Kindesunterhalt

    • (1) 28.08.18 - 09:35

      Guten Morgen!

      Es geht darum, das mein Exfreund und Erzeuger meiner 6 Jährigen Tochter sich gestern nach über einem Jahr mal wieder gemeldet hat und mir munter erzählte das er zwar eine Teilzeitstelle hat, aber monatlich trotzdem teilweise seine 200 - 220 Stunden gearbeitet hat.. Unterhalt hat er noch nie gezahlt, eine Beistandschaft beim Jugendamt ist vorhanden.
      Ich bin alleinerziehend und muss schauen wie wir über die Runden kommen, da macht es mich echt sauer zu hören das er so viel arbeiten geht und trotzdem nichts bezahlt.
      Darf er trotz den über 200 Stunden den Unterhalt für meine Tochter verweigern, nur weil er als Teilzeitkraft eingestellt ist?

      Danke schonmal für eure Antworten und einen schönen Tag noch! :)

      • Bekommt er diese denn bezahlt oder als Mehrleistungsstunden für Freizeit?

        Im Endeffekt finde ich es immer ätzend, wenn ein Vater offensichtlich nicht leistbar sein will, aber was wir hier finden ist ja Wurscht.

        • Die Überstunden bekommt er ausbezahlt sagte er. Klar ist es egal was wir hier denken, aber ich dachte vllt finde ich jemanden der in einer ähnlichen Situation gesteckt hat und seine Erfahrungen mit mir teilt.

      Es kommt ja darauf an, was er verdient. Das wird die Beistandschaft schon prüfen.
      Er kann die Stunden ja auch in Freizeit zurückbekommen.

    Mein ex hat einen nicht nachweisbaren Nebenjob bei seinem Onkel. In Spitzenzeiten bis zu 800,- im Monat. Aber es ist eben ein Familienbetrieb in der Landwirtschaft und er kann sich das Geld dann entsprechend bar geben lassen.

    Der Beistand kann da leider nichts machen, da das Geld nirgendwo auftaucht. Bei Überstunden die ausgezahlt werden müsste es doch aber auf der regulären Lohnabrechnung zu finden sein oder irre ich mich da ?

    An deiner Stelle würde ich es mit Datum protokollieren und dem Beistand mitteilen.

    • Wenn das Geld nirgendwo auftaucht ist das natürlich doof. Aber auch echt traurig von deinem Ex das er das nicht freiwillig angibt.
      Wird die Gehaltsabrechnung nicht automatisch von der Beistandschaft kontrolliert? Dann werde ich die wohl mal darauf hinweisen..
      Danke für die Antwort.

      • Kann ja in dem Fall auch sein, dass er nur das überwiesen bekommt, wie im Vertrag notiert. Und die Überstunden bar abgegolten werden um das zu umgehen. :-/
        Echt unverschämt keinen Unterhalt für sein Kind zu zahlen und sich dann noch zu brüsten, dass er ja mehr arbeitet. Meinst du er hat es unbedarft erzählt oder wollte er dich ärgern? Wenn letzteres wird er bestimmt drauf geachtet haben, dass es nicht offiziell auftaucht.

        • Bin mir da nicht so sicher, klang aber eher als wäre es ihn so rausgerutscht. Das andere wäre ihm allerdings auch zuzutrauen..
          Normalerweise wäre er doch auch in der Pflicht so arbeiten zu gehen das er wenigstens den mindestunterhalt zahlen kann oder? Bei Teilzeit ist das ja sowieso nicht gegeben. Ne Freundin von mir meinte ich soll mich mal an einen Anwalt wenden, weiß aber nicht ob das wirklich was bringt..

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