Getrennt lebende Eltern

    • (1) 04.08.19 - 13:44

      Hey ihr lieben,

      Und zwar erzähle ich mal kurz und knapp die Vorgeschichte:
      Mein ex und ich verheiratet seit 6 Jahren und unzählige Jahre in Beziehung befinde uns grade im Trennung. Ich weiß nicht wie es zu so einer Situation mit uns kommen könnte, dadurch wir sehr viel zusammen schwierige Zeiten gemeistert haben. Wir haben echt viel für die ehe gekämpft. (Meine Familie stammt aus dem Iran und er ist Deutscher, erklärt sich vielleicht von selbst).

      Nun haben wir einen gemeinsamen Sohn (6 Monate alt) den er noch gar nicht gesehen hat (nur paar Fotos).
      In der Schwangerschaft kam es immer mal wieder zu Streitigkeiten was kurz vor der entbindung wirklich eskalierte. Es war für mich der Auslöser mich von ihm zu trennen.
      Den Burschen habe ich ganz ohne seine Unterstützung auf Die Welt gebracht und wollte mich ihm rächen in dem ich einen Gewaltschutz beim amtsgericht beantragt habe.

      Soweit so gut. Die Wohnung habe ich übernommen und er durfte nicht in unsere Nähe.
      Ich habe herausgefunden, dass er die Scheidung eingereicht hat und begab mich schnellmöglichst zu meinem Anwalt. Durch ihn kam ich auf die Idee alleiniges sorgerecht zu beantragen (was wirklich dumm war). Somit hat sich das Jugendamt eingemischt und mein ex möchte den betreuten Umgang zu seinem Sohn.
      Der Gerichtstermin steht schon fest wegen elterliche sorge. Das Jugendamt ist der Meinung, dass ich das alleinige Sorgerecht nicht kriegen werde.

      Nun zu meinem Problem: wir beide haben wirklich aus Wut reagiert und wirklich falsch gehandelt. Würde eine kleine Möglichkeit geben einander zutreffen, bin ich mir sicher das wir wieder zueinander finden.
      Natürlich weigere ich den Umgang zu seinem Sohn nicht genau im Gegenteil ich möchte, dass unser Sohn ihn auch kennenlernt aber nicht unter Beaufsichtigung von Jugendamt. Von mir aus kann er sogar zu uns in die Wohnung kommen um Zeit mit den kleinen zu verbringen. So können wir uns wieder sehen und vielleicht alle Probleme aus der Welt schaffen um wieder zusammenzukommen. Ich weiß aber auch, dass ich ihm mit dem Gewaltschutz echt stinkig gemacht habe und ob er überhaupt mich sehen möchte.
      Durch den Gewaltschutz dürfen wir keinerlei gegenseitig Kontakt aufnehmen nichtmal übers Handy.

      Ahja sollte ich den gerichtstermin nicht wahrnehmen? Fallen mir da mit verfahrenskostenhilfe weitere Kosten?

      Was würdet ihr in so einer Situation tun ?
      LG
      SUNSHINEMAM

      Armer Mann, na hoffentlich möchte er allerdings nicht mehr mit dir zusammen kommen...

        • Du könntest versuchen, die Gewaltschutzanordnung rückgängig zu machen. Dann müsstest Du allerdings zugeben, gelogen zu haben und Deinen Ex irgendwelcher Straftaten bezichtigt zu haben, die er nicht begangen hat. Auf Dich würde dann ggf. ein Verfahren zukommen.

          In erster Linie solltest Du Dir mal einen vernünftigen Anwalt besorgen. Einen Fachanwalt für Familienrecht.

    (8) 05.08.19 - 10:19

    Hallo,

    vielleicht denkst du das nächste mal nach bevor du so einen Scheiß machst.

    Na sicher musst du zu dem Gerichtstermin erscheinen und dort solltest du auch ehrlich sein und zugeben, dass du aus Wut deinem Mann so einen Ärger an den Hals gehängt hast.

    Ohne Worte :-[

    Puh...
    Das klingt alles etwas heftig. Um antworten zu können bräuchte man vielleicht ein paar mehr Details damit man von Aussen die Situation ein wenig zu fassen bekommt.

    Erstmal zum Gerichtstermin: würde ich auf jeden Fall wahrnehmen, sonst stehst Du schonmal blöd da sollten weitere Verhandlungen (Umgang, Sorgerecht, Unterhalt) kommen. Also auf jeden Fall hin.

    Was für Streitigkeiten waren denn das in der Schwangerschaft? Du schreibst ja, es eskalierte kurz vor der Entbindung. Was war denn da?
    Gewaltschutz ist ja schon was heftiges. Hast Du da etwas dazu gedichtet oder "nur" die Worte wiederholt, die im Streit vor der Entbindung fielen?

    Und was genau bewegt Dich dazu, diese Beziehung zurück zu wollen?
    Ich meine wenn man den anderen derart verwünscht, dass man juristische Schritte einleitet, ist das ja schon eine große Nummer.

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