Fremdes Kind beschmeisst mich mit Sand

    • (1) 30.06.16 - 22:40

      Hallo,
      muss mal fragen,ob ich nur ne falsche Einstellung habe oder ob das so richtig gelaufen ist...
      Ich war heute mit unseren Kindern auf dem Spielplatz. Der Kleine ist noch Baby und schlief im Wagen. Da kommt ein ca. 3-4-jähriger zu seiner Mutter auf die Nachbarbank,sie bereden irgendwas und plötzlich schmeisst er von Mamas Schoß aus eine Schaufel Sand nach mir und dem Kinderwagen ???!!! Ähm hallo? Hab die Mutter gefragt,ob sie ihrem Sohn fragt,ob er sich entschuldigt. Da sagte die Mutter zu mir,dass ich ruhig erstmal schimpfen kann. Ich sollte mit nem fremden Kind im Beisrin der Mutter schimpfen?okay. Habe ihm gesagt,dass ich das nicht noch einmal möchte und ich ein kleines Baby dabei habe,was auch nicht mit Sand beworfen werden will und dass er sich bitte entschuldigen soll. Er hat ein leises schuldigung geflüstert,hab aber gesagt dass ich gar nichts gehört habe. Da sagt die Mutter,na hier ist es aber auch laut... wars zwar gar nicht,aber das zweite war doch etwas deutlicher.

      Warum soll ich mit dem Rabauken schimpfen, hat das überhaupt einen Sinn im Beisein der Mutter? Ich möchte jetzt nicht sowas hören wie: naja auf dem Spielplatz muss man damit rechnen dass man Sand abbekommt oder so. Muss ich nicht... das war pure Absicht... Er hat auch nach andern Kindern gezielt Spielzeug u Dinge geworfen. Eure Meinung? Lg

      • Hey,
        Solche Situationen gibt's manchmal.
        Fand es gut, dass die Mutter sagte, du sollst es mit ihm klären aus mehreren Gründen.
        1. Kinder sollen Konflikte mit den betreffenden Personen klären und nicht immer Mama schicken --> Selbstständigkeit.
        2. Vielleicht kommt die Mutter nicht gut mit ihrem Gesagten durch und meint, dass er auf fremde besser hört.

        LG

        (3) 30.06.16 - 23:23

        Hm, mein Großer hat auch manchmal Blödsinn im Kopf. Ob er gezielt fremde Leute mit Sand bewerfen würde, denke ich zwar nicht, aber er hätte sich vermutlich in dem Alter auch noch nicht entschuldigt - nicht aus Trotz, sondern weil er den Mund dann nicht mehr aufbekommen hätte. Um ehrlich zu sein, finde ich es sogar sehr gut, dass der Junge überhaupt Entschuldigung gesagt hat. Ich hätte da wohl nichts zur (geringen) Lautstärke gesagt.

        Auch das selber "Schimpfen" finde ich okay. Warum auch nicht? Du sollst ihn ja nicht zusammenfalten, nur eben dein persönliches Missfallen zeigen, schließlich hat er dich ja auch beworfen. Also nicht als Erziehungsmaßnahme, sondern als ehrliche (oder ehrlich gespielte ;-)) Reaktion.

        Ich hätte vermutlich so reagiert: "Hey! Ich habe Sand abbekommen und mein Baby auch, das war aber nicht nett von dir!"
        Wenn dann von alleine eine Entschuldigung gekommen wäre, hätte ich gesagt: "Ok, ist ja nichts passiert. Aber pass bitte auf, dass das nicht noch mal passiert."

        Bei keiner Reaktion hätte ich es bei dem ersten Satz belassen. Natürlich nur wenn es ein einmaliges Sandwerfen war. Eine Entschuldigung habe ich noch nie von einem fremden Kind eingefordert.

        LG
        bluemerle

        • (4) 02.07.16 - 10:51

          Finde ich garnicht okay. Sie ist doch nicht dafür zustädnig fremde Kinder zu erziehen! Wenn unsere Tochter so etwas gebracht hätte, hätte ich mit ihr geschimpft und zwar sofort und mich dann selber bei der anderen Mutter entschuldigt, eben weil Entschuldigungen in dem Alter eventuell noch nicht verstanden werden. Die Schaufel wäre weggewesen und wir wären sofort gegangen.

