da ihre Eltern und auch seine Eltern fast nebenan wohnen holt ein Großelternpaar den Bub früh ab, manchmal auch am Samstag. Nach dem Abendessen ist er wieder da - einer von den Großeltern oder auch der Vater bringen ihn. Die Ferien werden aufgeteilt, ebenso die Kosten für Ferienlager, Handy oder Sonderwünsche. Da wird gefragt was gebraucht wird und gut ist. Beide Elternteile haben neu geheiratet und aus den Ehen gab es noch genügend neuen Nachwuchs. Das schöne an der Sache ist der Bub hat keine Sorgen - hat von allem materiell genug weil irgendeiner nein sagt macht generell einer der Großeltern den Geldbeutel auf. Die Eltern schaffen es auch mal in der Woche zu telefonieren, wenn die das nicht machen dann machen es die neuen Partner. Hier steht ganz klar das Kind im Fokus und nicht der Groll in der gescheiterten Beziehung.

Du hast jetzt drei Beispiele gelesen wie es laufen kann. Ihr zwei werdet durch Euer Kind immer an einander gebunden sein incl. der Großeltern. Ihr könnt euch jetzt die nächsten 16Jahre alles dafür tun um das Kind als Spielball zu nutzen und jeder das Gefühl hat im Recht zu sein oder ihr denkt im Sinne des Kindes! Ich denke wenn Du Deinem Exfreund erklärst das das Kind krank ist er das Kind aber trotzdem sehen kann (bei hohem Fieber bei Dir) und Du ihm eine Packung Nasenspray mitgibst er das ganz gut hinbekommt! Da wo ein Wille von beiden Seiten da ist da ist auch eine Lösung.

Alles Gute

Geli

Hallo.

Ich kenne deine Problematik bestens. Die gleiche Art von Mann und Schwiegereltern, zumindest war es mal so.

Es wird schwer werden, aber man kann alles gut hinbekommen... Als allererstes rate ich dir , nimm dich selber raus aus diesem Krieg. Es ist hart aber es muss sein. Unser Kind hat einen festen papa Tag . Am Anfang war ich dabei aber ohne Großeltern. Mit denen hatte ich mich sehr verkracht. Nachdem ich gemerkt habe es dürfte gut gehen habe ich Kind zu papa gebracht und bin gefahren. Ich habe nie gefragt wo er mit Kind hingeht oder was er macht. Sollte dem Kind was ernsthaftes passieren, wie Krankenhaus gehe ich einfach mal davon aus das man mir als Mama auf irgendeinem weg bescheid sagen wird.

Wenn das Kind weint und nicht mehr will, wird der Kindsvater schon reagieren, denn Kinder können wie wir alle wissen extrem Willensstark sein wenn sie etwas wollen oder nicht mehr wollen ...

Großeltern ist alleine papas Sache. Er muss gucken wann und wie er sich mit ihnen trifft da halte ich mich komplett raus. Sehe auch nicht ein mich auch noch darum zu kümmern. Sie mögen mich nicht und ich sie nicht aber... Solange sie gut zu meinem Kind sind gehören sie eben dazu.

Du kannst nur die Ruhe bewahren und dich da etwas raus nehmen. Ich hatte auch lange Angst und sorge wenn ich gemerkt habe dass unser Kind weint wenn ich gehe. Aber ich habe irgendwann begriffen, dass unser Kind weint weil alles so angespannt und so verkrampft ablief. Eben weil papa und Mama sich nicht so einig waren. Wir haben dann miteinander geredet. Ich habe ihm dann nur gesagt oder geraten dass er bitte bescheid geben soll wenn das Kind heim möchte. Wenn er das ignoriert wird er gleichzeitig riskieren, dass sein Kind glaubt das papa seine Bedürfnisse nicht wahrnimmt und er seinem Kind das Gefühl gibt ihm egal zu sein. Er scheint drüber nachgedacht zu haben. Ich habe ihm auch immer gesagt das ich ihm seine Vater Rolle gönne und das er wichtig ist. Ihn positiv zu bestärken in seiner Vater Rolle hatte zwei tolle Effekte. Er weiss nun das ich ihm nix böses will und der Kontakt ist locker und entspannt... und er ist ein super papa geworden. Der auch heute mal wenn er nicht weiter weiss , bei mir um Rat fragt oder wir sind dann halt manchmal beide grübelnde verzweifelte Eltern...

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