Kurz vorm Auszug mit Kind

    • (1) 03.12.17 - 22:16

      Hallo zusammen,
      ich habe mich offiziell Anfang Oktober von meinem Mann getrennt und ziehe Mitte Dezember mit unserem Sohn (4 J alt) in eine 2-Zimmer-Wohnung um.
      Ich bin so froh, dass es bald soweit ist, weil es nicht mehr auszuhalten ist und ich in den letzten 3 Wochen ständig richtig krank war, wo ich eigentlich packen wollte. ich kann verstehen, das es schwer ist, vor allem als Matscho, verlassen zu werden. Er schwankt aber zwischen genervt sein und beleidigent ("du bist geistesgestört") und am nächsten Tag aber mich um Hilfe bitte bei PC-Fragen.
      Mein Mann wollte aus finanziellen Gründen erst das Wechselmodell, aber da konnte ich ihn zum Glück überzeugen, dass es für unseren Kleinen besser ist, wenn er fix bei mir wohnt und alle 2 Wochenenden und jeden Mittwoch über Nacht beim Papa.
      Wir haben jetzt auch die Wochenende und Urlaube bis Ende März mal durchgesprochen, da bin ich ganz froh.
      Das Thema Finanzen habe ich versucht nach hinten zu schieben, da er eigentlich gar nichts zahlen will und sich am liebsten gleich scheiden lassen würde. ich habe mir überlegt, dass ich ihm kurz vor Auszug einen Vorschlag mache für das Trennungsjahr (er meint er kann sich im August schon scheiden lassen, dass er weniger zahlen muss). Der Betrag für den Kleinen ist ja geregelt, der Betrag für das Trennungsjahr für mich, da habe ich ich mir überlegt, ob ich ihm 150 EUR (als Goodwill) entgegen komme. Habe richtig Angst, dass er ausflippt. aber ich kann das Thema Finanzen ja nicht aufschieben.
      liebe Grüsse,
      Luisa

      • Hi,
        nimm dir eine Anwalt und fertig, dann ist es kein Godwill von Deiner Seite aus.
        Und was das Beste für das Kind ist, solltet ihr Beide zusammen entscheiden.
        Wenn er Zeit für das Wechselmodell hat, dann sollte man das doch auch ins Auge fassen.

        lg
        lisa

        Warum ist es für euer Kind besser, wenn ihr nicht das Wechselmodell habt?

        • Der Kindsvater hatte bis jettt kein Interesse, Zeit mit dem Sohn zu verbringen. Selbst wenn er zwar gehabt hätte wollte er nie mit zum schwimmen oder anderen Aktivitäten. Wenn der kleine krank war bin ich immer mit ihm zum Arzt, die Nächte aufgeblieben, bin die erste Bezugsperson. Er hat selbst gemeint, dass es ein finanzielles Thema wäre, also hat er das Wechselmodell nicht vorgeschlagen, weil er mehr Zeit mit dem Kind verbringen will, sondern weil er gehört hat, dass er dann weniger zahlen muss. Aber jettt ist das auch nicht mehr wichtig, da es ok für ihn ist, dass der kleine hauptsächlich bei mir wohnt und er ihn aber so oft sehen kann wie er möchte. Es ist für mich gerade recht schwierig, während der Trennung noch zusammen zu leben. Wie war das denn für euch? Habt Ihr da tips?

          • Wir hatten eine ruhige Trennung, nahmen Anteil an der jeweiligen Wohnungssuche und ich hab drei Kreuze gemacht, als es erledigt war ;-)
            Wir haben das Wechselmodell. Jetzt kann er rechtzeitig Feierabend machen, weil er muss. Jetzt ist er auch fürs kranke Kind da, weil er muss. (Wobei ich das meist in der dollen Phase übernehme - bin halt die Mama ;-)). Jetzt beschäftigt er sich auch mit dem Kind, weil er muss... naja und weil Sohnemann ja älter ist und man mehr machen kann. Es ist an den Vaterwochenenden aber so gut wie immer seine Mama da und ich bin schon diejenige die richtige Ausflüge macht. Trotzdem ist er ein richtiger Papa geworden...
            Ich bin froh ums Wechselmodell, auch weil ich eben nicht vom Unterhalt und somit von ihm abhängig bin...

Top Diskussionen anzeigen