Geht das überhaupt ohne Stress und Streit?

    • (1) 24.03.18 - 13:54

      Hallo,
      Ich möchte meine Geschichte kurz anreißen u eure meinungen dazu hören..
      Ich bin seit Sommer 2015 von meinem Ehemann getrennt, meinen Sohnemann hab ich aus verschiedenen Gründen bei ihm gelassen.
      Natürlich besteht von Anfang an regelmäßiger besuchskontakt (jedes zweite we) er hat hier sein eigenes Kinderzimmer, fühlt sich wohl u kommt auch mit meinem neuen Partner gut klar!
      Mein neuer Partner und ich erwarten im Sommer unser erstes gemeinsames Kind.
      Wir wohnen jetzt allerdings in einem Ort rund 40 km weit weg von meinem ex.
      Nun äußerte mein Sohn (wird im aug. 7 jahre) öfter das er gern hier wohnen würde. Das würde natürlich einen schulwechsel beinhalten u auch spontane Besuche bei Papa u auch seiner Familie (Tante, Oma etc) wäre nicht einfach so möglich..
      Ich weiß bisher nicht ob es nur so ein fixer Gedanke meines Kindes ist oder ob es ein tatsächlicher Wunsch ist..
      Ich verstehe mich auf der elternebene wirklich toll mit meinem ex..Wir machen auch viele Veranstaltungen etc die unseren Sohn betreffen gemeinsam. Auch er hat eine neue Partnerin mit Kind (also es ist nur ihr kind)..
      Wie soll ich nun weiter vor gehen? Ich will ungern das wir uns vor Gericht zerfleischen... er ist dort genauso gut aufgehoben wie bei uns.. Ich fürchte, wenn ich ihn konfrontiere, wird er ziemlich traurig reagieren..Ich weiß nicht ob er versuchen würde dagegen anzugehen...
      Er arbeitet nicht u das Kind ist sein lebensmittelpunkt..
      Was sagt ihr? Geht das überhaupt ohne zank u Stress? Wie am besten anfangen? U woher bekomme ich raus das es wirklich der Wunsch ist von meinem Sohn? Kann er sich überhaupt jetzt schon den Konsequenzen bewusst sein? Er hat diesen Wunsch übrigens immer mal wieder geäußert..nicht wehemend, aber immer mal wieder, auch schon bevor er von meiner Schwangerschaft wusste..

      Bin gespannt auf eure meinungen
      LG dani

      • Naja... im Endeffekt kann man das doch nicht sagen.
        Ich würde wohl anfangen, den Vater mal zu fragen, ob euer Sohn diesen Wunsch auch ihm gegenüber geäußert hat.
        Stress und Streit ist dann vorprogrammiert, wenn sich der Vater sperrt.

        Ich muss sagen, ich könnte das nicht. Wir betreuen im Wechselmodell und ich hätte nichts dagegen, wenn mein Sohn mehr Zeit bei mir ist, aber ich würde nicht auf Zeit verzichten. Auf keinen Fall.

        Ich kann aber schon verstehen, dass deinem Kind die Mama fehlt. Ihr könnt nicht in die Nähe ziehen?

      Ich würde mit dem Ex sprechen und mir beim Jugendamt einen Beratungstermin machen, die können sehr gut einschätzen, was wirklich das beste für das Kind wäre.

    Nur weil Dein Sohn einmal den Wunsch geäußert hat, würde ich gar nichts machen.

Wie wäre es, wenn der Junge die gesamten Sommerferien bei euch verbringt und schaut, ob er das wirklich will? Ich würde vorher mit dem Papa reden und diese Probezeit vereinbaren.

Ich würde die Aussagen meines Kindes ernst nehmen. Ist dir der Stress oder dein Kind wichtiger? Das beste ist meiner Meinung nach, mit einem fachexperten für solche Angelegenheiten zu sprechen.Da kannst du ja nix falsch machen

LG

(11) 20.04.18 - 16:17

Beitrag ist zwar schon etwas älter aber ich Antworte mal 😊
Meine Mama hat meine Geschwister(zwillinge) damals bei meinem Vater gelassen. Auch aus verschiedenen gründen. Die zwei waren 6 Jahre alt als meine Mutter ging. Nimm auf jedenfall ernst was dein Sohn sagt ! Versuche es, wenn ihr die Möglichkeit dazu habt!... Meine Schwestern sind inzwischen 18 und sie sagen heute noch das es sie immer noch belastet..die Möglichkeit gab es bei meiner Mutter leider nicht.
Nunja, die beiden waren ebenfals der mittelpunkt meines Vaters, jedoch wird jedes Kind mal erwachsen und geht eigene wege, denoch muss das eigene weiter gehen. Ich hoffe ihr kommt auf eine Stressfreie lösung 😊

Hallo!

Um es kurz zu machen: Ich sehe da in der Beschreibung wenig Raum für einen Erzwungenen Umzug zur KM.
Nur weil ein 7-Jähriger das "immer mal wieder" äußert reicht da bei weitem nicht. Es gibt 7-jährige die "immer mal wieder" nicht in die Schule wollen - und trotzdem nicht vom Schulbesuch befreit werden.

Offensichtlich funktioniert der Lebensmittelpunkt beim KV gut, so das es durchaus ein Nachteil für das Kind wäre es aus seiner gewohnten Umgebung herauszureißen.

Wen der KV nicht arbeitet - wovon lebt er dann?

  • Von harz4 u kindesunterhalt den ich zahle lebt er.
    Lg

    Was würde denn reichen das mein Sohn gehört wird?
    Es kann dich nicht sein das seinem Wunsch nur entsprochen würde, wenn er bei seinem Vater leiden würde?
    Lg

    • Nunja,
      das Leben ist kein Wunschkonzert. Wenn sich dein Sohn morgen ein Pferd wünscht - bekommt er das dann auch?
      So blöd das klingt - ein 7 Jähriger weis nur sehr begrenzt was "gut für ihn" ist. Soll hier eine etablierte Situation verändert werden, so muss eine aktuelle Gefahr für das Kindeswohl bestehen.
      Das sehe ich in deiner Beschreibung beim besten Willen nicht.
      Angenommen dein Sohn zieht jetzt zu dir - und überlegt sich in 6 Monaten das er doch UNBEDINGT wieder zu seinem Vater will - zieht er dann wieder zurück?

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