Tod

    • Unter

      http://www.kinderbuch-couch.de/kinderbuecher-nach-themen-tod-und-trauer.html

      findest du eine ganze Reihe von Buchtipps, auch für schon etwas ältere Kinder. Wir haben eines, bei dem im Titel "Engel" vorkommt und es um den Tod des Großvaters geht, das konnte ich jetzt aber leider nicht finden, aber es war sehr tröstlich.

      Versuche, Dir soviel Zeit wie möglich für ihn zu nehmen und auch selbst, soweit Du das kannst, über Deinen Umgang mit dem Tod zu sprechen. Für meinen Sohn (8) ist es so, dass der Tod zum Leben dazugehört, weil wir offen mit dem Thema umgehen; natürlich war er aber, als sein Großvater vor 1,5 Jahren starb, auch lange Zeit sehr traurig und brauchte, wie wir alle, einige Zeit, bis er damit umgehen konnte.

      Euch alles Gute

      Anja

      Hallo,

      bei einem so ernsten und sensiblen Thema würde ich auf keinen Fall auf Literatur zurückgreifen, sondern mich an einen Kinderpsychologen wenden. Nur hier bekommst du Beratung oder dein Sohn die professionelle Hilfe die er wirklich benötigt.

      Meine kleine Nichte hat eine schwere Depression entwickelt, deren Ursache der Tod ihres Lieblingspferdes in der frühen Pubertät war. Das war ein schleichender Prozess - leider gingen die Eltern viel zu spät mit ihr zu einem Spezialisten.

      LG
      B

      • Hallo,

        ich denke das wäre mit Kanonen auf Spatzen geschossen.

        Der Tod ist kein so schlimmes Thema wie gerne angenommen wird, man muß es nur vernünftig vermitteln und das Thema vor allen Dingen nicht zum Tabu machen.

        Sollte sich mit einem guten Buch und der entsprechenden Zeit keine Änderung einstellen kann man zum Arzt.

        lg

        Andrea

        • Hallo Andrea,

          ein Gespräch mit einem Kinderpsychologen ist keinesfalls Quatsch finde ich. Er wird sicher kompetent genug sein, um der "Mama den Kopf zu waschen" oder aber den Bedarf zur Vorstellung des Kindes feststellen.

          Wie geschrieben, wir haben da eine gewisse Erfahrung bei uns in der Familie gemacht.
          Ansonsten rufen wir doch wegen allem Möglichen den Kia an ...

          VG
          B

          • Hallo,

            ich habe in keiner Silbe behauptet das dieses Gespräch Quatsch wäre, oder?

            Ich denke einzig und allein das da im Prinzip auch nicht zu vorschnell gehandelt werden sollte was den Besuch beim Psychologen angeht.

            Was suggeriert man einem Kind denn damit? Mama kann nicht über ein vollkommen normales Thema reden...also gehst du zum Arzt?

            Nein ich denke vielmehr das sie erstmal in offenen Gesprächen und durchaus auch mit Hilfe passender Literatur versuchen sollte ihrem Sohn einen natürlichen Umgang mit dem Thema Tod zu ermögliche.

            Dabei merkt sie auch schnell ob wirklich Hilfe von Nöten ist oder nicht.

            Wozu der Mutter den Kopf waschen? Sie fragt doch nur wie sie ihrem Sohn das Thema näher bringen kann.

            >>Wie geschrieben, wir haben da eine gewisse Erfahrung bei uns in der Familie gemacht. <<

            Jo,...welcher Erwachsene Mensch hat die nicht gemacht?

            >>Ansonsten rufen wir doch wegen allem Möglichen den Kia an ...<<

            Wir? Ich nicht!

            Ich fände es schlimm wenn ich nun wegen jedem Albtraum einen Psychologen benötigen würde.

            lg

            Andrea

            • Hallo, ich werde auf jedenfall mirt dem Kinderarzt sprechen. Wollte mich trotzdem zu dem Thema schlau machen. Sein Opa ist noch nicht Tod. Aber hat sich durch die Demenz doch sehr verändert.

              • Hallo Zanadu,

                das würde ich an deiner Stelle machen - ohne dass der Kleine dabei ist.

                Mit meinem Satz "... Mutter Kopf waschen" will ich natürlich nicht sagen, dass er dich zur Schnecke machen soll, sondern, dass er deine Bedenken zerstreut oder aber feststellt, dass er deinen Kleinen dazu mal sehen sollte.

                Alles Gute!

                VG
                B

    Ein "blaues Licht" ist ja zunächst kein Alptraum. Ich würde mal fragen, was denn hinter diesem blauen Licht ist. D.h. ich würde so viel wie möglich darüber sprechen, mich austauschen und seine Idee zu dem Thema hören wollen. Mehr braucht es eigentlich auch nicht, um ein Thema zu verarbeiten: Reden, reden, reden.

    • Hallo, habe ich schon versucht , leider komme ich nicht weiter. Zur Zeit hat er richtig panik sich hinzu legen. Meine Kinder haben bis jetzt iommer sehr gut geschlafen. Ich werde aber weiter im gespräch bleiben.

(14) 07.01.11 - 10:10

hi,

wenn du ein buch für deinen sohn suchst, kann ich dir "abschied von rune" empfehlen. ich nutze es selbst beruflich, um mit traumatisierten kindern ins gespräch zu kommen. es ist ein bilderbuch für 5-6-jährige, spricht aber auch ältere kinder an. ich selbst finde es sehr einfühlsam und berührend und es ist eine gute basis, um mit den kleinen über abschied und tod zu sprechen.

euch alles gute und LG,
cado

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