KV will Gerichtsurteil umgehen

    • (1) 14.10.19 - 09:07

      Hallo,

      ich hab mit KV schon viel schlimmes erlebt, dieses Jahr ist es eskaliert.
      Meine Anwältin hat mir geholfen, es zu beenden, in dem wir bei Gericht Umgangszeiten fest gelegt haben (2. WE, hälfte Ferien)

      Einen Tag nach dem Prozess (Mai) war plötzlich meine Stimme weg, für 3 Wochen.
      Das Kind (14) wurde in der Zeit rund um den Prozess psychologisch betreut.

      Mit den festen Zeiten kam Ruhe rein und allen ging es besser. Ich war sehr erleichtert.

      Nun ist es so passiert, dass mein Kind plötzlich anfing zu fragen, ob Papa nicht zu einer anderen Uhrzeit kommen könnte.
      Ich meinte wir hätten gerichtlich fest gelegte Zeiten, an die sich alle zu halten haben.
      Woraufhin mein Kind wütend wurde, das wäre alles meine Schuld.

      Ich fragte bei KV nach..... ich solle darüber nachdenken ob wir die Zeiten wirklich brauchen, es wäre doch im Sinne des Kindes wenn wir es anders machen....

      ?????
      Was kann ich jetzt tun?
      Er wird dem Kind sagen, er würde ja kommen wollen aber ich bestehe auf dem Urteil.

      Grüße
      Awk

      • Können das nicht auch Kind und Vater direkt klären? Wäre wohl das einfachste...

        Das Kind ist 14 Jahre alt und kann doch auch mit dem Vater sprechen. Was genau spricht gegen zusätzliche Zeiten, die das „Kind“ mit dem Vater verbringen möchte? Passt das nicht in Deine Freizeitgestaltung oder ist das Kindeswohls dadurch gefährdet oder geht es ums „Urteil ist Urteil“? Ohne weitere Erklärungen können wir dazu nichts hilfreiches sagen.

        (4) 14.10.19 - 20:57

        Ich denke mit 14 ist das Kind oft genug selbst mit dem Vater zu kommunizieren, sorry :/

      • (5) 16.10.19 - 09:55

        Ich finde 14 Jahre in der tat auch zu alt um auf feste Umgangszeiten zu bestehen. Unser BK ist 12 und wir haben zwar einen festgelegten Umgang (genau wie ihr), aber mittlerweile können KV und KM gut miteinander reden und die Wünsche des Kindes werden soweit möglich auch realisiert. Sieht dann z.B. so aus, dass als Einschulung unserer Tochter (seiner Schwester) war, er dann außerplanmäßig zu uns kam, oder wenn an einem Wochenende wo er bei Mama ist was bei uns ist wo er mit möchte, dann darf er das. Umgekehrt, wenn an einem Papa-We mal was ist wo er hin möchte, dann zwingen wir ihn auch nicht zu kommen. Seitdem läuft es im übrigen echt sehr entspannt.

        (6) 16.10.19 - 09:59

        Guten Morgen,

        aus meinem Post ist doch eigentlich deutlich herauszulesen, wieso wir überhaupt neuerdings feste Zeiten haben....
        Von daher kann ich die Antworten nicht so ganz nachvollziehen.....

        Grüße

        • Hallo awk,

          Du schriebst nur „ich hab mit KV schon viel schlimmes erlebt, dieses Jahr ist es eskaliert.“

          Da kann von uns niemand etwas genaues herauslesen.

          Liebe Grüße Andrea

          (8) 16.10.19 - 20:54

          Wenn du in einem Forum fragst solltest du die Antworten schon ein wenig als Denkanstoß sehen, auch wenn sie nicht deinen Wünschen entsprechen...

          (9) 17.10.19 - 09:57

          Na eigentlich nicht.
          In der Überschrift schreibst du: „KV will Gerichtsurteil umgehen“ - im Text schreibst du aber, dass er es ist, der auf die Einhaltung der festen Termine und Zeiten beharrt. Das ist ziemlich exakt das Gegenteil von der Überschrift und ... mmh ... vollkommen korrekt. Niemand von uns weiß, was bei euch vorgefallen ist - dazu müsste man sowieso beide Seiten hören - und niemand von uns weiß, was in dem Urteil steht und was vor Gericht gesagt wurde.
          Du schreibst weiterhin, dass du. Gesundheitliche Probleme während des Prozesses hättest und dein Sohn psychologisch betreut werden musste. Erst nach dem Urteil und jetzt, wo der Umgang an festgelegten Tagen stattfindet, ginge es dir wieder besser. Offensichtlich bist du also mit dem Ausgang des Prozesses sehr zufrieden - so wie ich es verstanden habe, hast du den Prozess ja auch angestrengt.
          Die dritte Person im Bunde ist dein Sohn. Ihm gefiel nur leider dein Eingriff gar nicht. Offenbar hat er ein gutes Verhältnis zu seinem Vater und er wollte keine Änderung im Umgang. Entsprechend entlädt sich seine Wut nun auf dich. Hast du denn nicht zuvor mit ihm gesprochen?
          Ich kann den Vater verstehen. Ein so junges Urteil würde ich auch nicht „übergehen“. Ich empfehle dir daher den Weg über das Jugendamt. Gegebenfalls können die vermitteln. Dann wäre dort auch „aktenkundig“, dass das Urteil nicht optimal ist für dein Kind und vielleicht ließe sich der Vater so erweichen den Umgang spontan stattfinden zu lassen.

          • (10) 22.10.19 - 08:09

            Nicht richtig gelesen?!

            "Ich fragte bei KV nach..... ich solle darüber nachdenken ob wir die Zeiten wirklich brauchen, es wäre doch im Sinne des Kindes wenn wir es anders machen...."

            • (11) 22.10.19 - 12:00

              Ja und? Bei einem derart aktuellen Urteil würde ich als KV mich auch auf nix einlassen. Erst wird gegen den KV prozessiert um den Umgang exakt festzulegen - dann hält er sich dran - und nun will Mama plötzlich was anderes?
              Gott allein weiß, was noch in dem Urteil steht und welche Strafe der Vater bekommt, falls er sich nicht daran hält. Bei der Festlegung der Umgangszeiten ist die Mutter ja auch über das Gericht gegangen. Da kann es ja jetzt nicht zu komplex sein, wenigstens das Jugendamt zu involvieren.

        (12) 22.10.19 - 08:08

        Und einige hier können eben nicht nachvollziehen, warum man bei einer 14jährigen so stur darauf besteht, UHRzeiten einzuhalten. Ganz einfach. Was isst so schlimm daran, wenn das Kind mit dem Vater eine andere UHRzeit vereinbart?

    (14) 23.10.19 - 22:33

    Hallo,

    könnt ihr eigentlich alle nicht lesen???

    Da steht doch klipp und klar

    das KV die gerichtliche festgelegten Zeiten umgehen will, >ich< soll überlegen....

    ?!?!?

    Da steht auch, dass >ich< dem Kind sage, dass wir uns an die Zeiten halten.

    ?!?!?

    Vor dem Urteil dachte KV, er kann kommen wie er möchte und ich muss springen.
    Durch das Urteil ist endlich Ruhe eingekehrt und ich wäre ja bescheuert, wenn ich daran etwas ändern würde.

    Ein solches Forum ist wenig hilfreich, wenn die antwortenden noch nicht mal die Frage richtig lesen.

    VG

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