          • (5) 02.07.16 - 12:50

            Ich habe weder geschrieben, dass sie erziehen soll (sogar das Gegenteil habe ich geschrieben), noch habe ich mich zum Verhalten der Mutter geäußert.

            Ich hätte mit meinem Kind auch selbst geschimpft, hätte es aber trotzdem richtig gefunden, wenn die beworfene Person ihren Ärger meinem Kind gegenüber deutlich macht.

            Ich frage mal umgekehrt: Da bewirft dich ein fremdes Kind mit Sand. Was machst du? Ignoroierst du das Kind? Sagst nichts zu ihm, guckst es vielleicht noch nicht mal empört an?

            • (6) 03.07.16 - 07:28

              Ich würde, genau wie es die Threaderstellerin gemacht hat, die Mutter zur Verantwortung rufen und fragen, ob sie dazu einfach Nichts sagen will, insofern es wirklich Absicht war und die Mutter es gesehen hat. Hat sie es nicht gesehen, würde ich ebenfalls die Mutter ansprechen "ihr Kind hat uns mit Sand beworfen."

              Ich mag keine Menschen die direkt mein Kind angehen, auch wenn es sich vielleicht falsch verhalten hat. Ich regle das aber auch sofort selbst. Wenn ich eventuell nicht hingeguckt habe würde ich erwarten, dass man zuerst mich darauf aufmerksam macht.
              Es gibt viel zu viele Menschen die meinen fremde Kinder wegen jedem Pillepalle erziehen zu müssen. Das gehört sich nicht. Genauso viele Menschen kümmern sich aber garnicht um die Erziehung ihrer eigenen Kinder und gucken, gerade auf dem Spielplatz, bei allem einfach nur zu. Ich bin keine Mutter die immer direkt hinterm Kind steht, aber ich beobachte genau und gehe dazwischen, vor allem wenn sich mein Kind falsch verhält.

              • Ich finde Deine Ansicht sehr merkwürdig. Kinder sollen und müssen (!) lernen, dass Konflikte immer die beiden Personen lösen müssen, die sie betreffen.

                Ich als Mutter würde mich nur dann einmischen, wenn "das Opfer" nicht reagieren würde.
                Wenn ich mit Sand beworfen werden, regele ich das auch selbst. Warum soll ich mich an die Mutter wenden??? Und warum löst Du die Konflikte für Dein Kind? Wie lange willst Du das noch so machen? Bis zum Vorschulalter? Bis zum Schulalter?
                Ich finde die Vorstellung ehrlich gesagt total schräg: "Hören Sie mal, ihr Kind hat mich gerade mit Sand beworfen!" "Oh Danke für den Hinweis, ich regele das gleich mal mit meinem Kind!"
                Man spricht über das Kind, als sei es gar nicht anwesend. Das ist doch bekloppt! Er hat sich gegenüber einem anderen Menschen blöd verhalten? Dann wird sich diese Person auch mit ihm auseinander setzen.
                Oder mal eine andere Frage: wenn es nicht eine Erwachsene sondern ein Kind gewesen wäre, das er mit Sand beworfen hätte: soll sich das Kind dann auch erst an Dich wenden, damit Du das mit Deinem Sohn klären kannst?
                Nö, Kinder klären das unter sich. Warum sollte das dann bei Erwachsenen nicht gelten???

          (8) 03.07.16 - 18:33

          Doch, soziale Interaktionen mit echten Menschen, die ihren Unmut oder auch ihre Begeisterung kundtun, haben eine Wirkung, die tausendfache Erklärungen von Mama und Papa nicht haben.

          Einfach natürlich reagieren und sich abgrenzen.

          Deine Variante ist auch eine Option, aber im sozialen Miteinander für Kinder nicht so lehrreich. Kinder sollten nicht in einer Blase aufwachsen, sondern in einer sozialen Gemeinschaft. Und wie sagt man: Um ein Kind zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf.

          Wie schade, dass deine größte Sorge das Bewerten des Verhaltens der Mutter ist. Was bringt das?

          • (9) 03.07.16 - 21:46

            Schön geschrieben. So hätte ich es auch ausdrücken wollen!

