Kennt sich jemand mit Kindergeld und Volljährigen aus, die ausziehen? Dringend!!

    • (1) 22.02.17 - 22:28

      Hallo

      Bin gerade am verzweifeln. Mein Kind (20 Jahre, bis August in Ausbildung) zieht im März aus. Unter der Vorraussetzung, das sie auch ihr Kindergeld bekommt. So weit so gut. Abzweigung beantragt und jetzt kam ein Schreiben von der Familienkasse (FK) über Berechtigunsbestimmung. Kreuze machen bei Unterhalt oder nicht und vom anderen Elternteil eine Unterschrift. Den KV hab ich seit 20 Jahren nicht gesehen! Mal Unterhalt gezahlt, mal nicht...gepfändet. Dieses zahlt er jetzt seit 2,5 Jahren ab. Es ist kein laufender Unterhalt....

      Treffen vereinbart, kurzfristig abgesagt, weil er auch ein Schreiben bekommen hätte.

      Ich und meine Tochter gingen beim 1. Antrag davon aus, das die nicht zum Laufenden UH gehört und haben nichts eingetragen. Schließlich bin ich ja jahrelang in "Vorkasse" gegangen, weil er nicht zahlte...

      Er hat jetzt die Summe da wohl eingetragen und ich weiß nicht, ob er die Stelle mit der Berechtigung unterschieben hat.

      Wenn ich jetzt nichts an Unterhalt eintrage, kann er dann wirklich das Kindergeld bekommen??? Die bei der FK meinte, wenn ich mal einkaufe etc für sie und das eintrage,wäre das ja Barunterhalt... und wenn das "mehr" ist als er zahlt...

      Bin mit den Nerven am Ende. Meine Tochter kann nur unter der Vorraussetzung ausziehen, sonst kann sie das nicht alles finanzieren...

      Wer weiß Rat?!?

      Zumal ich mich von meinem Mann getrennt habe und ich eigentlich morgen zum Wohngeldamt müsste...muss ich wissen, ob ich das jetzt bekomme und weiterleite oder nicht#schmoll

      Wie kann so ein Mann mir nach 20 Jahren noch so was an tun?!?

      lg

      • Schöne Scheiße.

        Ja, derjenige, der den höchsten Unterhalt zahlt, ist Kindergeldberechtigter.

        Ist nun fraglich, wie man der FK verklickern kann, dass es sich um rückständigen Unterhalt handelt - falls das überhaupt einen Unterschied macht.

        Ich würde den Antrag schriftlich zurück ziehen, mit dem Vermerk, dass das KG wie gewohnt an dich überwiesen werden soll.

        Beim Wohngeldamt dürfte das keinen interessieren - so oder so hast du das Geld nicht zur Verfügung.

        • Schreiben fürs zurückziehen ist fertig.

          Doch das Wohngeldamt interessiert das schon. Denn es hätte auch Vorteile für mich, wenn das Kindergeld an mich geht und ich es dann weiter überweise. Das rechnen die dann an, wie als wenn ich Unterhalt zahle. Machen 100€ im Monat mehr für mich. Ist zwar nur bis August, bis die Ausbildung fertig ist, aber immerhin.

          Jetzt ist es mir eigentlich schnuppe, ob ich Vorteile habe oder nicht. Ich möchte nur noch, das sie ihr Geld bekommt #schwitz

          • " Denn es hätte auch Vorteile für mich, wenn das Kindergeld an mich geht und ich es dann weiter überweise. Das rechnen die dann an, wie als wenn ich Unterhalt zahle. Machen 100€ im Monat mehr für mich. "

            Ganz so einfach ist die Konstellation dann eben nicht.

            UH-Zahlungen an Kinder werden dann beim Wohngeld berücksichtigt, wenn das Kind überhaupt einen UH-Anspruch hat.
            Wenn es aber nun einen Anspruch hat, dann dienen die Zahlungen des KV in der Tat zunächst einmal der Deckung des laufenden KU.
            Die Konstellation "Die Zahlungen des KV sind alles Nachzahlungen" und "Die Zahlung des Kindergeldes wird bei der KM wie KU berücksichtigt" funktioniert nicht.

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