Umzug/Familienzuwachs/ALG 2/Elternzeit

    • (1) 05.01.18 - 21:05

      Guten Abend zusammen! :-)

      Zu meiner momentanen Situation:
      Ich bin
      - 31 Jahre alt
      - alleinerziehend mit meiner 8 Monate alten
      Tochter
      - in Elternzeit
      - bewohne eine 2 Zimmer-Wohnung
      - bekomme aufstockend Hartz 4
      - nun wieder schwanger ( 10.Woche )

      Nun ist baldmöglichst eine größere Wohnung von Nöten doch wie das leider so ist, ist bezahlbarer Wohnraum - und das unter oben genannten Umständen - mehr als knapp...
      Ich hatte bereits ein telefonisches Gespräch mit der Arge, wie sich das denn verhalten würde wenn ich eine etwas "zu teure" Wohnung anmieten würde, da ich einfach nichts finde dass genau in deren Rahmen liegt.
      Leider müsste ich dann aber wohl mit der Konsequenz leben dass mir nur die bisherige erbrachte Miete gezahlt werden würde (also wie für die 2 Zimmer-Wohnung die ich jetzt bewohne), zudem fällt dann die Kaution weg sowie die Übernahme der Umzugskosten, quasi als Strafe!

      Nun zu meiner Frage:
      Wie wäre das denn wohl, wenn ich mich vorrübergehend bei der ARGE abmelden würde, umziehe und dann einen Neuantrag stelle?
      Dann bin ich ja quasi nicht im Leistungsbezug umgezogen und somit auch nicht auf die Genehmigung der Arge angewiesen, oder?
      Übernehmen sie dann den Höchstsatz für die qm der neuen Wohnung und ich kann selbst den Rest zur Miete dazuzahlen?

      Es ist zum verzweifeln, auf "normalem" Wege versuche ich es schon seit einem einem Jahr.

      Freue mich über regen Erfahrungsaustausch.

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      • Frischling !

        #winke#winke

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        (3) 05.01.18 - 22:20

        Eine Freundin wohnte mit ihrem Mann und 2 Kindern in einer 2-Zimmer-Wohnung, bis die Kinder 2 und 5 waren.
        Familienbett und gut ist, zumindest bis das Kind alt genug ist, dass Dir eine größere Wohnung "zusteht".

        BTW: Du versuchst seit 1 Jahr, eine größere Wohnung zu bekommen, obwohl Du jetzt erst in der 10.Woche bist?

        LG

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        • (4) 05.01.18 - 22:40

          Hallo und danke erstmal für deine schnelle Antwort. 😊
          Mir stehen ja momentan eigentlich schon 60 qm zu (für mich und meine Tochter) und ich habe bereits während ich mit ihr schwanger war angefangen nach etwas Passendem zu suchen - deshalb schon seit einem Jahr - jedoch leider ohne Erfolg.
          Nun ist ja Baby Nummer 2 unterwegs, somit werden wir zu einem 3-Personen-Haushlat wodurch die Wohnungssuche noch dringlicher wird und uns zudem 75 qm zustehen würden.
          Das ein Umzug notwendig wird ist klar, die eigentliche Frage bezog sich ja auf die Problematik mit den hiesigen Mietpreisen und wie bzw. ob sich eine Sanktion auf Grund eines Umzuges vermeiden lassen könnte (z.B. durch zeitweise Abmeldung bei der ARGE).

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          • (5) 06.01.18 - 10:38

            " uns zudem 75 qm zustehen würden."

            BIS zu 75 m², Allerwerteste, BIS zu.

            "ob sich eine Sanktion auf Grund eines Umzuges vermeiden lassen könnte"

            Es ist KEINE Sanktion!

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            • (6) 06.01.18 - 13:15

              Dann ist es eben KEINE Sanktion, wie gut dass wir hier Spezialisten haben.
              Man darf sich begriffstechnisch auch mal irren, ja?
              Trotzdem würde ich keine Zusage zum Umzug erhalten und auch gewisse Leistungen würden mir verwehrt bleiben, das war damit gemeint.
              Und was hast du denn für ein Problem mit den angemessen Quadratmeterzahlen.
              Die sind Fakt.
              Und alleine schon wegen der derzeitigen QM-Anzahlt dürfte ich ja auch umziehen, das wurde mir ja bereits von der Sachbearbeiterin mitgeteilt - WENN ich denn etwas Angemessenes finde.
              Ich will mir hier auch keine Luxusvilla rauslassen, es braucht aber leider enorm viel Glück etwas in diesen günstigen Preisklassen zu finden.
              Und wenn ich eine neuen Wohnung finde die auch nur knapp über der Angemessenheitsgrenze liegt dann ist das keine Penthousewohnung sondern immernoch eine günstige Wohnung hier bei uns im Landkreis.
              Wie man sich denken kann setzt die ARGE die Mietobergrenzen ja auch sehr weit unten an.

