Wechselmodell! ?!Frage!?

Hallo,

ich lebe mit meinem Ex und unserem vierjährigen Sohn das Wechselmodell.

Ich habe sehr eingeschränkten Kontakt zu meinem Ex!
Fliege nächsten Monat mit unserem Sohn für eine Woche in den Urlaub.
Jetzt sagte er mir:
"Ach, in die Woche davor, musst du auch x nehmen, da bin ich Krankenhaus."

Ich arbeite aber an den Tagen wo ich kinderfrei habe lange und kann das nicht einfach mal eben so...

Bin ich verpflichtet die Betreuung zusätzlich zu übernehmen oder muss mein Ex Fremdbetreuung z.b durch die oma organisieren?

Ich organisiere auch meine Mutter, wenn ich Mal garnicht kann...

Weiß jemand bescheid?

Seine Woche - sein Problem.

Ist aber die Frage, ob man da einen Diskussionspunkt aufmachen muss. Ich denke da immer ans Kind und versuche alles möglich zu machen, was geht, schon weil ich mein Kind gern öfter als nur diese Woche bei mir hätte.
Wenn es bei dir aber wirklich nicht geht, dann teile ihm das so mit.

Hi :)

Im Grunde genommen handelt es sich in einer Woche um 2 Übernachtungen und die Nachmittage nach dem Kiga, da wir keinen Wochenwechsel haben.

Ein lockerer Umgang mit meinem Ex ist leider gescheitert.

Er hat mich in unserer Beziehung nur belogen und finanziell ausgenommen. Nach der Trennung hat er mich auf seinen Schulden sitzen gelassen und mir noch mein Auto geklaut- aber das ist ein anderes Thema... nur zum Verständnis warum ich mich komplett zurückziehe und nicht bereit bin für ihm auszuhelfen.
Er nimmt nur, aber gibt nie! Er muss einfach lernen, dass ich nicht immer verfügbar bin, wann er das möchte, weder meine Zeit, noch mein Geld und auch nicht mehr mein ( naiver ) guter Wille!

Sonst helfen wir uns auch nicht aus.

Schwierige Bedingungen für ein Wechselmodell, aber vielleicht hilft die Zeit irgendwann.

Ich schrieb ja, wenn es nicht geht es nicht und wenn du weißt, dass dein Sohn bei seinen Großeltern gut aufgehoben ist und er das gut findet, dann sage, dass es nicht geht.

Wenn dem nicht so ist, dann musst du gucken, es geht dabei nicht um Befindlichkeiten, sondern um das Kind. So schwer es ist, man muss die Paarebene von der Elternebene trennen. Wenn sich dein Kind bei den Großeltern also nicht wohl fühlt, was dann?

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Seine Woche, seine Verantwortung. Meine Freundin hält das aber so, dass der andere Elternteil gefragt wird, bevor das Kind umständlich zu einer Klassenkameradin gebracht wird oder Ähnliches.
Die Freundin sagt immer: Es sollte uns doch um das Kindeswohl gehen. Daher bin ich möglichst flexibel.
Kindeswohl klingt hochtrabend, aber wenn das Kind ne ganze Woche von Spielkamerad zu Spielkamerad oder in der Verwandtschaft rumgereicht wird, nur um die Woche vernünftig abzudecken, ist das für das Kind anstrengender als wenn der andere Elternteil eingreift.

Hallo, also rein rechtlich ist der Vater dazu verpflichtet,sich um die Betreuung des Kindes zu kümmern. Auch bei einem KH Aufenthalt. Nur bei einer langfristigen Erkrankung etc kann die elterliche Sorge auf dich voll übertragen werden. Rein emotional betrachtet, wäre mir die qualitative Betreuung meines Kindes wichtiger als zwischenmenschliche Konflikte auf Kosten des Kindes zu führen. Ich weiß das eine Seite öfter die/der Leidtragende ist.......

LG 🍀

Was heißt rein rechtlich:
Ich denke, dass das Wechselmodell weder fsmilienrechtlich noch steuerrechtlich komplett erfasst ist. Wenn ich mich täusche, dann bitte Quelle.

Was meinst Du genau mit steuerlich erfasst?
Steuerklasse 2 ist für Alleinerziehende gedacht. Das sind Eltern, die im Wechselmodell erziehen, streng genommen nicht. Den Kinderfreibetrag können sie sich ja teilen.

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Könnt ihr da nicht flexibel sein?

Er fragt dich, du kannst nicht, dann kommen die Omas dran.

Meine Woche, deine Woche gibt es bei uns nicht. Wir sprechen uns immer ab.

Ich glaube das Problem ist, dass sie arbeiten muss und eben begrenzt flexibel ist - finde ich vollkommen nachvollziehbar, dass man da Verbindlichkeit braucht.

Klar, dann sagt sie nein und dann werden die Omas gefragt. Da braucht es keinen post.
Die Frage ist auch, ob der KH Aufenthalt spontan ist oder sich evtl verschieben ließe.

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Ich bin mir gar nicht sicher, ob ihr tatsächlich das Wechselmodell lebt, da die Betreuung ja doch nicht 50:50 aufgeteilt ist.
Hier war vor Kurzem eine ähnliche Betreuungsfrage. Es ging darum, dass der Vater kurzfristig abgesagt hat, drei Wochen in den Sommerferien zu betreuen, obwohl dies so festgelegt war. Das Kind hatte seinen Wohnsitz bei der Mutter. Die Antworten waren, dass tatsächlich die Mutter für die Betreuung zuständig ist.
Ist bei euch denn schriftlich das Wechselmodell vereinbart? Bekommt ein Elternteil Unterhalt? Bei wem ist das Kind gemeldet? Ich kenne mich mit dem Thema nicht aus, aber vielleicht kann dir damit jemand eine Antwort geben, der Ahnung hat.
Grundsätzlich würde ich aber auch im Sinne des Kindes notfalls die Betreuung selbst organisieren. Oder vielleicht nochmal beim Vater nachfragen, ob der KH-Aufenthalt nicht auf eine Woche verschoben werden kann, in der er nicht betreuen soll.

Hi :)
Also, angeordnet ist das Wechselmodell nicht worden.
Wir haben das selber entschieden, schon als wir wussten wir werden uns trennen. Mein Ex hätte nicht zugelassen, dass das Kind bei mir bleibt, er wäre dagegen gerichtlich vorgegangen.

Die Betreuung ist genau 50:50 aufgeteilt. Wir machen das so:

Mo- Mi. Vater
Mi- Fr. Mutter
Fr-Mo. Vater

Mo-Mi. Mutter
Mi-Fr. Vater
Fr-Mo Mutter

...

Kind bei Wechsel z.B von Mutter in den Kiga gebracht und von Vater abgeholt.

Unser Kind ist bei mir gemeldet. Unterhalt gibt es für keinen, da ähnliches Gehalt. Kindergeld bekomme ich, geht aber für die Kitakosten drauf.

So sind die Rahmenbedingungen...
Klappt auch gut...
Nur Absprachen klappen eben überhaupt nicht und z.b bei Ferienzeiten wechselt das Kind an neutralen Orten wie z.b Spielplatz oder Eisdiele!

Jetzt verstehe ich das. Du hast oben was geschrieben von "nur nachmittags und zwei Nächte", das hatte ich falsch interpretiert.

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