7 jähriges Kind schlägt und beschimft seine Mutter.

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Hallo.
Komme gleich mal auf den Punkt.
Meiner Partnerin Ihr 7 jähriger Sohn wird regelmäßig ausfällig,beleidigend (dumme Kuh,freche Sau,leck mich am A... usw) und schlägt u tritt nach seiner Mutter. Wenn er bei seinem Vater oder seinen Großeltern ist, kann er sich benehmen und reißt sich zusammen. Kommt er dann wieder nach Hause, dreht er an der Uhr. Er schlägt und stenkert seinen kleineren Bruder (4 Jahre), stiftet ihn auch gern zu Unsinn an oder zu zerstörungs Aktionen die Ärger einbringen. Danach wird von beiden Jungs gelogen und die Schuld jeweils auf den anderen abgewälzt. Man merkt,das keinerlei Respekt gegenüber der Mutter vorhanden ist. Meiner Partnerin (seit einigen Jahren allein erziehend) geht dies an die Nerven und die Substanz. Ihre Psyche ist sehr angegriffen und Sie hat sich Hilfe bei einer Psychologin gesucht. Als es mal wieder eskalierte,fragte sie Ihren Sohn, ob er wolle das sie, ins Krankenhaus mit einem Nervenzusammenbruch solle,wenn er so weiter macht gemeinsam mit seinem Bruder. Da sagte er >mama,kannst auch Tod sein. Da gehe ich zu Papa. Ich vermute, er hat nie die Trennung von seinem Vater und Mutter verkraftet und verarbeitet. Wir haben einen Termin beim Kinderpsychologen in naher Zukunft organisiert. So kann es nicht weiter gehen. Ich komme zwar meist ganz gut mit Ihm zurecht,aber es gibt auch Situationen in denen ich mich bremsen muss, Ihn nicht zu schlagen. Meist muss ich meine Partnerin trösten,wieder aufbauen und abseits aus der Konfrontation stellen. Der kleinere schaut sich auch schon alles negative vom großen Bruder ab.leider

Weiss jemand, was wir tuhen können gegen diese Agressionen oder wie wir Gegensteuern können ?

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Hallo,

ich denke auch dass in diesem Fall wohl eher eine Erziehungsberatung oder Familientheraphie angebracht ist.
Du sprichst davon dass deine Partnerin durch das Verhalten ihrer Kinder "psychisch fertig ist" und ihr habt den Kindern gesagt dass die Streitereien aufhören müssen, sonst muss Mama ins Krankenhaus. Was ladet ihr da alles auf so kleinen Schultern ab!?

Die Kinder sind ein Produkt ihrer Erziehung. Deine Partnerin wird einen großen Beitrag zu der aktuellen Situation geleistet haben. Du deutest ja an, dass einiges in ihrer vorherigen Beziehung nicht ganz glatt lief und bestimmt war das nicht einfach für sie, aber Kinder sind keine kleinen Soldaten die funktionieren und gehorchen! Meistens benehmen sie sich genau dann "ungezogen" wenn es ihren Bezugspersonen schlecht geht. Das ist ihre Art und Weise ihr Unbehagen und ihre Unsicherheit zu äußern. Ein 7jähriger versteht viele Dinge noch nicht bzw. kann diese komplizierten Gefühle doch noch gar nicht verbalisieren. Mein Bruder war 13 als sich unsere Eltern getrennt haben und selbst in diesem Alter konnte er seine Gefühle kaum ausdrücken weil sie in dieser Situation so komplex waren.
Du klingst an vielen Stellen sehr engagiert, aber ich musste schlucken als ich gelesen habe dass du dich zusammenreißen musst, den Jungen nicht zu schlagen.
Ist das denn schon mal vorgekommen? Haben du oder deine Partnerin ihn schon mal gehauen?
Ich denke ihr braucht eine komplett neue Sichtweise auf das Kind. Er darf nicht weiter der böse, kleine Tyrann sein, der euch das Leben zur Hölle macht. Viel mehr ist er ein verunsichertes Kind, dass sich nach Liebe und Stabilität sehnt.

