Kids 6/9 jahre alt machen immer alls kaputt

    • (1) 31.12.16 - 00:49

      Hi,

      Ich habe Probleme mit meinen beiden kleinen Mädchen.
      Die mittlere ist 9 und die kleine 6 Jahre alt.
      Die beiden müssen sich momentan noch ein Zimmer teilen.
      Zu Weihnachten und zu Geburtstagen versuche ich auch immer ihnen ihre Wünsche zu erfüllen, allerdings macht das keinen Spass.
      Klar freuen sie sich total und ihre Augen leuchten wenn sie das Geschenk auspacken und sich dann auch noch das darin befindet was sie sich gewünscht haben.
      Doch das schenken macht schon lange keinen Spaß mehr, da sie immer alles Kaputt machen.

      Nix ist mehr ganz, Puzzel (fehlen teile), spiele (fehlen teile), Bücher (fehlen seiten), Playmobiel (wird auseinander gerupft so das man die teile nicht wieder findet), DS Spiele verschwinden, möbel gegen kaputt und so ist das echt bei allem.
      Sie räumen nur noch unter druck auf und hören momentan auf nichts. Ich habe echt das Gefühl das es immer schlimmer wird. Ich habe auch schon daran gedacht ihnen alles weg zu nehmen.
      Andere Kinder wüssten die Sachen vielleicht zu schätzen. Meine große hat sowas nie gemacht.
      Seit 3 Wochen wollen sie Abends nicht mehr schlafen und kommen immer wieder raus, rennen durch die Wohnung, machen Krach usw.
      Ich bin es echt leid ständig zu schimpfen. Unsere Nachbarn müssen schon sonst was denken.
      Habt ihr irgendwelche Ideen und Anregungen was ich dagegen tun kann.
      Und das schlimme ist das wenn ich sage das ich den ganzen scheiß wegwerfe die mittlere anfängt zu heulen und die kleine sagt mach doch.

      Ich bin echt am verzweifeln.

      Lg milka mit ständigem zicken terror zu Hause.

      • (2) 31.12.16 - 02:33

        Und wieso drohst du Dinge an, die du nicht durchziehst?

        Wenn du immer so inkonsequent bist, wundert es mich gar nicht, dass sie machen, was sie wollen.

        Kinder, die ihre Sachen nicht schätzen, brauchen sie scheinbar nicht. Da würde ich alles rigoros in den Keller räumen und schauen, ob sie es kapiert haben. In den Müll schmeißen oder spenden kann man dann immer noch. Lass dir nicht alles gefallen. Denk dran, du bist die Mama!

        Hallo,

        wenn du auf der Arbeit x-Fach kiffen würdest und der Arbeitgeber jedes Mal kommt und sagt: Siwe werden ja entlassen und am Ende passiert aber nie etwas, wie ernst würdest du diese Drohung ernst nehmen.

        Wenn du Sachen ankündigst, tue nur das, was du auch tatsächlich bereit bist durchzuziehen. Sonst wirst du nicht ernst genommen.

        Du hast bei den Kindern Respekt verloren. So alte Kinder müssen nicht alle 5 Minuten aus dem Zimmer rennen,

        Bei dem Rest fasse ich mich auf die eigene Nase. Unsere Kinder leben im Überfluss. Wo sollen die denn schätzen lernen ? Erst wenn die eigenes Brötchen verdienen, werde sie es vielleicht erfahren.
        Fehlende Teile sind bei uns auch ein Thema. Genauso aber dass sie schlichtweg zu viel von allem haben. =selber schuld.

        Kopf hoch - manche Sachen setzt man dennoch durch #liebdrueck

        #winke

        Hi,

        Als erstes würde ich mit den Kindern zusammen aufräumen und versuchen die Spiele wieder vollständig zu machen.

        Kaputte Spiele, kaputte Bücher und unvollständige Puzzle wegwerfen. Damit kann man ja eh nichts anfangen und nimmt nur Platz weg.

        Gibt es im Kinderzimmer eine Grundordnung? Hat alles seinen Platz?

        Sollten die Mädchen weiterhin Sachen kaputt machen, dann defektes direkt entsorgen und nichts neues kaufen.

        Dann gibt es zu Ostern etc. eben nur etwas Schokolade, kein Spielzeug.

