Unterhalt - Werbungskosten

    • (1) 08.03.17 - 19:41

      Hallo.

      Folgende Konstellation. Familie wohnt in Bundesland A. Vater Beamter, wird nach Bundesland B versetzt. Muss annehmen. Ergo: 700 km für Heimfahrt zur Familie je Woche sowie Arbeitswohnung mit 300 Euro Miete.

      Kann aufgrund dessen ein höherer Prozentsatz an Werbungskosten bei der Bereinigung des Nettos zur Unterhaltserrechnung angesetzt werden?

      Danke im Voraus an die Experten.

      Ja, die 5 % sind ja nur eine Pausachale, wenn nicht anderes nachgewiesen wird. Mein Ex hat erhöhte Fahrkosten schon vor Gercht erstritten (bei meinen Stiefkindern).

      • Danke für die Antworten.

        Also muss er davon ausgehen, dass er das nur gerichtlich durchbekommt? Oder muss ein Anwalt, der die Neuberechnung durchführt, die Miete und die Heimfahrten berücksichtigen? Und wie, in ganzer Höhe? Nachweisen kann er die Miete sowie die Notwendigkeit ja durch Mietvertrag / Versetzungsbeschluss.

        Hier geht's nicht um Mangelfall, sondern um den Unterschied Stufe 2 oder 3...

        Danke.

        • Hängt von der Kommunikation zur Kindsmutter ab. Die erste Frau meines Mannes zweifelte schon eine Versetzung innerhalb eines Regierungsbezirkes an.

          LG Reina

          Der Anwalt muss nichts, darf aber auch nichts bestimmen. Wenn seine Mandantin nicht zustimmt, kann er auch nicht gegenteilig entscheiden.

          Wenn die Mutter nicht bereit ist nach unten abzuweichen, müsste für eine Titeländerung der Klageweg begangen werden. Ihne Titel kann er selbst nach unten anpassen und weniger zahlen und dann muss die Mutter klagen, wenn sie das nicht akzeptieren will.

          LG Küstenkönigin

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