Kinder leben beim Vater....schlechte Mutter

Überall bekomme ich Unverständnis wegen o.g.Entscheidung.
Dabei hatten wir Gründe, die auch jedem plausibel sind...und trotzdem immer die Aussage, dass Kinder zur Mutter gehören.
Ich sehe ja selbst, dass alle Alleinerziehenden die ich kenne Frauen sind.
Aber das ist ja immer eine individuelle Entscheidung, je nach Familie.
Wie seht ihr das?

Für sicher viele nicht nachvollziehbar, aber es gibt ganz sicher Gründe, dass Kinder auch beim Vater gut aufgehoben sind.
Ich kann es nicht nachvollziehen, Hauptsache Kind ist bei der Mutter, egal ob es im Sinne des Kindes ist oder nicht. Ich kenne Väter genug, die traumhafte Papas sind -und ganz sicher nicht so unfähig, wie es bei urbia oft erscheint. Ich denke mal, kaum eine Mutter macht sich diese Entscheidung leicht.
LG Moni

Ich würde mein Kind niemals abgeben. Ausser ich schaffe es gesundheitlich nicht zb wegen Depressionen usw da ist es für das Kind besser wo anders aufgehoben oder wenn ich sehr krank bin (Krebs usw)

Hallo,
ich selbst bin nach der Trennung meiner Eltern bei unserem Vater geblieben, was ganz gut funktioniert hat (ich denke, ich war dort besser aufgehoben).
Laß Dir nix einreden. Wenn es für Deine Kinder und Euch paßt, ist es richtig so.
Alles Gute!

Ich finde auch, Kinder gehören zur Mutter. Aber nicht immer ist das die beste Lösung.

Die Mutter meiner Stiefkinder hat sie uns regelrecht vor die Füße geworfen.

Es gibt Väter, die die Haupterziehungsarbeit leisten und dann ist es besser, wenn die Kinder nach einer Trennung auch bei ihm bleiben. So war es bei uns und das war auch gut so.

Aber letztendlich muss das jedes Elternpaar selbst entscheiden.

Ich finde auch, Kinder gehören zur Mutter

Halte ich für absoluten Quark


Es gibt Väter, die die Haupterziehungsarbeit leisten

Sehr wenige weil es Meinungen wie die deinige gibt.....
Mein Mann WOLLTE sich genauso wie ich um seine Kinder kümmern und ich habe ihn gelassen..

Mein Mann hat die Haupterziehung damals gehabt in seiner ersten Ehe. Daher war es nur logische Konsequenz, dass die Kinder bei ihm leben nach der Trennung. Obwohl eigentlich die Mutter ein Kind haben wollte. Das war ihr aber dann zu anstrengend und sie hat es bei uns abgegeben. Es ist zwar für alle das beste, aber einen wirklichen Bezug haben die Kinder nicht mehr zu ihr.

Ich halte es für wurscht, wo die Kinder aufwachsen, Hauptsache sie werden verlässlich geliebt und umsorgt und alle sind mit der Lösung einverstanden und zufrieden. Ich kenne tolle hauptsächlich erziehende Papas.

Warum sollten die Kinder zur Mutter gehören? 50% sind sie ja nunmal auch vom Vater! Ich finde es ist egal ob sie bei Vater oder Mutter leben. Sie sollten geliebt und um- bzw. versorgt werden und es heißt ja nicht, das das immer die Mutter besser macht. Wenn sie nicht in der Lage ist, warum auch immer, sind Kinder doch beim Vater besser aufgehoben!

Ich wünsche Dir alles Gute und lass dir nichts einreden.

LG

Lass die Leute reden! Wenn es für euch, also deine Kinder, dich und den Vater so passt, dann ist es gut. Alle anderen sollten sich raushalten

Ihr werdet sicher eure Gründe haben, für mich währe das sicher auch schwer, aber warum sollten Kinder immer nur zur Mutter gehören?

Hallo Numife,

ich kenne diese Aussage auch und in meinen Augen zeugt sie von einem veralteten Rollenbild. Die Mutter kümmert sich um die Kinder und der Vater geht arbeiten um die Familie zu unterhalten.

Das Rollenbild ändert sich aber mit der Zeit und so kommt es das auch vermehrt Väter ihre Kinder betreuen.

