Gemeinsames Sorgerecht ausländische Person JA ODER NEIN

    • (1) 06.08.19 - 08:38
      Inaktiv

      Hallo, was denkt ihr darüber?
      mein Partner und Vater von mein kind ist irakischer Staatsbürger lebt in Deutschland und hat eine Arbeit in Deutschland wollte das gemeinsame Sorgerecht aber die Frau von Jugendamt hat gesagt ich soll das nicht machen. was denkt ihr?

      Wer hat auch einen ausländischen Mann und hat das gemeinsame Sorgerecht?
      Wie seit eure Erfahrungen?

          In der Schweiz gäbe es gar keine Wahl. Aus meiner Sicht ist es antiquiert, dass das überhaupt noch zur Debatte steht, wenigstens so lange, wie man Kinder zu zweit zeugt.

          (8) 06.08.19 - 13:47

          Na ganz so einfach ist es nicht. Wenn er das gemeinsame Sorgerecht beantragt/einklagt und es dem KINDESwohl entspricht, hat er sehr gute Chancen, es auch zu bekommen.
          Welche Gründe sprechen denn dagegen?

          • Hallo,


            Du bist dir sicher, dass das gemeinsame Sorgerecht dem Kindeswohl dienen muss?

            Ich gehe eher davon aus, dass ausreichend ist, dass es nicht schadet.

            LG

    (10) 06.08.19 - 09:00

    Mach es doch von der Person abhängig und nicht von der Nationalität, schließlich habt ihr euch dazu entschieden ein gemeinsames Kind zu bekommen.

(12) 06.08.19 - 10:20

Nein, würde ich auch nicht machen.
Du hast im Irak keinerlei Rechte am Kind.

(13) 06.08.19 - 11:30

Hallo,
du hast dich doch dafür entschieden mit ihm ein Kind zu bekommen und es hat seine Gründe warum er der Vater deines Kindes geworden ist.

Es ist doch genauso sein Kind und das in seinem Ursprungsland solche Gesetze herrschen dafür kann er nichts.

Selbst wenn ihr Streitet oder euch trennt, heißt das doch nicht das er dir euer Kind weg nimmt oder mit ihm in den Irak zieht.

Wenn ihr verheiratet währt wäre das doch gar kein Thema. Ich an deinem Mann seiner Stelle würde mich fragen, warum du eine Familie mit mir gründest und mich liebst, aber mir nicht genug traust um mir das Sorgerecht zu geben für mein eigenes Kind.

Außerdem brauchst du einen nachvollziehbaren und Stichhaltigen Grund, um ihm das Sorgerecht nicht zu geben. Also das das ganze auch vor einem Gericht standhalten würde.

Falls das ganze bissig oder do rüber kommt, entschuldige ich mich schon einmal dafür. Das soll es nicht.

Liebe Grüße

  • (14) 06.08.19 - 12:04

    Nein, wieso braucht man einen Grund, wenn man das Sorgerecht nicht teilt?! Im Gegenteil: alleiniges Sorgerecht der Mutter ist der vom Gesetzgeber vorgesehene Normalfall

    • (15) 06.08.19 - 14:31

      Hallo,
      ja natürlich steht das im Gesetzt so drin, dass es in den Fällen eine Entscheidung der Mutter ist und nur diese das Sorgerecht hat es sei denn sie entscheidet es anders.
      Dort steht aber auch( wenn ich mich nicht falsch erinnere und es doch ein andere Paragraf ist) das man einen nachvollziehbaren Grund braucht.

      Jedenfalls reicht es nicht als Mutter zu sagen, nein möcht ich nicht. Da hat sich an den Rechten der Väter etwas getan. Ist trotz allem nicht einfach für die Väter. Da spielt natürlich auch das Wohl des Kindes eine Rolle und wie die Situation allgemein für alle ist.

      So hab ich es jedenfalls in meiner Ausbildung gelernt von einer Juristin. Trotz allem lass ich mich gerne eines besseren belehren.

      • (16) 06.08.19 - 18:21

        Da hast du etwas falsches gelernt. 1626a BGB regelt die elterliche Sorge. Ich empfehle dir, diese Norm zu lesen, bevor du hier weiter falsche Rechtsberatung durchführst.

        • (17) 06.08.19 - 20:30

          Es kann sehr gut sein, dass ich mich sehr geschickt ausgedrückt hab und ich möchte hier keine Rechtsberatung machen.
          In Absatz 2 deines genannten Paragrafes steht genau das drin was ich gemeint hab.
          Aber ist letztendlich ja egal.

          • nicht sehr geschickt ausgedrückt, sollte es heißen.

            (19) 06.08.19 - 21:55

            Dann muss der Vater aber erstmal klagen. Sonst passiert gar nichts.

            • Hallo,

              und das sollte er auch, wenn ihm etwas an seinem Kind liegt. Was ist denn sonst, wenn die Mutter mit Kind einfach weit weg zieht? Oder "abdreht" und damit anfängt dem Kind zu schaden.

              Wer A sagt sollte auch B sagen.

              Wer Kinder gemeinsam in die Welt setzt sollte auch gemeinsames Sorgerecht haben, solange nichts konkretes dagegen spricht.

              Die Mutter muss sich nicht erst beweisen um Sorgerecht zu erhalten. Der Vater sollte das auch nicht müssen.

              LG

    Hallo,

    der Grund muss aber dann da sein, wenn es vor Gericht gehen sollte.

    Und als Vater würde ich auf das gemeinsame Sorgerecht bestehen. Wer hat denn die Garantie, dass Mutter automatisch alles richtig macht oder nicht irgendwann mal "abdreht".

    LG

(22) 06.08.19 - 12:56

Frage mich auch gerade seit wann man einen Grund angeben muss? Alle meine unverheirateten Freundinnen haben das alleinige Sorgerecht und keine hat dafür einen Grund benötigt.

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