Ich wünsche euch wirklich alles Gute,
Beisha

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Danke!#pro#herzlich

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wir haben unsere Kinder noch nie geschlagen und werden wir auch niht. Versuchen das in Gesprächen zu klären. Du hast recht,das es meiner freundin manchmal schlecht ging aber das haben wir nicht auf die kinder projeziert. habe sie aus der Schusslinie genommen und versucht das zu klären mit ihm.

<Die Kinder sind ein Produkt ihrer Erziehung. Deine Partnerin wird einen großen Beitrag zu der aktuellen Situation geleistet haben. Du deutest ja an, dass einiges in ihrer vorherigen Beziehung nicht ganz glatt lief und bestimmt war das nicht einfach für sie<
Kinder sind immer das Produkt einer Erzihung. Wenn man allein steht,als Mutter ist die Blastung sicher doppelt so hoch und man gibt öfter mal nach oder auf,um sich selbst zu entlasten in Notstandssituationen. Das kann ich völlig nachvollziehen.Jeder kommt mal an seine Grenzen.

Bei mir müssen Kinder nicht wie Soldaten funktionieren. Wenigstens hören wäre schon toll.

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Hallo,

ui das tönt schlimm, gibt es für ihn Konsequenzen?

Grüsse
Susa

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Hi susa-1.
Natürlich,Tablett Verbot schon öfter (bin sowieso nicht dafür in dem Alter. Geschenkt vom Vater) und wenn doch mal Spielen, dann Zeitbegrenzt.Wenn wir das Tablett einziehen,kommen allerdings die bössesten Sachen.Wir hätten kein Recht dazu,da es von seinem Vater wäre. Fersehverbot bzw die Lieblingsserie fällt für beide Kinder aus. Ich bin der Meinung, man sollte beide bestrafen,wenn sie beide nur Theater machen und einen den letzten Nerv klauen. Andererseits, wie beim Bund (Gruppenbestrafung für den Fehler eines einzelnen,bis die Gruppe dies reguliert).Nein quatsch.Nur ein Gedanke. Wenn einer den anderen anstiftet, dann sollten beide die Konsequenzen tragen. Selbst beim Essen habe ich mal ein ausreichendes Zeitlimit gesetzt, damit es voran geht und sich nicht ewig in die länge zieht mit geikelleien, rumsauen und mit dem Essen spielen usw. Hat ganz gut funktioniert mit Bett fertig machen, wenn die Lieblingsserie immer näher rückte bzw dann fast an fing.

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Hi,

dem Sohn geht es psychischer Hinsicht nicht gut, wegen der Trennung, wegen was auch immer und der erste Gedanke, der dir kommt, ist, ob er auch für seine Taten gerade stehen muss (Konsequenzen)?`

Werde ich wohl nie verstehen diese Gedankengänge. Denn Konsequenzen / Strafen werden das Problem nicht im geringsten lösen, sondern eher verschlimmern.

Gruß
S

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Also mein Sohn (9) hat manchmal auch ich sag mal leichte Tendenzen hinzu zum aufsässig sein. Nicht ansatzweise so wie bei euch. Da gibts bei mir nen Donnerwetter wenn mein Sohn meint er könne mit mir reden wie mit seinen Kumpels. Nie würde ich mir auf der Nase rumtanzen lassen. Und ich bin auch alleinerziehend mit 2 Kindern seit gut 3 Jahren. Es mangelt hier scheinbar arg an der Erziehung bzw. Durchsetzungsfähigkeit der Mutter. Anderswo funktioniert es ja also wissen die Kids ja wohl wie man sich benimmt. Wenn man sich das aber gefallen lässt dann wird das ausgenutzt und schlägt schnell aus. Da können die Kids nichtmal was dafür wenn sie keine Grenze gesetzt bekommen. Und sie brauchen klare Regeln und Grenzen. bei mir gäbe es bei solchem Verhalten NICHTS mehr aber null und gar nichts. Keine Ausflüge kein Tv keine Süßigkeiten oder sonstwas. Da überlegen sid sich bei nächsten Mal genau was sie tun. Und eig bin ich eher locker. Nur das "Oberhaupt" das bin ich. Und das stellt hier auch keiner in Frage.

Ein Kinderpsychologe? Hmmm vllt. eher eine Familientherapie? Mal bei der Awo oder Caritas fragen. Deine Partnerin muss lernen was sie machen muss und wie sich durchsetzt. Sie muss gestärkt werden. Den Kids dann noch zu drohen das sie ins Krankenhaus geht also ehrlich nein das geht gar nicht. Da sag ich nur die armen Kinder.