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      Ich als Vermieter wäre auch ganz wild drauf, an jemanden ohne finanzielle Absicherung zu vermieten. *ironieoff*

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      • Die Miete ist gesichert durch das Arbeitsamt, ausserdem habe ich einen Arbeitsvertrag - auch wenn ich gerade in Elternzeit bin.
        Ich habe mir zudem noch nie irgendwelche Mietrückstände zu Schulden kommen lassen.
        Denkst du etwa alle Alleinerziehenden könnten/würden keine Miete bezahlen oder wie soll ich das nun bitte verstehen?
        Mal abgesehen davon:
        Ist man mit einem Arbeitsvertrag (wenn nicht gerade in Festanstellung) etwa so viel besser abgesichert als im Leistungsbezug?
        Das wage ich zu bezweifeln.

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        • (9) 05.01.18 - 23:20

          Wäre es nicht einfach nur schön, und ein gutes Vorbild für die Kinder, wenn man seine Miete selbst bezahlen kann, indem man einer Arbeit nachgeht?
          Ich bekomme immer leicht erhöhten Puls, wenn ich diese Anspruchshaltung lese: Mir steht aber zu....

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          (10) 06.01.18 - 12:18

          Wer zahlt denn die Miete, wenn du dich anmeldest?

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          • (11) 06.01.18 - 12:24

            "abmeldest"

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            • (12) 06.01.18 - 12:38

              Ich würde diese Zeit mit meinen Ersparnissen überbrücken - diese habe ich übrigens auch angegeben im ALG 2 - Antrag.
              Und bevor jetzt wieder alle schreien:
              Auch wenn man Hartz 4 bekommt darf man gewissen Ersparnisse haben und ja, das ist rechtens!

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              • (13) 06.01.18 - 12:45

                Dagegen sagt doch keiner etwas. Aber was willst du dem potentiellen Vermieter als Einkommensnachweis vorlegen? Dein Sparbuch?

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                • (14) 06.01.18 - 13:00

                  Ich habe den Elterngeld- + Kindergeld-Bescheid sowie Nachweise über die Unterhaltszahlungen.
                  Es ist ja so dass ich den größten Teil meiner Lebenshaltungskosten zum Glück ja auch selbst decken kann.
                  Ich kann dem Vermieter auch sagen dass ich zudem aufstockend einen Mietzuschuss bekomme, was ja auch stimmt.

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                  • (15) 06.01.18 - 13:23

                    Wie groß ist denn überhaupt deine aktuelle Wohnung?

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                    • (16) 06.01.18 - 13:30

                      Die hat 45 qm

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                      • (17) 06.01.18 - 13:42

                        Das ist natürlich für später 3 Personen nicht viel. Aber ich verstehe immer noch nicht, warum du dich abmelden willst?

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                        • (18) 06.01.18 - 16:09

                          Um mir überhaupt einen Umzug zu ermöglichen, darum hatte ich darüber nachgedacht mich zumindest zeitweise abzumelden.
                          Ich bekomme definitv ja einen Zuschuss zur größeren Wohnung, nur eben keine Umzugsgenehmigung wenn diese auch nur 10 Euro über der Angemessenheitsgrenze liegt.
                          Aber um auf dem Wohnungsmarkt überhaupt eine Chance zu haben würde ich dieses "Mehr" an Miete gerne selbst bezahlen und wollte einfach nur wissen ob es eine solche Möglichkeit gibt.
                          Ich würde ja auch nicht nach Ausweichmöglichkeiten fragen wenn es hier ein Überangebot an bezahlbaren Wohnungen gäbe...
                          Viel unverschämter als sich über sein Recht zu informieren finde ich die Tatsache dass sich so manche hier erdreisten sich auf das Übelste in das Familienleben anderer einzumischen.
                          Nur weil ich in der Elternzeit auf Unterstützung angewiesen bin soll ich also keine Kinder bekommen und die erstrecht keine Geschwister?!
                          Ich glaube Manche von euch sind wohl nicht ganz bei Verstand.
                          Erlauben sich mir zu unterstellen ich würde nur rumschmarotzen weil ich meinen Kindern Wohnraum bieten will.
                          Entschuldigt mal bitte, aber ich hatte kein Wort davon geschrieben dass ich plane den Rest unseres Lebens auf Hartz 4 angewiesen zu sein und genausowenig das ich furchtbar stolz sei gerade Leistungen empfangen zu müssen.
                          Das wird einem ja hier direkt unterstellt.
                          Und an alle die denken wir leben hier und Saus und Braus vom Mietzuschuss:
                          Wenn ich diesen nicht bräuchte würde ich auch gar nichts bekommen!

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                          • (19) 06.01.18 - 16:47

                            Na einen Umzug verbieten kann dir keiner. Aber nur weil du dich abmelden würdest, umzieht und dich wieder anmeldest (So hab ich es verstanden) änderst du doch nichts.
                            Ist die Wohnung nicht angemessen, wird man dich vielleicht auch auffordern, deine Wohnkosten zu senken. Und dann müsstest du vielleicht wieder umziehen. Und die "Mehrkosten" trägst du dann allein?
                            Bedenke, dass das EG beim 2. Kind wahrscheinlich wesentlich geringer ausfallen wird als dein jetziges.

