Haushalt, 3 Kids und Vollzeit wie schaffe ich das nur?

    • (1) 17.09.17 - 13:13

      Hallo,
      Ich bin seit fast 2 Jahren getrennt lebend, und wir kommen bisher leidlich gut zurecht. Meine Kinder sind 10, 10 und 3. Die große hat ADHS.
      Die kleine geht seit ner Woche in den kiga, die Eingewöhnung läuft, naja, schwierig.
      Bisher habe ich 28 Stunden gearbeitet, in der Zeit hat die Oma auf die kleine aufgepasst und die großen waren in der Ganztagsklasse. Sind sie jetzt auch wieder. Zusammen mit Schulweg beginnt unser Tag jetzt um 5.30 und sie kommen um 17.30 wieder heim. Das ist verdammt spät 😞
      Die kleine hole ich um 16.30 vom kiga. Auch verdammt spät. Sie ghält es kaum durch. Danach koche ich und mache Haushalt, wenn es geht spiele ich mit den Kids oder wir schauen etwas für die schule an.
      Ab Oktober muss ich jetzt wieder Vollzeit arbeiten und hab keine Ahnung wie ich das hinbekommen soll. Im Haushalt bleibt eh das meiste liegen und ich arbeite es dann an meinen freien Tagen ab. Und an den Wochenenden wenn sie beim Papa sind. Für mich selber bleibt keine Zeit und die Kids kommen natürlich auch viel zu kurz 😞
      Jetzt noch mehr arbeiten, noch weniger Zeit für mich und die Kinder... Ich weiß nicht wie ich es schaffen soll. Jede Minute ist ausgeplant.
      Wie macht ihr das? Wie kann ich das schaffen. Jeden Abend wenn die Kids im Bett sind heule ich weil ich Angst habe das nicht zu packen wo ich es jetzt schon kaum schaffe 😞

      • Was ist das für eine Oma, Deine oder seine Mutter? Kann sie Dich weiterhin unterstützen, bspw. die Kleine früher abholen und zu Dir nach Hause bringen? Und dabei eventuell Haushaltstätigkeiten übernehmen, wie eine Maschine Wäsche anstellen oder aufhängen oder was weiss ich.

        • Das ist meine Mutter, sie wird jetzt erst mal die Kleine aus dem Kiga abholen, bis sie es gewöhnt ist länger zu bleiben. Allerdings kann sie nicht mehr, denn sie arbeitet immer Abends / Nachmittags und muss um 16.30 Uhr zur Arbeit. Das heißt ich muss sie bis dahin bei Ihr abholen. Zu mehr ist sie nicht bereit, das kann ich auch verstehen und muss dass so akzeptieren.

          • Immerhin ein Fortschritt für das Kind, finde ich. Dass Deine Mutter noch arbeitet hatte ich überlegt, aber dann als Gedanken verworfen, weil Du ja geschrieben hast, sie hat bisher auf die Kleine aufgepasst. Dass sie dann natürlich nicht noch in Deinem Haushalt herumwurschteln kann und will ist klar.

            Dann fällt mir erstmal nichts Anderes ein, als die Kinder stärker einzuspannen. Warum kochst Du am Abend, bekommen die Kids nichts in Schule und KiTa?

      Guten Abend!

      Hast du schon mal in Betracht gezogen, einen Wochenplan zu erstellen? Mit 10 Jahren sollten deine Kinder ja schon eigenständig Aufgaben im Haushalt übernehmen können. Zum Beispiel eigene Wäsche waschen und aufhängen. Solche kleinen Aufgaben kannst du dann an deine Kinder delegieren.

      LG

      "Jetzt noch mehr arbeiten, noch weniger Zeit für mich und die Kinder... Ich weiß nicht wie ich es schaffen soll. Jede Minute ist ausgeplant.
      Wie macht ihr das? Wie kann ich das schaffen."

      Meiner Meinung nach kannst Du das nicht schaffen. Ich weiß, es gibt viele, die sagen: Arbeitsplan, Zeitmanagement usw.

      Mir geht der ganze Scheiß mit dem Lebensgemanage so auf den Zeiger, so viel kann ich gar nicht brechen!

      Zum LEBEN gehört mehr - viel, viel mehr - als nur auf dem Zahnfleisch zu kriechen, damit man die ganzen Fremdanforderungen erfüllen kann.

