Idee, wie Kinder beim Wechselmodel das Vermissen des Vater oder von mir erleichtert werden kann - z. B. Kuscheltier oder Fotobuch?

Hallo zusammen,

ich bin auf der Suche nach etwas, was meinen beiden Jungs die Trennung vom Vater erleichtert und auf der anderen Seite, was ich ihnen mitgeben kann, dass sie die Trennung von mir erleichtern kann.

Was habt ihr für eure Kinder, vielleicht gebastelt oder gemalt?
Da ich alles Organisieren muss, da ich ausziehen muss, habe ich einfach keine schönen Ideen.

Ich möchte es meinen Kindern so gut wie möglich in der schwierigen Situation machen.

Ich danke euch für eure Hilfe.

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Hallo, haben sie noch Kuscheltiere an denen sie sehr hängen? Wenn sie diese immer mitnehmen, ist das sicher schon ein guter Trost.
Ansonsten würde ich da nicht allzu viel machen, jetzt extra was basteln oder malen, das klingt für mich fast zuviel.
Wenn du zuviel Action um die Trennung machst, kann es leicht auch zum gegenteiligen Effekt kommen, also die Jungs werden sozusagen mit der Nase immer wieder drauf gestoßen, was gerade abgeht. Da ist oft weniger mehr. Und du hast jetzt auch genug anderen Stress.
Alles Gute noch🍀

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Die Frage ist ja, ob es überhaupt notwendig ist.
Sohnemann hatte lange nichts. Er hat auch bei mir weiterhin nichts, was ihn explizit an seinen Vater erinnert. Er hat eigentlich auch keine Zeit zum vermissen.

Bei seinem Vater ist es etwas anders. Auch weil er da noch immer Homeschooling hat und allgemein mehr "Leerlauf" da sein Vater nicht soviel Zeit hat oder sich nimmt (wie man es auch immer sehen will ;-)). Da kam mal, dass er mich oft vermisst. Aus diesem Grund habe ich ihm ein kleines Fotoheft gemacht. Mit Fotos von uns beiden von Ausflügen/Urlauben. Das liegt jetzt wohl an seinem Bett.
Aber auch hier ist es immer mal nur eine Phase. Soweit ich weiß braucht es nicht oft.

Zusammenfassend kann man aber sagen, dass das Kind in seiner jeweiligen Woche eben ganz und gar dort ist. Man merkt es schon daran, dass er nach frischem Wechsel noch viel erzählt, nach 2 Tagen aber kaum noch von der Papawoche spricht.
Einfacher ist das alles natürlich wenn richtiger Alltag ist, denn Schule/Hort ist in beiden Wochen gleich und nimmt ja doch den Großteil des Lebens ein.

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Was ich zusammenfassend sagen will: ich würde da nichts proaktiv machen, sondern reagieren, wenn das Vermissen überhaupt Thema wird.

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Meine Kinder haben jeweils ein Foto von mir in ihrem Zimmer stehen. Das haben sie sich damals gewünscht. Ansonsten ist es tatsächlich meist so, dass sie im Alltag selten die Mama vermissen. Die ersten Minuten nach der Übergabe waren meistens schwer als sie noch kleiner waren und sie waren etwas traurig, wenn Papa sie aber mit ihren Tieren z. B. die Katze oder ihre Hase begrüsst hat, dann war Mama meistens ganz schnell vergessen. Bei uns ist halt die Besonderheit, dass sie mich nur alle 14 Tage am WE und in den Ferien sehen.

Heute sind sie etwas grösser. Wenn sie mich vermissen, dann greifen sie zum Telefon oder Tablet und melden sich bei mir.

Ansonsten sind auch heute noch mit 7 und 9 ihre beiden Lieblingskuscheltiere dabei und alles ist gut.