        Bekommen sie Taschengeld? Wenn ja, dann können sie davon ja Sachen ersetzen.

        Viele Grüße

        Julia

      • Hatte das gleiche Problem mit meinen großen Kindern.

        Irgendwann bin ich mit einem blauen großen Müllbeutel in die Kinderzimmer und habe alles eingetütet. Das einzige was übrig blieb war das Lieblingskuscheltier.

        Großes Geschrei bei meinen Kindern, gezeter mit der lieben Verwandtschaft. ABER es hat funktioniert. Nach zwei Wochen haben wir gemeinsam die Sachen aussortiert und jeder durfte zwei Spielwelten zurück haben. Der Rest wurde in einen Karton gepackt und dann und wann ausgetauscht.

        Wer nicht anständig mit seinen Sachen umgehen kann bekommt auch nix. Das war das was sie gelernt haben und wenn sie in alte Muster zurück gefallen sind habe ich nur mitgeteilt das ich keine Probleme habe wieder einen Müllsack zu holen.

        (6) 31.12.16 - 11:36

        Hallo.

        Ich finde, um ehrlich zu sein, Deine Kinder für ein solches Benehmen viel zu alt ... das kling nach unerzogen und respektlos.

        Als erstes würde ich mit ihnen zusammen das Zimmer ausmisten ... Sachen, die wirklich kaputt und unvollständig sind, werden weggeworfen.
        Dann mit ihnen besprechen, ob sie irgendwelche Wünsche haben, das Zimmer umzugestalten, damit sie sich darin zur Schlafenszeit wohlfühlen ...

        ... und außerdem würde ich mal bei einer Erziehungsberatung vorsprechen, da Deinen Mädchen offensichtlich Wertschätzung und Respekt (derzeit) völlig abgeht.
        Sicher bekommst Du da auch Tipps für abendliche Rituale ... in dem Alter ständig rauskommen und krach machend durch die Wohnung rennen, geht einfach nicht.

        Außerdem muss natürlich auch der Vater der Mädchen involviert werden.
        Hält der sich im Moment raus oder welche Rolle spielt er bei der Erziehung?

        Ich bin übrigens immer gut damit gefahren, wenige, aber klare Regeln aufzustellen (bei Dingen, dir mir wirklich wichtig sind), ansonsten lasse ich meine Tochter an der langen Leine laufen ... in Phasen, in denen es mal nicht so rund lief und es sich wie bei Euch um die Themen Respekt und Wertschätzung ging, wurde die Leine ganz kurz ... wer mir und der Umwelt keine Wertschätzung und Respekt entgegenbringt, kann keine Privilegien erwarten ... keine Extras und freie Entscheidungen mehr.

        LG

      • hallo,
        playmo würde ich 1x mit beiden kids nach sets sortieren und einzeln verpacken in kisten.
        puzzle kommen alle in den wohnzimmerschrank.
        alles, was "gefährdet" ist, kommt raus aus dem kinderzimmer und in den keller oder auf den dachboden.
        puzzle werden nur noch einzeln gemacht und danach vollständig wieder weggepackt. einiges würde ich erstmal komplett wegräumen auf den dachboden und nur einzelne sets im wohnzimmer bespielen lassen (playmo z.b.).
        insgesamt ausmisten und mit beiden zusammen abends aufräumen in kisten/schubfächer.
        kaputte bücher dürften die 2 hier vom taschengeld ersetzen bzw. symbolisch werden keine süßigkeiten mehr gekauft, da das geld für ersetzte bücher draufgeht.
        manchmal ist weniger mehr :-).
        vg

        Ich danke euch für die zahlreichen tips und anregungen.
        Mit vielem habt ihr natürlich recht aber ich finde nicht das sie Respektlos sind, meine kleine ist halt sehr aufgedreht und man bekommt sie schwer gebendigt, die größere kommt nicht ausn Bett. Es sind eben meine Kinder und wenn wir ehrlich sind dann liebt man sie so wie sie sind. Natürlich kümmert sich mein Mann auch um die Kinder, allerdings hat er immer wenn ich Frühschicht habe und sehr früh aufstehen muss, Spätschicht und kommt erst gegen null Uhr nach Hause. Das nervige ist ja das ich an diesen Tagen immer nur 4h schlaf die Nacht bekomme. Wenn ich frei habe oder Spätschicht dann mache ich die Kinder früher wach und wenn sie dann müde sind dann sage ich ihnen woran das wohl liegt.
        Das Spielzeug werden wir bald aussortieren, da wir im April in ein Eigenheim ziehen. Dann hat jedes Kind auch sein eigenes Zimmer.
        Ich hoffe das sich dann etwas ändert.