      Dazu gehört lachen, nicht auflippen (müssen), wenn Kleinkind seine Schuhe nicht in einer sondern in 3 Minuten anzieht, Sport machen, Freundschaften pflegen, ERleben, genussreich kochen, Eindrücke verarbeiten können, in Ruhe den Kids Geschichten vorlesen, entspannt knuddeln können.

      All das ist leben - das ganze Zeitplan, Zeitnot, Stress usw. ist nicht leben, dabei verliert man sich selbst als Mensch.

      Natürlich muss das alles finanzierbar sein - mir ist das alles klar. Aber der Tag wird nicht länger, nur weil man mehr arbeiten soll/muss/will.

      So wie es bei Dir klingt, bist Du schlichtweg am Limit. Pack noch ein paar Stunden auf Arbeit drauf - das machst Du maximal bis Weihnachten und dann winkt die lange Krankschreibung.

      Auch wenn die Kids mit anpacken - ich kann Dir keinen Tipp geben, wie das funktionieren soll.

      Überdenk am besten nochmal ausführlich Deine Lebensplanung und Deine Ziele und arbeite dann daran.

      LG und alles Gute

    • Hallo,

      also ich denke, das kann man schon schaffen. Zum Ersten würde ich am Abend nicht kochen. Die Kinder essen doch sicher warm in Kiga oder in der Schule, da kann es am Abend gern auch mal ein Schnittchen sein.
      Haushalt muss man auch nicht tägl. machen und die 10-jährigen Kinder könnten ein paar Dinge übernehmen. Und unter der Woche muss nicht alles perfekt sein. Wenn die Kinder an WE-en beim Vater sind, kannst Du Dich doch erholen, das solltest Du dann auch tun. Kannst Du den Vater nicht mehr einbinden? Und bitte, arbeite an Deinem Selbstwertgefühl, man muss nicht am Abend zu Hause sitzen und sich bemitleiden. Ich meine das nicht böse, aber es hilft Dir nicht, im Gegenteil.

      LG und alles Gute!

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      • Ich möchte nicht Vollzeit arbeiten. Mein Chef zwingt mich. Vollzeit oder gehen.
        Ich wäre mit den 28 Stunden mehr als zufrieden, es ist gerade noch machbar und wir sind finanziell flexibel. Ich hatte mehrere Streitgespräch mit ihm und unterm Strich habe sitzt er halt am längeren Hebel. 😞
        Denn gänzlich ohne Gehalt funktioniert es halt dann auch nicht. Der Vater der Kinder ist ein mangelfall bzgl Unterhalt und ansonsten steht mir nichts zu weil ich gut verdiene, auch in den 28 Stunden.

        • In dem Fall würde ich mich nach einem neuen Job umsehen, wo du wieder Teilzeit arbeiten könntest und für den Übergang (oder auch dauerhaft) eine Haushaltshilfe suchen.
          Dann hättest du die Zeit, die du zu Hause bist für deine Kids und dich und müsstest dir dann nicht noch über den Haushalt den Kopf zerbrechen.

          • Ich hab schon Bewerbungen laufen. Aber auf alleinerziehende Mamas die halt nicht sehr flexibel sind sind die Chefs nicht sonderlich scharf. Und ich habe halt auch einen Beruf erlernt der eher eine Männerdomäne ist. Das macht es nicht leichter 😞
            Im Moment habe ich halt leider noch keine alternative.

            Das mit der Haushaltshilfe für den Übergang ist sicher eine Idee... Vielleicht eine dumme Frage, aber wie läuft sowas? Wo findet man jemand vertrauenswürdigen?
            Sollte man da anwesend sein?
            Ich hab keine Ahnung 😬

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        • Ein Recht auf Teilzeit, ja, aber nicht wenn betriebliche Belange dagegen sprechen. Ansonsten auch nur ab einer Bestimmten Betriebsgröße. Hier geht es ja nicht um Teilzeit in Elternzeit... Und selbst wenn ich es mir erstreiten könnte, würde dadurch sicher das Verhältnis nicht besser werden.
          Und mein Chef will mich nicht loshaben, er hat nur niemanden der mich vertritt und einen zweiten in Teilzeit für Jobsharing kann oder will er sich nicht leisten. Ich hätte eigentlich genug Arbeit für einen 50 Stunden Vertrag, habe keine Urlaubsvertretung oder sonstiges, und er will dies auch nicht ändern. Was es für mich halt nicht einfacher macht. Mein Chef ist ein Egoist und denkt nur an die Belange der firma... Wenn er mich hätte loswerden wollen hätte er das schon haben können als ich nach dem Jahr Erziehungsurlaub zurückkommen wollte, interne Versetzungen sind keine Seltenheit in meinem Unternehmen.

