Positive Geschichten

    • (1) 24.11.18 - 14:30

      Hallo, ich würde gerne wissen, ob es hier auch positive Erfahrungen gibt zum Thema alleinerziehend und dem Verhältnis zum Kindsvater. Man ließt immer nur die deprimierenden Seiten.. aber so muss es doch eigentlich nicht sein..

      Deshalb.. vielleicht könnten wir auch die guten Seiten mit einander teilen. Hat jemand ein tolles, freundschaftliches Verhältnis zum Kindsvater?

      Lg🌸

      • Wie ist denn deine Geschichte?

        Unser Verhältnis ist erträglich. Wir versuchen uns regelmäßig abzustimmen, Sohnemann bekommt keine Streits oder Uneinigkeiten mit, die klären wir unter vier Augen.
        Wir unterstützen zur Not in der Betreuung und können uns in die Augen sehen.
        Aber das ist harte Arbeit für mich, daher weiß ich tatsächlich nicht ob es mal eine Freundschaft wird. Ich bemerke, dass wir uns immer weiter voneinander entfernen, je länger wir getrennt sind. Insbesondere seit die neue Partnerin da ist.
        Es bleibt also abzuwarten....

        • Naja, über meine Geschichte hatte ich bereits in einem anderen Beitrag geschrieben, da das nicht gerade positiven Zuspruch bekommen hatte, wollte ich einfach wissen, wie es bei anderen so läuft.

          Ich werde mit sehr großer Wahrscheinlichkein erst einmal alleinerziehend sein, unser Baby ist noch unterwegs. Die Liebe ist aber noch da, und selbst wenn wir nach der Geburt nicht wieder zusammenkommen, hoffe ich auf ein gutes Auskommen. So der aktuelle Stand.

          Ist es harte Arbeit für dich, da die Gefühle noch da sind?

          • Ne... aber ich würde gern das machen was man nach einer Trennung macht: den Kontakt einstellen.
            Ich glaube das ist das Hauptproblem. Es gibt ja Gründe für eine Trennung und wenn Kinder nicht wären, müsste man sich nicht mehr mit dem Ex auseinander setzen.

      Die Hoffnung stirbt zuletzt 😀

      Nein im Ernst:
      Hier stehen natürlich v.a. die negativen Stories, da ja kaum jemand sich die Mühe macht, sich in einem Forum anzumelden um zu erzählen wie toll alles ist....

      Tatsächlich hat meine Cousine ein super Verhältnis zur Mutter ihrer Stieftochter, ergo auch Vater und Mutter sind noch immer befreundet.

      Immerhin ein Paar von dem ich es sicher weiss.

      • Ja deshalb mach ich diesen Beitrag auf, damit hier auch mal Platz für warme Gedanken ist. 😉😅

        Man hat sich im regulären Fall ja tatsächlich mal geliebt, teilweise sogar sehr!! Es gibt so vieles was einen mit diesem Menschen verbindet, warum muss man sich danach hassen.. auch wenn’s nicht gut läuft..

        Mir ist natürlich komplett klar, dass wenn nur eine Person immer offen, geduldig und liebevoll ist und von der anderen Seite nur Egoismus kommt, dann ist es schwer da noch eine echte Basis zu finden.

        Aber es gibt ja sicherlich Menschen die es beide gut mit einander meinen.

        Deshalb bitte schreibt, wie es bei euch läuft!

        Lg👋

    Guten Morgen.

    Wir sind seit 4 Jahren getrennt und meine Kinder leben bei mir. Sie sind jetzt 11 und 8 Jahre alt.
    Es hat nach 14 jahren Beziehung einfach nicht mehr hingehauen... Die Luft war raus. Daran arbeiten wollte er nicht mehr. Ich brauchte etwas um damit umzugehen, er gewiss auch, aber anders halt.
    Wir haben ehrlich mit den Kindern geredet und sie haben sich doch schnell an die Sache gewöhnt. Wichtig war, das ich niemals negativ von ihrem Papa geredet habe. Die beiden werden jedes Wochenende von ihrem Vater abgeholt(er wohnt 24 km weiter entfernt). Der Papa möchte es und die Kinder auch. Solange meine beiden das wollen, machen wir es auch so.
    Er unternimmt viel mit ihnen, geht viel raus, geht schwimmen, all das, was ich als Mama manchmal nicht schaffen kann.
    Für die Schule üben sie auch bei ihm, da er sich halt auch interessiert, wie die beiden so stehen und unterstützt sie für die kommenden Arbeiten. Da mein Sohn aufs Gymnasium geht, bin ich sehr dankbar dafür, das er mir wenigsten das Thema "Mathe" abnimmt😏.

