Kann ich ihm "vorschreiben", wie er mit den Kindern in den Urlaub fährt?

    • (1) 03.07.17 - 23:09
      Besorgte-Mutter

      Guten Abend.

      Ich muss euch mal alle etwas fragen.

      Mein Ex-Mann und ich sind seit 2 Jahren getrennt.

      Wir haben das gemeinsame Sorgerecht.

      Das heisst ja auch, dass er mit den Kindern in den Urlaub fahren darf.

      Meine Tochter ist 6 und mein Sohn ist 10.

      Sie freuen sich auf die Zeit mit ihrem Papa und ich freue mich auch für die beiden.

      Er will mit Auto ans Mittelmeer, knapp 1400 km.

      Starten will er direkt nach der Zeugnisvergabe am kommenden Freitag.

      Bereits mehrfach habe ich ihn gebeten, eine Zwischenübernachtung einzuplanen.

      Aber er sagt, er und seine Freundin fahren abwechselnd, das ginge dann wohl.

      Freitags fangen in mehreren Bundesländern die Ferien an, Freitags ist es sowieso immer voll auf den Autobahnen.

      Sie hätten das eingeplant sagt er und planen eine Ankunft am Samstag Abend.

      Also fahren sie von Freitag Mittag bis Samstag Abend in eins durch.

      Die Kinder hassen lange Autofahrten und ich habe ihm nun gesagt, dass ich ihm für die Reise keine Zustimmung gebe, wenn er nicht eine Zwischenübernachtung einplant.

      Er sagt, das gehe mich einen feuchten scheissdreck (O-Ton) an und er macht das, wie er das für richtig hält.

      Meine Tochter ist hellblond und hat extrem helle Haut.

      Trotzdem nimmt er nur Sonnenmilch mit LSF 30.

      Meine Bitte, in den ersten Tagen mind 50 zu nehmen, wischt er als Hysterisch ab.

      Die Kinder sollen schließlich auch braun werden.

      Ich freue mich, dass die Kinder endlich mal ganz viel Zeit mit ihrem Papa verbringen können, aber so sehe ich da immer mehr mit Sorge entgegen :(

      • Naja wie er fahren will, kannst du ihm nun wirklich nicht vorschreiben. Aber gerade nachts zu fahren ist ja ideal, weil sie da schlafen! Ne Übernachtung wäre ja völliger Quatsch. Und sie werden wohl tagsüber auch Pausen machen. Wir Fahren lange Touren immer über Nacht.

        Die Sonnencreme kannst du ihr ja vll einfach selbst einpacken oder dir vll ne Empfehlung vom Kia geben lassen, dass sie lsf 50 braucht. Oder ein uvshirt einpacken. Aber er wird sie wohl kaum verbrennen lassen. Das macht man ja nicht aus Spaß

        Du willst deinen Kindern den Urlaub verbieten, weil dein Ex nicht so fährt wie du es gerne hättest? Wow... da fehlen mir ein bisschen die Worte...

        Du sagst, die Kinder hassen lange Autofahrten. Okay. Die liebt keiner, denke ich.
        Aber was befürchtest du denn? Sie werden schon kein Trauma davon tragen, nur weil sie mal eine Nacht im Auto schlafen müssen. Das ist doch wahrlich nichts allzu ungewöhnliches.
        Und wenn sie danach ein paar Tage quengelig und anstrengend sind, kann dir das auch egal sein, weil sich ja schließlich dein Ex damit rumschlagen muss und nicht du.

        Und ja, das sage ich, als Person, die schon als Kind im Auto nicht schlafen konnte und es auch nie gelernt hat.

        Was für sorgen hast du denn?

        Meinst du dein Mann lässt deine Tochter verbrennen?
        Das kann ich mir schlecht vorstellen.
        Wenn du dir mit lsf 50 eingecremt wissen willst, dann packe ihr eine ein.

        Du willst deinem ex Mann, dem Vater deiner Kinder vorschreiben das er nur über Tag fahren darf und nachts Pause machen soll, weil du ja weißt das die Kinder so eine lange Autofahrt hassen?
        Weißt du, du bist nicht dabei.
        Du musst das gequengel nicht ertragen.
        Deine Kinder werden dennoch einen tollen Urlaub haben.
        Aber vorschreiben wann er, wie er und wo er Pause zu machen hat und wie lange kannst du ihm wahrlich nicht vorschreiben.

      • (5) 04.07.17 - 06:54

        Ich habe zum einen Sorge weil die Kinder von Freitags Mittags 11 Uhhr bis Samstags Abends durchgehend fahren, zum anderen aber auch sehr große Angst, dass mein Ex völlig übermüdet von der langen Fahrt und genervt von dem Gequengel der Kinder einen Unfall baut #gruebel

        (6) 04.07.17 - 06:57

        Hm :(

        Ich habe zum einen Sorge weil die Kinder von Freitags Mittags 11 Uhhr bis Samstags Abends durchgehend fahren, zum anderen aber auch sehr große Angst, dass mein Ex völlig übermüdet von der langen Fahrt und genervt von dem Gequengel der Kinder einen Unfall baut #gruebel

        Wie gesagt, dass sie einen tollen Urlaub verbringen darüber freue ich mich, denn ich kann ihnen leider keinen Urlaub bieten :(

        Aber kennt ihr euch auch mit der Gesetzteslage aus?

        Bei gemeinsamem Sorgerecht haben beide MItbestimmungsrecht beim Urlaub.

        Wenn ich das Kindeswohl gefährdet sehe, kann ich den Urlaub verbieten.