          Ja, das sehe ich eben auch so, die Kids und ich sind die looser, und ich weiß eben nicht was ich tun kann außer eben bewerben und schauen ob sich was ergibt. Aber selbst mit Putzhilfe oder ohne kochen abends denke ich hat das mit Lebensqualität nicht viel zu tun. Ich habe Angst zusammenzuklappen. Und dann für die Kinder erst Recht nicht mehr da sein zu können... Ich hab ja nicht den Anspruch dass ich wöchentlich 10 Stunden für ein Hobby Zeit habe, aber 1, 2 Stunden die Woche sollten auch für mich noch drin sein um etwas kraft schöpfen zu können... Sei es nur um da in Ruhe aufräumen oder bügeln zu können...

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            • Ich dachte das Forum ist da um sich gegenseitig zu helfen und nicht um seinen Frust oder seine eigenen Befindlichkeiten an anderen auszulassen.
              Nicht jeder kann es sich leisten gar nicht zu arbeiten oder einfach zu kündigen, wenn ich etwas anderes für mich passendes finde werde ich den Job wechseln. Bis dahin ist es so wie es ist. Welche Beweggründe meinen Vorgesetzten dazu bewegen so zu handeln kann ich nur mutmaßen, das ist was ich sehe und ich finde. Er hat mir in den letzten fünf Jahren schon zwei mal eine interne Bewerbung versaut, dementsprechend denke ich halt einfach nicht dass er mich loshaben will. Eventuell ist ihm einfach klar dass er keine dümmere als mich finden wird die sich das alles gefallen lässt. Es bin ja nicht nur ich die Probleme mit seiner Einstellung hat, aber das ist ja nicht das Thema.

              Ich habe ja auch nicht darum gebeten über mich zu Urteilen ohne mich zu kennen, oder die genaueren Umstände, einfach zu unterstellen ich will unbedingt voll arbeiten, etc... Keine Ahnung, man erhält halt einen leicht überheblichen Eindruck von dir wenn du derartig VERurteilst ohne auch nur eine Nachfrage. Hast du versucht dich in meine Lage hineinzuversetzen? Warst oder bist du alleinerziehend?

              Und, ja mir ist bewusst das ich jammere, aber ich finde dass es jedem, egal wie vermeintlich gut es ihm aus der sicht anderer gehen mag, das Recht zusteht seinen Kummer loszuwerden. Wozu sonst braucht man sonst ein Forum, wenn man nicht auch seine Probleme, und seien sie auch noch so klein, dort loswerden kann?

      (17) 18.09.17 - 16:30

      Aber deine Kinder sind doch sowieso so lange betreut, ich verstehe nicht warum du in der Zeit nicht arbeiten kannst...

      Du wirst deutlich mehr verdienen, da ist doch genau sicher eine Putzfrau für 2 Stunden die Woche drin- das entlastet gigantisch!

      Ansonsten schliesse ich mich den anderen an: die Kocherei würde ich sein lassen, die Kinder essen bestimmt in der Betreuung, anwnds reicht ein Schnittchen!

      K

      • Ich gehe morgens mit den Kindern aus dem haus, und komme um 16.30 im kiga, bzw aktuell bei meiner Mutter an um die kleine zu holen.
        Einzig und allein der Freitag ist der Tag an dem ich zu Hause bin aktuell, da kommen die großen um 14.15 heim.
        Vom kiga zum Büro brauche ich für 25 km wegen Berufsverkehr 45 min einfach, 7 Stunden arbeiten, 45 min Mittagspause ob ich will oder nicht. Da weiß ich nicht wie ich noch länger Arbeit sollte, weil ich so schön nicht auf meine Stunden kommen soll. Bis wir dann noch schnell eingekauft haben ist es eh schon 17 Uhr, 2 x die Woche. Oder samstags dann. Freitags komme ich eh nicht auf die Stunden die ich bräuchte, da sind die großen dann allein bis ich die kurze aus dem kiga hole, oder müssen auch zu meiner Mama.
        Bisher kaufe ich halt dann freitags ein, und mache da den Haushalt und samstags dann. Ich weiß auch nicht ob ich was falsch mache, aber 2 Stunden in der Woche reichen mir nicht für einen vier Personen Haushalt mit einem Kleinkind. Die Zeit brauche ich ja schon für Bügelwäsche fast 😞 Saugen, wischen, Küche und Bad putzen und schon ist der Tag vorbei 😞
        Wenn ich mir dann putzpläane anschaue die im Internet rumschwirren, wird mir schlecht weil ich es eh nicht schaffe monatlich Fenster zu putzen oder Vorhänge zu waschen, abzustauben jede Woche oder was weiß ich... 😬
        Ich will jetzt auch nicht in Selbstmitleid versinken, aber ich weiß echt nicht wie ich es schaffen soll...

