Begleiteter Umgang - "Stress mit Berater im Elterngespräch

Boah. Ich könnte soooo ausflippen. Wir machen jetzt seit einem Jahr Elterngespräche im Rahmen des begl. Umgangs und die "Beraterin" ist eine fürchterliche Männerrechtsaktivistin. 🤮 Sie ist unprofessionell, überfordert und übernimmt prinzipiell die Väterverteidigung.

Zur Info: Der Kv hat den Kontakt zu beiden Kindern in der letzten Schwangerschaft abgebrochen, hat an meiner kleinen Tochter trotz 1 Jahr Umgang kein Interesse, ich musste sein Konto pfänden lassen.. Etc etc

Ich musste den Umgang zwei mal wegen Krankheit absagen (2 Kinder) und es gab jetzt ein regelrechtes Tribunal. Zur Info: Ich habe den 2 wöchigen Umgang in einem Jahr insgesamt 5x wg. Krankheit abgesagt (finde ich sehr wenig dafür, dass schließlich wir alle 3 fit sein müssen), der Kindsvater hat 9 mal im Vorfeld aus "Zeitgründen" den Umgang verschoben. Sie hat dann ganz giftig wissen wollen, welche Erkrankungen und welches Kind.. Ich habe ihr dann gesagt, dass das nicht relevant ist, weil ich schließlich alles als Grund nennen kann+ darüber hinaus meine Privatssphäre.

Ich war so perplex, dass ich die 9x Ausfälle des recht desinteressierten KVs gar nicht angebracht habe.

Jedenfalls will ich jetzt einen Beraterwechsel machen. Das war richtig eklig, diese intimen Fragen. Vom Typ her ist die Über-Deutsch, alte dominanten Sozialpädagogin, praktische Frisur und Multifunktionssandalen (sorry) .. 😂

Hat das jemand auch schon mal durch bzw. auch so schlechte Erfahrungen gemacht?

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hast du auch den Umgang nur verschoben oder komplett abgesagt?

Wie schadet denn der Umgang ohne Begleitung Euren Kindern? Welche konkreten Schäden erwartest du die bei Euren Kindern entstehen wenn er alleine mit diesen wäre?

Mich würde auch interessieren wer welche Beschwerden hatte um auch die Begründetheit der Absage zu verstehen.

Wenn du krank bist muss dann der Umgang ausfallen? Gibt es niemand der dann die Kinder hinbringen darf?

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Einen Ersatztermin habe ich natürlich jedes Mal angeboten, der auch konsequent jedes Mal abgelehnt wurde. Deine anderen Fragen sind hier nicht relevant, weil sie nichts mit meinem Post zu tun haben.

Es geht nicht um's Bringen, sondern um die Anwesenheit. Nein, das ist nicht möglich, dass das jemand anderes übernimmt. Hast du vielleicht noch einen Ratschlag, um den ich ja explizit gebeten habe?

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du anwesend sein, wenn nur du z. B. krank bist?

Und die Fragen dienen ja auch um den Zusammenhang zu verstehen.

Wenn es z. B. keinen nachvollziehbaren Grund für den begleitenden Umgang gibt fällt ein Rat ganz anders aus.

Dein Beitrag mit der zu väterfreundlichen Sozialarbeiterin lässt hat leider schlimmes vermuten.

Denn das Mütter dort benachteiligt werden ist so selten wie ein rosa Elefant

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auch als Mitarbeiterin die konkreten. Gründe der Absagen interessieren... nicht hier im Forum

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Hey!
Es ist nicht schön, wie das bei euch so läuft. Und dabei meine ich vor allem euer Kind, es muss darunter so sehr leiden.
Mach dich schlau was dir rechtlich zusteht, mache von mir aus einen Beraterwechsel.
Dein letzter Absatz allerdings zeugt von sehr schlechter Erziehung oder einer schlechten Einstellung.
Dir steht es nicht zu so wertend über einen dir nahezu fremden Menschen zu schreiben, welche Sandalen jemand regt etc. geht dich überhaupt nichts an und hat auch nicht mit deren Fachkompetenz zu tun!
Passe auf, dass du bei deinem Kampf um den passenden Berater nicht allzu sehr verbitterst.
Vielleicht musste der Vater ja auch jedes Mal erklären weshalb er es zeitlich nicht schafft?
Ich finde auch 5 Absagen im Jahr gar nicht so selten. Wenn du krank bist sorge dafür, dass jemand anderes die Kinder bzw das Kind bringt.

Arme Kinder... Schade, dass ihr keinen vernünftigeren Umgang miteinander pflegen könnt als Eltern.

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Hallo,

Ich denke leider auch unabhängig von der Beratung (wo ich tatsächlich auch sehr viele negative Erfahrungen machen musste) ist bei euch leider generell der Wurm drinn vielleicht eben auch wegen des begleiteten Umgangs,dass er kaum Interesse hat?

Ich bin keine Väterrechtlerin aber stelle mir das auch schwierig vor wenn ein Vater sein Kind nur unter den Adlersaugen bei irgendwelchen Beratern treffen dürfte.

Uns hier im Forum geht es tatsächlich aber auch nichts an, weshalb der Umgang begleitet stattfindet wir geben nur Ratschläge.
Ich denke eine gewisse Freiheit trägt einfach zur elterlichen Basis bei und dann müsste auch der Umgang nicht mehr ausfallen sondern dein Ex könnte die Kinder selbst abholen und dann bist du dahingehend auch entlastet bei der nächsten Krankheit?

Ich kann schon verstehen, dass sie nachfragt welche Krankheit um sich eben einen Eindruck zu verschaffen ob Umgänge grundsätzlich eingehalten werden. Ob hier eben bei ein bisschen Kopfschmerzen abgesagt wird oder eben wirklich ein nachvollziehbarer Grund vorlag. Da find ich deine Antwort auch etwas hochnässig.. "mit Privatsphäre und du jeden Grund nennen kannst" dem ist eigentlich nicht so.
Die Termine sind ja auch wichtig für die Kinder um eine Regelmäßigkeit zu schaffen.

Natürlich ist es auch nicht richtig wenn du Ersatztermine nennst und diese stets abgelehnt werden und man dir dann nachsagt, dass du wieder das Kind verwehrt.
Das solltest du beim nächsten Gespräch einbringen. Die Beratung jetzt zu wechseln führt vielleicht zu noch mehr Unruhen alles von einem Jahr aufarbeiten.

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Achso und das hab ich vergessen.
Am besten wäre ihr Eltern findet einen Weg um den Umgang langsam ohne Begleitung stattfinden zu lassen dann spart man sich auch diese unangenehmen Elterngespräche und ein komplett neutraler Berater ist mir auf so Ämtern noch nicht über den Weg gelaufen.

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Liegt was vor bei euch das ihr alle 3 Fit sein müsst? Kann der KV dann nicht ein Kind nehmen und mit diesem was machen und ihr habt etwas ruhe?

Ich bin immer wieder froh das mein Ex und bei mir das keine Rolle spielt, wir haben halb halb, und wenns Kind krank ist bleibt es bis gesund bei dem Part wo es gerade ist, oder ich/er holt es nach der Arbeit beim anderen Elternteil ab.