Muss Kind zum Vater wenn ich im Kkh bin? Oder reicht Betreuung durch Oma auch aus?

Es ist kompliziertūüôą

Ich habe 2 Kinder 10 & 5 Jahre. Vater der großen hat uns sitzen lassen als er erfuhr dass ein Kind unterwegs ist. Vater Kind Nr. 2 meinte mit meiner besten Freundin etwas anzufangen. Also hab ich mich getrennt. Umgang ist ein wechselmodel soweit kommen wir auch miteinander aus. Soviel zum Hintergrund.

Jetzt mu√üte ich ins Krankenhaus und meine Mutter hat 2 Tage auf die Kinder aufgepasst war in meiner Zeit. Er ist der Meinung dann m√ľsste er aber zu ihm. Stimmt das? Wer hat Erfahrung?
Und ich soll f√ľr 3 Wochen in Reha dann w√ľrde wenn dem so w√§re die beiden Kinder sich 3 Wochen lang nicht sehen.

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Hallo :-)

Die Frage ist, wer hat das Aufenthaltsbestimmungsrecht? Wenn nur du das hast, dann kannst auch du alleine entscheiden, wer das Kind betreut. Der Umgang des Vaters darf darunter nat√ľrlich nicht leiden.

Das weiß ich, da wir hier genau so einen Fall hatten.

Die Mutter musste ins Krankenhaus und hat den Sohn (5 Jahre alt) zu ihren Eltern gegeben. Der Vater hat einen riesen Aufstand gemacht und war auch der Meinung, dass sie erst mit ihm h√§tte sprechen m√ľssen.
Sie hat sich dann beim Jugendamt erkundigt und die haben ihr mitgeteilt, dass es ganz allein ihre Entscheidung ist, wo und von wem das Kind in IHRER Umgangszeit betreut wird. Sein Umgang blieb nat√ľrlich unber√ľhrt und er hat sein Kind bei ihren Eltern abgeholt.

Erkundige dich beim Jugendamt, die können dir alles genau beantworten :-)

Liebe Gr√ľ√üe #winke

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In deiner Betreuungszeit m√ľssen die Kinder nicht zu ihm, nur weil du abwesend bist. Es geht hier um Ausnahmeregelungen und keinen Dauerzustand. Also ja, du kannst deine Kinder auch zeitweilig deiner Mama betreuen lassen.
Gruß

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Ich w√ľrde auch nicht sagen, dass das Kind dann zu ihm muss.
Du hast die Betreuung zu regeln, wenn du Umgangszeit hast.

Aber: Wir haben auch das Wechselmodell und ich w√ľrde auch sagen, dass ich das Kind nehme, wenn der Vater l√§ngere Zeit nicht da w√§re. Alles andere f√§nd ich komisch, aber entscheiden kann ich das nicht.

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Hallo, ist es den ein Problem, wenn er zum Vater geht, w√§hrend du in Reha bist? Eigentlich ist es doch selbstverst√§ndlich, dass in erster Linie ein Elternteil die Betreuung √ľbernimmt, die Oma kommt an zweiter Stelle. Wenn er ein liebevoller Vater ist und gut f√ľr sein Kind sorgt, dann ist das doch die beste L√∂sung, oder gibt es Probleme mit ihm?

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Hi,
die TE hat 2 Kinder, von unterschiedlichen Väter.

Wenn der Vater, der sich k√ľmmert, sein Kind dann die 3 Wochen zu sich holt, sehen die Geschwister sich nicht........, da√ü gef√§llt ihr nicht so sehr. Es w√§re "einfacher" wenn beide bei der Oma w√§ren.

Gruß

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Ja, aber ist das so schlimm, wenn sich die Geschwister drei Wochen nicht sehen? Sie können sich ja mal bei der Oma treffen, wenn sie sich wirklich so stark vermissen.
Wenn der Vater f√ľr sein Kind da sein m√∂chte, dann ist das doch sch√∂n. Nat√ľrlich vorausgesetzt, er will sich wirklich um sein Kind k√ľmmern und nicht einfach nur der TE damit eins auswischen.

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Dann hat er sein Kind in der Woche wo er dran ist und dann geht er zu Oma, wie wäre der Vorschlag denn?

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Ich kann voll und ganz verstehen, dass du die Kinder lieber beide von der Oma betreuen lassen m√∂chtest. Wenn es nur ein Kind w√§re oder beide den gleichen Vater h√§tten, dann w√§re nat√ľrlich der Vater die erste Anlaufstelle, aber da die beiden Kinder unterschiedliche V√§ter haben w√§re eine gemeinsame Bezugsperson - in dem Fall die Oma - besser. Gerade das 2. Kind ist ja noch klein und da k√∂nnen 3 Wochen ohne Mama UND ohne Bruder/Schwester schon echt lang und hart sein!

Aber wie w√§re es denn mit einem Kompromiss? Also z.B. dass die beiden Kinder zwar die 3 Wochen bei der Oma sind, aber der Vater z.B. jedes Wochenende sein Kind hat oder auch mal unter der Woche kommt und sein Kind sieht? Oder auch mal was mit beiden Kinder zusammen unternimmt und z.B. mit ihnen in den Zoo geht(sollte doch mal m√∂glich sein, auch wenn er nicht der Vater von dem √§lteren ist, oder?!)? So w√ľrde er sich mehr eingebunden f√ľhlen und die Oma h√§tte in der Zeit auch etwas Entlastung.