Wie Unterhalt beantragen?

    • (1) 04.05.17 - 13:57

      Hallo,

      erstmal Entschuldigung wenn die Frage schon zum 100m Tennis mal gestellt wurde, aber ich bin ehrlich, ich habe gerade nicht den Nerv die suchfunktion zu nutzen.

      Seit Freitag bin ich von meinem Partner getrennt weil er der Meinung war mit dem kompletten haushaltsgeld eine 3 tätige sauftour durch Süddeutschland veranstalten zu wollen, natürlich ohne Ankündigung und hat sich auch erst gemeldet als ihm das Geld ausgegangen und die Reue eingetreten ist.

      Wir sind im Leistungsbezug weil er in der Ausbildung ist.

      Auf dem Arbeitsamt hab ich seinen Auszug schon angegeben, die ummelden seines neuen Wohnsitzes ist am laufen
      Vom Jugendamt hab ich das Formular für den unterhaltsvorschuss bekommen.
      Ich hab es mir zuschicken lassen ohne zu wissen ob das überhaupt der richtige Weg ist.
      Sind die für die komplette unterhaltsbelangen zuständig oder muss ich eigentlich vorher zu einem Anwalt?
      Weil eins ist klar, er verdient im Monat 550 Euro netto, da wird wohl nicht viel zu holen sein.

      Habt ihr sonst noch tips/Ratschläge wie es jetzt weiter geht?

      vielendank schonmal im voraus.
      Gruß Dezember-Geschenk

      Hallo,

      seid ihr verheiratet? Habt ihr gemeinsame Kinder? Habt ihr noch "andere" Kinder? Bist Du berufstätig? In Elternzeit? Ohne Ausbildung/Schulabschluss?

      Wie wäre es mit Fremdbetreuung des Kindes und selber für den eigenen Unterhalt sorgen? Da Dein Ex-Lebensgefährte anscheinend nicht in der Lage ist sich selbst zu unterhalten kann er dies auch nicht für eine Ehefrau/Lebenspartnerin und x-Kinder. Das war doch sicher schon länger bewußt.

      Also wirst auch Du ALGII beantragen und von der Allgemeinheit unterstützt werden. Alternativ könntest Du selber arbeiten - aber das scheint nicht gefragt zu sein.

      Eventuelle Kinder haben Anspruch auf Unterhaltsvorschuss, ALGII oder Wohngeld. Kindergeld wird angerechnet.

      Liebe Grüße Andrea

      • Hast Du den Beitrag der TE tatsächlich gelesen oder nur überflogen?

        Sie schreibt doch, dass sie bereits Leistungen bezieht, ein Kind hat und den Auszug ihres Partners gemeldet hat und dass sie ein Formular für UHV erhalten hat.

        Und nun wollte sie lediglich wissen, ob das nun alles so richtig war...

        • Hallo,

          ich habe den Beitrag genau gelesen. Darin steht nicht, wieviele Kinder sie haben und auch nicht, ob sie selbst in der Lage ist zumindest minimal etwas zu ihrem eigenen Lebensunterhalt beizutragen.
          Liebe Grüße Andrea

          • Wohl eher nicht, da sie ja bereits geschrieben hat, dass sie beide im Leistungsbezug sind. Die Anzahl der Kinder spielt ja auch keine Rolle. Ihr ging es darum ob Unterhaltsvorschuss nun der richtige Weg ist oder ob sie einen Anwalt braucht.

            Ist ja nicht böse gemeint, aber ich finde Dein Beitrag kam (bei mir zumindest) recht negativ / provokativ und daher ein wenig am Thema vorbei rüber, was ich der TE gegenüber nicht wirklich fair finde.

            • Hallo "strawberry-28",

              es spielt schon ein Rolle, ob es mehrere Kinder eventuell von unterschiedlichen Vätern oder Müttern in der Wohnkonstellation gibt. Auch kann es durchaus möglich sein, dass wenn sie als Bedarfsgemeinschaft Aufstocker waren, die TE irgendetwas arbeiten könnte. Dass sie es selbstverständlich niemals muss, da sie bereits ein Kind geboren hat und danach niemals mehr ihren eigenen Unterhalt erwirtschaften kann ist doch nur bei ALG II Empfängern so.