Hinsetzten in Ruhe und Familienregeln aufstellen zusammen mit den Kindern als erstes würde ich vorschlagen. Also was darf und was darf nicht. Alle unterschreiben den Vertrag dann. Strafen bzw. Belohnungen dürfen die Kids festlegen. Vllt. nen Punkteplan dazu für positives und negatives jeden Tag.

Eins kann ich dir sagen das geht nicht von heute auf morgen! Das wird ein harter Kampf. Die Kids werden sich sicher dagegen aufbäumen. Ihr müsst euch einig sein und an einem Strang ziehen. Und sie soll sich zusammenreißen das sie nicht vor den Kindern so zusammenbricht. Wenn es zuviel wird dann raus aus der Situation das sich alle beruhigen. Es kommt halt immer auch auf die spezielle Situation drauf an.

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Danke conny3483.
für die Tips mit der Familientherapie.Gute Anregung. Meine Partnerin hat in der voran gegangenen Beziehung leider allein die Erziehung durch setzen müßen (da sich Ihr Ex Partner nie darum gekümmert hat bzw sich völlig raus gehalten hat). Nur bei Konflikten wußte er, wer angeblich allein Schuld daran war. Also schon immer allein Erziehend bisher.

Das mit der Krankenhaus Aussage war aus nervlichen Zusammenbruch in Tränen, was Sie auch nicht in vermeiden konnte,vor den kindern. Selbst dies rührte nur bei dem kleineren etwas. (Mama,warum weinst du?) Haben es beiden erklärt, das diese ständigen Streitereien aufhören müssen, da Mama davon krank wird und wir nicht wollen,das Mama ins Krankenhaus muss.

>>Hinsetzten in Ruhe und Familienregeln aufstellen zusammen mit den Kindern als erstes würde ich vorschlagen. Also was darf und was darf nicht. Alle unterschreiben den Vertrag dann. Strafen bzw. Belohnungen dürfen die Kids festlegen. Vllt. nen Punkteplan dazu für positives und negatives jeden Tag.<<

Haben wir probiert. Hat leider nichts gebracht. Auch eine positiv-negativ Tagesauswertung für evtl. Belohnungen (mit Smilys :-):-( haben nicht viel gebracht. Aber danke für die Anregung#danke

Das ganze hat sich leider über Jahre angestaut und fordert nun leider den psychischen und körperlichen Tribut. Gegen beides kann sie nur angehen und ich versuche mit ihr und den Kindern einen Weg zu finden, ein entspanntes Familienleben hin zu bekommen.Dafür entnehme ich mir gerne Ihre Tips und Ratschläge an, welche ich nach vollziehen kann und für nützlich empfinde.#aha#danke

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Hallo,

den Kindern mangelt es an etwas. Was das ist, lässt sich aus der Ferne nicht beurteilen. Mangelnde Durchsetzungsfähigkeit schließe ich aber aus ... denn glückliche Kinder würden sich nie so verhalten, nur weil die Mutter sich nicht immer durchsetzt.

Belohnungen und Strafen werde nichts bringen. Sie arbeiten nicht an der Ursache des Problems.

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Hi,

möglicherweise rebelliert er so, weil er zum Vater will? Vielleicht sollte sie ihm das ermöglichen, entweder als Umzug oder als Wechselmodell? Vielleicht täte das auch der Beziehung von Mutter und Sohn gut.

