Kindergeld/Kinderzuschlag bei stationärer Aufnahme

Huhu,

vielleicht kann mir jemand helfen. Unser Sohn, 12, ist derzeit in psychologischer Behandlung, allerdings noch in der Anfangsphase, sprich es gibt noch keine Diagnose.
Nun ist es so, dass er immer öfter dermaßen ausrastet zuhause, dass wir Angst um unsere anderen Kinder haben. Der Kinderpsychologe ist leider der Auffassung, dass er so voll ist, dass wir immer sehr lange auf einen Termin warten müssen. Sowas wie eine Akutsprechstunde bietet er nicht an, wenn die Kacke also am dampfen ist, sollen wir mit unserem Kind in die psychiatrische Klinik fahren, wo man ihn stationär aufnehmen würde. Wie verhält sich das in solchen Fällen mit Kindergeld und Kinderzuschlag? Müssen wir das melden und das Geld dann zurück zahlen? War jemand schon mal in so einer Situation? Ich meine mal gelesen zu haben, dass das so wäre... Dann hätten wir halt finanziell gesehen ein dickes Problem durch Kurzarbeitergeld etc.. Miete etc läuft ja weiter, auch für sein Zimmer.

Das klingt jetzt total beschissen, wir würden seiner Gesundheit zu Liebe natürlich im Ernstfall trotzdem in die Klinik fahren, wir würden nur gerne wissen, was uns erwartet...

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Hallo,
ich bin kein Jurist, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass euch das Kindergeld gekürzt wird, nur weil der Sohn im Spital ist.
Stationär aufnehmen heißt ja nicht, dass er dauerhaft seinen Wohnsitz wechselt.
Anders wäre es, wenn er in ein Heim eingewiesen wird. Aber ein Spitalsaufenthalt wirkt sich nicht auf das Kindergeld aus.

Wenn er wirklich daheim ausrastet und ihr das Gefühl habt, ihr kriegt ihn nicht mehr unter Kontrolle, solltet ihr unbedingt schauen, ihn in die Klinik zu bringen.
Lg

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Hallo

Da ich in dem Bereich mal gearbeitet habe, kann ich dir sagen, dass du das Kindergeld/Kinderzuschlag nicht zurück zahlen musst, wenn dein Kind stationär aufgenommen wird. Mein Sohn war auch schonmal mehrere Wochen stationär in Behandlung und ich musste auch nichts zurück zahlen.

VG