Ex tyrannisiert mich

    • (1) 25.12.18 - 18:12

      Schönen guten Abend und frohe Weihnachten 🎄

      Ich möchte gerne wissen, ob jemand weiß wie ich mich vor meinem Ex schĂŒtzen kann. Wir haben einen Sohn, den er jede Woche sieht. Er wollte jetzt nach 2 Jahren Trennung das Wechselmodell durchsetzen. Da wir 25 Kilometer auseinander wohnen und ich nichts davon halte das ein fast 4 jĂ€hriges sein zu Hause aufgeben muss, wies ich es ab.

      Seitdem schreibt mir mein Ex jeden Tag (auch mehrfach) und fragt nach unserem Sohn. Meine AnwÀltin meinte schon das es sein kannn das er den Kontakt nun Erzwingen möchte. Ich sagte meinem Ex schon, das ich mich melde,wenn was ist und das tue ich auch.
      Mich belastet der tÀgliche Kontakt aber Immens.
      Wir haben nun mehr Kontakt als wÀhrend unserer Ehe.

      Heute hat er unseren Sohn abgeholt und sagte das ich ihn ĂŒbermorgen soll. Er wĂŒrde ihn nicht bringen. (Er weiß das ich kein Auto habe!) und es Heisst, auch hier wird unser Sohn wieder in eine neue Situation geworfen,

      Also frage: Was kann ich tun damit er aufhört mich Zu tyrannisieren?
      Zum Jugendamt brauche ich gar nicht gehen. Mein Ex hört nur auf AnwÀlte.


      Danke fĂŒr die Hilfe!

      Zensi

      • Er ist der Umgangselternteil und er muss das Kind abholen und bringen. Woher kommt denn der Sinneswandel bei ihm? Gehts um
        Unterhalt?

        Ich wĂŒrde das Kind wohl erst wieder rausrĂŒcken, wenn er wieder bereit ist, ihn zurĂŒckzubringen. Soll er doch zum Anwalt gehen. Der wird ihm das dann schon so erklĂ€ren. Wie schade, dass er das Leben seines Kindes so erschweren muss.

      Hallo Zensi,

      versuche den Kontakt mit dem KV nur auf notwendige zu beschrÀnken. Wenn die Umgangszeiten geklÀrt sind und sich nichts Neues ergeben hast sehe ich keinen Sinn in tÀglichen Kontakt deinerseits mit dem KV.

      Reagiere nicht auf jede Nachricht von ihm. Versuch mit dem Jugendamt oder mit einem Anwalt Kontakt aufzunehmen. Selbst wenn der KV meint sich vom Jugendamt nichts sagen zulassen kann es deine Position stĂ€rken. FĂŒhre ein Protokoll ĂŒber die Kontakte mit dem KV. Sollte der euren Sohn nicht zur vereinbarten Zeit zu dir bringen hast du notfalls die Möglichkeit bei der Polizei vorzusprechen. Das wird allerdings noch mehr Stress in gesamten Situation bringen.

      Du solltest aber auf keinen Fall so springen wie der KV es sich wĂŒnscht.

      FG blaue-Rose

    Hm, die Art und weise ist natĂŒrlich sehr unerfreulich, aber inhaltlich hat er nicht unrecht (und wĂŒrde, ohne die Details bei euch zu kennen, vor Gericht womöglich recht bekommen). Er hat das gleiche Recht wie du auf Umgang. Und selbst wenn du das wechselmodell als ungĂŒnstig fĂŒr euer Kind betrachtest (ich wĂ€re selbst auch skeptisch in dem Alter), er sieht es vielleicht anders.
    Oder geht es ihm gar nicht ums Kind, sondern darum, dich zu „Àrgern“?

    • Er ist auf Macht aus. Das war er schon immer. Bin ich lieb und nett und springe wie er es wĂŒnscht habe ich meine Ruhe. Wenn nicht, dann nicht.

      Ich habe ihn vor 2 Wochen gebeten mir zu einen Zweizeiler zu schreiben, weil ich mit meinem Sohn umziehe. Das Amt will da eine Bescheinigung das der kv vom Umzug weiß. Daraufhin meinte er, das ich ihm eine Bewilligung schreiben muss, das er mit unserem Sohn in Urlaub will.
      So ist er drauf.

      • Verstehe, das ist natĂŒrlich schwierig. Wie du da rauskommst weiß ich leider auch nicht. Dummerweise bist du nun mal ĂŒber das Kind an ihn gebunden, das kommt ihm natĂŒrlich zupass. Ggfs mal von Profis beraten lassen, wie man mit solchen Menschen umgeht? Ich wĂŒrde auf jeden Fall sagen- keine Diskussionen, klare Ansagen, auf nichts weiter einlassen, ggfs mit Paragraphen argumentieren. Kennst du deine Rechten und Pflichten (und seine) niet- und nagelfest? Falls nicht, lass ich intensiv beraten, damit du dich nicht verunsichern lĂ€sst! Solche Menschen riechen Unsicherheit 100m gegen den Wind...

Hallo,
geht eurer Kind in den Kindergarten? Ein Wexhselmodell macht ja nur Sinn wenn es weiterhin dort hin gehen kann. Bei 25 km halte ich das fĂŒr unwahrscheinlich. Mein Exmann wollte auch das Wechselmodell. Bei uns war allerdings das Problem das er nur ein Kind zu sich nehmen wollte im Wechsel und das andere nicht. Ich habe darauf bestanden das wir ein BeratungsgesprĂ€ch fĂŒhren. Wir waren damals bei der Diakonie, das klingt nicjt so drastisch wie das Jugendamt und die haben ihn beim ersten GesprĂ€ch davon ĂŒberzeugt das das nicht so geht wie er das will. Wir haben noch weitere Termine wahr genommen um auch den Umgang zu regeln, alles schriftlich festgehalten und von beiden unterschrieben. Das war trotzdem anstrengend, aber hat funktioniert, fĂŒr beide Seiten.
Was den Fahrweg angeht, muss er das Kind auch zurĂŒck bringen. Außer du bist weg gezogen.
Ich drĂŒcke dir die Daumen das ihr das in Ruhe klĂ€ren könnt und viel Kraft fĂŒr alles. 🌾

  • Hallo!
    Naja, er ist zuerst weggezogen. Und auch die weitere Strecke, ich bin 8 Kilometer weg gezogen. Der Sohn geht hier bei mir im Ort in den Kindergarten.
    Vor meinem Umzug meinte der kv das unser Sohn auch bei ihm in den Kindergarten gehen könnte. Als ich ihm sagte das ich kein Auto habe und wie unser Sohn dann pendeln soll meinte der KV „Bus und Bahn“.

Ich kenne 8 Familien mit Wechselmodell... es klappt wunderbar
FĂŒr die Kinder ist es ein Segen
Warum glauben alle die Mutti kann es am besten... und in meinen Augen ist es leider eine Ausrede mit dem „ist so schlecht fĂŒr das Kind“
Alles eine Sache der Vernunft und Planung
Was Du im Moment machst,ob dies fĂŒr das Kind so toll ist...
Er tyrannisiert Dich nicht, er hat sich auf Dein Niveau begeben

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