Alleinerziehend, arbeiten, Nachmittagsbetreuung

    • (1) 26.06.19 - 09:00

      Guten Morgen,

      Mein Ex und ich haben 3 Kinder die bei meinen Ex leben. Er hat seit 2 Monaten eine neue Arbeitsstelle angefangen, wo er Nachmittags arbeitet und dann ist er erst so 19 uhr zu Hause.

      Manchmal hat er auch doppelschichten dann muss er auch schon frühs halb 7 anfangen und das bis 19 uhr.

      Und obwohl wir getrennt sind, habe ich mir breit schlagen lassen auf die Kinder aufzupassen, das heißt ich bin frühs um 6 in seiner Wohnung um die kinder fertig zu machen usw. Und Nachmittags hol ich die Kinder ab betreue sie, essen abendbrot bei mir und dann fahr ich sie nach Hause.

      Für das ganze erhalte ich 120 Euro von ihn, damit soll ich die Spritkosten und das Abendbrot bezahlen, die essen nicht gerade wenig und trinken.

      Ich selber bin Hartz4 Empfängerin, das Jobcenter weiß davon bescheid. Die sagten sogar ich soll mir nicht mit 100 euro abspeißen lassen, dies sei zu wenig und beim Jugendamt vorsprechen. Auch haben sie gesagt ich soll die kinder nicht von meiner Regelleistung mitfinanzieren.
      Beim Jugendamt war ich auch, sie war geschockt wieso die kinder bei mir sind usw. Wie einfach er sich das macht. Termin gab es es erst mitte August.

      Mehr Geld will er nicht geben, gestern hab ich nach 20 euro sprit Geld gefragt er verweigert mir das. Da seine Mutter gesagt das es genug Geld ist, wenn nicht soll ich zur Tafel gehen.
      Die Authismustherapeuten unseres Sohnes hat auch zu ihn gesagt, dies sei ausreichend.

      Man muss bedenken dies sei 30 euro die woche, davon soll ich tanken, abendbrot essen, trinken kaufen. Zwischendurch wollen die kinder auch mal ein Eis oder Kekse, aber dies will ja keiner wissen.

      Daher meine Frage wie macht ihr das mit der Nachmittags betreuung? Sind 120 euro ausreichend oder lass ich mir ausnutzen?
      Wohl gemerkt er bekommt nicht gerade wenig an Geld neben sein Verdienst, kindergeld und unterhaltsvorschuss bekommt er für 2 kinder auch noch pflegegeld.

      Er wollte sich ein Auto kaufen auf Kredit, monatliche Rate 500 euro, hat aber nicht geklapt, weil er keinen Bürge hat.
      Also so arm und schlecht geht es ihn nicht.

      • Hi,

        hast Du darüber hinaus Umgangstage/ -wochenenden mit den Kindern?
        Und wie weit sind denn die Fahrten?

        Liebe Grüße
        die Landmaus

        • Na vorher hatte ich die Kinder jedes 2. Wochenende bei mir gehabt, seit er aber die Arbeit angefangen hat, habe ich sie dann nicht mehr genommen, da die kinder ja sowieso jeden Tag unter der Woche Nachmittags bei mir sind und die Kinder waren ja nur abends und zum schlafen zu Hause. So wollte ich dann das sich der Papa am wochenende dann um die kinder sich kümmert.
          Geld für die ungangswochenenden hab ich nicht erhalten

          • Wir wohnen in der selben Stadt, seine und meine wohnung sind 4 km auseinander. Wohne etwas außerhalb der Stadt, die Busse fahren bei nicht so. Und ich bin viel hin und her gewohnen, zwischen meiner wohnung, seiner Wohnung, kita, spielplatz.

            3 wochen hat die kita nun zu, Mittag essen müsste die kleinste auch bei mir, als ich deswegen angesprochen habe, hat er mir auch gleich wieder als schlechte Mutter hin gestellt, wie es doch sein kann das ich nicht mal Mittag übrig hätte für ihr und lust dies extra zu bezahlen hat er nicht

            • Grundsätzlich finde ich, dass es dann so absolut in Ordnung ist. Das gleicht sich ja aus. Und davon ausgehend, dass Du die Kinder ja auch sonst in Ferienzeit nehmen würdest, passt das dich auch.

              Das einzige wäre die Frage, wie aufwendig die zwei behinderten Kinder sind. Wenn das einen erheblichen Zusatzaufwand oder Zusatzkosten bedeutet, würde ich meine Meinung eventuell nochmal ändern.

          Er muss dir auch kein Geld für die Umgangswochenenden geben!
          Das hat der Umgangsberechtigte zu tragen!

    Wieso bekommt er Pflegegeld?

    Hey, es sind deine Kinder. Die Betreuung ist das einzige was du für sie machst. Wenn dir der Sprit zu teuer ist, geh halt zu Fuss. Das sollte bei 4 km leicht machbar sein. Liebst du deine Kinder nicht? Welches Elternteil rechnet nach wieviel die Kinder essen. Da habe ich doch lieber selbst Hunger als den Kindern nichts zu geben.

