Vereinskostenbeiträge

    • (1) 03.05.18 - 21:31
      Inaktiv

      Hallo ihr Lieben!

      Erstmal gibt es nichts großes zu meckern. Der Vater meiner Tochter kümmert sich und zahlt pünktlich und ist auch in der Schule interessiert dabei.

      AAABER im letzten Jahr ist etwas passiert, dass nun anwaltlich geklärt werden muss und was mich echt wurmt.

      Es begann damit, dass unsere Tochter, mittlerweile acht, nicht sooooo motiviert war was die Schule betrifft. Um ihr das ganze etwa schmackhaft zu machen sagte ich ihr, dass sie ihren Traum von Reitstunden erfüllt bekommt WENN sie in der Schule aufmerksamer wird und zu Hause die Lesezeiten (10 Minuten am Tag ) ohne zu meckern eingehalten werden.
      Sie fand das toll und erzählte es natürlich Papa.

      Er war anderer Meinung, aber wir sind da eh wie Feuer und Wasser. Auf jeden Fall kamen die Tage an denen plötzlich wichtige Termine stattfanden, die er teilweise mit ihr wahrnimmt, immer häufiger vor. Irgendwann erzählte unsere Tochter mir , dass sie Reitstunden bekäme, es mir aber nicht sagen dürfe. Ihr wurde erzählt ich wäre sauer auf sie, wenn ich es wüsste. WOCHENLANG ist sie mit der Last umhergelaufen. Denn eigentlich war sie stolz und glücklich, aber ich durfte ja nichts davon wissen.
      Ich war natürlich NICHT böse mit ihr. Wieso auch? Ich sprach ihren Vater drauf an und er erklärte es so, dass ich ihr das ka vor Ewigkeiten versprochen hätte und es eh nicht gewillt wäre zu erfüllen.

      Das ganze traf mich in vielerlei Hinsicht.
      1. Bin ich im deutschen Jugendkader der Vielseitigkeit geritten und habe bis zur Schwangerschaft und danach viel Zeit mit Pferden verbracht. Nach der Trennung ging dies finanziell und zeitlich nicht mehr. Ich habe aber Ahnung von dem Firlefanz und hätte gern selbst eine gute Reitschule ausgesucht
      2. Wurde icj wiederholt übergangen. Sie wurde bereits ohne mein Einverständnis beim Fußball ab und in der Tanzgarde angemeldet die seine neue Partnerin trainiert.
      3. Machte er noch vor meiner Tochter schlecht. Ich sei böse auf sie und ich würde ihr Dinge versprechen die ich eh nicht halten würde.

      Die Zeit Strich dahin... die 10er Karte lief aus und mittlerweile war auch ich mal mit zum Reiten und habe mich mit der Trainerin unterhalten. Nun denn. Für den Anfang absolut okay und meine Tochter fühlt sich wohl und sicher.
      Ihr Vater hat sie dann für einen festen Vertrag angemeldet. 64,- im Monat.
      Er hat unterschrieben!

      Ich weiß, damit bin ich eigentlich raus.

      Aber heute kam er und wollte hälftig das Geld von November bis einschließlich April von mir haben. Das sind fast 200,- die ich nicht mal eben so aus dem Ärmel schütteln kann. Und ich ehrlich gesagt nicht will. Denn ich wurde ja nicht gefragt.

      Hätte er vorher mit mir alles angesprochen wäre all das gar kein Thema. Dann würde ich auch allein dafür aufkommen.

      Das Geld für Mai habe ich ihm dann gegeben und ärgere mich. Er besteht dennoch auf die anteilige Zahlung der Kosten der letzten Monate.

      Es geht mir nicht darum mich nicht zu beteiligen. Oder unserer Tochter das reiten madig zu machen!!! Ich finde es nur affig, dass er nun zum Anwalt will um sich das Geld von mir zu holen. Bin ich dazu verpflichtet ? Ihm das Geld zu geben? Er sagt, dass ich die Kosten zu tragen hätte, da er ja Unterhalt zahlt.

      Vielleicht könnt ihr mir ja helfen.

      Liebe Grüße!

      • Neenee, so läuft das nicht. Wer die Musik bestellt, bezahlt sie auch. In dem Fall er. Das kann er sich doch gern kostenpflichtig vom Anwalt erklären lassen. Was kommt denn dann? Kurse im Malen, Musizieren und Ballett und von allem versucht er dann die Kosten einzutreiben?

        Umgekehrt hätte er Recht. Wenn du das Kind irgendwo anmeldest, ist DAS vom Unterhalt abgedeckt. Aber doch nicht, was er zusätzlich bucht.