            Gute Idee "der Mutter des Rüpels" den Jugen seine "Kämpfe kämpfen" zu lassen.

            (10) 04.07.16 - 07:06

            Für mich ist das ein dämlicher Satz der einfach nicht mehr auf heutige Zeiten zutrifft. Vielleicht haben manche Leute einfach keine Lust mit unerzogenen Kindern zu agieren. Hätte die Mutter mir gesagt, dass ich das doch machen soll, hätte ich ihr gesagt, dass das wohl ihre Aufgabe ist und wäre zu meinen Kindern gegangen.

            Was bringt mir das bewerten des Verhaltens des Kindes? Wahrscheinlich genausoviel. Da wird sich bei solchen Eltern eh Nichts ändern.

            • (11) 04.07.16 - 18:14

              Dann sind manche Leute eben unsoziale Arschgeigen.

              Sich gegenüber einem 3jährigen Kind angemessen abzugrenzen, ist eine simple soziale Interaktion, die einen nicht überfordern sollte.

    (12) 01.07.16 - 07:50

    Ich spreche auch immer die Kinder direkt an, die mich nerven. Neulich erst so eine Situation, an der Kasse zwei Mädels, die mit einem Mann in Begleitung Eis gekauft haben. War wohl der Vater eines der Kids. Er tippt fleissig in seinem Handy herum beim Warten, die Kinder fangen an, aufs Band zu spucken und es zu verschmieren. Hat er nicht gemerkt. Habe also die zwei direkt angesprochen, dass das erstens eklig ist für andere Leute und zweitens dass das ja jetzt auch jemand wegputzen muss.

    Geschimpft habe ich nicht, nur was gesagt eben. Wirklich schimpfen würde ich auch nur bei Gefahr im Verzug. Und den Vater anzusprechen "Hey, merken Sie nicht was Ihre Lausemädels da treiben?" hätte ich seltsam gefunden, dann hätte ich ja ihn geschimpft. ;-)

    (13) 01.07.16 - 07:59

    Ich hätte nicht geschimpft (ich erziehe doch keine fremden Kinder), aber dem Fratz sicherlich sehr deutlich zu verstehen gegeben, dass eine Wiederholung nicht angebracht ist.

    Diese aufgezwungene Entschuldigen finde ich ziemlich überflüssig. Eine Entschuldigung bedeutet für mich, dass es der betreffenden Person wirklich leid tut, was hier ja nicht der Fall ist. Ich finde auch nicht, dass ein solches Vergehen besser wird, wenn man sich hinterher halbherzig entschuldigt.

    (14) 01.07.16 - 08:14

    Hallo,

    ich verstehe das Problem nicht, wäre ich an Deiner Stelle gewesen, ich hätte geschimpft! Wo ist das Problem?

    LG

    (15) 01.07.16 - 08:22

    << Hab die Mutter gefragt,ob sie ihrem Sohn fragt,ob er sich entschuldigt.<<

    #rofl
    Wie doof ist das denn?!
    "Hallo, ich frage sie jetzt, ob Sie ihren Sohn fragen, ob er sich wohl entschuldigen würde?"

    Also tiefer kann der Stock im Hintern echt nicht stecken.

    In so Situationen hätte ich dem Kind gleich gesagt, dass er das Sandwerfen sein lassen soll. Fertig. Wo ist das Problem?

    Gruss
    agostea

    (16) 01.07.16 - 08:43

    Hallo!

    Nun ich glaube Du hast eine eher realitätsfremde Einstellung ....

    Warum sprichst Du die Mutter an, wenn das Kind Dich mit Sand beschmeißt?
    Und was nutzt Dir ein erzwungenes "Entschuldigung", dass die Mutter dann auch noch beauftragen soll?

    Wenn Dich das Kind mit Sand beschmeißt, dann sage. es dem Kind doch direkt, dass Du das nicht magst. Und wenn es was mit Dir zu bereden hätte, dann hilft reden viel mehr als eine feindliche Aktion. (Vielleicht war das Kind nur neugierig auf Dein Baby und wollte Kontakt aufnehmen. Dasselbe ist es wohl wenn es auch nach anderen Kindern grundlos mit Spielzeug schmeißt. Manche Kinder sind eben tapsig in der Kontaktaufnahmen, aber hey er ist 3-4 und am Beginn der Lernkurve!)