LG

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zurück Hi.comapo

Das hat er (der Große) auch schon geäussert und wir haben das auch für ernst genommen. Leider hat der Kindsvater eine zu kleine Wohnung und Schichtarbeit aber das schlimmste Hauptproblem > kein Interesse daran Ihn über Nacht allein zu Betreuen,bzw dauerhaft Zeit mit ihm zu verbringen< Aller höchtens beide Kinder alle 14 tage und dann nur zu seiner Mutter. Er selbst meinte (per sms), er würde nur den kleinen dauerhaft zu sich nehmen, da er "Pflegeleichter" wäre, als sein älterer Sohn. Fakt ist, der große vergöttert seinen Vater sehr und rebelliert auch zum Teil wenn ich da bin. Wünscht sich,das Mama u Papa wieder zusammen wären. Anderseits beschäftige ich mich auch mit Ihm und er nimmt es an, wenn ich mich mit Ihm beschäftige ( Exeriment zusammen gemacht- Salzkristalle Züchten, zeitbegrenzt Tablett Autorennen fahren). >>Vielleicht täte das auch der Beziehung von Mutter und Sohn gut.#gruebel<<
Das ist leider das nächste Problem, da der Vater die KM/meine Partnerin, vor seinen kindern schlecht macht und schlecht redet. :-[#contra Das ist das allerletze und finde ich nicht ok von ihm. Sowas gibt dann ein sieben jähriger mit seinem begrenzten Verständnis dieser Aussagen, der Mutter wieder. Diese ist widerum zu tiefst verletzt, von den Aussagen und missverstandenen Vorhaltungen ihres Sohnes.

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Sagt dir das Wort "Loyialitätskonflikt" etwas?
Und "Idealisierung"?

Weiss er, dass sein Vater ihn nicht für lange haben will? Wenn ja, wer hat ihn das gesagt?

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nur kurz, wenn deine partner als MUTTER ernstgenommen werden will, muß sie auch die mutterrolle einnehmen, d.h. die verantwortung für SICH UND IHRE KINDER tragen
was sie aber macht- sie übergibt den kinder die verantwortung für die mutter (Wenn du xy machst, muß mama ins krankenhaus")
das geht immer nach hinten los!

Sucht euch schnellstmöglich professionelle Hilfe (Erziehungsberatung, Familientherapie), denn deine Partnerin muß aus ihrer hilflosigkeit heraus und den kindern wieder eine mutter sein- für alle beteiligten ist die situation so untragbar

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Bitte meine Erklärung lesen. Wir suchen alles an Hilfe auf und nehmen es in Anspruch.Wollen ja auch,das es ein vernüftiges Familienleben ohne Stress und Theater geht.

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#schock

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Ich denke, ihr seid auf einem guten Weg: Deine Partnerin mit ihrer Beratung, das grosse Kind mit dem Kinderpsychologen. Vielleicht wird dieser noch zu einem ADHS-Test raten.
Eventuell könntet ihr noch gemeinsam eine Erziehungsberatung machen.

Wie läuft es denn in der Schule mit dem Grossen?
Lässt sich der Vater nicht evt. mehr einbinden. Wie wäre es denn, wenn ihr mal alle 3 zusammensitzt und ihr offen sagt, wie schwierig es ist, wie sehr er ihn braucht und vergöttert? Vielleicht kann der Vater regelmässig Sa oder So nachmittags NUR mit dem Grossen was machen. Zu eurer Entlastung und zum Auffüllen seines "Papa-Zuneigungskontos". Ich weiss, die Verhältnisse zwischen Ex-Partnern sind oft schwierig. Aber oft ist es so, dass sich Konflikte mit Offenheit und der Bitte um Unterstützung zugunsten des Kindes aufweichen lassen… man hat ja nix zu verlieren.

Ansonsten könnt ihr im Moment nicht viel tun ausser auch in schwierigen Situationen versuchen, klar, konsequent und trotzdem liebevoll zu sein. Also stark bleiben und nicht ausflippen…

Alles Gute!
Grüsse, Ks

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Ebenfalls Hallo,

mir fallen dazu folgende Dinge ein

1) Aktion gleich Reaktion - sehr effektiv (unser Kind hat auch mal im Kiga gesehen, das ein Kind seine Mutter geohrfeigt hat und dessen Mama nichts tat. Also schlug unser Kind als ihm etwas nicht passte mir ins Gesicht - die Reaktion folgte innerhalb von Milisekunden auf dem Fusse und alles war gesagt. Seit dem kam unser Kind nicht mehr ansatzweise auf diesen Gedanken.)
2) Deine Partnerin wird sich nie mehr bei den Kindern durchsetzen können, der Zug ist durch, da wurden seit er Geburt Fehler in der Erziehung gemacht (nur mal so was Konsequenzen und Respekt anlangt). Was soll da ein Psychologe richten. Das Kind ist das Ergebnis der Erziehung. Nicht das Kind hat eine Störung, sondern hier eher die doch recht labil erscheinende Mutter - schon mal über eine Pflegefamilie nachgedacht, wo die Kinder mal zur Ruhe kommen und normal Alltag erleben und nicht ständig mit einer heulenden Mutter konfrontiert sind, welche unfähig ist, Konflikte zu lösen bzw. immer mit einem Nervenzusammenbruch droht.
3) wieso ist Sie alleinerziehend, wo Du doch da bist? Allerdings scheint Ihr Euch auch noch nicht über die Zuständigkeiten geeinigt zu haben bzw. habt es noch nicht deutlich den Kindern gegenüber kommuniziert.

