Geburtsurkunde und Unterhalt

    • (1) 19.04.17 - 20:57

      Ich habe ein paar Fragen bzgl. Vaterschaftsanerkennung (die der Kindsvater bisher nicht gemacht hat) und Unterhalt. Sorgerecht werde ich allein haben.

      1. Muss ich den Vater angeben, so dass er auch in der Geburtsurkunde eingetragen wird?
      2. Wenn ich ihn NICHT angebe, steht mir dann dennoch Unterhalt von ihm für mein Kind zu?
      3. Wenn er nicht in der Geburtsurkunde eingetragen ist, hat er auch keine Rechte?

      Danke für Eure Antworten. #winke

      • 1. Nein
        2. Nein

        3. Ja

        du solltest aber bedenken, dass du keinerlei Ansprüche auf Unterhalt hast, weder vom Staat noch vom Vater und der Vater auch auf Vaterfeststellung klagen kann. Er kann dann bei positiver Feststellung auch das gemeinsame Sorgerecht beantragen, auch gegen deinen Willen

        Ich für meinen Teil zweifle schon jetzt deine erziehungsfähigkeit an, nur mal so nebenbei und das Kind tut mir jetzt schon leid.

        • Du kennst die Geschichte nicht die dahinter steckt!
          Er wollte das Kind nie, hat mir gedroht, mich erpresst, droht mit Selbstmord,.... (ich hab alles sogar schriftlich!)
          So einem Menschen werde ich nicht mein Kind anvertrauen!
          Und nun sag du mir nochmal, dass du an meiner Erziehungsfähigkeit zweifelst!!:-[

            • Falls Du nicht informiert bist, das Geld ist für das Kind!!
              Ich hab zum Glück soviel davon, dass ich auf die 300€ nicht angewiesen bin.

              Ich möchte das für mein Kind, was ihm zusteht. Punkt!!

              Und das mein Kind ein Recht auf den Vater hat, das ist mir bewusst. Ich werde es ihm auch nicht vorenthalten! Niemals! Ich möchte nur nicht, dass er mir in irgendwas reinredet oder mir Dinge in der Erziehung vorschreiben kann. That' it!

        • fordert die Mutter das Geld ein, ist sie geldgeil
          fordert sie es nicht ein, weil ihr anderes wichtiger ist, muss sie mit Strafe rechnen - wurde mir damals vom Jugendamt gesagt, als ich nicht sofort nach der Geburt den Unterhalt eingefordert hatte. :-[

          • Das Jugendamt ist blöd. Da droht dir überhaupt keine Strafe, es sei denn, du beziehst UHV oder andere Leistungen für das Kind und "schonst" damit den Vater auf Staatskosten.

            Du selbst darfst dein Kind allein finanzieren, das geht das JA einen Sch...dreck an.

            LG

            • Aussage war damals: es ist das Geld, das dem Kind zusteht. Als ich es in den ersten Monaten nicht einforderte, kam ich somit der Veranwortung nicht nach.

              Auf Unterhalt für mich zu versichten ist ok, das geht das JA nichts an. Da ich aber den Unterhalt des Kindes nicht aktiv eingefordert hatte, kam ich nach Aussage der JA meiner Fürsorgepflicht nicht nach.

              UHV habe ich nie beantragt.

              Was stimmt weiß ich nicht. Die Auskunft bekam ich ja in dem Moment, als ich mich drum kümmerte. Wobei nicht nur ich, sondern auch andere Mütter diese "Info" (oder Info) bekommen haben. Auch von anderen Stellen. Ebenfalls ohne UHV.

              • (13) 26.04.17 - 11:00

                Wenn du aber keinen UHV haben wolltest, kann das JA von dir gar nicht verlangen, dass du Unterhalt vom Vater forderst. Die Forderung des JA wird erst möglich, wenn du Staatsgelder für dein Kind haben willst.

      Aber zum schwängern lassen war er gut genug - oder wie?

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