Umgangsregelung/Säugling Kindeswohl

    • (1) 10.02.18 - 21:50

      Hallo zusammen!
      Ich habe einen 5 Monate alten Sohn. Getrennt von dem KV schon seit Beginn der Schwangerschaft.
      Von Anfang an gab es Schwierigkeiten was den Umgang angeht. Wir hatten folgende Vereinbarung: 3 mal die Woche kommt der KV für drei Stunden zum Umgang hier zu uns nach Hause. Ich muss in der Nähe bleiben, da der kleine voll und nach Bedarf gestillt wird, was teilweise stündlich ist.
      Nun ist es so das der KV sich jedes mal komplett daneben benimmt hier. Es ist inzwischen so oft ausgeartet das ich mich nun an meine Anwältin gewendet habe. (Einen Termin beim Jugendamt hatten wir, der erfolglos war). Beispiele sind andauernde Androhungen/Unterstellungen des KV, der kleine ist bei mir nicht gut aufgehoben, er als KV hat das Recht täglich von morgens bis abends zum Umgang hier zu sein, ich muss ihm mitteilen wer wann bei mir zu Besuch kommt damit er weiß welchen Leuten sein Sohn ‚ausgesetzt’ ist, ich würde den kleinen extra nicht stillen damit er viel schreit während des Umgangs, ich lasse den kleinen hungern weil er nicht schon mit 4 Monaten die Beikost bekommen hat und einfach sooo vieles mehr, was den Rahmen hier sprengen würde.
      Das ich mich an meine Anwältin gewendet habe zwecks Umgangsregelung wird ihm überhaupt nicht passen. Und er wird versuchen bei der ersten Gelegenheit mir einen reinzuwürgen.
      Was wäre nun, wenn er den kleinen (vorerst, bis sich die Stillabstände vergrößern mit Beginn der Beikost) für eine Stunde mitnehmen kann bis zum nächsten stillen aber dies dann nicht tut? Wenn er den kleinen also einfach nicht zurück bringt? Ich traue ihm das definitiv zu. Könnte ich dagegen was tun? Dürfte er den kleinen einfach von jetzt auf gleich bei sich behalten und die Polizei könnte nichts dagegen tun? Ich habe eine riesen Angst davor.
      Weiß das jemand? Hab vergessen meine Anwältin danach zu fragen & nun nagt die Frage an mir.
      Bei jedem Umgang schreit der kleine durchgehend bei seinem Papa, er kann ihn nicht beruhigen geschweige denn die Bedürfnisse erkennen. Tipps wie es besser klappen könnte lehnt er ab genau so wie den Tagesablauf beizubehalten. Der kleine fühlt sich einfach nicht wohl bei ihm. Ansonsten ist der kleine immer ein sehr zufriedenes Baby. Abgesehen vom stillen bereitet mir das alles große Sorgen. Das könnte doch dann nicht rechtens sein oder?
      Wir haben das gemeinsame Sorgerecht.
      Vielleicht hat jemand Rat für mich..

      • (2) 10.02.18 - 22:06

        Das Theater habe ich seit der SS meines 6-jährigen.
        Es hört nicht auf, obwohl ich freiwillig das ABR dem Vater gegeben habe in der Hoffnung das dann Ruhe beim Kind einkehrt.

        Falsch gedacht. Er wird instrumentalisiert.

        Bei seiner kleinen Halbschwester habe ich den Vater nicht benannt. Der KV ist damit sehr glücklich und ich denke das es so für die Maus einfacher ist als für meinen Sohn...

        Hast Du dem Kindesvater die Hälfte des Sorgerechtes zugesprochen? Wenn nein, gut tu das auch niemals.
        Hast Du das schon getan, Pech mit den Konsequenzen musst Du nun leben.
        Hol Dir Hilfe vom Jugendamt, erkläre die Sachlage dort wie er sich benimmt, was er fordert, wie er sich in Deiner Wohnung benimmt.
        Wenn sein Umgang ansteht dann sei bitte nicht mehr alleine.
        Das ist wichtig Protokolliere alles was er macht und sagt.
        Beantrage eine Beistandschaft das das Jugendamt die Ansprüche des Kindes bzgl. Unterhalt durchsetzt.
        Frage nach einer Mediation beim Jugendamt ( lass das Protokollieren) das der Kindesvater begreift das er mit DIr gut auskommen muss im Interesse des Kindes.
        Wichtig werde nicht laut und beschimpfe ihn nicht. Seinen Umgang kann er gerne wahrnehmen aber NUR dann wenn er sich vernümpftig verhält und diese Anschuldigungen und Unterstellungen unterlässt.

        • Das hat mit dem Sorgerecht nichts zu tun. Das beeinflusst den Umgang, um den es hier geht, überhaupt nicht.

          Ich sehe aber wie du, dass der Umgang nicht mehr ohne Zeugen bzw auch am besten nicht mehr in der Wohnung stattfinden sollte.

          LG

          • Ich weiß aber für den fall das die TE das Sorgerecht dem KV noch nicht gegeben hat würde die TE sich damit eine Menge Ärger ersparen den der KV damit verursachen kann.
            Denn so wie der KV sich laut der Schilderung der TE verhält, ist er bereit eine ganze Menge Ärger verursachen wollen. Fängt ja schon mal gut an, das er sie denunziert etc.etc....

              • Ganz einfach, hat der KV das gemeinsame Sorgerecht und möchte seine Ex "ärgern" dann kann er die Zustimmung für Umzüge , Schulwechsel, jegliche Aktionen( zum Beispiel Sparbuch fürs Kind eröffnen) wofür die KM Unterschrift des KV´s braucht .. schlicht weg verweigern bis das Gericht da seine Unterschrift / Zustimmung ersetztoder eben das sehr sehr sehr lange hinauszögern......
                Da sagt dann auch das Jugendamt , das wenn er absolut nicht will die nix machen können und man leider das Gericht aktivieren muss.....
                Umgekehrt geht dieses "Spiel" genauso... wie man sehr oft hier lesen kann , da ist es die Ex dann die dann dieses "Machtspielchen" zum Leidwesen der Kinder spielt.
                Falls die Fragen aufkommen.....woher ich das wisse.... selber erlebt und erlebe es aktuell wieder........leider.....

Top Diskussionen anzeigen