    Aber so lieblos, wie sich dein Beitrag liest, hoffe ich sehr, dass du nicht echt bis.

    • Zeig mir mal den Vater, der das, was du da gerade so selbstverständlich in den Raum wirfst, für seine Kinder tut.
      Hier wird mal wieder mit zweierlei Maß gemessen.
      Geht es um die Väter heißt es doch immer so schön: Für die Betreuung ist die Mutter allein zuständig. Sie erhält ja Unterhalt.

Hallo

Sind es dir die Kinder nicht wert?

(18) 26.06.19 - 13:16

In solchen Fällen ist es sicher sinnvoll, die Kosten einen Monat lang zu erfassen und sich selbst erst einmal darüber klar zu werden, wieviel finanziellen Aufwand das bedeutet. Man kann dann auch eine Gegenüberstellung machen, was es kostet, wenn eine Kinderbetreuung extern gebucht würde.

Und dann hat man eine Diskussionsgrundlage. Auch für den Termin im August.

(19) 26.06.19 - 14:45

Wieso leben die Kinder beim Vater, wenn er die Betreuung nicht sicherstellen kann?

Und es verpflichtet Dich doch niemand, seinen Teil des Deals mit zu übernehmen. Du kannst aufgrund Deiner finanziellen Situation keinen Unterhalt bezahlen, dafür springt der Staat ein (wie sieht es bei Dir aus mit Arbeitssuche?). Er ist für die Betreuung zuständig. Wenn das Gekd, das er Dir zahlt nicht reicht, um Deine Unkosten zu decken, dann stell halt die tägliche Betreuung ein und geh zurück zur ursprünglich vereinbarten Umgangsregelung.

  • (20) 26.06.19 - 23:57

    Die kinder leben seit 5 jahren bei ihn, seit 2 jahren ist er beruflich aktiv, erst umschulung, dann bundesfrewilligendienst. Sobald ein kind krank war, hatte ich mir aufs kind krank geschrieben, da ich zwischen durch selbst ein 1 euro job hatte.
    Während des bundesfrewilligendienst hatte ich die jüngste jeden morgen zur kita gefahren und nachmittags abgeholt, 40 euro sprit erhalten.
    Die letzten 3 Jahre bin ich nur gesprungen für ihn, gemacht und getan. Und verlange ich einmal was werde ich fallen gelassen.

    Er spricht seit heut nicht mehr, über seinen Bruder weiß ich nur das er beim Jugendamt war dort nichts erreicht hat und anschließend beim Anwalt war. Ich vermute das seine Mutter derzeit auf die kinder aufpasst, aber die wird es auch nicht lange mit machen.

    Wenn ich post vom Anwalt kriege, werde ich nur noch die ungangswochenenden verlangen und mehr nicht mehr, weil ich einfach jedes mal so ausgenutzt werde.

    • Wieso wirst du ausgenutzt?

      (22) 27.06.19 - 08:01

      Kaum zu glauben, dass du hier über deine Kinder, über die Menschen, die man mehr liebt als sich selbst, schreibst.
      Traurig, wirklich.

      (23) 30.06.19 - 09:48

      Warum arbeitest du gegen ihn? Kindergarten! Und es hat bestimmt einen Grund, dass er die Kinder hat. Sucht doch gemeinsam eine für alle verträgliche Lösung. Sprecht in Ruhe, dann klär sich das mit dem Geld.
      Mit gegeneinander arbeiten erreichst du nix und die Kinder haben das Nachsehen.

      Nicht dein Ernst, oder? Deine Kinder tun mir leid?

      Warum leben die Kinder nicht bei dir?
      Du hast Zeit, würdest UH erhalten usw.?

      Es ist traurig was du deinen Kindern vorlebst. Dein Ex schiebt Doppelschichten, hat die Kinder und du zahlst noch nicht mal Uh?

      Was würdest du den ganzen Tag machen wenn du wieder auf 14-Tage Regelung zurück gehst?

(25) 27.06.19 - 06:16

Ihr habt beide offenbar ein Problem. Im ernst. Du hockst daheim..dein Mann versorgt die Kinder und geht arbeiten. Respekt . Und du redest von ausnutzen ?? Es ist deine Verantwortung. Deine Kinder. Warum hast du welche gewollt? Um dann mit hartz 4 zu jammern, wie schrecklich du ausgenutzt wirst ?? Deine Kinder tun mir leid. Wenn dein Mann verzweifelt zum Anwalt rennt, gereizt ist, verstehe ich absolut. Offenbar könnt ihr nicht kommunizieren. Sondern streitet u macht Vorwürfe. Im übrigen könntet ihr eigentlich so wie es dich liest das Wechselmodell leben. Dann entfällt der Unterhalt. Aber die Versorgung wird hälftig von beiden gemacht. Damit hast du dieselbe Arbeit oder mehr. Nur dein Mann weniger Geld. Also denk mal in Ruhe über deine Erwartungen nach. Und dass es um das Wohlergehen der Kinder geht. Nicht um deine Gefühlswelt.

VG

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