        LG

        Der hat doch einen Vogel!

        Lass dich da nur nicht einschüchtern.
        All das wie du hier hast geschildert, teilst du ihm nochmals so mit und dann ist der Käse von dir gegessen.

        Und seine eigene Tochter zum Lügen nötigen, gegenüber der Mutter, würde ich ihm im selben Atemzug ruhig mal vorwerfen.

        LG

        Lass ihn zum Anwalt dackeln und lehn Dich bequem zurück. Der Anwalt kann natürlich einen Brief an Dich aufsetzen und das Geld fordern, so wie er auch andere unsinnige oder nicht rechtlich sichere Dinge fordern könnte. Das ist nämlich der Punkt, ein Anwalt arbeitet für seinen Mandanten, ist aber kein Richter. Er kann nicht bestimmen, was zu passieren hat.

        Wenn da ein Brief kommt rufst Du beim Jugendamt an, das kostet nichts. Dort lässt Du Dir dann nochmal sagen, dass Du nicht bezahlen musst. Deinem Ex sagst Du dann, er wäre falsch beraten worden und es täte Dir leid, dass er das Geld für den Anwalt umsonst ausgegeben hat, aber Du gibst ihm gerne die Rufnummer und den Namen des Sachbearbeiters vom Jugendamt, dann kann er sich dort nochmal kostenlos schlau machen.

        Ich hätte auch viel eher ein Problem damit, dass er dem Kind erzählt, Du darfst etwas nicht erfahren und sie dürfe es deswegen nicht zu Hause sagen. Das ist völlig gegen das Kindeswohl und hier würde ich ihm ehrlich gesagt nochmal Dampf machen, dass er das zu unterlassen hat.

        • (5) 04.05.18 - 08:09

          Wir waren schonmal beim Jugendamt zur Beratung. Damals ging es um meine Arbeit. Vollzeit in einer anderen Stadt. Er fand das zu viel und sagte ich könne mich nicht um unsere Tochter kümmern. Ich solle wegziehen und sie mir jedes Wochenende holen.

          End vom Lied war, dass ich gekündigt habe ( mit Aussicht auf ein Beamtenverhältnis) und nun 20 Stunden arbeite. Nun ist er der Meinung ich würde zu wenig arbeiten und er würde mit dem Unterhalt meinen extravaganten Lebensstil finanzieren. Ich hätte nicht genug Geld um meiner Tochter was zu ermöglichen. Stimmt. Wir machen keinen Urlaub und wir sind im Sommer nicht täglich im Schwimmbad. Aber das sagt meiner Meinung nach ja auch nichts aus.

          Jedenfalls war der Berater beim Jugendamt damals ein Bekannter von ihm durch die Feuerwehr. Klar kann der nichts entscheiden, aber es war schon eine harte Zeit. Und die Beratung hat mir nur noch mehr selbstzweifel gebracht, da ich diejenige war die sich getrennt hat und gegangen ist. Haus, Inventar, Geld... Ich habe nichts mitgenommen außer meiner Tochter und ihrem Kinderzimmer.

          • War der Berater derjenige, der auch offiziell für euch zuständig war oder hat er einfach so einen Termin bei demjenigen gemacht? Da hast Du Dich ganz schön veräppeln lassen, Du hättest gar nicht erst kündigen müssen. Bei uns geht die Zuständigkeit u.a. nach Alphabet. Kann man sogar online einsehen, wer für einen eingeteilt ist. Eine Falschberatung oder Beeinflussung in negativer Hinsicht hätte dem Bekannten auch ziemlich auf die Füße fallen können. Und heutzutage gibt es bei Trennungen kein Schuldprinzip mehr, auch hier hast Du unsinnigerweise zurück gesteckt. Warum lässt Du das denn mit Dir machen?

            • (7) 04.05.18 - 11:41

              Ich möchte so wenig Ärger wie möglich, damit unsere Tochter sich dennoch wohl fühlt und nicht zwischen den Stühlen steht.

              • Und wie weit kann Dein Ex gehen, bis Du merkst, dass Du ihm Grenzen setzen musst, damit er Eure Tochter nicht so mies instrumentalisiert, was ja dazu führt, dass sie leidet?

                • (9) 04.05.18 - 12:48

                  Naja. Wie soll ich ihm Grenzen setzen ? Ich kann es lediglich ansprechen und ihm sagen, dass es mir nicht gefällt. Da hört es ja dann auch auf.

                  • Du könntest ihm sagen, dass du externe Hilfe (Familienberatung, Anwalt) einholen wirst um zu klären, ob der Umgang dem Kindeswohl dient, wenn er das Kind in Loyalitätskonflikte stürzt.