              Andere Frauen gehen auch nach der Geburt von einem bis x Kindern wieder arbeiten. Ich bin immer wieder erschrocken darüber, dass die Geburt eines Kindes eine Frau angeblich mindestens 18 Jahre erwerbsunfähig macht - aber nur wenn sie ohne Schulabschluss oder Ausbildung schwanger werden. Qualifizierte Mütter können irgendwie Haushalt, Kinderbetreuung und Arbeitsleben koordinieren.

              Wieso solche Fragen der TE gegenüber unfair sind, ist mir unklar. Aber an arbeiten hat sie anscheinend nicht gedacht, sondern nur daran von welchen Stellen sie ohne Eigenleistung Geld bekommt.

              Liebe Grüße Andrea

              • Guten Morgen Andrea #winke

                Eins vornweg: Ich gebe Dir in allem, was Du gerade geschrieben hast vollkommen recht (abgesehen vom letzten Absatz). Ich habe dafür ebenso kein Verständnis und gehe selber seit Ende Mutterschutz wieder Vollzeit arbeiten.

                Auf den Fall der TE bezogen empfinde ich Deine Aussagen einfach sehr verallgemeinernd und ohne die genauen Umstände / die Situation der TE zu kennen steckst Du sie in eine gewisse Schublade, wobei wir beide nicht wissen können ob das nun richtig oder falsch ist.

                Ich empfinde den Eingangsthread der TE auch nicht so, als würde sie nur daran denken, von welchen Stellen sie ohne Eigenleistung Geld bekommt - sie benötigt UHV für ihr Kind (ihre Kinder?) und allein diese Tatsache sehe ich nicht als einen ausreichenden Grund dafür, sie in eine solche Schublade zu stecken.

                Auch die Info, dass sie im Leistungsbezug sind finde ich dazu nicht weiter aussagekräftig. Ihr Partner befindet sich immerhin in einer Ausbildung (sie vielleicht auch? woher sollen wir es wissen? das Kind war evtl. ungeplant?).

                Ich hoffe, Du nimmst es mir nicht übel, aber ich finde dieses vorzeitige Urteilen über Personen, deren Lebensumstände wir beide nicht näher kennen, nicht in Ordnung, mehr wollte ich dazu eigentlich gar nicht weiter sagen

                • Hallo "strawberry-28",

                  nein, die genauen Lebensumstände der TE sind uns nicht bekannt und da sie sich auch nicht mehr äußert ist sie entweder zur Zeit arbeiten oder bei den entsprechenden Ämtern unterwegs um Gelder zu beantragen. Leider hatte sie auch am Wochenende keine Zeit oder Lust nähere Informationen beizutragen.

                  Wahrscheinlich lese ich schon zu lange bei Urbia mit und treffe leider auch beruflich bedingt zu viele junge Mütter, die selbstverständlich alle ungeplant auf unerklärliche Weise schwanger werden und nie wieder in ihrem Leben ohne staatliche Zuschüsse leben werden. Und das wird immer mehr zur Normalität. Zunächst zielstrebig einen Schul- und Ausbildungs- oder Studienabschluss zu erwerben und sich danach selber eine Existenz aufbauen, bevor man ungeschützten GV hat wird immer mehr ein Privileg einer kleinen, zahlenden Minderheit. In unteren Bildungsschichten ist die frühe Vermehrung anscheinend die moderne Existenzsicherung.

                  Hätte sie auf meine kritischen Fragen reagiert, hätte sie ihre Situation doch erklären können. Aber ein Kind zu bekommen, selber nicht zu arbeiten und der Vater noch in der Ausbildung, kein Anspruch auf elterliche Unterstützung oder BAfög. Jetzt aber zwei Wohnungen und Unterstützung für drei Personen plus Alleinerziehendenzuschlag. Und dann wird die Beziehung trotzdem weitergeführt. Wieso zeugt man mit einem Mann ein Kind, der sich unter der Woche zu einer Sauftour verabschiedet. Reife ist anders.

                  Ach ja sicher, es war ein ungeplantes Kind mit geplatztem Kondom o.ä.

                  Liebe Grüße Andrea

    Hallo hier ist die TE

    gobberblast hatte ja meine frage beantwortet und Ich hatte mich für Ihre Antwort auch bedankt.
    Damit war das Thema für mich durch.

    Ich glaube kaum das ich hier Rechenschaft über mein weiteres Privatleben abgeben muss.
    Was hat es zu interessieren ob ich einen Schulabschluss habe?????
    Ist ja echt nett das man versucht mich als sozialschmarotzer abzustempeln.
    Unmöglich!

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