        • Verstehe... die Anfahrtszeiten sind echt blöd...

          Das mit Putzfrau für 2 Stunden ist trotz der kurzen Zeit eine Riesen Entlastung. Meine hat immer das Bad gemacht, gesaugt und gewischt. Das hat gereicht und war eine riesige Entlastung!

          K

          Wer putzt denn bitte monatlich Fenster?? Das mache ich 1x im Jahr. Also übertreiben kann man es auch mit der Sauberkeit. Ich habe eine Putzhilfe aller 14 Tage für 3 Std 1x durch die 4 Zi Wohnung. Das ist eine super Entlastung und ich möchte sie nicht mehr missen.

          Zu deiner Arbeit: kannst du mit deinem Chef nicht einen Kompromiss finden? Bspw. 32 oder 35 Std??
          Ich bin in einer ähnlichen Situation gewesen (was die Arbeit betrifft). Mein Chef willst auch das ich mehr arbeite (aktuell 30). Ich werde auf 35 hoch gehen und diese Zeit Abends arbeiten.
          Kannst du das deinem Chef eventuell anbieten ??

          Staub saugen/abstauben, Wäsche vorsortieren und dann die Maschine befüllen plus anschmeissen, Geschirr spülen und abtrocknen oder die Maschine ausräumen können Deine Großen machen. Du hast natürlich ein Auge drauf, aber ich denke, wenn sie das ein paarmal gemacht haben, dann läuft das.

          Natürlich ist es unnötig, einmal im Monat Fenster zu putzen. Meine dürfen froh sein, wenn ich das zweimal im Jahr mache. Bügeln wird überbewertet, aber total. Ich bügle gar nichts, würde aber in Deinem Fall nur die Bürokleidung bügeln, die es nötig hat. Wer schaut schon, ob ein Kinder-T-Shirt Bügelfalten hat? Glatt streichen und ordentlich legen reicht, vor Allem dann, wenn man einen Trockner hat. Wischen muss man ja wohl nicht jeden Tag, ebenso wenig das Bad putzen. Kurz mit der Bürste durch die Toilette, da muss auch nicht jeden Tag ein Reiniger rein. Waschbecken mit einem Microfasertuch polieren, zack, fertig. Macht man, wenn man gerade sowieso mal muss.

          Ich höre raus, Deine Ansprüche sind zu hoch und dadurch entsteht der Stress.

          (22) 19.09.17 - 12:04

          Wie hier schon geschrieben wurde, deine Ansprüche an den Haushalt sind zu groß. Fenster werden bei mir seit jeher (war auch allein erziehend) zu Ostern/Frühlingsanfang, zu meinem Geburtstag im Juni und kurz vor der Weihnachtsdeko im November geputzt. Auch als zwei meiner Fenster zu einer stark befahrenen Straße lagen, war das völlig ausreichend.

          Bügeln muss man nun wirklich nur Blusen/Hosen für den Job, bei allem anderen reicht es völlig, die Teile nach dem Trocknen im Trockner zu falten. Bad putzen: Ich habe mir (und allen anderen im Haushalt) angewöhnt, Waschbecken und Armatur IMMER, auch nach dem Händewaschen, kurz mit dem Handtuch zu wischen, so entstehen erst gar keine Wasserflecken. Gepinkelt wird von allen im Sitzen. Ich putze das Bad manchmal eher im Vorbeigehen: Wenn ich aus der Dusche steige und alles ist etwas beschlagen, gehe ich kurz mit einem Microfaserlappen über die Ablageflächen und Regale, fertig. Saugen und Durchwischen einmal die Woche.

