Konfrontationen von Mutter

Hallo. Ich habe ein 10 Tage altes Baby und wohne wegen der jetzigen Situation (vom Partner verlassen und finanzielle Schwierigkeiten) bei meiner Mutter. Sie konfrontiert mich aber täglich, dass ich doch öfters mit dem Baby rausgehen muss. Ich schaffe es nicht immer weil er entweder öfters essen möchte und ich es mit dem Stillen noch nicht so drauf habe, um es draußen zu tun ODER die Geburtsverletzungen und Hormone erschweren es mir. Sie meinte auch, dass wenn ich mit ihm öfters rausgehen würde, würde er nicht so viel essen wollen und auch mein Körper sich schneller regenerieren würde. Ist es wirklich so mit dem Essen oder den Geburtsverletzungen, wenn man öfters rausgeht? Ich bin ehrlich überfordert und verstehe langsam nichts mehr. Es ist alles so viel und neu aufeinmal😪

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Lass dich nicht stressen. Ruh dich aus und gehe raus, wenn dir danach ist. Ich wüsste nicht, dass dein Kind weniger gestillt werden möchte, wenn es raus geht.

"Lieb dass du dir Gedanken machst, aber ich bin noch nicht soweit. Bitte lass es, mich darauf anzusprechen. Wenn ich raus gehen möchte, dann gehe ich raus."

Bearbeitet von MareiK
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Also mir wurde bei meinen Zwillingen damals gesagt, dass wir möglichst die ersten beiden Wochen drin bleiben sollten und auf alle Fälle viele Menschen meiden sollten (einkaufen usw). Nach den 2 Wochen bin ich aber mal eine kleine Runde gegangen. Wenn dir noch nicht danach ist, ist das ok. Rede mal mit deiner Hebamme. Lass dir keinen Druck machen. Eine Mutter weiß, was für ihr Kind gut ist.

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"Eine Mutter weiß, was für ihr Kind gut ist."

😎 Ich weiß, was du meinst. Da es aber hier um die TE und ihre Mutter geht, klingt der Satz eher sarkastisch.

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Ich meinte damit nicht die Oma und es war keinesfalls sarkastisch gemeint

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Meine Hebamme hat zum Wochenbett immer gesagt:
- 7 Tage im Bett
- 7 Tage ums Bett
- 7 Tage ums Haus
- 7 Tage ums Viertel

Also den Bewegungsradius nur langsam erweitern und erholen.

Bearbeitet von Mingomin
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Lass es langsam angehen. Meine Hebamme meinte auch immer Ruhe ist das wichtigste in den ersten 6 Wochen.
Nach 10 Tagen motzt die Oma schon rum, nein danke. Du kannst noch lange genug spazieren.
In vielen anderen Ländern gilt die Sitte dass das Kind im ersten Monat oder sogar 3 Monate ja nicht das Haus verlassen.

Finde einfach in aller Ruhe deinen Rythmus als Mama, nach 10 Tagen muss noch nichts perfekt sein, einfach kuscheln und gniessen. Und auch Du als Mama musst sicher nicht stundenlang aktiv sein.

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Ich bin nach etwa 3 Wochen das erste mal eine kleine Runde spazieren gegangen. Aber wirklich klein und sehr langsam. Danach brauchte ich rein körperlich eine Pause. Das war so mit der Hebamme abgesprochen, die mich in den ersten Wochen vor allem im Bett mit dem Kind haben wollte.
Du brauchst jetzt die Zeit, damit du und dein Körper sich wieder erholen können. Mutterschutz geht nicht umsonst 8 Wochen nach der Geburt :)

Deine Mutter macht also Stress wo keiner sein müsste. Sie soll dich lieber entlasten und dann eben mit dem Kind eine Runde im Kinderwagen drehen. Oder dich im Wochenbett versorgen.

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Du musst gar nicht mit deinem Kind raus, wenn dir nicht danach ist.
Deine Mutter verhält sich sehr übergriffig dir gegenüber. Und das schon nach so wenigen Tagen.
Falls du es nicht schaffst, deiner Mutter hier deine Grenze deutlich zu machen, würde ich dir empfehlen, eine eigene Wohnung zu suchen. Ihr Verhalten wird in Zukunft sonst sicher noch schlimmer.
Erkundige dich doch mal bei einer Beratungsstelle (z.B. Caritas), wie du eine eigene Wohnung realisiert bekommen könntest.

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Du musst gar nix. Und schon gar nicht, wenn es Unruhe und Stress bringt, was sich ja wiederum auch auswirkt.
Natürlich ist frische Luft gesund und ich persönlich fand es draußen oft entspannter als drinnen. Aber das ist nunmal individuell. Gut ist, was gut tut. Und das entscheidest du und nicht deine Mutter.
Wenn ihr schon so weit sein solltet, kann ja deine Mutter auch eine kleine Runde draußen mit deinem Kind drehen (Trage oder Kinderwagen). Win win.

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Ich hab gerade nochmal gelesen, dass dein Kind erst zehn Tage (!) und nicht zehn Wochen alt ist. Da möchte ich nochmal ergänzen: Du bist im WochenBETT. Das wichtigste ist gerade euer Kennenlernen und das Einpendeln des Stillens, sprich das Finden eurer Stillbeziehung. Es ist völlig normal, dass du damit nahezu den ganzen Tag beschäftigt bist. Bis zu 12 h Stillen/Tag sind anfangs keine Seltenheit. Dein Kind braucht gerade nur Kuscheln, Kennenlernen, Essen, Schlafen. Da, wo du dich wohl fühlst.

Vielleicht will deine Mutter dir helfen(?) Dann teil ihr doch gern klar mit, dass das für dich keine Hilfe ist, sondern dich unter Druck setzt. Wenn sie dir helfen möchte, dann soll sie dich fragen, was du brauchst.

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Wie wärs wenn du deine Mutter mit dem Baby rausschickst eine runde spazieren? Dann kannst du dich erholen.

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Wenn ich Hunger habe, macht es keinen Unterschied ob ich drinnen oder draußen bin😅
Ist das bei deiner Mutter anders?

Mit Geburtsverletzungen kenne ich mich nicht aus, aber wenn es dir weh tut, dann ist die Bewegung eben erstmal eingeschränkt. Da muss man nicht stundenlang rumlaufen. Es heilt auch so.
Alte Menschen müssen in Bewegung bleiben um nicht zu rosten😉

Mit einem 10 Tage alten Baby, musst du die Welt nicht zerreißen. Dein Baby braucht deine Nähe, nicht mehr und nicht weniger. Wo ist dem Baby egal.