Kindererziehung

    • (1) 11.01.11 - 19:41

      Hallo.

      Brauche dringend eure Hilfe.
      Meine Tochter ist jetzt 2 Jahre und ein ziemlich aufgewecktes Kind.
      Kann nicht keine Sekunde ruhig sitzen usw.
      Bei diesem Thema hab ich mich jetzt irgendwie schon abgefunden weil schon viele Leute sagen sie ist einfach so aufgeweckt und quirlig sie kann einfach nie still sitzen nicht mal beim Essen obwohl mich das ziemlich nervt.

      Sie hört einfach nie wenn ich sage sie soll das jetzt lassen sie tuts trotzdem ich kann schreien wie ich will sie hört einfach nicht oder lacht mich aus :-[ Ich bestraffe sie auch oft indem ich sie nach 3mal sagen ins Zimmer schicke aber es hilft einfach gar nix bei ihr.
      Habt ihr Ratschläge für mich???

      Weiß einfach nicht ob da etwas bei der Erziehung falsch gelaufen ist oder ob sie einfach so ist weil sie so vom Charakter ist???

      Lg

      • was soll helfen beim "ins zimme schicken"?

        Wenn sie etwas lassen soll, dann erklär ihr kurz, was sie nicht darf, warum und was sie statt dessen machen kann/ soll/ darf.
        DANN- trage die Verantwortung, daß sie es läßt. mach selsbt was anderes attraktives, bei dem sie mitmachen will- lobe und bestärke sie, in dem was sie macht.
        dadruch lernen Kinder- im zimemr weiß ein 2 jähriges kind überhaupt nicht ,was sie soll

        lisasimpson

        • "was soll helfen beim "ins zimme schicken"? "

          Heißt es nicht immer, man soll eine räumliche Trennung zwischen sich und sein Kind bringen, wenn man kurz davor ist, zu explodieren?
          Da ein Kinderzimmer für das Kind sicherer ist, als wenn man als Eltern z.B. das Wohnzimmer dem Kind alleine überlässt, halte ich es schon für sinnvoll, die räumliche Trennung durch "Kind ins Kinderzimmer" zu erreichen.

          Wenn der Puls des Elternteils wieder normal schnell ist, kann man natürlich mit Erklärungen arbeiten :-)

          Ansonsten stimme ich deinen Vorschlägen natürlich voll und ganz zu.

          LG,
          J.

          • "Heißt es nicht immer, man soll eine räumliche Trennung zwischen sich und sein Kind bringen, wenn man kurz davor ist, zu explodieren?
            Da ein Kinderzimmer für das Kind sicherer ist, als wenn man als Eltern z.B. das Wohnzimmer dem Kind alleine überlässt, halte ich es schon für sinnvoll, die räumliche Trennung durch "Kind ins Kinderzimmer" zu erreichen. "


            was hat das mit der frage der TE zu tun?

            und NEIN- ich schicke kein kind weg, nur weil mein Puls schneller schlägt.


            lisasimpson

            • Sorry, aber langsam kommt es mir so vor, als ob Du hier bei Urbia die Übermutti bist!

              Gib doch mal konstruktive Ratschläge, wie Du es in so einer Situation machen würdest. Bin sehr gespannt!!!

              LG

              Snak

              • Vor allem wäre lisasimpson die Erste, die eine Mutter, die (wie auch immer) entgleist ist, fragen würde "warum hast du nicht eine räumliche Trennung zwischen deinem Kind und dir geschaffen, bevor du entgleist bist?" #augen

                LG,
                J.

                • Das unterschreibe ich Dir sofort ;-).

                  Ich bin grad selber in der Situation, dass mein Zwerg (16 Monate) täglich Wutanfälle hat.
                  Da ich eine ganz ruhige, gelassene Mama bin, werde ich mein Kind niemals anschreien oder gar schlagen.
                  Aber auch ich bin nur ein Mensch und von daher nehme ich den Kleinen aus der Situation und setzte ihn auch mal in sein Zimmer ( in die Ecke, die sogar liebevoll mit Kissen ausstaffiert ist;-)), damit er wieder runterkommt.

                  Ich weiß auch ehrlich gesagt nicht, was ich sonst tun sollte.