          Hast Du die richtigen Hilfsmittel? Ich schwöre inzwischen auf einen "Swiffer-Staubmagnet"-Klon aus dem Aldi zum Staubwischen. Zum Putzen habe ich seit Jahren ein Schleudermopp-System von Leifheit, damit geht es mit ein bisschen Übung sensationell gut und superschnell.

          Dann das Übliche: Kochen abends muss nicht sein und wenn, dann koch' gleich die doppelte Menge und friere den Rest ein. Koche einfach: Pellkartoffeln und dazu Kräuterquark. Oder ein Schlemmerfilet. Pizza und ein schneller Salat (Soße auch auf Vorrat zubereiten). Oder koch' gar nicht: Ab und an ein Döner oder etwas vom Asiaimbiss auf dem Nachhauseweg mitgenommen, wenn das finanziell geht, darf durchaus sein. Überlege, dir eine Microwelle mit Back-/Heißluftfunktion anzuschaffen, damit backen sich dank der Zeitschaltuhr Schlemmerfilets, Fischstäbchen oder ein Fleischkäse von allein und man kann in der Zeit etwas anderes tun.

          Ich hatte eine Teamleiterin im Jobcenter, Witwe mit drei Kindern, auch Vollzeit. Es ging.

          Kannst Du ggf. mit dem Chef Telearbeit vereinbaren?

          LG

          Ich glaube, Du musst Deine selbst gestellten Anforderungen runterschrauben. Ich hab 3 Kinder, bin AE und arbeite nur 35 h/Woche im Schnitt, bin aber flexibel und arbeite zu Hause, insofern ist das nicht so dramatisch wie bei Dir. Aber ich bügle z. B. nur im absoluten Notfall, ansonsten reicht Zusammenlegen völlig aus.

          Wenn Du es Dir leisten kannst, dann lass eine Putzhilfe kommen, die einmal die Woche Bad putzt, wischt und Wäsche macht. Das hilft Dir sehr. Nimm Dir mit den Kindern einen festen Tag (bei uns jeder 2. Samstag) für einen schönen Ausflug, der allen gefällt, das sind Erinnerungen. Meine Kinder sollen sich später nicht nur an eine Mama erinnern, die nie Zeit hat. Mir ist auch der Abend wichtig, da hat jedes Kind mich eine halbe Stunde für sich zum Kuscheln, Vorlesen etc. Ja, das ist viel Zeit, wenn an allen Enden Stress lauert, aber das ist so unglaublich wichtig....

          Wäre evtl. Eine Lösung, eine KiTa zu suchen, die näher an Deiner Arbeitsstelle liegt? Dann könnte die Kleine etwas kürzer gehen. Da hätte ich sie lieber bei mir im Auto morgens und nachmittags als noch länger in der KiTa....


          Aber das Wichtigste: Du überforderst Dich zum Teil selbst mit Deinen Ansprüchen an Haushalt und Drumrum. Lass es, mach nur das Nötigste und sch... drauf, was andere dazu sagen ;-)

Hallo,
ich bin etwas entsetzt über die negativen Antworten zu deinem Thread!

Das bringt dir in deiner Situation gerade gar nichts!

Ich denke, dass es nicht gerade alles leicht wird, aber durchaus zu schaffen!
Du solltest an deinen Einstellungen etwas verändern! Schraube deine Ansprüche an den Haushalt herunter. Du leistest genug!
Organisiere dir eine Putzhilfe (Aushänge, Anzeige in der Zeitung, Kleinanzeige im Internet) und nimm dir Zeit für dich, wenn die Kinder beim Vater sind!

Sei stolz auf dich, anstatt im Frust und Selbstvorwürfen zu verharren!

Ich kenne eine Alleinerziehende Frau mit drei kleineren Kindern als deine, die arbeitet ebenfalls Vollzeit. Manchmal geht es eben nicht anders. Sie schafft es trotzdem gut!

Deine beiden Großen können auch wirklich ein paar kleinere Aufgaben wie Spülmaschine, Einkaufen, Wäsche mitübernehmen.

Wünsche dir alles gute!

(25) 19.09.17 - 07:06

Hallo, wie weit ist die Schule von euch? Und der Kiga? Warum kommen die großen so spät zurück? Können die nicht alleine schon früher nach Hause? In 2-3 Jahren können die schon die Kleine vielleicht mit abholen?

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