Frage in die Männerrunde. Trennung in der SS.

    • (1) 07.05.17 - 07:46

      Kurz zu der Geschichte um die es geht.

      Ich bin eine aussenstehende Person die Mal Rat dazu braucht um das heutige Gespräch richtig anzugehen.

      Meine Stieftochter 19 Jahre ist mit Kind 2 Schwanger was in den nächsten Wochen zur Welt kommt. Sie hat sich kurz nach Bekanntwerden der SS von den Kindesvater getrennt. Sie waren leider auch nicht sehr lange zusammen max 5 Monate. Sie ging Ende des Jahres zu ihren Ex zurück mit den sie schon ein Kind hat.

      Nun zu meinen Fragen. Vater möchte sobald das Kind da ist den Vaterschaftstest für sich zur Sicherheit da er ihr nach allem nicht traut. Vaterschaftsanerkennung und Sorgerecht will er erst nach Bekanntgabe des Ergebnis unterschreiben.

      Mutter willigt ein kein Thema weil sie sich sicher ist er ist der Vater. Sorgerecht würde er dann auch bekommen.

      Allerdings sagt sie nun das er das Kind erst besuchen bzw sehen darf wenn der Vaterschaftstest durch ist und alles was dazu gehört.

      Er hat wohl Anwalt hinzugezogen um sich Rat zu holen und der meinte wohl das sie das nicht darf da es ja trotzdem sein Kind ist.

      Jetzt eben zu meiner Frage. Was ist richtig und was nicht. Hatte jemand schon Mal die gleiche Situation hoffe es ist verständlich geschrieben.

      Nein solange er keine Vaterschaft anerkannt hat ist er eben nicht der Vater und somit hat er auch keine Rechte und genauso wenig Pflichten.

    • Nun,
      Rosinenpicken funktioniert eben nicht.

      Entweder er erkennt die Vaterschaft direkt an - dann hat er als KV auch ein Umgangsrecht,

      oder aber er zweifelt an der Vaterschaft, dann muss er eben abwarten bis diese zweifelsfrei feststeht.

      "Er hat wohl Anwalt hinzugezogen um sich Rat zu holen und der meinte wohl das sie das nicht darf da es ja trotzdem sein Kind ist."

      Das ist im Leben keine Auskunft vom Anwalt, sondern ein schwacher Versuch des Vaters, ihr Druck zu machen. Sonst könnten ja viele Männer für x-beliebige Kinder ein Umgangsrecht bekommen, wenn ein Anderer die Vaterschaft noch nicht anerkannt hat, denn sie könnten möglicherweise auch der Erzeuger sein.

      Aber sie kann ihm ja sagen, wenn er trotzdem schon Unterhalt für das Kind bezahlt, so lange der Test noch nicht durch ist, dann kann er es auch sehen. Damit würde er die Vaterschaft ja privat schon anerkennen und auch die Bereitschaft zeigen, sich um das Kind vollumfänglich zu kümmern. Unterschreiben muss er dazu ja nichts.

      Das ist echt eine schwierige Situation. Ich würde vielleicht auch mit einem Anwalt reden.

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