Umzug mit Kind: Vater ignoriert mich immer noch >.<

Hey Zusammen,

Ich hatte in meinem letzten Beitrag hier (https://www.urbia.de/forum/20-allein-erziehend/5067876-vater-ignoriert-mich#p-34936091) bereits gesagt, das mein Noch-Ehemann meine Nachrichten ignoriert, obwohl er sie klar gelesen hat kommt keine Antwort.

Wir haben das gemeinsame Sorgerecht und ich bin damals für ihn ca. 600 km von meiner Heimat und meiner Familie weggezogen. Jetzt ist er weg, ich sitze hier ohne Unterstützung und ohne Freunde (Dorfleben, auch nach 3 Jahren bin ich gerade so geduldet #schein#schein#schein)

Jetzt bietet sich mir die tolle Gelegenheit, wieder in meine Heimatstadt zurückzuziehen, allerdings ist das quasi am anderen Ende von Deutschland. Ich habe den Kindsvater per Whatsapp gefragt ob ich mit unserer Tochter umziehen darf, gelesen, keine Antwort. Ich werde noch irre. Anrufen möchte ich nicht weil ich mich auf mündliche Zusagen von ihm nicht verlassen kann.

Was würdet ihr tun? Ich dachte ich geb ihm bis zum 16. dann hab ich eine Rechtsberatung zum Thema. Trotzdem muss alles schnell gehen sonst ist die Wohnung weg...

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Hallo,

wichtige Informationen/Nachrichten/Anfragen gehen meiner Meinung nach gar nicht über Whats App. Schreib ihm einen Brief oder eine E-Mail. Du kannst ja im Zweifelsfall ein Einschreiben schicken.

LG Anja

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Sowas wichtiges fragt man doch nicht per WhatsApp.

Sowas lässt man offiziell regeln. Lass deinen Anwalt ein Schreiben aufsetzen und dem KV zu kommen. Darin hat er bis zum tag X Zeit Stellung zu nehmen.

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Hey,
naja erst mal nachfragen, vielleicht sagt er ja auch einfach ja. Einen Termin zur Rechtsberatung habe ich ja schon. Das Problem ist halt, das es da, wo ich hinziehen will nur sehr selten Wohnungen gibt und wenn dann nur weit über meinem Budget. Dementsprechend ist diese Wohnung ein Glücksgriff und es muss schnell gehen.

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Dieses "ja" ist dann aber sowas von nicht rechtskräftig.

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Hallo!

Was heißt "Er ist weg"? Aus dem Dorf weggezogen? Wie weit weg? Besteht regelmäßiger Umgang?

Das sind die Fragen an denen ein Gericht im Ernstfall festmacht ob es die Zustimmung des KV ersetzt.

Anders herum:
Wenn der KV jetzt im selben Dorft eine Straße weiter wohnt, es regelmäßigen Umgang gibt, dann sind die Chancen einer Zustimmung geringer als wenn der KV selbst jetzt 200km weit weg gezogen ist und sich ohnehin nicht um das Kind kümmert.

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Er ist Anfang Februar nach einem Streit zu seiner Mutter abgehauen, diese wohnt 200km entfernt. Bei einem Gespräch am 25.02. haben wir uns dann endgültig getrennt, da er darauf bestand das ich entweder mit der Kleinen auch zu seiner Mutter in die Nahe ziehe oder schaue, wo ich bleibe. Da ich aber seit 5 Jahren Heimweh habe schaue ich lieber, wo ich bleibe.

Vielleicht sollte ich dazu sagen, das er vor ca. 4 Jahren mit einer narzisstischen Störung und Depressionen diagnostiziert wurde, zusätzlich dazu hat er mehrmals mit suizid gedroht, er wurde erst auf psychischer Ebene "gewalttätig" (Holt das Kind mit 3 Jahren aus dem Bett, stellt es vor mich und sagt ihr wie schlecht ich als Mutter bin weil ich will das er sich weh tut. Er hatte mit suizid gedroht und ich bin nicht darauf eingegangen weil ich wusste er will nur Aufmerksamkeit.), anschließend auch 2 mal physisch. Dafür gibt es aber keine Zeugen oder Beweise, nur unsere Tochter musste natürlich wieder zusehen...

Er hat in den darauffolgenden Jahren in denen wir zusammen waren 3 mal einen Arzt besucht und eine Stunde Therapie gehabt, obwohl ich mit Hilfe unserer Familienhelferin beinahe alle 2 Wochen Termine für ihn bei Ärzten organisiert habe. Wenn dieser Termin dann aber anstand hatte er plötzlich Bauchweh oder zu wenig geschlafen.
Ob er sich jetzt seit der Trennung in ärztliche Hände begeben hat weiß ich leider nicht.

Umgang ist sehr unregelmäßig, sie war einmal ein verlängertes Wochenende bei ihm, einmal über Ostern und das war es. Angerufen hat er in der ganzen Zeit 4 mal seit Februar, den ersten Monat nach der Trennung hatte er mich sogar komplett blockiert und nur über unsere Familienhelferin kommuniziert. Seit dem 24.04. antwortet er nicht mehr auf Nachrichten von mir, hat auch unsere Tochter nicht wie abgesprochen über den ersten Mai abgeholt, ohne eine Meldung warum und wieso.

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Das wäre mir echt zu blöd, ich würde meine Sachen packen und umziehen, wenn er auch weg ist und nicht antwortet. Rechtlich ist das natürlich nicht wasserdicht, aber meinst du wirklich, dass da noch etwas kommt?

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Du hast genug Zeit bis zum 16. mit der Rechtsberatung zu warten, willst aber eigentlich schon gern letzte Woche die Wohnung zugesagt haben, weil es da schnell gehen muss?

Muss man das verstehen?

Lass den Narzisten da wo er ist und kümmert Dich doch endlich darum, dass Du eine rechtsgültige Unterschrift unter die Umzugserlaubnis bekommst!

Diese Rechtsberatung ist sicher so ein kostenloses Ding. Was Du zu tun hast um umziehen zu können und was, wenn der andere Erziehungsberechtigte sich quer stellt, kannst Du längst recherchiert haben.

Für mich klingt das, als ruhst Du Dich auf dem Schweigen aus und sagst Dir, der Termin ist genug Initiative.

Wie machst Du das denn jetzt finanziell? Wenn er plötzlich weggefallen ist, muss das doch im Portmonee gerade weh tun. Da würde ich doch Beine kriegen um endlich da weg zu kommen.

Dein Ex wird Dir auf diesem Weg in tausend Jahren nicht antworten.
Ist bei seiner Persönlichkeit auch nicht das schlechteste Los.