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                            Sorry, aber wenn du im Bezug bist mit dem 1 Kind und schon wieder eins in die Welt setzt, darf man doch Kritik äußern, oder
                            Was ist mit den Unterhaltszahlungen für dich und dann 2 Kinder?
                            Was ist it einem Partner? Oder ist der 2 auch wieder weg?

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    (21) 06.01.18 - 06:40

    >> Wie wäre das denn wohl, wenn ich mich vorrübergehend bei der ARGE abmelden würde, umziehe und dann einen Neuantrag stelle? <<

    Dann musst Du Kaution / Umzugskosten auch selber zahlen, sowie den zu hohen Anteil an Miete und Nebenkosten. Was gewinnst Du also dadurch?
    Warte doch mit dem Umzug, bis Du wieder arbeitest. Im ersten Jahr braucht das Baby nicht viel Platz.

    Grüsse
    BiDi

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    • (22) 06.01.18 - 09:48

      Das ich die Kaution/Umzugskosten selber zu tragen habe wenn ich während des Umzugs nicht Hartz 4 umziehe, ist mir klar. Das hatte ich ja weiter oben selbst geschrieben und auch nicht gemeckert deshalb.
      Das ich das "Mehr" dann natürlich selbst draufzahle ist mir ja durchaus recht.
      Mir geht es einzig und alleine darum dass ich nicht - wenn sich mir mal eine Wohnung bietet - wegen 20 Euro zu teuerer Miete ablehnen möchte. Sonst suche ich in zehn Jahren noch...

      Auch mit einem Umzug zu warten bis Baby Nr. 2 ein Jahr alt ist macht nicht viel Sinn, da es mit Baby Nr. 1 schon knapp ist in der jetzigen Wohnung (wie gesagt: meine Tochter ist jetzt 8 Monate und ich bin in der 10 Ssw).
      Mal davon abgesehen gehe ich nicht davon aus dass sich bis dahin, also im Laufe der Zeit, die Mietpreissituation zum Guten gewendet hat oder ich als Alleinverdienerin ein Einkommen erziele bei dem ich mir eine teure Wohnung locker leisten kann.

      Wirklich schade dass man so angefeindet wird von manchen.
      Nicht jeder hat das Glück mit einem tollen Mann verheiratet zu sein der für einen sorgt.
      Manche möchte ich mal in einer derartigen Situation erleben - und ja! - da ist man dann auf staatliche Hilfe angwiesen, froh drum und JA, man setzt auch sich und den Kindern zuliebe durch was einem zusteht!
      Und manchmal möchte man sich dann mal gerne mit Gleichgestellten austauschen wenn man eine Frage hat.
      Ich wollte niemandes Meinung zu meiner Person hören sondern einzig und alleine Erfahrungswerte, also bitte:
      Alle verheirateten Hausbesitzerinnen einmal raus aus dem Alleinerziehenden-Forum jetzt...

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      • Moin! Ich bin an deiner Stelle... Elternzeit, Aufstockung mit Alg2, Kindergartenkind und Säugling, 2 Zimmer auf 47 m^2. Ich zahle für die Wohnung 500 Euro. Eine für 600 in diesem Viertel zu finden, ist beinahe unmöglich. Also belass ich es dabei. Meine Kinder fühlen sich wohl und wir werden hier auch weiter wohnen, wenn ich wieder arbeite.

        Ich finde, du hast ein Recht hohes Anspruchsdenken. Was dir zusteht, ist, dass dein Lebensunterhalt und Obdach durch die Allgemeinheit gesichert ist. Das scheint ja gegeben.

        Im Übrigen bin ich selber auch so aufgewachsen. Bis ich 9 und mein Bruder 13 war, haben wir mit unserer Mutter in einer Zweiraumwohnung gewohnt.

        Beste Grüße

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        • Hallo Kollibolli!

          Mein Vermieter ist da leider anderer Meinung was drei Leute in zwei Zimmern angeht.
          Das weiss ich weil er schon etwas in der Richtung angedeutet hatte als ich ihm von der ersten Schwangerschaft berichtet habe.
          Auch wenn er mich jetzt trotz erneutem Familienzuwachs vll nicht rauswerfen kann weiss ich doch das wir hier nicht mehr wilkommen sind.
          Von der ARGE aus dürfen wir ja sogar umziehen, nur ist das Budget für die Miete halt für die meisten Wohnungen um ein paar Euro zu knapp. Und wenn die Miete auch nur 10 Euro zu hoch ist, wäre das ja direkt ein Grund für die Ablehnung des Wohnungsangebotes seitens der ARGE.
          Was ich möchte ist nicht, dass mir mehr gezahlt wird als anderen, sondern das ich selbst etwas von meinem Lebensunterhalt für die etwas zu hohe Miete zugebe.
          Ich habe schon gehört dass manche einen kleinen Eigenanteil zur Miete zuzahlen damit es passt.

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          • Ich habe auch schon von Leuten gehört, die ihre Miete komplett selbst zahlen und nicht umgehend nach Empfängnis eine 30qm größere Woknung anpeilen.

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