        Daher werde ich heeute sicherheitshalber meinen Scheidungsanwalt kontaktieren.

        Und von Freitags Mittags bis Samstags Abends ins eins durchfahren ist m.E. nicht ok und auch nicht ungefährlich!

        • Aber du schreibst doch dass seine Freundin mit fährt und sie sich abwechseln? Was ist dann das Problem? Deswegen willst du deinen Anwalt kontaktieren? Ernsthaft?

          LG, Tina

          Da ist eher gemeint , dass er nicht in Krisengebiete oder Urlaubsländer mit Reisewarnung fahren darf.

          Ich kann Deine Sorgen verstehen. Vielleicht kannst Du einfach mal mit der Freundin reden?

          Dir ist aber schon klar, dass bei Ankunftszeit Samstag Abend Pausen miteingeplant sind? Man braucht doch für 1400km keine 30 Stunden.

          Eine Übernachtung wäre völliger Blödsinn, nachts fahren ist viel entspannender. Tagsüber kann man dann größere Pausen einlegen. Sie sind zu zweit, können sich abwechseln. Die Kinder können zwischendurch schlafen.

          Wenn Du Angst bzgl. der Sonne hast, pack Deiner Tochter eine geeignete Creme ein und sag ihr, sie soll sich selber einschmieren oder sich vom Bruder helfen lassen. Das bekommt man in dem Alter hin.

          LG

          Wenn Du mal nur eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 80 km/h annimmts, dann kannst Du Dir ja relativ einfach ausrechnen, wie viele Pausen Dein Ex einkalkuliert haben wird, um bis Samstag abend unterwegs zu sein. Außerdem sind Deine Kinder ja alt genug, sich selbst zu äußern, wenn sie von der Fahrt genervt sind.

          Aber Du kannst gern Deinen Anwalt damit beauftragen. Entwederm er lacht sich nen Ast und erklärt Dir, was Dir hier auch erklärt wurde, oder er lacht sich nen Ast und wird kostenpflichtig tätig, ohne dass es was am Reiseweg der Kinder in den Urlaub ändert. Das Resultat ist für die Kinder das Gleiche, aber für Dein Portemonnaie ist vielleicht die erste Variante günstiger

          Gefährdung des Kindeswohls? Weil der Vater seinen Kindern einen schönen Urlaub bietet? Das ist lachhaft und boshaft zugleich.

          Wenn alle so denken würden, wären endlich die Autobahnen in Südbayern frei, denn dann müssten die Nordlichter beim ersten Ferientag spätestens in Nürnberg übernachten !!!!

          DANKE für den Hinweis für alle Reisenden, die viele Kilometer vor sich haben .

          Sorry, Millionen von Deutsche, Niederländer, etc. verreisen so. Warum sollte Dein Mann einen Unfall bauen?
          Sicherlich ist die Gefahr da aber da muss er noch nicht einmal Schuld haben....oder in der nächsten Ortschaft hat er einen Unfall.

          Sorry, lass los und trage Deinen Unmut nicht auf den Rücken der Kinder aus, denn das ist zum *würg*!!!!

          LG
          Lisa

          <<<Wenn ich das Kindeswohl gefährdet sehe, kann ich den Urlaub verbieten.>>>

          Na nu lass mal die Kirche im Dorf. Dein Ex wird es mit Sicherheit auch schon durchdacht haben. Und wie schon geschrieben, genug Pausen werden sie einlegen, die Vernunft wird dein Ex und seine neue Partnerin schon haben.

          Aber wieso regst du dich so auf, war der Urlaub kurzfristig geplant oder schon länger. Da hättest du dich im Vorfeld schon mal äußern können. Vermies den Kindern nicht den Urlaub und beiß die Zähne zusammen.

      Hey,

      Also zum Lichtschutzfaktor hier mal ein Auszug aus der Pharmazeutischen Zeitung um dir die Angst zu nehmen:

      "LSF 30 reicht bei gesunder Haut
      Für den Sonnenschutz bei gesunder Haut sind Produkte mit LSF bis 30 ausreichend. Damit können sich selbst hochempfindliche Personen an jedem Ort der Erde ausreichend schützen, vorausgesetzt das Sonnenschutzmittel wird richtig angewendet und die Bestrahlungszeit nicht übertrieben.
      Medizinischer Lichtschutz ist dagegen anders zu bewerten. Für Sonnenschutzmittel mit extrem hohen Faktoren über 50 bestehen wenige, aber wichtige Indikationen: Photodermatosen, Mallorca-Akne, Lichtdermatosen mit bekannten Photosensibilisatoren, Schutz neu gebildeter Narbenflächen, Pigmentstörungen wie Hyperpigmentierungen (Chloasmen) und Vitiligo (Weißfleckenkrankheit)."

      http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=titel_29_2003

      Du kannst noch vieles mehr nachlesen weshalb LSF über 30 eher unnötig ist und im Übrigen kaum getestet, da man dies aufgrund der langen Bestrahlung Probanden nicht antun kann. Viel hilft nicht immer viel!

      Zu der restlichen Geschichte: du scheinst irgendetwas vorschieben zu wollen um zu verhindern, dass deine Kinder fahren. Aus Angst? Sorge? Okay.
      Aber es ist WIRKLICH unangebracht und für die Kinder ganz fürchterlich wenn du das tust und deinen Anwalt in der Sache auch noch einschaltest.
      Ich würde dir raten: halte dich zurück und lass sie fahren.

      Liebe Grüße

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