    Und was ich meinem Kinde abverlange (eine Entschuldigung) werde ich mir doch gewiss nicht von einer anderen Mutter erklären lassen. Ein bescheuertes "Entschuldigung" ist doch quasi ein Freibrief für die nächsten Taten. Entschuldigen kann man sich für Dinge die unbeabsichtigt daneben gehen, aber doch nicht für so etwas. Da wäre "Sand wegmachen vom Sitzplatz, oder Baby-Decke" irgendwie deutlich zielführender gewesen.

    LG, I.

    • (17) 01.07.16 - 08:46

      <<Und was ich meinem Kinde abverlange (eine Entschuldigung) werde ich mir doch gewiss nicht von einer anderen Mutter erklären lassen. <<

      Richtig.

(18) 01.07.16 - 10:00

... Ein kind zu einer entschuldigung zu zwingen finde ich total falsch. Reine machtdemonstation. Ich gross, du klein. Kusch.

Wenn kids alt genug sind und es vorgelebt bekommen, entschuldigen sie sich aufrichtig und von selber. Ansonsten machts bockig und lehrt: tu als würdest du kuschen und denk dir dabei den stinkefinger..

Man kann auch fremde kinder direkt ansprechen! Was sollte dann der umweg. Grosse sachen laufen mal über eltern wie zb wenn ein kind spielzeug nicht retour bringt, was,teures kaputt gemacht hat... Aber wenn man korrekt und anständig ein kind auf ein fehlverhalten hinweist, ist das nicht falsch.

Hingegen habe ich schon reklamiert, wenn erwachsene auf kinder losgehen, weil sie frust abbauen wollen. Und sich unbeobachtet fühlen. Beispiel: mein sohn und dessen freund gehen anständig zum kiosk und kaufen fussballbilder. Ich bin draussen, werde nicht gesehen, lasse ihnen das erlebnis. Sie zahlen, gehen zum abfalleimer, packen die sticker aus. In der freude stolpert einer über eine kleine werbetafel, stellt sie wieder hin - und wird von kioskfrau und kundin angeschrien. Beide flüchten raus. Ich hab durchgeatmet, bin rein, habe einen kaugummi gekauft, das papier in den korb gelegt und das werbeschild umgeworfen. Die verkäuferin kam sofort um es freundlich aufzustellen. Ich hab sie angesehen und gefragt, warum sie mich nicht anschreie - bei den kids vorher hätte sie es doch so gemacht...das war doch deine angst? Dass du fremde kinder nicht zurechtweisen darfst weil sonst die mami mault? Kann passieren. Entweder wie im beispiel oben weil du unfair warst - oder weil die mütter zum teil total keine kritik zulassen. In deinem beispiel hättest du das kind direkt ansprechen können. Im sinne, dass du das nicht magst... Es unhygienisch und nixht nett ist. Eine entschuldigung einfordern - ob direkt oder indirekt ist eher ein grosses stück weil die meisten eltern heute auf solche machtdemonstrationen und unterwürfigkeiten nicht stehen. also: aufpassen wie man ein kind korrigiert - aber nicht zu klinisch und kompliziert werden...

Hallo!

Ich hätte dem Kind gesagt, dass ich das nicht will und er das nicht nochmal soll mit Hinweis auf das Baby, so wie du es auch gemacht hast.

Eine Entschuldigung hätte ich nicht eingefordert.

Ich hätte mich an Stelle der anderen Mutter im Namen meines Kindes entschuldigt.

Und gut ist.

Lg

(20) 01.07.16 - 10:10

Ich koennte mir vorstellen, dass es nicht das erste mal war, dass der Kleine so eine Aktion gebracht hat. Manchmal ist es dann wirklich ganz gut, wenn jemand Fremdes mal deutlich sagt, dass sowas nicht in Ordnung ist. Denn, wenn immer nur Mama schimpft, dann kann so ein Zwerg natuerlich auch auf die Idee kommen, dass ihm die bloede Mama nur den Spass verderben will. Wenn dann die Betroffenen man sehr ernst und deutlich wird, hat das oft einen sehr grossen Lerneffekt.

