An manchen Tagen geht es nur ums "überleben"

    • (1) 28.02.19 - 10:05

      Guten Morgen ihr Lieben,

      gestern war wieder so ein Tag. Ein Tag, an dem ich froh war als er endlich vorbei und ich mit den Kindern ins Bett gehen konnte. :-(
      Seit fast 2 Monaten bin ich jetzt von meinem Mann getrennt. Als Reaktion drauf hat er beschlossen sich noch mehr auf seine Karriere zu stürzen und ich solle zusehen, wie ich alleine mit unseren Kindern (13 Jahre, 8 Jahre, 1 Jahr und #schwanger in der 13. Woche) über die Runden komme. Klar, er hofft dass ich scheitern und ihn bitten würde zurück zu kommen #schwitz Doch so schwer ich es in den letzten Wochen auch hatte, dies wird sicherlich nie passieren. Vorher hole ich mir jede externe Hilfe die ich nur kriegen kann!

      Dies ist eigentlich ein siloJammerpost #cool aber ich konnte mir vorher nie vorstellen, wie schwer es mal werden könnte. Darüber hinaus muss ich mich auch noch ums finanzielle kümmern, das Geld welches mir und den Kindern zusteht "eintreiben", dh den eignen (falschen) Stolz runterschlucken und sagen: Hey, bitte überweise uns das Geld, es steht uns zu!

      Trotz allem, Aufgeben ist keine Option und es geht immer irgendwie weiter #herzlich

      Wünsche euch allen einen #sonne Tag! #winke
      aida

      • Fühle dich mal ganz kräftig gedrückt.
        Man hat zwischen durch so Tage, aber du schaffst das. Hole dir Hilfe, sei nicht zu stolz. Es hilft dir und deinen Kids.
        Ich finde deine Einstellung toll. Mach weiter so!

        • Vielen Dank für den virtuellen Drücker! ich habe große Unterstützung durch meine Familie und trotz aller Schwierigkeiten war die Trennung eine befreiende und richtige Entscheidung!
          Vielen Dank!#liebdrueck

      "Darüber hinaus muss ich mich auch noch ums finanzielle kümmern, das Geld welches mir und den Kindern zusteht "eintreiben", dh den eignen (falschen) Stolz runterschlucken und sagen: Hey, bitte überweise uns das Geld, es steht uns zu!"

      Du schreibst, Du würdest Dir jede externe Hilfe holen, die Du kriegen kannst. Dann fang doch direkt beim wichtigsten Punkt an, den Finanzen! Wenn Du häufig darum bitten musst, dass er das Geld überweist, dann schalte jemanden ein, der das für Dich übernimmt. Beistandschaft und Unterhaltstitel vom Jugendamt (auch im Hinblick auf das dritte Kind sicher keine schlechte Idee) und fertig.

      Was gibts denn noch für Baustellen und problematische Situationen? Werd mal konkret, dann kann man Dir besser raten. :-)

      • Hallo,

        ich war natürlich schon bei einer Anwältin und habe mich über meine Rechte und Pflichten ausführlichst beraten lassen. Schwer für mich war der Schritt, mich meinem Mann gegenüber zu stellen und zu sagen: Bitte, uns steht monatlich so und soviel Geld zu, bitte überweise es uns"
        Nichts desto trotz habe ich auch das getan, worauf ich erneut auf größtes Unverständnis, Empörung und Vorwürfe wie ich sei egoistisch und geldgeil stieß!
        Wie ich schrieb, es war eigentlich nur ein Sinnloses Jammerposting von mir ;-)

        #winke
        aida

        • Die Anwältin übernimmt halt nicht die monatlichen Bitten, falls er es drauf ankommen lässt. Da er Dich ja für geldgeil hält (übrigens kenne ich das auch, daher der Rat mit dem Jugendamt) wird er vielleicht denken, so lange Du nicht nach Geld fragst, gibts eben keines. Was Dich dann jeden Monat in die Lage bringt, das Geld einfordern zu müssen.
          So hatte ich das verstanden.

          Den Vorwurf, der von ihm darauf kommt, kannst Du übrigens gut zurückgeben: Wer ist wirklich geldgeil, derjenige der für die Kinder das ihnen hochoffiziell zustehende Geld einfordert oder derjenige, der es nicht bezahlen will? Da kann er dann ja gerne mal drüber nachdenken.

          Sinnlos fand ich Dein Posting übrigens gar nicht. :-)

          • Ja genau, er fährt nach dem Motto: solange ich nicht darum bitte, gibt es auch kein Geld! Aber zum Glück konnte ich das dann mit Unterstützung am Wochenende klären und er hat mir die Überweisung (auch dauerhaft) zugesichert!
            Somit kann ich die nächsten Themen angehen #pro

            Aber deinen Tipp mit dem Jugendamt/Jugendwohlfahrt werde ich mir anschauen! Danke

            • Falls er wieder nachlässig wird: Das nennt sich Beistandschaft und das macht jedes Jugendamt. Es gibt zwei Versionen: Der Vater zahlt nach Aufforderung der Beistandschaft das Geld direkt an die Mutter, hier besteht halt nach wie vor das Risiko, dass er es irgendwann wieder schleifen lässt. Zweite Variante ist, der Vater zahlt das Geld an das Jugendamt und die leiten es an die Mutter weiter. Das ist die sicherere Methode, da nicht allzu viele Väter so abgebrüht sind und dann die Zahlungen weiter verweigern. Mit dem JA legt man sich dann doch ungerne an. Und als Mutter hast Du immer Rückendeckung, bei mir war dann das Thema Geld als "Nervthema" erledigt. Man hat genug andere Baustellen als alleinerziehende Mutter..

              Alles Gute noch weiterhin! :-)

    13. Woche und seit zwei Monaten getrennt ... ist das ungeborene Kind von deinem Mann ?

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