Er will von seinem Sohn nichts wissen

Hallo, ich kann privat mit niemanden darüber reden, wie ich mich fühle, wie der Vater meines Kindes ihn behandelt. Unseren Sohn fährt jeden Tag vorbei. Er wohnt nicht weit weg von uns und arbeitet auch nicht. Er sieht mich mit dem Kleinen und geht einfach weiter. Er kümmert sich um seine anderen zwei Kinder besser Nach drei Jahren kommt nichts Neues es ist immer wieder das gleiche es macht mich traurig. Wie geht ihr denn damit um? Ich kann den Umgang nicht erzwingen. Aber wie ist es denn eigentlich können Väter einfach so tun, als hätten sie kein Kind, wenn wir den Kindern verbieten würden, ihre Väter zu sehen, müssen wir unsere Kinder zwingen, ob wir wollen oder nicht aber ein Vater kann einfach sagen ne ich will mit dir nichts zu tun haben. Ich versteh das nicht, ich frage mich das seit drei Jahren und manchmal bringt mich das echt zum weinen, weil mein Kind doch nichts dafür kann. Ich frage mich das was soll ich später meinem Sohn sagen hat irgendeine mamne Erfahrung, wie sie damit umgeht? Eines Tages steht mein Sohn vor mir und ich muss in diese Frage beantworten , er kann einfach vorbeigehen. Er sieht den kleinen und geht weiter. Es sei von seiner Seite kein Wunschkind gewesen, er sei nur der Erzeuger. Das war die letzte E-Mail, die er mir gesendet hat, als ich ihn gefragt habe, wann er endlich mal mit dem kleinen Kontakt treten will. Das hat mich so verletzt , wir gehen andere Mamas damit um weil anscheinend ist das Mode geworden. Vielen Dank, dass ich mit jemanden mal darüber reden kann.

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Guten Morgen . Meine große ist nun acht
Der Vater stritt anfangs ab der Vater zu sein nach dem Gericht und Test wurde bewiesen er ist es. Er hat während SS und nach Geburt nie mir geantwortet.
Nach der Auswertung des Testes habe ( da war die kleine ein Jahr ) hab ich gesagt ich mache noch einen letzen Schritt
Ein Foto und seine Daten tat ich in Umschlag und klebte es ins Fotoalbum des Kindes. Ich wollte das des Kind wenn es alt genug ist weiß wer sein Vater/Erzeuger ist.
Dann schrieb ich einen Brief an ihn und an seine Eltern immerhin waren sie ja Oma Opa des Kindes. Von ihm kam nichts ,von seinen Eltern schon . Wie wussten von nichts , wollten die kleine kennenlernen und am Ende kam er dann auch zu den Treffen wenn ich mit Kind da war und so baute sich eine Beziehung zum Kind auf. Wir wohnen 350km entfernt und auch heute bin ich es die jedesmal die Strecke fährt , die nach Zeit fragt bei seinen Eltern und er schaut dann wie es bei ihm passt , ich muss ihn da hinterher rennen, aber wenn die beiden sich sehen sind sie ein Herz und eine Seele. Sie klammert jedesmal sehr an ihn .

Ich habe anfangs alles schön geredet, jede schuld wenn ein Treffen nicht klappt auf mich genommen und er steht halt immer als Held und toller Papa da weil da darf sie alles etc . Habe gelernt da ehrlicher zu sein ihr auch zu sagen ich kann Gerade nicht hin fahren , dann muss er mal kommen aber das macht er nicht und das tut mir leid etc .

Nun habe eine Tochter bekommen paar Wochen alt und der Kindsvater macht Therapie und möchte von uns nichts wissen.. ( während der SS wollte er noch zusammenziehen usw dann wieder Stimmungsschwankungen und jetzt das).
Die große fragte natürlich warum er nicht kommt ( sie kennt ihn war ja in Beziehung mit ihm ), habe auch hier erst aus Schutz immer gesagt er kann gerade nicht etc, letztens dann mit ihr geredet und ihr gesagt das der Vater der kleinen nicht möchte. Das er gerade sein Leben erstmal hin bekommen muss und momentan kein Interesse hat an der kleinen und man nicht weiß ob er vllt wann anders bereit ist sie kennenzulernen. Daran können wir erstmal nichts machen . Und das hat die Große natürlich verwundert , es ist ja sein Kind und sie tut ihr leid , aber vllt will der Papa ja einfach nur keine Baby und hat sie lieber wenn sie größer ist etc ..

Ich denke man kann nichts erzwingen. Man muss ehrlich mit seinem Kind sein immer natürlich in den Rahmen das es verstehen kann .

