Eintragung Geburtsurkunde

    • (1) 10.08.19 - 15:22

      Hallo ihr Lieben,

      Ich Frage für eine Gute Freundin die momentan schwanger ist. Sie ist in einer Beziehung, allerdings sagt ihr Partner , Das er auf keinen Fall in die Geburtsurkunde eingetragen werden möchte. Die Schwangerschaft war nicht geplant und sie hat sich auch quasi gegen seinen Willen (zum Glück) für das Kind entschieden. Eigentlich dachte sie, das er sich mittlerweile auch freut und nun das Ding mit der Urkunde.
      Geht das denn so einfach? Das hat doch sicherlich am Ende auch Nachteile für sie.

      Wäre für Ratschläge dankbar

      LG

      • Sie soll auf jeden Fall mal zum Jugendamt gehen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass das nicht einfach geht. So würde er sich ja auch der unterhaltspflicht entziehen. Und durch nen vaterschaftstest (im Notfall gerichtlich angeordnet) ist die Sache eh klar.

        (3) 10.08.19 - 15:38

        Das hat eine Menge Nachteile für sie. Wenn Sie nämlich jemals Sozialleistungen für sich / ihr Kind beantragen muss, wird immer zuerst geprüft werden, ob nicht jemand zuerst in der Verantwortung steht, nämlich der Vater. Gibt sie den nicht an, wird sie wegen mangelnder Mitwirkung nichts bekommen (es sei denn, sie kann beweisen, das sie zum Zeugungszeitpunkt mit ihr gänzlich unbekannten Männern Sex hatte).

        Mal ganz davon abgesehen davon, daß das Kind dem Vater gegenüber Rechte hat.

        Grüsse
        BiDi

        (4) 10.08.19 - 15:43

        Diese Beziehung ist eh zum Scheitern verurteilt. Sie soll sich bloß nicht darauf einlassen. Wenn sie ihn nicht eintragen lässt hat er keinerlei Pflichten. Speziell finanziell wird sie das sehr bald bereuen.

      • Er muss das Kind auch anerkennen. Man kann nicht einfach XY angeben 😉....

        Er könnte das Kind vor der Geburt anerkennen oder natürlich auch danach.
        Danach klingt die Geschichte aber nicht.

        Die Mutter wird dann (erstmal) alleine in der Geburtsurkunde stehen.
        Jedoch kann sie so auch keinerlei Rechte ihres Kindes durchsetzen und bekommt im Regelfall auch keine Unterstützung vom Staat (Unterhaltsvorschuss).

        Ein Junge in meiner Klasse hatte das damals. Musste beim Lebenslauf entwerfen Vater unbekannt eintragen. Peinlich für das Kind. Andere Menschen denken bei Vater unbekannt, dass die Mutter One Night Stands hatte oder vergewaltigt wurde. Das muss man dem Kind nicht zumuten, wenn es kein aggressiver Vollpsycho ist. LG

      • Also ich hab den "vater" meines Sohnes auch nicht eintragen lassen. Solange er die Vaterschaft anerkannt hat ist es völlig unwichtig ob er in der Geburtsurkunde steht oder nicht. Man hat dadurch keinen Nachteil. Habe damals auch Unterhaltsvorschuss bekommen.

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