Wohnrecht Nach Geburt

    • (1) 25.02.19 - 20:27

      Huhu

      Habe heute festgestellt dass ich schwanger bin. Bin mit dem Vater des Kindes nicht zusammen. Wenn es vom Frauenarzt bestätigt ist, werde ich es ihm gestehen dass er Vater wird. Ich möchte dass das Kind beide Elternteile kennt. Würde ihm erlauben das Kind 2x die Woche zu sehen wenn er möchte. Da ich vermute dass er das gemeinsame Sorgerecht beantragen wird (worüber ich eig nichts dagegen hab), stellt sich mir nun die Frage... was ist wenn er möchte dass das Baby bei ihm wohnt??? Kann er es einfach so zu sich holen?? Würde schon wollen dass der Wurm bei mir bleibt..

      Bitte bleibt lieb, würde mich über antworten freuen!

      • Hallo,

        Erst mal finde ich es toll das du so darüber denkst.
        Allerdings würde ich dir vom gemeinsamen Sorgerecht abraten.
        Du benötigst für alles seine Unterschrift.
        Das wohnrecht bleibt bei der Mutter wenn nichts dagegen spricht.

        Selbst wenn du das alleinige Sorgerecht hast,kann er das Kind sehen.

        Liebe Grüße Angii

        • Nunja.. ich lebe zurzeit selbst bei meinen Eltern. Möchte aber so schnell wie möglich mir eine eigene Wohnung für mich und das Baby suchen. Er wohnt zurzeit bei seinem Vater und geht demnächst in eine Langzeitrehabilitation aufgrund psychischer Probleme. Ich selbst werde das gemeinsame Sorgerecht nicht beantragen, aber er hat das Recht es von sich aus zu beantragen. Und wenn er das tut, her ich davon aus dass er es auch bekommt. Und dann heißt es, das beide Elternteile sich einigen müssen wo das Kind lebt. Wenn man sich nicht einig wird, wird es per Gericht geklärt. Ich weiß ja nicht wie er tickt und ob er darauf kommt es so zu machen... aber es kann halt schon sein dass er es so möchte... und ich möchte halt nur nicht dass es mir quasi weggenommen wird. Für mich als baldige Mama jetzt schon unvorstellbar dass es bei ihm lebt und ich es nur paar Mal in der Woche sehe.

          • So einfach wird dir kein Gericht das Kind weg nehmen.
            Ich selbst habe damals dem gemeinsamen Sorgerecht zugestimmt und bereue es seit 4 Jahren sehr.

            Um das alleinige Sorgerecht wieder zu bekommen muss ich vor Gericht und es einklagen.

            So viel dazu.

            Wenn jemand psychisch krank ist bekommt er mit Sicherheit nicht das wohnrecht.

        Man hat automatisch das gemeinsame Sorgerecht, es sei denn es wird einem richterlich entzogen. Das alleinige Sorgerecht muss man beantragen und dafür müssen Gründe vorliegen. Das ist einem umständlich ist dann manchmal zwei Unterschriften einzuholen ist keine Begründung.

      • Wenn man in D lebt, ist das Blödsinn! Die Eltern müssen (wenn unverheiratet) ersteinmal die Vaterschaft anerkennen lassen & dann das gemeinsame Sorgerecht vereinbaren - da wird auch jeder gefragt, ob er das aus freien Stücken tut.
        Bei unverheirateten Eltern liegt das Sorgerecht (wenn volljährig) bei der Mutter, der Vater kann das gemeinsame Sorgerecht beantragen, Mutter muss es aber nicht sofort zugestehen. Es könnte zu gerichtlichen Verhandlungen / Vereinbarungen kommen - da hat aber ein Vater in einer psychiatrischen Betreuung wenig Chancen. Er bekommt sicher ein Umgangsrecht - aber das ist etwas anderes als das Sorgerecht! Liebe TE, lass Dich bitte beim Jugendamt beraten!

      Da muss ich dir widersprechen

      Bei meinen Kindern musste ich das Einverständnis geben.
      Ansonsten kann er es einklagen.

      Ich bereue es heute,denn das alleinige Sorgerecht wieder zu bekommen muss ich vor Gericht.Ist nicht ganz so einfach

      • Vater stellt schriftlich den Antrag ans Gericht.die Mutter hat 14 Tage Zeit dem zu widersprechen.geschied dies nicht wird automatisch geteiltes Sorgerecht verfügt.
        Erhebt sie in der Frist Einspruch kommt es zum gerichtstermin und der Richter muss entscheiden...
        Grade in der Familie einen solchen Fall nur das die Dame nicht so reif ist um Verantwortung zu übernehmen....

Hallöchen
So professionell kenne ich mich da nicht aus, aber bei getrennten Elternteilen oder bei einer Scheidung, wie es bei meiner Schwester der Fall war, müsste glaube ich schon so einiges bei der Mutter nicht stimmen, dass sie ihr Kind nicht bei sich haben darf, sondern es beim Vater wohnen würde.
Zumal ja immer an das kindswohl gedacht wird und du bestimmt am Anfang stillen willst. In der Regel muss auch glaube ich die Vaterschaft anerkannt werden und wenn nicht einer das alleinige Sorge- und Aufenthaltbestimmungsrecht beantragt, wird es glaube ich sowieso beim gemeinsamen belassen🤔.
Hab da aber wie gesagt keine großen Erfahrungswerte.
Ich habe bisher eigentlich nur von einem Papa im näheren Umfeld gehört, dass er das alleinige Sorge- und Aufenthaltsbestimmungsrecht direkt nach der Entbindung zugesprochen bekam, da die Mutter drogenabhängig und unzurechnungsfähig war. Sie hat aber auch kontaktverbot und und und. Dazu kommt aber, dass sie sich null für ihr Kind interessiert. Von daher denke ich mal, dass du dir keine Sorgen machen brauchst.

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