Ich denke Männer können wir distanziert sein weil die Bindung fehlt . Gerade wenn sie bei der SS nicht dabei war . Viele Entwickeln denke ich erst Gefühle wenn sie das Kind sehen , erleben , und kennenlernen. Wenn es nie dazu kommt ist das Baby / Kind nur i.eines. denke so ist das bei euch . Wenn kein Interesse besteht ist es für ihn einfach nicht wirklich greifbar ..
Traurig aber war ..

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Die Umstände bleiben etwas unklar. Sind die zwei anderen Kinder nach eurer Beziehung gekommen? Hattet ihr je eine Beziehung? Ist euer Kind in einem Seitensprung entstanden? Wie alt ist das Kind? Diese Fragen gehen mir erst mal durch den Kopf...

Nun zu der rechtlichen Seite. Das Kind hat Anspruch auf Umgang mit dem Vater und sogar mit den Geschwistern. Dieser kann über das Gericht eingeklagt werden. Das könntest du tun. Hierbei stellt sich die persönliche Frage, ob man einem Kind einen Umgang zumutet, bei dem es keine Führsorge und Liebe erhält, sondern nur Ablehnung. Wenn du den Umgang nicht einklagst, könnte dir dein Kind das später vorwerfen. Wenn du Umgang einklagst und dieser für das Kind nicht schön ist, könnte es dir später Vorwürfe machen. Das ist leider im Leben so. Aber du musst nun entscheiden, welchen Weg du wählst. Du bist die Erziehungsberechtigte und musst diese Entscheidung aktuell für dein Kind treffen. Hierbei gehe ich davon aus, dass das Kind noch klein ist und diese Entscheidung noch nicht selbst treffen kann.

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Es ist so, es sind viele Fragen offen

Rechtlich bin ich sehr gut informiert
Ich Kann es aber nicht erzwingen. Die Richterin hat mir gesagt, dass es keinen Sinn hat. Unser Sohn ist drei Jahre alt

Die anderen Kinder sind mit einer anderen Frau vier und zwei ! für die nimmt er sich die Zeit und hat Interesse

Mein Sohn kennt ihn nicht

Mir wurde gesagt vor Gericht, man kann keine Bindung erzwingen. Wenn der Vater nicht will, muss man das akzeptieren. Aber wenn der Vater bereit ist und es möchte, muss ich Mitarbeiter zeigen und Verständnis dafür haben um den Wohl meines Sohnes.

Dann meine Gegenfrage war, was ist, wenn mein Sohn nicht will?

Darauf die Antwort war. Ich muss als Mutter ihn unterstützen, dass er sich an ihn gewöhnt.

Und das ist das, was ich überhaupt nicht verstehe. Wenn ein Kind nicht will, muss er aber wenn ein Vater kein Interesse hat, dann muss man das akzeptieren.

Man muss sagen, dass es Anfang nicht so war. Es hat sich seit der Geburt seines seiner Tochter geändert.

Und es wird sogar immer schlimmer, so dass er kein kein Umgangsrecht hat nur ein betreuten Umgang

Seit ich diese Seite entdeckt habe und gelesen habe, dass es vielen Müttern so geht und es sind viele Kinder leiden

Kann ich damit besser umgehen

Bitte nicht falsch verstehen

Man gibt sich nur als Mutter immer die Schuld, weil man immer den Fehler bei sich sucht

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Das hast du gut auf den Punkt gebracht. Ich finde es auch seltsam, dass von den betroffenen Frauen (ja, es leben noch immer die allermeisten Trennungskinder bei ihren Müttern, eventuelle alleinerziehende Väter sind mitgemeint) und den Kindern erhebliche Anpassungsleistungen erwartet werden, während die umgangsberechtigten eigentlich nichts tun müssen, außer ihre Rechte einzufordern.

Noch nicht einmal zuverlässig müssen sie sein, obwohl erwiesenermaßen Bindungsabbrüche nicht gut für das Kindeswohl sind.

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Verkehrte Welt. Mir werden alle möglichen Steine in den Weg gelegt, um meine Tochter so wenig wie möglich sehen zu können.

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Hallo, das muss sehr schwer für dich und deinen Sohn sein. Es ist herzzerreißend zu hören, dass der Vater sich so distanziert verhält, besonders wenn er in der Nähe wohnt. Vielleicht könntest du deinem Sohn später einmal ein Rosenquarz Armband schenken, das symbolisch für Liebe und Heilung steht, um ihm zu zeigen, dass er immer geliebt wird, auch wenn sein Vater sich distanziert. Ich hoffe, du findest hier Unterstützung und vielleicht auch praktische Ratschläge von anderen Müttern, die Ähnliches durchgemacht haben.