Trennung mit Kind 17 Monate Aufenthaltsrecht

    • (1) 25.07.18 - 13:05

      Hallo,

      Ich hoffe mir kann jemand mit Erfahrungen oder Tips weiterhelfen. Hab gerade sehr große Angst.....

      Zu mir... Ich bin seit 21 Jahren mit meinem Mann zusammen 16 davon verheiratet. In den ganzen Jahren hab ich alles nach seinen Wünschen gemacht alles mit getragen und unterstützt. Mein Problem ist mir klar. Seitdem unsere kleine da ist habe ich das geändert. Mein Mann hat damit natürlich ein großes Problem. Es gibt viel Streit. Er redet aber nicht viel drüber und Diskussionen sind ihm zu nervig....
      Unsere kleine geht nicht viel zu ihm. Ca 30 bis Max 45 min am Tag. Woende vielleicht mal 1 oder 1.5 Stunden. Wenn er sie nimmt weint sie viel und er kann sie nicht beruhigen. Er meint dann ich muss abzuhelfen und sie schreien lassen weil sie schon irgendwann einknickt. Er will mit macht durchsetzen das sie zu ihm geht.... Das macht es nicht besser... manchmal schiebt sie ihn schon weg wenn er sie nur anfassen möchte.... wenn ich sage sag dem Papa gute Nacht läuft sie gleich zu mir und will nicht hin. Die isst und trinkt fast 0 bei ihm. Abends kann nur uch die uns Bett bringen.... da er weiterhin über mein Leben bestimmen will nd igh mich wieder ändern s
      Soll wie ich vorher war ich das aber nicht mehr möchte Habich die trennung vorgeschlagen. Jetzt sagt er zu mir er muss nur sagen sie ist betreut und er bekommt sie 50 Prozent hab sehr viel Angst das funktioniert doch nicht... hat jemand Erfahrungen??

      Danke für infos

      • Nö so einfach funktioniert das nicht. Wenn der Verbleib des Kindes streitig ist, dann wird idR darauf geschaut, wer die Hauptbezugsperson des Kindes ist. Also wer Elternzeit genommen hat, wer zB jetzt den Alltag des Kindes übernimmt.

        Ich würde mal eruieren, wie das Jugendamt drauf ist und dort um Rat fragen und von vornherein einen Anwalt konsultieren, wenn mit Krieg zu rechnen ist.

        Vorher würde ich ihm aber mal eine Mail schreiben und ihm dort erklären, dass sein Verhalten dem Kind gegenüber seelisch grausam ist (ein paar Sachen KURZ beschreiben, ebenso etwas wie "du siehst Lisa nur 90 Minuten am Tag und in dieser Zeit passiert x und y") und du mit ihm eine Erziehungsberatung machen willst und/oder Eheberatung/Mediation.

        Und dann, je nach Reaktion, zum Anwalt gehen. Im Idealfall liefert er die Futter.

        LG

        "Jetzt sagt er zu mir er muss nur sagen sie ist betreut und er bekommt sie 50 Prozent hab sehr viel Angst"

        Damit kommt er nicht weit. Wer soll denn die Person sein, die das Kind betreut, wenn er es nicht selbst kann? Er wird ja arbeiten, da kann er keine 50% selbst übernehmen. Eine Nanny? Seine Mutter? Die zählen aber nicht, da hat er Pech.
        Außerdem wird ein Gericht nie bei einem so kleinen Kind das Wechselmodell durchdrücken, wenn die Mutter da komplett dagegen ist und bisher die Hauptbezugsperson war.

        Ansonsten solltest Du mal heimlich und ohne sein Wissen ein Protokoll führen, wie er mit dem Kind umgeht, also z.B. wann und wie lange er sie schreien lässt. Das macht nicht gerade ein positives Bild.

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