unterhalt für fremdes kind

    • (1) 25.04.18 - 20:56

      Hallo
      Mein mann hat ein uneheliches kind und am anfang wurde mein gehalt bzw ich nicht mit einberechnet. Seit kurzem werden meinem mann 10% mehr angerechnet da ich arbeite und seine ehefrau bin. Ich hab doch mit dem kind nichts zu tun!?mein mann ist krank und kann daher keiner arbeit mehr nachgehen,dh die leibliche mutter bekommt den restlichen gesetzlichen betrag über ufg. Weiß jemand ob das rechtens ist? Ich hab das gefühl das da was faul ist weil ständig was neues kommt.

      • (2) 25.04.18 - 22:16

        Doch, dies ist richtig. Man müsste nur wissen, wie hoch euer gemeinsamen Einkommen ist und ob ihr auch Kinder habt, die Unterhalt bekommen müssen. Auch wenn sie bei euch leben.

        Wie haben die denn dein Gehalt ermittelt? Hat das Jugendamt angefragt und du hast Auskunft erteilt? Das hättest du nicht müssen, denn das Jugendamt hat dazu keine Befugnis, sondern nur ein Gericht.

        Hallo,

        vom Grundsatz her richtig - aber wenn man aus dem "mein Mann" der TE auf verheiratet
        schließt, dann muss er dem JA gegenüber das EK seiner Frau offen legen - und diese ihm gegenüber auf Grund der ehelichen Solidarität ....

        Für mich sieht das so aus, als ob da JA eine Neuberechnung durchgeführt hat und den bisher angesetzten SB in Einklag mit der Rechtsprechung um 10 % gekürzt hat - was einfacher ist, als ihm ein fiktives Einkommen (ist krank und kann nicht arbeiten ist kein ausreichender Grund nicht den MKU zu zahlen - zumindest nicht pauschal) zu unterstellen.

        Die Berechnung des JA ist zwar nicht verbindlich oder zwingend zu erfüllen, aber es ist sehr wahrscheinlich, dass ein Gericht so entscheiden würde und dann müsste der Beklagte auch noch die Kosten tragen.

        LG

          • das ist mir bewusst, das JA kann aber unter Berücksichtigung der gängigen
            Rechtsprechung entsprechende Forderungen stellen ... ob man diesen
            nachkommt kann man zunächst ja selbst entscheiden.

            noch ein Aspekt - da der Pflichtige ja zum Zeitpunkt x offensichtlich aufgefordert wurde,
            sein (und das seiner Frau) EK offen zu legen, kann auch ab diesen Zeitpunkt rückwirkend gefordert werden.

            LG

    (8) 26.04.18 - 05:29

    Doch, prinzipiell ist das Rechtens. Du bist zwar nicht dem Kind gegenüber unterhaltspflichtig, aber in Fällen, bei denen der Unterhaltspflichtige weniger zahlt als er zahlen müsste (Mangelfall), wird das Einkommen des neuen Ehepartners herangezogen um den Selbstbehalt des Unterhaltspflichtigen zu kürzen.

    Grüsse
    BiDi

    (9) 26.04.18 - 06:26

    Wer hat denn den Selbstbehalt deines Mannes gesenkt??

    Das kann nur ein Gericht!

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