Existenzängste

    • (1) 13.06.18 - 01:38

      Hallo ihr lieben Alleinerziehende,

      kennt ihr das? Eigentlich läuft alles ganz gut, aber plötzlich überkommen einen totale Existenzängste?
      Wie schaffe ich das?
      Reicht das Geld?
      Bekomme ich einen KiTa Platz?
      Klappt das mit dem Berufseinstieg?
      Werde ich meinem Kind genug bieten können?
      Werde ich eine größere bezahlbare Wohnung finden?

      Und, und, und.......

      Zuerst ist es nur ein Punkt, z.B. dass das Konto leer ist (wobei ich weiss warum und auch Reserven habe auf die ich zurück greifen kann). Aber plötzlich ist die da, die Angst. Und schon tut sich eine große Abwärtsspirale auf...

      Eigentlich könnte alles so schön sein, aber dann....



      Ich weiss dass es schon morgen wieder anders aussehen wird....
      Trotzdem musste ich das mal loswerden.

      Vermutlich ist dass auch die nächste Jahre noch so..... oder?

      • Ich kenne das nicht.
        Ich gehe arbeiten. Und auch wenn ich nicht weiß, wie lange ich den Job hab, dann muss man sich eben einen anderen suchen.
        Auch der Kindergartenplatz steht gerade in Frage, das muss halt. Und das wird auch...
        Think positive!

        Hallo,

        Nein,das kenne ich trotz meiner Situation nicht. Grund ist einfach, das man sich in bessern Zeiten abgesichert hat, gerade für so einen Fall. Jobs findet man, wenn man will. Habe lange nicht mehr gearbeitet, trotzdem arbeite ich jetzt Teilzeit und später kann ich dort Vollzeit arbeiten. Positiv an die Sache herangehen und gut ist. Alles ergibt sich mit der Zeit.

        LG
        Sonja

        Dein Kind ist bestimmt noch klein. Aber das schaffst du. Ich kann mir vorstellen, dass du Panik bekommst. Du wirst ein System finden, was passt.
        Du solltest vermutlich nicht ländlich wohnen und vom Beruf Stewardess sein oder so. : ))
        Das wird.
        LG

      • Solche Ängste kenne ich auch. Ich bin jetzt alleinerziehend mit meinem Sohn und Ende des Jahres kommt mein zweites Kind.
        Theoretisch gesehen ist finanziell alles gut. Ich habe einen Job in dem ich gut verdiene und bekomme dementsprechend auch in der Elternzeit genug Geld um mit beiden Kids klarzukommen. Der Vater zahlt Unterhalt pünktlich und wie es sein sollte.
        Aber trotzdem mache ich mir meine Gedanken. „Was wenn der Vater plötzlich keinen Unterhalt mehr zahlen kann?“ „Was wenn sich der Antrag auf Elterngeld in die Länge zieht?“(warum auch immer)
        „Was wenn plötzlich das Auto kaputt geht?“
        Ich denke solche Sorgen sind ganz normal und das wird sich bei mir auch erst legen wenn ich die Elternzeit hinter mir habe und wieder arbeiten bin. Und wahrscheinlich werde ich mir selbst dann öfter noch Sorgen machen. Was ja auch gut ist denn dann macht man sich Gedanken darüber wie man im Notfall klar kommt und ist dann vorbereitet.
        Und gerade weil dein Kind noch so klein ist finde ich es ganz normal das du dir Gedanken machst. Du brauchst offenbar eine neue Wohnung, weißt noch nicht ob du einen Kitaplatz bekommst und so weiter. Wenn du wieder in Arbeit bist und das alles geregelt hast wirst du dir sicher auch nicht mehr so viele Gedanken machen müssen aber in der Elternzeit kann das Geld eben wirklich mal knapp werden bzw. macht man sich vorher Gedanken ob dann auch alles klappt besonders wenn man alleinerziehend ist. Aber du schreibst ja das du Reserven hast und bist ja daher auf einen Notfall vorbereitet. Viel mehr kann man nicht machen.

        • Genau so ist es.

          Die Reseven sind ja nicht unendlich und sollten wir ich finde nicht für den Alltag genutzt werden.


          Ich habe lange überlegt ob ich hier überhaupt noch antworten soll.

          Ich glaube keinem, dass er als Alleinerziehender angstfrei ist. Klar ist das immer unterschiedlich ausgeprägt. Wochenlang macht man sich keinen Kopf, und dann ist es plötzlich wieder da....

          Zu antworten, man hätte ja schließlich vorgesorgt finde ich unglaublich anmaßend.
          Als hätte man geplant alleinerziehend zu sein... als hätte man ahnen können dass der Kindsvater nicht zahlt, nicht unterstützt, sondern nur quer schießt ....

          Anmaßend.
          Einfach anmaßend.

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