was ist schwer dran alleinerziehend zu sein??

Liebe alleinerziehende Mamis :)

Das soll keine Provokation sein. Ich würde gerne wissen was ihr in der Zeit am schwersten fandet als Ihr alleinerziehend wart?

Ich werde mich von meinem Mann scheiden lassen weil ich einfach merke, dass es nichts gibt dass mir durch Ihn einen Mehrwert gibt! Es gibt nichts was er mir abnimmt, mich unterstützt oder den Tag schöner macht.

Wir haben einen 5 Monate alten Sohn und wir werden dann wohl demnächst ausziehen.

Das was ich mir als schwer vorstelle ist das finanzielle! in 7 Monaten verfällt das Elterngeld und ich werde mein Kínd def. nicht in den Kindergarten schicken...

Aber ansonsten muss es doch wunderschön sein alleine mit Kind oder?

Erzählt mal so was euch alles ohne Mann schwer gefallen ist und wo ihr Hilfe bei was gebraucht hättet!!!!!!!!!

Liebste Grüße!

KerrysMom

3

Dir sollte bewusst sein, dass die fremdgesponsorte Zeit zu Hause endlich ist und es dann in der Regel heißt, Kind, Haushalt und Job alleine auf die Reihe zu kriegen.

Das kann mit Kitaschließzeiten, Straßenverkehr und dem Bedarf an (Vollzeit-)Job mitunter eine organisatorische Höchstleistung bedeuten.

Bewusst sein muss dir auch, dass der Vater sich in die Betreuung einbringen kann und darf, aber nicht muss, nur weil du es als nützlich empfinden würdest. Er muss kein krankes Kind betreuen und sich nicht verbiegen, um Termine des Kindes wahrzunehmen.

Mir scheint, du hast eine etwas zu romantische Vorstellung vom Alleinerziehendendasein. Ich will nicht abstreiten, dass es _auch_ Vorteile hat.

Aber insbesondere nach der Trennung wird es Einschnitte bedeuten. Dein Mann verliert 2019 Steuerklasse 3. Der Kindesunterhalt hat Vorrang und ob der Trennungsunterhalt so hoch ausfällt, dass du da bequem von Leben kannst, bleibt abzuwarten.

Irgendwann könnte der Punkt kommen, da wird das Geld knapp und du kannst durch das Kind weder privat noch beruflich so flexibel sein, wie dir der Sinn steht, während dein Ex entspannten Liebesurlaub auf Fuerte mit seiner Neuen macht. Dann kann auch großer Frust kommen.

Das Gras sieht oft grüner aus auf der anderen Seite des Zauns. Daran solltest du denken.

LG

1

Was sagt denn dein (Noch)Mann dazu? Irgendwie scheinst du im Baby-Blues zu stecken.
Wenn ihr euch in allem einig seid und er Unterhalt für dich und das Kind zahlen kann und will, dann kannst du ja bis zur Volljährigkeit EURES Kindes zu Hause bleiben. Wenn dem nicht so ist, wirst du dir Alternativen überlegen müssen.

11

Für ihn ist das in Ordnung :) wir wissen es passt einfach nicht und wird auch nie wieder :) wir sind nett zueinander und wir sind keine gierigen Besitzergreifer. Jeder nimmt das was er braucht. Er verdient sehr gut sodass sein Gehalt für sage ich mal "2" Familien reicht...

2

Wie du sagst: das finanzielle ist der ätzende Punkt.

Der Rest ist solane ich zu Hause bin ok.
Immerhin muss ich nicht diskutieren oder streiten, wer für was zuständig ist.

Wie der Alltag aber wird, wenn ich nicht mehr frei habe, sondern Kind, Arbeit, Haushalt etc unter einem Hut bringen muss, wird sich zeigen.
Vermutlich wird dann alles erheblich weniger schön...

4

Deine Vorstellung ist definitiv etwas zu romantisch ....erstmal kommt es ja drauf an wie die Trennung verläuft (und ja auch viele "freundschaftliche" Trennungen enden im Rosenkrieg) und wie es mit Unterhalt und Umgang läuft...wenn alles erst übers Gericht geklärt werden muss, dann stehst du mit Unterhaltsvorschuss da und glaub mir davon kannst du nicht leben. Wenn dein Nochmann vor Gericht zieht zwecks Wechselmodell bekommst du gar keinen Unterhalt. Genauso kann es passieren, dass euer Kind bei deinem Mann bleibt und du bist plötzlich die, die es nur aller 2 Wochen zu Gesicht kriegt. Die Zeiten wo Mütter vorbehaltlos alles bekommen sind (zum Glück) vorbei.
Dazu kommt, dass du für alles wirklich alles im schlimmsten Fall allein verantwortlich bist.
Je nachdem wie es dein Nochmann sieht, kann es eben auch sein, dass er dich bei gar nichts unterstützt...wenn du ihn Hals über Kopf mit der Begründung er hätte für dich keinen Mehrwert verlässt, wird sein Interesse euer Kind zusätzlich zu versorgen, weil du zum Beispiel krank bist eher gering ausfallen.

5

Da wir im Wechselmodell betreut haben, konnte ich immer Vollzeit arbeiten.
Ich würde warten bis ich finanziell unabhängig bin.

Wo mein Vater mir sehr viel geholfen hat: Malern, Möbel zusammen bauen, Vorhänge aufhängen. Bis auf Löcher bohren und Lampen aufhängen hätte ich es zwar allein geschafft, aber man merkt schon, dass man handwerkliche Unterstützung braucht.

Ansonsten ist man eben allein mit Kind, non-stop...

6

Hallo,
1. Es war für mich anfangs hart wenn die Kids beim Papa waren
2. Der psychoterror des Papas (Kinder aufhetzen Mama schlecht machen), drohen er lässt auch alles übers Gericht Regeln sie
3. Das finanzielle
4. Der zeitfaktor. Versuche mal 2 Kinder unter 8 Jahre zu Schule kita und Hobbys zu bringen sie dort auch abzuholen und gleichzeitig den Haushalt und job zu managen. Schon allein wenn der große Karate und die kleine reiten hat und sich das ganze zeitlich überschneidet habe ich echt Probleme und würde mein aktueller Partner nicht helfen müsste der 7 jährige mit Bahn allein hinfahren.
5. Du musst so ziemlich egal wie der Papa die umgängen und Aktivitäten währenddessen gestaltet die Füße still halten. Das kann auch Urlaube ins Ausland betreffen oder den Umzug zur neuen Freundin Nummer 5 innerhalb von 2 Jahren usw.
Beste Grüße und viel Spaß bei der Landung in der Realität

7

Gar nichts. Ich hatte vorher keine Unterstützung vom Vater der Kinder, insofern ist mein Leben jetzt einfacher. Obwohl doch - finanziell ist es jetzt schon enger und ich trage die gesamte Verantwortung alleine - auch die Manipulationen durch den Papa schlauchen mich psychisch schon oft.

Darf ich fragen, wie Du nur von Ehegatten- und Kindesunterhalt leben kannst?

8

Das was ich mir als schwer vorstelle ist das finanzielle! in 7 Monaten verfällt das Elterngeld und ich werde mein Kínd def. nicht in den Kindergarten schicken...

Das ist ja aber mit der wichtigste Punkt. Wie stellst du dir das vor?

10

Ich werde mein Kind nicht in den Kindergarten schicken wenn es 1 Jahr alt jst um arbeiten zu gehen..

12

Ich habe das schon verstanden, aber du musst ja irgendeine Idee haben, wovon du deinen Lebensunterhalt bestreiten möchtest.

9

Ich finde ja, du machst es dir ein bisschen einfach.