    Meine Kinder und ich sind ein prima Team geworden, sie gehen gerne zum Papa und wir (die Eltern) verstehen uns, was die Kinder betrifft auch gut.

    Sollten Geburtstage, Veranstaltungen oder Unternehmungen anstehen, sind meine beiden am Wochenende auch hier. Wird abgesprochen und gut ist.

    Ich finde es gerade zum wohle der Kinder gut, das die Eltern sich da zusammenreißen. Ich bin froh, das er da ist und sich so toll um die beiden kümmert, egal was damals zwischen uns gelaufen ist. Da können die beiden nix für.

    L. G

    • Achso, Gefühle hab ich nicht mehr.
      Ich habe komplett mein Leben und das der Kinder gelebt und habe mich nicht mehr darauf konzentriert wie es ist mit ihm zusammen zu sein.
      Es war ne schöne Zeit, aber es passt einfach nicht mehr... Auch verwirrend für die Kinder...

      So wie es ist, ist es gut, für uns alle...

      Und ja, auch ich habe einen neuen Partner. Die Kinder mögen ihn und sind stolz auf ihren großen, neuen Freund...
      Aber papa, bleibt Papa☺️

(10) 25.11.18 - 13:44

Mir geht es wie Nele - wir kommen klar, gehen auch vernünftig miteinander um, aber wenn ich könnte, wie ich wollte, hätten wir vermutlich keinen Kontakt.
Wir haben uns direkt nach der Trennung um einen sehr entspannten Umgang bemüht - haben einmal pro Woche noch Familienessen gemacht und sind sogar noch einmal zusammen in Urlaub gefahren. Dann gabs immer mal wieder Knatsch, aber nie so, dass unser Sohn das gemerkt hätte.
Inzwischen habe ich einen neuen Partner, das hat die Sache nochmal belastet. Wir betreuen unseren Sohn im Wechselmodell, da gibt es viel abzusprechen und man hat im Grunde permanent Kontakt. Das finde ich mal anstrengender und mal weniger, aber ist kein Lebensmodell, das ich mir ausgesucht hätte.
alledings: Wir hatten letzte Woche unseren Scheidungstermin. Als ich dort im Gericht gesehen habe, wie viele der Verfahren um Umgang, Sorgerecht und Unterhalt gingen, fand ich dann doch wieder, dass wir das alles verdammt zivilisiert gelöst haben.

(11) 27.11.18 - 10:35

Hi,

ich weiß nicht wie meine Eltern das hinbekommen haben, denn mein Vater hat meine Mutter für eine andere verlassen, als ich drei war, also eigentlich eine unschöne Trennung.

Dennoch haben sie sich vernünftig geeinigt. Den Unterhalt meines Vaters für mich und das, was meine Mutter ihm für das Haus abzahlen musste, haben sie gegeneinander aufgerechnet, statt das Geld hin und her zu schieben. Als ich größer war, konnte ich meine Umgangswochenenden flexibel mit meinem Papa planen. Ich rief einfach an und machte was mit ihm aus, ungefähr alle zwei Wochen, aber nicht starr. Auf Geburtstagen und anderen Familienfeiern gehen sie ganz normal miteinander um, und auch die neue Frau meines Vaters ist willkommen. Aus Kindersicht eine wirklich gelungene Trennung, wenn es auch mit Sicherheit nicht leicht war für meine Eltern.

Viele Grüße
Angel08

(12) 27.11.18 - 10:46

Sehe es genau wie nele2014: Für eine Trennung gibt es in der Regel gute und meistens unüberwindbare Gründe - sonst würde man sich ja nicht trennen. Und die verschwinden nicht mit der Trennung, oft wird die Situation dann eher schwieriger. Normalerweise würde man nach der Trennung den Kontakt vielleicht ganz abbrechen. Ich für meinen Teil würde viel darum geben, wenn das möglich wäre. Aber so kommt es, dass ich mich zwar darum bemühe, aber das Verhältnis ist empfindlich gestört und sehr schwierig. Wenn es einfach wäre und die Differenzen leicht aus derWelt zu schaffen wären, dann wären wir vielleicht auch noch zusammen.