                  Aber wir haben hier ja "Madame Übermutter LISASIMPSON", die ja hoffentlich mir verwertbaren Ratschlägen helfen kann #augen

                  LG
                  Snak

                  wann habe ich jemals von einer räumlichen trennung gesprochen?
                  Da könnte ich mich nicht entspinnen und würde in keinster weise einer meiner konfliktbewältigungsstratigien entsprechen

                  des weiteren frage ich mich, wie wieso du auf dem "kurz vor dem expoldierende Mutti" rumreitest, den nes ging bei der Te in keinster weise darum das kind vor ihrer unbändigen wut zu schützen oder darum, daß die TE nicht mehr herr ihrer handlungen ist und daher das kind zum schutze ins zimmer verbannt.
                  sondern es ging darum, daß sie sich vorschläge gewünscht hat, wie sie ihrem kind ein "nein" nahe bringen kann.
                  Sie hat erklärt wie sie es versucht und ich habe ihr gesagt, daß ihre Strategie ganz offenbar nicht zum erfolg führt, weil sie für ds kind totaler schwachsinn ist- daneben habe ich ihr vorschläge gemacht, wie sie es statt desse nangehen kann, ein kind zum kooperieren zu bringen.

                  lisasimpson

              ähm- was ist an diesen vorschlägen nicht konstruktiv:

              "Wenn sie etwas lassen soll, dann erklär ihr kurz, was sie nicht darf, warum und was sie statt dessen machen kann/ soll/ darf.
              DANN- trage die Verantwortung, daß sie es läßt. mach selsbt was anderes attraktives, bei dem sie mitmachen will- lobe und bestärke sie, in dem was sie macht. "?

              1. vorschlag: Ein mal kurz erklärung und nach dem nein ein "statt dessen" setzen
              2. Dann die konsequent das NEIN behaupten, indem dsa kind keien Möglichkeit mehr hat das untersage zu wiederholen (sollte ja sin nder sache sein und war frage der TE)
              3. Etwas anders attraktives machen- bei dem der wunsch des teilhabens beim kind entsteht
              4. loben und bestärken, wen ndas kind das macht, was es mache nsoll

              das waren jetzt 4 konstruktive vorschläge in meinem 1. beitrag-
              was deine vorderung doch etwas seltsam erscheinen läßt.

              lisasimpson

        Hi,

        sie schickt das kind weg um es zu bestrafen, nicht weil sie kurz vorm explodieren ist...oder les ich das falsch?

    Wenn ich zu ihr 3mal sage sie soll das jetzt lassen und nicht machen (egal um was es da geht) und sie tuts immer wieder sag ich beim dritten mal wenn du das jetzt nochmal machst gehst du ins zimmer und sollte sie es nochmal machen bring ich sie auch ins zimmer für ein paar minuten und wenn sie brav ist kann sie wieder kommen. sie weiß mit ihre 2jahren sehr gut was sie in ihrem Zimmer macht.
    Man muss Konsequenzen machen,soviel weiß ich auch

    • konsequenz hieße- du hinderst sie daran es weiter zu tun.
      ins zimemr schicken ist eine strafe- und eine völlig blödsinnge noch dazu

      lisasimpson

      Einfach ins Zimmer schicken ("egal um was es da geht") ist keine logische Konsequenz sondern eine Strafe die aus der Hilflosigkeit deinerseits resultiert.

      Bei einer Konsequenz geht es sehr wohl darum um was es geht.
      Diese allseits beliebte Regel a la "ich sag´s 3x und dann kannst du gehn" ist bei weitem nicht auf jede Situation anzuwenden.

      Es gibt genügend Situationen, in denen ich nur ein Mal etwas sage und mein Kind danach aus der Situation nehme um etwas anderes anzubieten. Zum Beispiel, wenn es sich um Dinge dreht, die gefählich sind oder kaputt gehen können.

      Sind es Aufforderungen, die einfach "überhört" werden, hilft, sich auf Augenhöhe mit dem Kind zu begeben und kurz zu erklären, was das jetzt für Folgen hat. Zum Beispiel: "Wenn wir jetzt nicht gleich zähneputzen gehen, haben wir nachher keine Zeit mehr für eine lange Gute-Nacht-Geschichte". Oder: "wenn du jetzt nicht aufhörst, mit Sand zu werfen, müssen wir den Spielplatz verlassen". Oder: "wenn du mit dem Essen rumschmierst, hast du wohl keinen Hunger, dann räum ich den Teller lieber weg".
      Und das dann natürlich alles konsequent durchziehen.

      Die einzige Situation, in der ich meinen Sohn bitte zu gehen, bzw. selbst gehe, ist, wenn er mich grundlos anschreit oder haut. Dann sage ich ihm, dass mich das grade wütend / traurig macht und ich eine kurze Auszeit brauche.

      Ein zweijähriges Kind ist weder "brav" noch "böse". Es ist ein kleiner Mensch, der ganz oft selbst nicht weiß, wie ihm geschieht und wie er mit seinen Emotionen umgehen soll. Eine logische Konsequenz oder auch einfach nur eine feste Umarmung geben ihm Sicherheit.

      LG Claudi

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