umgang zum Kindsvater

    • (1) 10.06.17 - 12:01

      Hallo

      Ich habe mich von dem Vater meiner drei Kinder vor einem halben Jahr getrennt , er ist daraufhin " spontan" weggezogen ( da. 600mkm von uns entfernt) der Umgang wurde gerichtlich eregelt jedes zweite WE kann er sie besuchen aber da er nur Nachtschichten arbeitet hat er dies die ersten drei Monate nicht wahrgenommen , wir sind dann mit Hilfe des Jugendamtes zur Einigung gekommen das er mir zeitnah mitteilt wann er freie Tage hat damit er die Kinder sehen kann , dem hat er zugestimmt das hat einsichtiges Mal funktioniert , jetzt bekomme ich ne e Mail zwei Tage vorher bevor er die Kinder sehen will und erwartet das ich bzw.die Kinder springen oder trifft sich mit den Kindern " heimlich " wenn er Grad Mal in der Nähe ist , die Kinder sind natürlich emotional in der Zwickmühle sie wollen ihren Vater sehen aber ich muss meine Wochenenden auch planen und mich an Regeln halten und kann nicht sagen " heute hab ich Lust auf euch und morgen nicht. " Die Kinder sind natürlich dann auch wieder sauer auf mich wenn ich sage Nein das wir haben was anderes vor und ich sehe es nicht ein meine ganze Wochenendplanung über den Haufen zu schmeißen. Das nützt er natürlich aus um mich bei den Kindern schlecht zu machen " sehr ihr eure Mutter verhindert das ich euch sehen darf " das macht sie mit Absicht usw. Ich bin stinksauer wie kann man bloß so sein ich rede sehr neutral über ihn vor den Kindern und er zieht mich in den Dreck und setzt sie unter Druck .... er droht mir ständig mit Anwalt ect. Er hätte das Recht seine Kinder zu sehen wann er will ( trotz eindeutiger Regelung ????!!!!)

      Hat jemand irgendeinen Rat für mich ????

      • Schwierige Kiste.

        Wieso denn heimlich? Wäre es denn schlimm, wenn er "einfach so" auf die Kinder treffen würde? Bei so einer weiten Entfernung wird das ja so oft nicht passieren

        Problematisch ist "zeitnah". Für einen ist das zwei Tage vorher, für den Anderen vier Wochen. Wenn ihr da keinen Kompromiss hinbekommt, würde ich noch mal ein Treffen beim JA vorschlagen oder ihn auf die gerichtliche Regelung hinweisen. Dann hältst du die Kinder an seinen WE bereit und wenn er nicht kommt, kommt er eben nicht.

        Was das "Spontane" angeht: ich würde unterscheiden: habt ihr vorgehabt, am WE weg zu fahren oder seid eingeladen, hat er eben Pech.

        Wolltet ihr nur zum Schwimmen an den See, könntest du ihm auch entgegen kommen.

        Er könnte dir auch seinen Schichtplan geben, sobald er ihn hat und dann einigt ihr euch auf die Tage, an denen er die Kinder holt.

        LG Küstenkönigin

        • PS: den Anwaltsdrohungen würde ich lächelnd begegnen. Er kann natürlich nicht erwarten, dass er die Kinder sofort bekommt, wenn er pfeift. Ein fähiger Anwalt würde ihn da auch erden, besonders, WEIL er ja gerichtlich fixierten Umgang hat, an den ER sich nicht hält. Dass 14tägig nicht realisierbar ist, hat er vermutlich schon in der Verhandlung gewusst, oder?

      "wir sind dann mit Hilfe des Jugendamtes zur Einigung gekommen das er mir zeitnah mitteilt wann er freie Tage hat damit er die Kinder sehen kann"

      Wurde diese Einigung schriftlich fixiert und von beiden Elternteilen unterschrieben? Wie lautet die genau, ist der Wortlaut eindeutig? Das Problem ist, rechtlich bindend ist so eine Willenserklärung nunmal nicht, außer sie wird von einem Gericht festgelegt. Selbst ein Anwalt würde ihm da nichts helfen, abgesehen davon dass er in seinem Namen teure Drohbriefe schreiben könnte.

      Mach ihn noch einmal schriftlich auf die Vereinbarung aufmerksam und teile ihm mit, wenn er weiterhin dagegen verstößt und die Kinder dann aufhetzt bist Du diejenige die weitere Schritte einleitet. Leg auch eine Kopie des Schriftstückes dazu. Falls es nichts Schriftliches gibt kannst Du auch das Jugendamt nochmal ansprechen ob Du eine Protokollkopie des Gespräches bekommen kannst.

      • Hihi

        Erst Mal danke für die schnellen Rückmeldungen habe mit meinem Anwalt Rücksprache gehalten , Na Mal schauen ob es was bringt , heute war auch schon wieder Supergau der Kindsvater hat unsere jüngste ( Ohne mich darüber zu informieren) von der Schule abgeholt und sie zu uns nach Hause gebracht ( wo er platzverbot durch Polizei ausgesprochen bekommen hat ) hat sich in den Garten gesetzt und alles schlecht geredet ( Na wie immer das übliche " eure Mutter ist schuld, sie will Kontakt verhindern usw. Die kleine kann nicht nein sagen ( Zwickmühle ) und hat Angst das sie mir oder ihren Vater vor den Kopf stößt .
        Ich glaub ich brauche bald nen Psychologen ich hab so eine Wut in mir. Wenn es ihm um die Kinder gehen würde aber das ist nur gekränkte Eitelkeit. Was macht ihr mit euren negativen Gefühlen ich hab Angst das ich irgendwann Mal die Kinder für die Blödheit ihres Vaters anmeckere?????

        • Die negativen Gefühle brauchen ein Ventil, das ist im besten Fall eine Person, bei der Du Dich aussprechen kannst und die dann mal ein sehr ernstes Wort mit dem Vater redet. Deswegen würde ich mich nun tatsächlich an den Kinderschutzbund wenden, mit der Angabe, dass der Vater dem Kindeswohl schadet, indem er die Mutter bei den Kindern schlecht redet. Das geht nämlich gar nicht und dagegen muss man sich sofort massiv zur Wehr setzen!

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