omnes

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Ich sage Dir als Fachfrau: Du hast überhaupt keine Ahnung von Pädagogik, Psychologie oder dem, was Kinder in schwierigen Situationen brauchen.

Dein Beitrag ist überhaupt nicht hilfreich und gewohnt kühl.

Und wie man einfach so schreiben kann, die Kinder könnten in einer Pflegefamilie zur Ruhe kommen ... weißt du eigentlich, was das für ein Einschnitt für die Kinder ist?

In der Realität werden immer erst ambulante Hilfen angeboten, ehe über eine stationäre Hilfe nachgedacht wird.

Zu deinem ersten Punkt: darf ich raten? Du hast deiner Tochter dann auch eine geschmiert?

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1) Aktion gleich Reaktion - sehr effektiv (unser Kind hat auch mal im Kiga gesehen, das ein Kind seine Mutter geohrfeigt hat und dessen Mama nichts tat. Also schlug unser Kind als ihm etwas nicht passte mir ins Gesicht - die Reaktion folgte innerhalb von Milisekunden auf dem Fusse und alles war gesagt. Seit dem kam unser Kind nicht mehr ansatzweise auf diesen Gedanken.)

Ich glaube nicht das du die Situation vergleichen kannst. Hier spielen sicher viele Faktoren eine Rolle. Und auf diese sollte man erstmal schauen.

2) Deine Partnerin wird sich nie mehr bei den Kindern durchsetzen können, der Zug ist durch, da wurden seit er Geburt Fehler in der Erziehung gemacht (nur mal so was Konsequenzen und Respekt anlangt). Was soll da ein Psychologe richten. Das Kind ist das Ergebnis der Erziehung. Nicht das Kind hat eine Störung, sondern hier eher die doch recht labil erscheinende Mutter - schon mal über eine Pflegefamilie nachgedacht, wo die Kinder mal zur Ruhe kommen und normal Alltag erleben und nicht ständig mit einer heulenden Mutter konfrontiert sind, welche unfähig ist, Konflikte zu lösen bzw. immer mit einem Nervenzusammenbruch droht.

Ich gebe dir soweit recht, dass eine labile Mutter; sich nicht günstig auf die Kinder auswirken. Wenn ein Kind "haltlos" ist, kann sich das auch mit aggressionen äußern.
Deswegen ist ein Psychologe aber erstmal nicht falsch. Ich sehe es aber so, dass hier vor allem erstmal auf der Erwachseneebene gearbeitet werden muss. Sollten wirkliche solche Sachen, wie eine nicht verkraftete Trennung und oder Loylialtiätskonfklikte eine Rolle spielen, muss bevorher das aufgearbeitet werden kann, natürlich das drum herum stabil sein.

Eine Pflegschaft sehe ich hier nicht angebracht. Was meinst du, würde das bei den Kindern bewirken? Die Weggabe, gerade in der Situation, würde ihn, in seinem Verhalten bestätigen. Und es wäre gut möglich, dass er dann keine Familie/Bindung mehr annehmen kann... Wenn möglich sollte erstmal in der Familie gearbeitet werden. Und hier nachzufragen, ist doch wenigstens ein Anfang.

3) wieso ist Sie alleinerziehend, wo Du doch da bist? Allerdings scheint Ihr Euch auch noch nicht über die Zuständigkeiten geeinigt zu haben bzw. habt es noch nicht deutlich den Kindern gegenüber kommuniziert.

Das sehe ich genauso! Dazu würde ich auch noch den leiblichen Vater und Familie nehmen. Es sollte erstmal einiges auf Erwachsenenebene geklärt werden, bevor es an das "Erzieherische" geht.

Dazu braucht es natürlich professionelle Hilfe...

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