        Lg und einen guten rutsch ins neue Jahr.

        • Na dann #zitter

          Ich kann dir prophezeien: es wird im Eigenheim NICHT besser. Du redest das (respektlose) Verhalten deiner Kinder schön. Das genieße einfach das aufgedrehte Verhalten deiner Kinder, aber beklage dich nicht.
          Ordnung und respektvollen Umgang mit seinen Sachen lernt man in der Kindheit. Wenn sie es bis jetzt nicht können und du auf ihr Verhalten weiterhin mit "ich liebe meine Kinder wie sie sind" reagierst, wird es nicht besser werden.

          Viel Spaß weiterhin, ich frag mich irgendwie, was dieser Thread hier sollte. Tipps wolltest du wohl eher nicht.

          Also für normal halte ich das Verhalten nicht.

          Klar gehen mal Puzzle Teile verloren, das kommt bei uns zumindest auch vor, aber Bücher zerreißen? Ein einziges Mal, ist hier eine Seite gerissen, da war mein Ältester vielleicht 2 Jahre alt. Er hatte beim umblättern nicht aufgepasst. Die Seite wurde sorgsam geklebt.

          Ausmisten würde ich definitiv, mindestens alle kaputten Sachen. Und neu kaufen würde ich nur, wenn das aufhört!

          Deine Mädchen sind 6 und 9, nicht 2 und 3!

          Viele Grüße

          Julia

          du findest nicht, dass es respektlos ist sogar moebel kaputt zu machen??? na dann.........

          (12) 01.01.17 - 14:59

          Hallo.

          >>> aber ich finde nicht das sie Respektlos sind (...) Es sind eben meine Kinder und wenn wir ehrlich sind dann liebt man sie so wie sie sind. <<<

          Na, dann ist doch alles tutty ... #augen

          LG

      (13) 31.12.16 - 20:34

      Machen sie die Sachen absichtlich kaputt oder gehen sie durch zuviel spielen kaputt?
      Ich bin immer wieder ueberrascht, das trotz mehreren Umzuegen, wilden Freunden etc die Playmobil sachen und legos meiner Jungs noch vollständig sind.
      Muessen die beiden denn zur selben Zeit ins Bett?

      • Hi, meist gehen die Sachen beim Spielen kaputt.
        Und ebenso auch die Bücher, die seiten werden nicht mit Absicht heraus gerissen. Und als ich vorgestern geschimpft habe und sagte das (es war schon spät Abends) ich, weil von dem Playmobiel Baumhaus (weihnachtsgeschenk) teile fehlten, dieses und andere Playmobielsachen wegnehmen werde (wenn ich von der Arbeit komme). Doch als ich nach Hause kam war das Zimmer aufgeräumt und das Baumhaus wieder vollständig.
        Und ja die beiden gehen immer gemeinsam ins Bett, doch ich denke das sich das ändern wird wenn sie getrennte Zimmer haben.
        Ich finde es auch unmöglich das ich hier von manchen so blöd angemacht werde.
        Und ich weiß auch das meine Kinder keine Engel sind aber sie sind auch nicht bösartig.
        Lg milka

        • Wie verliert ein normales Buch denn "ausversehen" beim Lesen die Seiten? Ich gehe mal davon aus, dass es sich um normale Bücher handelt und keine antiken Bücher, bei denen die Bindung im Laufe der Jahrhunderte von selbst gelitten hat. Meine Kinder haben mehrere 100 Bücher, davon haben sie (außer als Babys vielleicht) noch nicht ein einziges kaputt gelesen. Wenn man sorgsam mit seinen Sachen umgeht, passiert das nicht. Wirft man die Bücher aber, stopft sie in die Ecken oder ähnliches, dann sieht das schon anders aus.

          Und wenn bei euch sowohl Bücher, als auch Spiele, als auch Puzzles, als auch Playmobil (ohne e!) kaputt und unvollständig sind, dann liegt es wohl doch daran, dass deine Kinder mit den Sachen schlampig umgehen und du / ihr das auch zulasst!