Für mich kann es sogar eine sehr gute Mutter sein die ihr Kind zum Vater, zur Adoption oder in eine Pflegefamilie gibt. Unsere Gesellschaft zeigt dafür zur Zeit leider noch sehr wenig Verständnis. Wenn aber eine Mutter feststellt das sie dem Kind nicht gerecht werden kann finde ich es sehr gut wenn sie ihr Kind in Hände gibt bei denen es das Kind gut hat. Lass dir bitte von niemand ein schlechtes Gewissen einreden.

Freundliche Grüße

blaue-Rose

Wir haben uns damals auch für dieses Modell entschieden.

Warum?
Ein Leben bei mir wäre gewesen:
Neue Wohnung, neue Schule, ständig abgeben werden oder allein sein wegen meiner Schichtarbeit.

Ein Leben beim (selbstständigen) Vater:
Alles Ist so geblieben wie es ist für die Mi der, ausser eben dass Mama nicht mehr rund um die Uhr da ist.
Grosses Haus mit großen Garten, das soziale Umfeld blieb erhalten (Grosseltern um die Ecke, Schule, Freunde...)

Für uns alle war es so das Beste, aber auch noch heute, 6 Jahre später muss ich mir anhören ich wäre eine Rabenmutter.

Und es hält sich hartnäckig der Glaube, dass ich meine Kinder nicht mehr wollte, Drogen oder Alkoholprobleme habe oder anderweitig psychisch krank bin.
All das trifft nicht zu, aber in den Köpfen der Gesellschaft kann es gar keine "normale" Gründe geben.

Mein Ex wird allerdings sehr gefeiert! Was für ein Wahnsinnsmann er doch ist, dass er sich um SEINE Kinder kümmert.

Ob du eine schlechte Mutter bist, wird hier kaum jemand beurteilen können ohne wirkliche Informationen. Das die Kinder beim Papa bleiben finde ich erstmal nicht schlimm. Solange du als Mutter deinen Pflichten nachkommst dich um sie zu kümmern und nicht zb dein Leben nachholst oder einen neuen Partner den Kindern vorziehst. Ich wäre damals bei der Scheidung mit meinem Vater mit, ging aber nicht.

Ich finde es geht niemanden etwas an, dass entscheiden die Eltern und sonst niemand. Wichtig ist dass es dem Kind gut geht, da ist es egal ob es bei der Mutter lebt oder beim Vater. Viele haben das Bild nach einer Trennung, dass Kind muss bei der Mutter bleiben.

Man muss die Hintergründe kennen und sollte nicht Urteilen.

Ich gebe Dir Recht, ich empfinde es mehr als gewöhnungsbedürftig und verstehe das auch nicht, dass man als Mutter sich so entscheidet, auch wenn das Wohl des Kindes immer im Fokus stehen sollte. Vielleicht auch weil ich denke, dass wir mit der Schwangerschaft zu den Kindern einfach eine andere tiefere zärtliche Bindung haben ? Meine Meinung bzw. Empfinden kann ich leider nicht belegen, aber ich glaube, dass viele so denken....

Liebe Grüße
Joana

auch wenn das Wohl des Kindes immer im Fokus stehen muss....

Und genau dies tut es bei so Müttern nicht weil sie sich selbst wichtiger ist als das Wohl ihrer Kinder und in veraltet Rollenmustern feststeckt...

Meinst Du mich? Ich nehme mich nicht wichtiger, ich habe lediglich ehrlich geantwortet, was ich empfinde,nicht wie ich handle .... :-)

Ich persönlich kann den Satz bestätigen, aber nur in unserem Fall: unsere Kinder gehören zu mir, falls es je zur Trennung kommt. Ich würde sie niemals aufgeben, werde sie für 2 lieben.
Mein Mann ist ein guter Vater, er ist liebevoll, sorgt und kümmert sich und liebt sie.
Aber es ist einfach ein deutlicher Unterschied, wie ich das alles mache :-)
Er ist nach 4h völlig fertig, dann reicht's auch und dann kann ich wiederkommen :-D
In unserem Fall also JA: die Kinder gehören zur Mutter (bestätigt er auch).