                    LG

                    (11) 04.05.18 - 13:02

                    Wenn er dann damit auch aufhört ist es ja mit "ansprechen und sagen, dass es dir nicht gefällt" auch getan. Aber Du schreibst, Du willst nicht, dass das Kind zwischen den Stühlen sitzt, während er sie zum Lügen und Verheimlichen anstiftet und ihr eine Belohnung besorgt, die Du ihr versprochen hast. Dann stellt er sich auch noch hin und will dafür auch noch hälftig das Geld von Dir haben, droht Dir zudem mit dem Anwalt.

                    Frieden und Harmonie gut und schön, aber findest Du nicht, dass das Maß langsam voll ist? Wo ist ER denn auf so wenig Ärger wie möglich aus, wenn er sowas macht, nachdem er schon mit fiesen Tricks dafür gesorgt hat, dass Du den Job aufgibst? Anscheinend ist ihm jedes Mittel recht um Dich zu ärgern und zu drangsalieren.

                    Meine Antwort an ihn wäre noch viel deutlicher, als das, was ich Dir geraten habe. Meinem Ex hätte ich nach so einer Aktion derartig den Hintern aufgerissen, dass er ab sofort doppelt grinsen könnte. Niemand benutzt mein Kind, um mir eins reinzuwürgen und stiftet es dazu an, mich zu hintergehen. Und wenn er dafür auch noch Geld fordern würde, würde ich ihm mitteilen, dass er es sich selbst zuschreiben kann, dass ich da keinen Cent zuschieße. Immerhin hat er ja selbst dafür gesorgt, dass es mir finanziell nun nicht mehr so gut geht, damit ich mir das leisten kann.

                    Frieden gibt es nur, wenn beide daran interessiert sind, verstehst Du? Ich meins nicht böse, ich weiss nur, wenn es dem Esel zu wohl wird, geht er aufs Eis. Und wenn Du aus Deinen persönlichen Gründen dem Jugendamt nicht vertraust, wende Dich an den Kinderschutzbund. Die vermitteln immer zum Wohl des Kindes zwischen den Eltern und können auch mal mit ihm reden, wenn er überhaupt nicht einsichtig ist. Aber sag Deinem Ex ruhig mal deutlicher, dass nun Schluss mit lustig ist und er sich entscheiden kann, ob es Ärger gibt, oder nicht.

                    • (12) 04.05.18 - 13:10

                      Beim Kinderschutzbund war ich bereits. Die haben mit mir alleine gesprochen und dann mit ihm. Ich weiß nicht was dort besprochen wurde ... Er möchte keinen gemeinsamen Termin.


                      Möglich, dass der Umgang in gehe gestellt werden kann bei solchen Aktionen ABER vor meiner Tochter bin ich dann die böse die ihr den Kontakt zu ihrem heiß geliebten Papa verbietet.

                      • Also Umgang wird nicht eingestellt oder so, das macht ja erstmal keinen Sinn. Das soll auch nicht das Ziel sein, das was ihm klar werden muss ist, dass er seiner Tochter schadet wenn er deren Mutter schadet.

                        Du könntest ja auch den Spieß umdrehen und ihr sagen, es gibt nichts zum Geburtstag und zu Weihnachten, weil Papa von Dir viel Geld verlangt hat. Machst Du ja auch nicht, weil das schäbig wäre. Aber er macht das und stellt Dich als die Böse hin. Das geht aber gar nicht und er muss wissen, dass da sofort gehandelt und das unterbunden wird. Sonst nimmt das später solche Ausmaße an, dass Deine Tochter sich von Dir abwendet und zu ihm ziehen will. Oder kann es vielleicht sein, dass er genau das bezweckt?

                        • (14) 06.05.18 - 21:47

                          Möglich.
                          Er kann sie selbst durch die Woche aber gar nicht betreuen.
                          Sie ist schon immer bei mir... und für sie ist das bis dato auch ganz klar. Sie möchte nicht bei Papa wohnen.

          (15) 06.05.18 - 09:01

          Hallo!
          Du hast ernsthaft einen Job gekündigt mit dem Du gut für Euch hättest sorgen können? Weil er das wollte? Du weißt schon dass Frauen seit 1976 selbst entscheiden können ob, wieviel und wo sie arbeiten. Davor mussten sie tatsächlich um Erlaubnis bitten.
          Solange Eure Tochter betreut ist während Du arbeitest kann er da gar nicht reinreden.

          Die Reitstunden brauchst Du nicht zahlen, er hat sie gebucht ohne Dein Wissen, also zahlt er auch.

          LG
          Sunny

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