          Moin,

          also eine Sechsjährige sollte feinmotorisch in der Lage sein so ordentlich mit einem Buch umzugehen dass sie keine Seiten herausreißt. Eselsohren oder Knicke sind eine Sache, aber herausgerissene Seiten gehen in dem Alter nicht mehr. Das ist wirklich keine Entschuldigung.

          Was ich nicht lese ist: Du entschuldigst es zum Teil mit dass sie eben lebhaft sind. Ja, ich bin selber jemand mit Hummeln im Hintern und mein Lütte hat das von mir geerbt, ich habe da Verständnis für Deine Kids und kenne das Problem quasi "aus erster Hand". ABER: Lebhaft sein ist keine Entschuldigung, es ist eine Wesensart auf die man sich einstellen muss, mit der man arbeiten muss, mit der man lernen muss richtig umzugehen. Das A und O für solche Kinder ist es Ventile zu haben, zu lernen sich zu gewissen Zeiten auszupowern um dann wieder ruhig spielen zu können. Gehen sie zum Sport? Gehen sie raus zum spielen, haben sie genug Bewegungsspielzeuge? Im Eigenheim könnt ihr da doch bestimmt was machen, Riesentrampolin im Garten etc.

          Ich finde es gut dass Du hinter Deinen Kindern stehst, aber Du solltest Ihnen auch Möglichkeiten aufzeigen mit ihrer Energie besser umzugehen. Ich habe selber eine zeitlang das ignoriert was meine Eltern mir gezeigt hatten, mein damaliger Freund unterstützte das auch noch, und merkte irgendwann richtig dass ich hibbelig und unausgeglichen war, bis ich dann anfing wieder richtig knackig Sport zu machen, mich sprachen da selbst Kolleginnen an dass sie fanden dass es mir so gut tun würde. Auch sie werden sich keine Freunde machen wenn sie bei Spielbesuchen zu wild sind, Sachen kaputt machen... Das kann schnell im Abseits enden.

          LT
          Pikku

          • (17) 05.01.17 - 11:53

            Hallo,

            dem schließe ich mich an , und ergänze noch:

            Meine Kinder sind auch schnell mal luschig - aber letztendlich liegt das nicht nur an ihren Eigenheiten , dem Alter, der Pubertät oder sonstigem - sondern auch einfach daran , dass sie nie wirklich etwas entbehren mussten und viel hatten.

            Ich habe auch immer versucht alles zu erfüllen - weil ich es in der Kindheit nicht so hatte und sehr darunter litt...

            Man kann immer etwas ändern- ich habe einen festen Aufräumtag eingeführt, weil es nicht anders ging.

            Beim Jüngsten (8) habe ich Etliches weggeschmissen und aussortiert, vieles was in Ordnung war haben wir gespendet oder meinem Ex mann für seine Kurzen gegeben - einfach weil es viel zu viel war - er hatte die gesammelten Werke der Großen + Neues...

            Ob die Kinder sich respektlos verhalten - naja - aber wenigstens nicht wertschätzend.

            Und das ist nicht okay....

            Ich würde bis auf einen Grundstock erst einmal alles in den Keller oder auf den Boden räumen....

            Kaputte Bücher und Möbel - also ,dass mal eine Seite ein Stück einreißt kann ich ja noch nachvollziehen - aber laufend kaputte Bücher und sogar Möbel?

            Das ist nicht in Ordnung....

            Die TE sollte ihren Kinder wirklich versuchen , Wertschätzung zu vermitteln....

            GlG,

            Lulu

        (18) 01.01.17 - 21:23

        Hallo.

        >>> sind aber sie sind auch nicht bösartig. <<<

        Nein, das sind sie sicher nicht ... aber sie sind gedankenlos ... und auch das hat etwas mit entsprechender Erziehung zu tun.

        LG

        Ich muß mich den anderen anschließen, das verhalten Deiner Kinder ist schon etwas auffällig.

        Und eigentlich schreibst Du das ja oben selbst. Und jetzt ruderst Du auf einmal zurück und nimmst Deine Kinder in Schutz.
        Meine Kinder sind 2 und 7.

