Vielleicht Trennung - Angst vor der Zukunft

    • (1) 10.09.19 - 18:35

      Hallo ihr Lieben!
      Ich muss mir einfach mal meine Gedanken von der Seele schreiben und vielleicht kann mir ja jemand die Sorgen etwas nehmen ...

      Ich überlege schon seit etwa einem Jahr mich zu trennen, wir leben einfach nur noch nebeneinander her, meckern uns an und ich fühle mich mit den Kindern (2 und 4 Monate) im Stich gelassen. Alles bleibt an mir hängen, obwohl er gerade 3 Monate frei hat. Diese Zeit war mal meine Hoffnung, doch davon merke ich nichts außer eine Person mehr, die Dreck macht.
      Egal wie oft ich schon das Gespräch gesucht habe, es ändert sich einfach nichts.

      Aber ich habe Angst und mir schwirrt der Kopf...
      Wie soll ich das finanziell stemmen? Wir wohnen in München, für Wohngeld verdiene ich zu viel, aber mein komplettes Gehalt (sogar bei Vollzeit!) würde für eine Wohnung und Krippe/Kindergarten (zusammen ca 800€) draufgehen, falls es überhaupt dafür reicht wenn ich mir den Wohnungsmarkt so ansehe (unter 1.200 kommt man für 3 Zimmer kaum weg, außer dort wo man sich abends nicht vor die Tür trauen kann). Ein kleines Auto habe ich auch, das Leasing würde ich nicht loswerden. Unterhalt und Kindergeld ist ja ganz nett, aber wie das reichen soll...

      Und wie soll ich das organisatorisch stemmen? Zu meiner Familie besteht schon lange kein Kontakt, die Familie meines Mannes wohnt 1,5h entfernt und meine Freundinnen müssen selbst Vollzeit arbeiten.

      Aber nur deshalb zusammen bleiben, das kann ja auch keine Lösung sein ... Das belastet mich gerade.

      Jetzt ist der Text länger geworden als gedacht... Danke an alle, die bis hierhin durchgehalten haben 😊

      • Ich würde vor allem damit warten, bis ich wieder im Job bin.

        Und dann mal rechnen: müssen es 3 Zimmer sein? Ich lebe mit meinem Kind auch nur in 2 Zimmern und das geht auch mit 2 Kindern, im Endeffekt kommt es auf den Schnitt der Wohnung an.
        Sind die Betreuungskosten auch so hoch, wenn du nur dein Gehalt zur Berechnung genommen wird (bei uns ist das einkommensabhängig)
        Und die wichtigste Frage: wer sagt denn, dass du die Kinder hauptsächlich betreust und Unterhalt bekommst? Dazu sollte man sich mit dem Partner abstimmen. Er ist der Vater und somit eben auch für die Betreuung zuständig.

        Easy-Peasy wird es sicher nicht, der Entschluss sollte nicht leichtfertig getroffen werden. Ihr habt euch vor nicht allzu langer Zeit für ein zweites Kind entschieden, das macht man doch nicht einfach so. Also stell dir die Frage: ist es evtl. auch einfach nur der Baby-/Kleinkindstress? Sprecht ihr ruhig miteinander oder nur im Zoff?
        Wie findet denn dein Partner euer momentanes Leben?

        Es gibt günstige Wohnungen nach dem münchen Modell und „sozialwohnungen“. Das katholische siedlungswerk ist ein sehr fairer Vermieter in münchen. Kindergarten kostet ab September gar nichts mehr (bis auf essensgeld) und Krippe wird auch viel günstiger...lass dich am besten in einer Beratungsstelle beraten

        Und viele Viertel, in denen man sich in München nicht vor die Tür trauen sollte, gibt es ja wirklich nicht, wenn überhaupt...

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