(13) 01.12.18 - 21:09

Wenn ich die anderen Geschichten hier immer lese, denke ich mir immer: Wie gut, dass wir das auf die Reihe bekommen haben. Dabei war unsere Vorgeschichte auch echt grenzwertig: Der KV hat mich in der SS mit unserer 2. Tochter betrogen. Ich habs nach einem halben Jahr herausbekommen, geahnt und auch angesprochen habe ich es schon die ganze Zeit. Das war einen Monat vor ET und auch noch eine Woche vor Weihnachten. Ziemlich genau vor 7 Jahren.
Wir haben es noch ein halbes Jahr probiert, aber er ist immer wieder fremdgegangen. Also blieb nur Trennung.
Die erste Zeit war der Horror, auch wenn ich froh darüber war, dass ich endlich klare Verhältnisse hatte. Aber die Kleine ist 13 Monate gestillt worden und daher immer bei mir, die Große die erste Zeit auch, weil ich es nicht ertragen konnte, dass er mit unseren Kindern und der Neuen auf glückliche Familie macht.
Auf die Neue war ich allerdings nie böse, die Verantwortung lag ja bei ihm.
Für die Kinder haben wir uns zusammengerissen und Geburtstage und beide Schuleinführungen immer zusammen gefeiert. Nach gar nicht so langer Zeit auch mit der Neuen zusammen. Und die mochte ich auch recht früh.
Wir sind mittlerweile sehr gut befreundet, mit dem Ex hab ich weniger zu tun als mit ihr. Wenn irgendwas mit den Kindern ist, weiß sie sowieso eher Bescheid (Klamotten, Feiern organisieren usw.) und ich ruf meist als erstes sie an. Die beiden haben auch noch einen Sohn bekommen, der gern bei mir ist und den ich hin und wieder sogar von der Kita abhole und der nächste Woche sogar auch mal bei mir übernachtet. Der KV und ich wohnen keine 500 Meter Luftlinie entfernt.
Dass das so funktioniert, liegt vor allem daran, dass wir Frauen gut miteinander können und kommunizieren. Bin auch sehr froh darüber. Er zahlt Unterhalt und kümmert sich wirklich auch gut um die Kinder. Ich muss oft beruflich weg und er nimmt dann ohne Diskussion die Mädels. Ich dafür hin und wieder eben seinen Sohn.
Patchwork geht also. Gehört viel Größe dazu. Denn eigentlich wäre er ein Kandidat gewesen, den ich nach der Trennung nie wieder hätte sehen wollen. Das war grenzwertig, mit ihm noch zu tun haben zu müssen. Aber wir sind fein miteinander, ich schmier ihm das nicht aufs Brot und habs ihm verziehen (wenn auch nie vergessen). Mittlerweile bin ich froh darüber, dass ich den Kerl als Partner nicht mehr an der Backe hab.
LG, palo

(14) 23.12.18 - 20:33

Also mein Partner hat sich von mir im Oktober letztendlich getrennt nach ewigen hin und her seid August. Mein Kind kommt am 23.1. Geplant. Die Zeit war hart, weil es kein wirklichen Grund seiner Trennung gibt. Niemand versteht es, denn er hat keine andere, kann nicht sagen was ihm an mir stört, er sagt lediglich "die liebe ist nicht mehr da". Das Kind war ein Wunschkind und so verhält er sich auch. Er will unbedingt Papa sein, bietet mir ständig hilfe an, will sich mit mir treffen (aber rein platonisch), will bei der Entbindung bei sein, also er meldet sich mehr als mir lieb ist...
Der Mann verhält sich völlig widersprüchlich. Er kann und soll Papa sein, dass finde ich für mein kleinen auch toll, aber wer verhält sich nicht wie jemand der verlässt... das nicht immer leicht für mich, da ich gern mein Seelenfrieden möchte...aber wie gesagt, der Kleine soll sein Papa haben...

Wie es wird wenn er da ist wird sich zeigen, ist halt schwer mit dem Ex ein auf "gut" zu tun... aber ich denke dem Kind zuliebe sollte man es...das Kind kann nix für ne gescheiterte Beziehung.

Wer weiß wie es wird, wenn ein neuer Partner im Spiel ist... ich zieh mein Hut vor den Frauen, die betrogen wurden und auch dem Kind/ Kindern zuliebe ein auf "gut" tun.

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