        Die Große hat schon ewig keine Buchseite mehr versehentlich kaputt gemacht. Der Kleinen passiert das schon noch ab und zu beim Umblättern. Aber da bin ich dann auch jedes mal gleich dabei und erkläre ihr, das so etwas nicht passieren darf und zeige ihr, wie man ordentlich umblättert und wir kleben gemeinsam die Seite wieder.
        Ich finde, dieses Verhalten müssen Kinder im Kleinkindalter unbedingt lernen. Es ist nicht in Ordnung, dass Buchseiten immer wieder einreißen und schon gar nicht in dem Alter, in dem sich Deine Kinder befinden!
        Ich vermute, das Verhalten Deiner Töchter ist ein hausgemachtes Problem. Du schimpfst nur und drohst immer wieder Sachen an, die Du nicht durchziehst. das wissen Deine Kinder.
        Wirkliche Konsequenzen wie Sachen gemeinsam reparieren, Sachen konsequent wegräumen usw. erfahren sie nicht.
        Und dann schreibst Du weiter oben auch etwas sehr befremdliches, wie: aber trotz aller Eigenheiten lieben wir doch alle unsere Kinder trotzdem.
        Ähm... Klar liebe ich meine Kinder. Das ist aber keine Entschuldigung für schlechtes Benehmen! Und ob Deine Kinder das nun mit Absicht oder aus Versehen machen, ist doch erstmal egal: sie müssen von Dir lernen, dass das Verhalten nicht akzeptabel ist und es muß ihnen gezeigt werden, wie sie sich statt dessen zu verhalten haben (Zimmer aufräumen, immer erst Spielsachen wegräumen, bevor etwas Neues herausgeholt wird, Sachen pfleglich behandeln usw. Das ist Deine Aufgabe (und die Deines Mannes)!

        (20) 06.01.17 - 15:28

        Wenn du nur einmal schimpfen musstest und dann wieder alles aufgeräumt war, kann es doch so schlimm gar nicht sein mit den beiden.
        Wenn Seiten aus Büchern bei so großen Kindern "unabsichtlich" herausgerissen werden, scheinen sie sehr intensiv zu lesen, das kenne ich so überhaupt nicht.#kratz
        Und wenn du meinst, dass es eigentlich alles gar nicht so schlimm ist, dann verstehe ich deinen Eröffnungsthread mal so gar nicht!
        Entweder ist es echt extrem und nervt dich total, dann wirst du etwas grundlegend ändern müssen. Oder du lässt alles wie es ist.

        Nur wenn du einerseits anklagst und um Hilfe fragst und dann, als Reaktion auf Tipps, wieder sagst, dass alles nicht so schlimm ist, sie ja ganz fix aufräumen und eigentlich alles nicht mutwillig sondern im Spiel kaputt geht, dann ist ja alles paletti und kann so bleiben.

        Es will ja hier keiner deine Kinder schlecht machen, die, die angefangen hat, sie schon recht extrem zu kritisieren warst du!
        Setz dich mal mit ihnen zusammen, sprecht über alles, sortiert gemeinsam aus und schafft ganz viel Übersicht und Ordnung und dann sieht die ganze Welt schon anders aus!
        LG

Hallo,

Du drohst nur, aber setzt nichts davon um.

Kann es sein,d ass es den beiden langweilig ist?
Dann raus mit den "Weibern" - meine zwei haben auch solche Phasen (ok, Bücher zerreissen, Playmobil kaputtmachen oder Möbel beschädigen ist nicht im Programm) und kommen zig Mal abends runtergelaufen, streiten sich wegen einem Schleichtier, schreien wie am Spieß.

Da gehe ich vor dem Abendbrot nochmal raus mit denen.
Raus an die Luft, meinetwegen auf den Spielplatz oder mit den Rädern.

Und dann sind die abends müde wie die Steine.

Das Thema mit den Spielen hatte ich auch schon, meine Große hat damals gerne alles nach draussen geschleppt (trotz Verbot) und ich konnte dann durchgeweichte Karten etc im Garten suchen.
Ich habe diese Spiele und Puzzles dann damals auch alle weggeschmissen.
Man konnte sie nicht mehr reparieren und warum soll ich kaputtes Zeugs aufbewahren?
Jedoch wurde erst mal nichts neues gekauft.

