Sorgerechtsstreit

    • (1) 24.11.17 - 13:25

      Hallo alle zusammen. Ich möchte mich kurz fassen.
      Ich bin seit einem halben Jahr mit dem Vater meines Kindes vor Gericht weil er das gemeinsame Sorgerechts will.
      Ich möchte jetzt keine Debatte eröffnen sondern nur fragen: wem ging es auch so und wer konnte es behalten?! Und könnte mir per E-Mail seine Rechtssprechung schicken?
      Ich habe leider eine junge Richterin die sehr emotional gestresst verkündet hat sie hätte keine andere Wahl und müsse dem Vater das geteilte Sorgerecht geben und ich solle doch freiwillig einlenken weil sie sonst meinen Armen Sohn (5) vor Gericht laden müsse. Und das wäre nicht im Wohle des kindes.
      Auf Einzelheiten möchte ich gar nicht unbedingt eingehen und ewig lange rechtfertigen warum ich es nicht teilen will. Das wäre ein Roman.
      Ich möchte natürlich meinen Sohn raus halten. Ich fand es aber sehr schlimm wie die Richterin auf mich eingewirkt hat. Selbst meine Anwältin war entsetzt . Die Richterin war aber auch sehr stur und seltsam. Sie hat 2-3 mal solche emotionalen Aussetzer gehabt das sie laut würde und fast geweint hätte dabei war keiner der beiden Parteien laut oder direkt . Ich hab nur noch diese Möglichkeit . Da ich einen Schriftsatz über das Wochenende schreiben muss um letzte Stellung zu beziehen.
      Falls mir jemand helfen kann wäre ich sehr verbunden

      • In der Regel bleibt es beim ASR, wenn das GSR dem Kindeswohl schaden würde. Das müsstest du beweisen (Behauptung allein reicht nicht).

        Das sagt die allgemeine Rechtsprechung.

        LG

        Wie soll man dir denn helfen, wenn man dein Problem nicht kennt?

        Willst du dir was aus den Fingern saugen, was bei anderen funktioniert hat?

        • Ich bezweifle das sein handeln wirklich mit dem Kind zutun hat. Allgemein finde ich das er eine ganz schlimme und bedenkliche Art hat mit dem Kind umzugehen und von Erziehung wollen wir mal gar nicht reden. Einigungen mit mir sind unmöglich. Ich bin weder stur noch streite ich gerne. Selbst wenn ich ihn immer machen lasse wie er will ohne mal anderer Meinung zu sein , findet er etwas oder ändert einfach seine Meinung, nur damit der „Konflikt“ weiter geht.
          Alle Punkte weshalb ich das Kindeswohls gefährdet sehe würde wirklich den Rahmen sprengen.
          Der Papa ist ein unmöglicher Mensch und erträgt es nicht das sich mein Leben weiter dreht (getrennt seit seinem Fremdgehen in der Schwangerschaft)
          Ich möchte meiner Richterin nur zeigen: hier sehen sie andere Richter können auch zu Gunsten der Mutter entscheiden . Sie muss also nicht

              • das ist aber nichts aktuelles und die welt dreht sich weiter . und soweit ich weiß wurden 2015 gesetzlich die rechte des vaters in diesem fall nochmal gestärkt "Gesetz zur Reform der elterlichen Sorge nicht miteinander verheirateter Eltern"

          (8) 24.11.17 - 14:04

          Tja deine Verletzheit scheint grenzenlos zu sein.

          Nur der Andere trägt an allem die Schuld...

          Ich kann die Richterin verstehen.

          Du solltest dich mit deinen eigenen Fehlern auseinander zu setzen und daran arbeiten.

          Deine Argumentation ist ziemlich dünn und rechtfertigt meines Erachtens nicht, dass der Vater kein Sorgerecht bekommen sollte.

          Das, was DU tust ist aus verletzter Eitelkeit und gekränktem Stolz dem Vater des Kindes einen reinzuwürgen und hier beklagst du dich, dass die Richterin dich durchschaut zu haben scheint.