Mein bruder zog mit 11 jahren auch zum papa(ich war sowiso schon so gut wie von zu hause weg), war für meine mama am anfang ganz schlimm aber es war die beste entscheidung überhaupt.
Mein papa konnte es sich einfach leisten weniger zu arbeiten und sich intensiv mit meinem bruder zu beschäftigen. Dazu kam noch dass meine mama zu der zeit eine midlifecrises hatte und ließ ihn mit komplett eingegipsten bein stunden allein zu hause weil sie sich mit ihren jetzigen mann traf.
Lange war das verhältnis sehr schlecht zu ihr mittlerweile passt es wieder, wir sind ja alle mittlerweile erwachsen. Der bezug ist aber trotzdem zum papa besser weil man sich auf ihn immer verlassen kann.

Ich kenne einige alleinerziehende Väter.

Manche, weil die Mutter gestorben ist
Manche, weil die Mutter weggezogen ist und gemeinsam entschieden wurde, dass die Kinder in ihrem sozialen Umfeld bleiben
Manche, weil die Mutter schwer erkrankt ist und gesundheitlich nicht dazu in der Lage ist, der Familie beizustehen (körperliche Beeinträchtigungen ebenso wie psychische). Um dem weiteren Elternteil nicht auch noch den pflegenden Aufgabenteil und die damit verbundenen Sorgen aufzuerlegen, haben sie sich räumlich/verantwortungsvoll getrennt. Sie bekommt die Pflege, die sie braucht, er braucht sich nicht auch noch um sie Sorgen machen. An ihren guten Tagen treffen sie sich, unternehmen etwas sofern möglich und die Kinder wachsen mit einem gesunden Elternteil auf, mit einem weiteren Elternteil auch, tragen die Last aber nicht stetig vor Augen mit und sind dennoch nicht komplett von ihrer Mutter getrennt; müssen ihr Leid aber nicht stetig vor Augen mitansehen. Das kann zwar auch belasten, aber auch befreiend sein, weil sich alle gut versorgt wissen und trotzdem sehen können.

Ja, auch schlechte Erziehung kommt vor. Wobei das dann schon Misshandlungen/Missachtungen sind.

Bei den o.g. hat entweder der Tod entschieden oder beide Eltern gemeinsam, wie es für die Kinder weitergehen kann, wie sich Familie gestalten kann, mit allen Umständen.

Sein wir ehrlich. Die, die hier bei Urbia so tolerant tun, sind es im echten Leben wahrscheinlich nicht.

Ich könnte nun auch schreiben, das ich das total egal finde, bei wem die Kinder leben. Das wäre aber, wenn ich tief in mich gehe, gelogen. Ich würde dich innerlich wohl auch verurteilen.

Ich würde meine Kinder niemals aufgeben. Außer ich wäre sterbenskrank. Sorry, aber du wolltest ne ehrliche Antwort.

Oft kommt nur Verständnis wenn die Mutter krank ist, überfordert ect. So nach dem Motto der Vater ist die beste Zweitlösung. Ich hatte eine ähnliche Situation mit meiner Arbeitskollegin. Die Tochter wuchs bei ihr auf nach der Scheidung. Als sie 13 war hatte meine Kollegin einen neuen Partner und wurde schwanger. Er übernahm die Praxis seiner Eltern und dies bedeutete ein Umzug 200km weiter weg. Die Tochter wollte nicht mit und blieb beim Vater . Meine Kollegin war natürlich erstmal traurig, aber unterstützte sie bei dem Wunsch . Von Freunden und Kolleginnen kam Unverständnis . Wie kann sie ihr Kind im Stich lassen . Dabei sind alle glücklich in der jetzigen Situation . Komischerweise kamen solche Aussagen nur von Frauen .
Die Gleichberechtigung ist beim Elternsein sehr hinterher . Leider kannst du das nicht ändern .
Rechtfertige dich nicht . Du hast die Entscheidung im Sinne der Kinder getroffen und nicht weil du 17 bist und jeden Abend Party machen willst . Ich verstehe das es dir nahe geht . Aber egal was du solchen Menschen sagst, die Vorurteile sind da.
Ich persönlich kann mich auch nicht freisprechen und sagen das ich so eine Entscheidung treffen könnte. Aber das zeigt mir wie sehr du dich damit beschäftigt haben musst und das die Kinder an erster Stelle kommen und nicht was das beste für dich selber ist.