Umgangsplanung

    • (1) 07.06.18 - 22:26

      Hallo,

      Ich habe eine 2 jährige Tochter und mich Ostern von dem Vater getrennt (nach gut 9 Jahren Beziehung/ Ehe) . Nun ist er Sonntag ausgezogen und ich musste schon sehr darauf bestehen, dass wir den Umgang für diesen Monat geplant bekommen, da auch Urlaub ansteht.

      Wie viel planbarkeit kann ich verlangen? Ich habe auch 2 Pferde um die ich mich kümmern muss und plane das spätestens am Freitag mit den anderen Besitzern (Selbstversorger Stall).
      Nun ging es heute um unser Auto, dass wir verkaufen wollen aber nicht einwandfrei funktioniert. In dem Zuge fragte ich dann auch nach einem Besuch für die kleine an seinem off-day (der wechselt unter der woche). Da kam nur, dass er es überlegt. Ich meinte dann, dass mir das zu kurzfristig wird, woraufhin er absagte.
      Morgen will er sie holen (Kita hat zu) und dann erst am 17. wieder. Danach wieder 7 Tage Pause und dann gleich ne ganze Woche. Wird das nicht zu viel für die kleine?

      Wegen seinem Schicht System müssen wir leider flexibel sein, aber er bekommt 3 Wochen im Voraus genannt, wollte mir aber nun nur 7 Tage im Voraus für die kleine eintragen. Die aktuelle (mal sehen wie lange) Vereinbarung sind 14 Tage und er trägt ein, wenn er kommt.
      Eigentlich waren we uns einig, dass sie ihn so häufig wie möglich sehen können soll. Eben auch ein paar Stunden am Off-day. Allerdings bin ich dagegen, sie dann den ganzen Tag raus zu nehmen, da der Tag ja durch die Woche springt.

      Ich brauche bitte Meinungen.

      Danke und liebe Grüße
      Morqua

      • Wenn das berufliche klar ist, dann sollte geplant werden.
        Ein "Mal sehen ob es mir in den Kram passt" geht nicht. Geht gar nicht und ich finde es unmöglich von deinem Ex.

        Also mit Schichtübergaben Termine abstimmen. Am besten in einen gemeinsamem Kalender eintragen. (Mein Ex und ich habe sowas jeweils auf dem Smartphone. Da tragen wir geplante Urlaube, berufliche Termine, Kitaschließtage etc. ein und dann schauen wir monatlich ob unser Wechsel im Rhythmus bleibt oder sich was schiebt.)
        Man kann ja sicher ab und an spontane Zusatztage festlegen, aber einen Rhythmus solltet auch ihr finden.

        Ich habe eine Bekannte da ist das Kind 1 Woche im Monat beim Papa und zusätzlich noch 2-3 Wochenenden. Es geht da schichtmäßig nicht anders, ist aber auch ein wieder kehrender Rhythmus.

        Ist alles noch frisch.
        Ihr müsst reden, reden, reden.
        Probleme, Änderungen im Plan müssen gelöst werden.

        Ob der Vater meines Kindes an irgendeinem Tag das Kind komplett nimmt, obwohl es da im Kindergarten angemeldet wäre, ist mir wurscht. Er kann doch mal nen Tag frei haben und einen Ausflug machen wollen mit ihr, warum nicht?
        Ich bin eh auf Arbeit. Und zum Feierabend ist Kind zurück. Ob aus dem Kindergarten oder von Papa...wo ist der Unterschied für mich? Warum sollte ich da was dagegen haben?

        Insgesamt bin ich der Meinung, so langfristig wie nur möglich zu planen.
        Wenn zusätzlich spontan was möglich ist, kann man ja auch noch kurzfristig entscheiden. Aber dann kann es eben auch sein, dass es nicht passt...

        • Es wäre ja nicht mal ein Tag, sondern jede Woche ein anderer, da er fast grundsätzlich samstags arbeitet.

          Ja, reden reden und am besten konstruktiv bleiben ;) gelingt und momentan recht gut.

          Danke

Top Diskussionen anzeigen