Auch habe ich mal einen Faschingsumzug (einen von vielen kleinen, die beinahe täglich hier ablaufen!) gecancelt, weil das Zimmer über den Vormittag derart verwüstet war, dass einem schlecht wurde. Schränke ausgeräumt, überall flog Zeug rum.

Ich war es leid, dauernd zu schimpfen und wie eine kläffende Hündin durchs Haus zu laufen.

Hier gab es damals auf urbia einen ganz hübschen Shitstorm für mich - wie kann man nur, warum schmeißt man das weg, warum wird der Faschingszug gestrichen,....ba-bumm!

ABER:

Es hat sich danach einiges geändert.
Denn sie hat verstanden "Au Backe, Mama macht Ernst!"
Sie achtet inzwischen viel mehr auf ein aufgeräumtes Zimmer, solche Sauställe wie damals gab es schon lange nicht mehr.
Und auch auf die Puzzles und Spiele wird viel mehr geachtet.
An Weihnachten gab es ein Tiptoi-Set und am 2. Feiertag fehlte ein Kärtchen.
Sie ist wie wild durchs Haus, hat unter jedes Möbelstück und in jede Ecke geschaut und gesucht, bis sie es fand.

Deswegen - mach wirklich mal Ernst.
Denn 6 und 9 Jahre sind ein Alter, wo sowas nicht mehr nötig ist, dass mit den Sachen so wutzig umgegangen wird.
Verdonnere die Mädels mal zum Aufräumen und Reparieren.
Kaputtes Zeug fliegt weg und es gibt erst mal keinen Ersatz.
Und pack auch mal einiges davon weg und gib es erst nach einiger Zeit wieder Stück für Stück raus.

LG

Ich hab ne Bekannte die genau das gleiche wie du erzählst.

Aber ich selber sehe es bei meiner Bekannten so:
(Du kannst ja einfach selber schauen ob dir was davon bekannt vorkommt;-))
-sie haben viel zu viele Sachen und das ganze Haus ist recht chaotisch (nie aufgeräumt und immer etwas dreckig, überall liegt Zeug rum)
- sie erwartet zu viel von den Kindern, die können noch nicht alleine ihr ganzes Zimmer aufräumen dazu fehlt ihnen die Struktur im Kopf und der Überblick! Sowas sollte man als Mutter gemeinsam mit den Kindern Schritt für Schritt machen!
- sie ist selbst schon resigniert, weil überall z.b. ein Puzzleteil fehlt und keiner (auch sie nicht) interessiert sich wirklich dafür so lange zu suchen bis es wieder auftaucht (nach drei Wochen macht es dann auch keinen Sinn mehr, da ist die Chance es zu finden gleich Null!)
- Sachen die kaputt sind werden nicht zeitig repariert, also Bücher in denen eine Seite etwas eingerissen ist liegen weiter so lange rum bis irgendwann die Seite ganz draußen ist... , elektronische Spielzeuge mit ausgelaufenen Batterien,.... jeder Schrott (z.B. aus Happy Meal) liegt jahrelang rum.
Da braucht man sich nicht wundern wenn immer mehr kaputt geht weil die kaputten Sachen auch nicht repariert oder entsorgt werden. Wie sollen Kinder denn den Wert von etwas gepflegtem, ganzen, funktionsfähigen Spielzeug erkennen wenn im Haus fast nix in gutem Zustand ist....

Also so kenne ich das eben von einer anderen Familie. Ich arbeite selbst auch beruflich mit Kindern und merke das das wichtigste da oft die Vorbildfunktion ist.
Wenn die Kinder mir sagen: Im Spiel fehlt eine Figur! Und ich sage: egal das kann man auch so spielen...oder dann sucht halt! dann sehen sie dass es mir auch zu mühsam ist zu suchen und werden sich selbst wenig bemühen.
Oder oft finden Kinder auch z.B. ein Spielzeug "das lag im Puppenhaus"- wenn ich dann sage: "oh wie gut dass ihr es gefunden habt- das räume ich gleich in das Spiel/Legokiste/Playmbil zurück" und es gleich mache kommt es auch besser an, als wenn ich es nur aufs nächste Regal lege.

