Frage zum Umgang

    • (1) 12.08.17 - 12:43

      Hallo,
      vielleicht kennt sich jemand aus.

      Es geht um Vater und Mutter, getrennt seit dem dass Kind 2 Jahre alt ist, nun ist es 7.

      Bisher lief alles einvernehmlich, sie wohnen recht nah zusammen, so dass das Kind jeden Di auf Mi und jeden Do auf Fr und jedes zweite Wochenende beim Vater ist.

      Laut Mutter möchte das Kind dies plötzlich nicht mehr. Es wurde eine Familienberatung durchgeführt in der schriftlich fest gelegt wurde dass die Mutter nicht einfach den Umgang ändern kann (was sie wollte) und ein wochenweiser Wechsel vereinbart. Dieser wurde auch dir Ferien über problemlos durchgeführt.

      Jetzt hat die Mutter einen Brief am Freitag, gestern, eingeworfen dass das Kind bei ihr Leben möchte und sie sich beim Jugendamt, Anwalt und Kinderpsychologrn hat beraten lassen.
      Sie würde das Kind -entgegen vorheriger Vereinbarung- Sontag abholen (seine Woche).
      Er dürfe das Kind jede zweite Woche Donnerstag bis Sonntag sehen und in ihrer Woche Donnerstags bis 18:00, nach der Schule.

      Nun die Frage ob sie das einfach so bestimmen kann und wie er sich am Sonntag verhalten soll, denn er will natürlich nicht sein Kind abgeben.

      Edit: er ist ein super Vater, genau wie sie eigentlich auch eine super Mutter ist.

      Danke schonmal

      • Liegt die Umgangsvereinbarung schriftlich und von beiden unterschrieben vor? Wenn ja, dann hält er sich daran. Sie natürlich auch. Ist denn irgendetwas vorgefallen, dass die Mutter sich jetzt so verhält?

        Im schlimmsten Fall, wenn sie sich komplett sträubt, sollte Papa beim Familiengericht einen eine einstweilige Anordnung stellen, bzw. Eine die Beibehaltung der Umgangsregelung beantragen.

        • Danke für deine Antwort.
          Unterschrieben wurde leider nichts, lediglich bei der Familienberatung vereinbart.

          Die Mutter sagt, das Kind würde das jetzt so wollen.
          Ob es so ist zweifel ich an und selbst wenn kann ein Kind die Tragweite dieser kurzfristigen Entscheidung nicht ersehen.

      Das ist ja schön, dass die Mutter sich beraten haben lassen will. Dann wird man ihr dort wohl auch gesagt haben, dass weder das Jugendamt, noch der Anwalt, noch die Kinderpsychologin und schon gar nicht sie selbst ein Recht darauf hat, eine Umgangsvereinbarung einfach über den Kopf des Vaters hinweg zu ändern. Das wurde ihr bei der Familienberatung wohl nicht deutlich genug gesagt. Aber probieren kann man es ja mal..

      Der Vater soll ihr freundlich mitteilen, dass er von ihr gerne die Namen der beteiligten Beratungspersonen hätte und sich am Montag selbst an diese wenden wird. Ich wette mal, dass sie sich winden und keine Namen nennen wird (bis auf vielleicht den Anwalt, der ihr sicher nach dem Mund geredet hat). Damit nicht herauskommt, wie diese Gespräche tatsächlich verlaufen sind oder diese Beratungen gar nicht stattgefunden haben. Bis dann wiederum eine einvernehmliche Änderung der Umgangsvereinbarung zustande kommt bleibt die bisherige bestehen, auch das würde ich so klarstellen.

      Was ist denn der Hintergrund dazu? Will das Kind wirklich eine Änderung, ist das möglich oder ausgeschlossen? Hat sich im Leben der Mutter etwas Neues getan, so dass sie das jetzt für sich besser findet?

      Meine persönliche Meinung ist übrigens, dass dieser tageweise Wechsel wirklich etwas unglücklich ist. Viel Unruhe für das Kind, deshalb könnte ich durchaus nachvollziehen, wenn mehrere Tage am Stück angestrebt würden.

      • Danke auch für deine Antwort.

        Die plötzliche Änderung kommt angeblich vom Kind, was bezweifelt wird, siehe Antwort im oberen Beitrag.
        Zudem hat die Mutter wieder einen festen Partner und daher kommt meiner Meinung nach tatsächlich der Wille zur Veränderung (bei ihr).

        Der tageweise Wechsel war tatsächlich zu unruhig, daher wurde sich auf den wochenweisen geeinigt.

        • D.h. Wechselmodell? Eine Woche Vater, eine Woche Mutter? Dann kann auch dahinter stecken, dass sie gesagt bekommen hat, sie muss den Unterhalt für das Kind neu berechnen lassen und bekommt evtl. weniger oder gar nichts mehr.

    Nun das ist das Macht Spiel der Mutter, das dass Kind das nicht will denke ich ist gelogen
    das sagt Sie nur damit Sie recht bekommt und es durchsetzen kann.

    Mein Tipp er sollte das Wechselmodell versuchen mit Ihr zu vereinbaren
    sagt Sie Nein dann vors Familiengericht ziehen.
    Glücklicherweise gibt es einige Gerichte die gegen die Mütter und für die Kinder entscheiden.
    So kommt es oftmals mittlerweile zum Wechselmodell was das einzig vernünftige ist.

    Es kann jedoch auch sein das es das Familiengericht anders sieht dann bleibt nur der Weg zum OLG. Einfach wird es jedenfalls nicht und dank der Mutter wird das Kind damit vor Gericht gezogen.
    Traurig wie Mütter sich nach einer Trennung benehmen,
    eigentlich sollte man Ihnen das Kind entziehen,
    nur damit bestraft man das Kind!

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