  • Richtig. Außerdem kann man nur an den Grenzen anderer Menschen wachsen und sie anerkennen lernen, wenn man sie von ihnen direkt erfährt und aufgezeigt bekommt.

(22) 01.07.16 - 10:47

Sorry finde es doch etwas kindisch zu sagen , ich möchte das du dich bei mir endschuldigst #zitter und als es zu leise war nochmal aufgefordert wurde es lauter zu sagen #klatsch

Auf dem Spielplatz habe ich auch schon unschöne Dinge erlebt , und da sage ich was dazu aber Frage sicherlich nicht das Elternteil um Erlaubnis....es sei denn die Eltern sehen das selber und sagen was dann zum Kind.

  • (23) 01.07.16 - 13:11

    Okay,danke für eure Antworten. Wenn mein Großer in meinem Beisein Blödsinn macht (z.B. im Bus anderen Leuten an die Hose tritt) sage ich das ihm doch auch und warte nicht,bis der Betroffene sich gestört fühlt und was sagt,oder? Wenn ich mit dem Kind alleine gewesen wäre hätte ich auch was zu dem Zwerg gesagt,aber im Beisein der Mutter fand ich halt,dass sie dran ist... aber ist wohl Ansichtssache und die Frage ob sies gemerkt hat usw. Bei der Sache mit der Entschuldigung hat ihr sicher recht, das bringt nix wenns so 'erzwungen' ist. Wollt nur mal wissen,wie ihr reagiert hättet,
    Lg

    • Also, ich habe ältere Kinder.

      Und "eigentlich" sehe ich das ganz genau so wie du! Es kann sich jeder gefälligst selbst (sofern anwesend) um seine Kinder (und deren Fehlverhalten) kümmern. Schließlich erwarte ich das von mir selbst auch!

      Über die Jahre habe ich allerdings gelernt, dass dieser Anspruch relativ selten der Wirklichkeit entspricht. Das hat genau genommen 2 Gründe.

      Erst einmal müsste man sich auf allen Seiten ja einig sein, was Fehlverhalten überhaupt ist. Rumtoben im Bus, Verstecke spielen im Supermarkt, gegen Sitze in der Bahn oder im Theater trampeln, nicht für alte Leute aufstehen etc. etc. ist für viele heute kein Fehlverhalten, für mich schon.

      Und der zweite Grund ist, das eben scheinbar viele Eltern ihre Kinder gar nicht (mehr) erziehen.

      Und DANN übernehme ich das. Und dann auch in dem von mir bevorzugten Ton!

(25) 01.07.16 - 14:31

Hallo!

Ich finde deine Einstellung durchaus richtig. Die andere Mutter hätte ihrem Spross meiner Meinung nach gleich eine Ansage machen müssen. Der Kleine beschmeißt von ihrem sicheren Schoß aus andere Muttis mit Sand - wo gibt es denn so etwas. Und dann als Mutter noch sagen "Wenn dir nicht passt, dass mein Sohn mit Sand schmeist, sag's ihm gefälligst selber!" #kratz. Da fällt mir nichts mehr zu ein.
Ich hätte allerdings vermutlich schon aus dem ersten Impuls heraus dem Jungen sehr deutlich gesagt, wie ich so etwas finde (und wenn von der Mutter keine Reaktion gekommen wäre, hätte ich sie vermutlich gefragt, ob sie ihr Kind nicht einmal selber erziehen will). Aber ganz ehrlich: Ich halte nichts von aufgezwungenden Entschuldigungen durch Kinder. Eine Entschuldigung setzt meines Erachtens Reue / Einsicht vorraus, und die sehe ich so nicht. M.E. hätte sich eher die Mutter des Jungen entschuldigen müssen, denn die hat hier in meinen Augen versagt. Wenn eines meiner Kinder sich auf meinen sicheren Schoß gekuschelt hätte, um solche Ungezogenheiten zu betreiben (er war ja offensichtlich keine 2 mehr), hätte es gestaubt. Ich hätte meinem Kind eine ganz deutliche Ansage gemacht, mich bei der anderen Mutter entschuldigt, mit den Kindern unsere Sachen gepackt und wäre gegangen. Ein 3-4jähriges Kind sollte meiner Meinung nach wissen, dass man fremde Leute nicht mit Sand beschmeißt.

LG

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