So klappt es in meiner Gruppe z.B. immer recht gut, dass die Spiele und Puzzles komplett und heil bleiben.
Daheim hab ich noch nicht so viel eigene Erfahrung, weil meine kleine erst 20mon ist;-)
Lg und viel Erfolg dass es bald besser wird!

  • ich unterschreib mal bei lattemacchiato.

    man muss gemeinsam mit den Kindern regelmäßig aufräumen, nur so lernen sie Ordnung und Struktur. Und man muss natürlich mit seiner eigenen Ordnung ein gutes Beispiel sein. Am Wochenende ist hier allgemeiner Aufräum- und Putztag. Das macht uns allen Spaß und Aufräumen und Ausmisten kann sehr befreiend sein.

    Sortiere kaputte Sachen sofort aus, sortiere die Spielsachen in durchsichtige Boxen und stellt die Bücher in ein Regal. und wenn es zu unordentlich ist, dann sollen die Kinder immer erst aufräumen, bevor sie Fernsehen o. ä. dürfen.

    Und es ist wahrscheinlich wirklich schwierig, in einem kleineren Kinderzimmer Ordnung zu halten, aber wichtig ist das trotzdem.

    Viel Spaß beim Ausmisten (macht ja Sinn vor dem Umzug)!

    LG Perry

(24) 02.01.17 - 20:51

Den Tippmit dem müllsack hast du ja schon bekommen.
Wenn du deinen Kindern Respekt vor dem Eigentum beibringen möchtest (was empfehlenswert wäre), dann musst du handeln statt zu schimpfen.
Bücher zerreißen geht gar nicht!

Wenn mein Kleiner das gemacht hat, ist er selbst immer am meisten erschrocken. Ist aber schon lange nichtmehr passiert. Er ist jetzt zwei.
Nein, wir haben nicht geschimpft, wir haben ihm nur durch unsere Reaktion gezeigt, wie wertvoll die Spielsachen sind.
Vielleicht haben deine Kinder zu wenig Begleitung gehabt, um das zu lernen.
Man muss halt dabei sein, wenn so etwas passiert.

Oder sie haben einfach zu viel.
Was sie nicht wertschätzen, sortiere ich aus.
Wir haben hier nur Sachen, die auch gern bespielt werden.

(25) 12.01.17 - 08:06

Hallo,

die Kleine sagt doch schon bzw. fordert doch schon explizit, was Du tun sollst - "mach doch".
Grundsätzlich solltest Du nur Dinge verbieten/fordern, die Du auch umzusetzen gedenkst.
Wenn Du also "androhst", alle Sachen einzukassieren, musst Du das auch machen - Du machst Dich sonst unglaubwürdig.
Alternativ solltet ihr euch zusammensetzen und gemeinsam überlegen, wie ihr euch den Alltag leichter machen könnt. Glaub mir, die Mädels mögen eine ständig genervte Mama sicher ebensowenig wie Du das Gestänker der beiden...

Wenn sie abends seit kurzer Zeit nicht mehr schlafen wollen, würde ich mal überlegen, ob es evtl. einen Auslöser gab oder irgendwas verändert wurde. Ich habe für mich festgestellt, dass meine Jungs (7 und 10) schlechter einschlafen, wenn sie vorher Fernseh geschaut bzw. besonders aufregende Spiele an der PS gespielt haben - schränke ich das ein, geht es viel besser.
Wenn hier dauerndes Gerenne ist, muss ich halt hochgehen und die beiden zur Ordnung rufen.
Das mit dem "Zickenterror" haben wir hier als testosterongeladenes Brüderpaar...ist aber auch nicht besser. Ich verwarne einmal, dann gibt es die Verordnung von Sicherheitsabstand und im nächsten Schritt trenne ich beide voneinander - entweder räumlich jeder in sein Zimmer, sein Spielareal oder durch Aufgaben, die ich ihnen zu tun gebe. Werden die nicht erfüllt, weil "keinen Bock" oder "och nö, mag ich nicht", dann kann Mama das auch - dann gibt es eben auch keine Vergünstigungen oder Leistungen von Mama, die die beiden einfordern (Mama, kannst du mal gerade...? Mama, kommst Du mal...? Mama, kann ich....? - och nö, Jungs, mag ich gerade nicht...). Du glaubst nicht, wie schnell sich die beiden dann auf die Socken machen und es doch erledigen.

LG und gute Nerven!

a79

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