          Leider wirst du mit dem Vater deines Kindes dein Leben lang zu tun haben. Gewöhne dich besser dran. Auch wenn es schwer ist. Zum Wohle des Kindes solltest du dich da zurücknehmen. Sonst erliegst du nachher noch deinem eigenen Narzissmus.

          Ich hoffe die Richterin entscheidet zu Gunsten des Vaters...

          • (9) 24.11.17 - 14:12

            Also deshalb ist meine Argumentation dünn weil ich nicht alles breittreten möchte. Und ewig schreiben warum wieso weshalb. Ich will hier nicht über ihn her ziehen oder mich rechtfertigen. Ich sich nur Menschen die in der Situation waren

            • (10) 24.11.17 - 15:29

              Na herzlichen Glückwunsch an dich!

              Ich bin alleinerziehender Vater von zwei tollen Kindern.

              Weshalb die Kinder lieber bei mir leben, trete ich hier auch nicht breit. Mir würde aber nie in den Sinn kommen, das gemeinsame Sorgerecht anzufechten und mir ein alleiniges Sorgerecht gerichtlich zu erstreiten, weil mein ego angekratzt ist.

              Die Ausgangsbasis finde ich gleichwertig.. Nur kann ich über den Dingen stehen und zum Wohle der Kinder handeln. Du scheinbar nicht....

              Kinder haben Vater und Mutter. Und jeder Elternteil sollte trotz allem, was vorgefallen ist, den Kontakt der Kinder zum anderen Elternteil fördern.

              Wenn Argumente fehlen, dann will man halt nichts breittreten...

              Und was heisst hier den EX schlechtmachen?? Liest der deine schriftlichen Ergüsse hier mit? Das kann ihm doch dann egal sein.....

              Du musst noch viel lernen

              Deinem Sohn zuliebe würde ich meine verletzte Eitelkeit (Ex ist fremd gegangen) an deiner Stelle zurückstellen.
              Sorry, denke doch an dein Kind und scheiß auf das GSR. Wenn das Kind bei dir lebt und da seinen Lebensmittelpunkt hat, ist es doch egal.

        Da hast du aber eher ein Umgangs- als ein Sorgerechtsproblem.

        Wie viele sorgerechtsrelevanten Entscheidungen fallen noch?
        - Schulwahl 2x
        - Ausbildungsvertrag (falls unter der 18 begonnen)
        - Kontoeröffnung (könntest du jetzt schon erledigen).

        Ggf. mal eine Einwilligung in eine Operation oder Psychotherapie.

        Das war's.

        Sorgerecht heißt ja von diesen Themen abgesehen nur, dass er sich selbst informieren kann, zB beim Arzt oder in der Schule.

        Bei Schulanmeldung und OP hat bei mir kein Mensch jemals nach dem anderen Sorgeberechtigten gefragt.

        Wovor hast du KONKRET Angst? Er kann die doch nicht vorschreiben, ob du Leberwurst aufs Brot schmierst, mit ihm zu Friseur gehst und auch der Kinderarzt wird impfen oder Antibiotika verschreiben ohne zu fragen, was der Vater dazu meint.

        LG

        Ich möchte meiner Richterin nur zeigen: hier sehen sie andere Richter können auch zu Gunsten der Mutter entscheiden . Sie muss also nicht

        Von allem anderen abgesehen kommt es in der Regel extrem schlecht an, Leuten zu sagen, wie sie ihren Job zu machen haben. Die Richterin weiß, dass in anderen Fällen mit ganz individueller Ausgangslage anders entschieden worden ist.

        • Glaub mir du warst nicht dabei: sie meinte sie hat keine andere Wahl! Sie muss weil es im bgb steht
          Meine Anwältin war ganz irritiert und ich auch. Vorallem warum werde ich unter Druck gesetzt zu zu stimmen wenn sie eh zu Gunsten des Vaters entscheidet warum muss ein Verfahren monatelang gehen. Anhörungen statt finden .. wenn sie dann MUSS

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