Mein Sohn macht in die Hose

    • (1) 22.01.17 - 21:06

      Hallo liebe Leute,

      meine Frau und ich sind echt am verzweifeln, da unser Kind nicht auf die Toilette gehen will.
      Es fing an als er zwei wurde begann das Kontinenztraining in der Kinder krippe, da er spätestens mit 3 in den Kindergarten überwechseln sollte. In der "Sommerpause" lief es super bis auf ein paar kleine Unfälle war er sauber. Er kackte auch in die Toilette.

      Dann kam der wechsel in den Kindergarten, einfach als Sicherheitsmaßnahme ließen wir ihm die Windel, leider achtete im Kindergarten niemand darauf dass er regelmäßig auf die Toilette ging, so dass er Rückfällig wurde. Wir sprachen es im Kindergarten an, und die versprachen Besserung.
      Brachte aber nix! Ich holte des öfteren im darauffolgenden Sommer meinen Sohn so Wund von Kot, Urin und Hitze (die spielten bei 36° draußen), dass er teilweise schon blutete. Dann folgte von uns ein etwas rauerer strengerer Ton gegenüber den Kindergarten Ich stellte jede Kindergärtnerin die in der Nähe meines Sohnes war zur Rede egal ob Azubi, Praktikantin oder KiTA-Leitung weshalb mein Sohn mit eingetrocknetem Stuhl rumsitzt.
      Darauf hin wurden in die Praktiken an meinen Sohn angewendet, die ich für einen 3-Jährigen nicht für gut heiße. Entweder wurde mein Sohn vor der Kindergärtnerin (die betreute bereits meine Frau die 29 ist) extrem ins Gebet genommen, so dass es ihm Abends noch nach hing. Oder er wurde genötigt sich selbst zu entkleiden und wieder einzukleiden. Was sich als ziemlich schwer schon für einen Dreijährigen gestaltet, auch ohne Defizite die er an den Beinen hat (gerichtete Klumpfüße). So dass er lt. Kindergärtnerin insgesamt bis zu zwei Stunden täglich im Bad verbrachte.

      Wir gaben es dann auch auch und probierten es halbherzig ihn immer wieder von der Toilette zu überzeugen was mal klappte und mal nicht. Aber dies klappt meistens nur, wenn wir ihn zwingen sich aufs Klo zu setzten. Wenn wir beschäftigt sind und nicht 100%ig aufs Kind achten können strullt er dort wo er steht hin.

      Langsam sind wir am verzweifeln denn es funktioniert gar nicht. Negative oder Positive Bestärkung juckt ihn nicht, zwar heult er kurz wenn wir ihn ins Gebet nehmen oder er freut sich über eine Kleinigkeit (Tatoos, Süßigkeiten, Aufkleber). Auch ihn dabei zu ignorieren funktioniert nicht d.h. dass wir die Sache nicht aufbauschen sondern ihn einfach sagen er sich umziehen soll und wir ihm dabei helfen.

      Körperlich ist lt Dr. alles in Ordnung. Wir stehen kurz davor einen Kinderpsych. auf zu suchen, um vllt über diese schiene zu versuchen. Andererseits möchte ich das nicht, denn es gibt der Assozialen Verwandschaft wieder Stoff über uns und unseren Sohn her zuziehen, aber dass ist ein anderes Kapitel.

      Meine Kernfrage nach dem ich mir als Papa dass von der Seele geschrieben hab ist, was kann ich tun damit ich es fördere? Denn mich machen sämtliche Faktoren hier fertig

      Gruß Hornochse

      • Hi,
        Was meinst du wie fertig, dass alles deinen Kleinen macht.

        Ganz ehrlich, mir tut das Kind nur noch leid, dass er das Thema Klo komplett mit Angst und Frust verbindet und da auf gar keinen Fall mehr drauf will, ist nur natürlich, und ein Psychologe wäre tatsächlich was, der erklärt hoffentlich Euch was sich für Prozesse beim "Trocken werden" im Kind abspielen und wie destruktiv die bisherige Vorgehensweise war.

        Das Problem ist nicht Euer Kind sondern die Kita. Ich würde das Thema "trocken sein müssen" komplett auf Eis legen, Windel wieder an und die Kita-Leitung bezüglich Wickeln ins Gebet nehmen. Die können doch nicht das arme Kind psychisch fertig machen, weil sie sich zu fein sind zu wickeln, das ist echt unfassbar!

        Ich würde das Thema jetzt wirklich komplett sein lassen, wenn ihr es nochmal aktiv angehen möchtet, dann nutzt die Sommerferien und versucht es nochmal ganz zwanglos.

        Grüße
        Miriam

        Mir tut das Kerlchen einfach nur leid.

        Er war anscheinend noch nicht so weit und dann kommt von allen Seiten nur Druck. Meine Große war erst mit 3 überhaupt bereit sich von ihrer Windel zu trennen. Ich hab da nie ein großes Gewese drauß gemacht weil ich keinen Kampf um Ausscheidungen führen wollte.

        Ich finde ihr als Eltern und auch der Kindergarten (die beschriebenen Methoden hätten mich dazu gebracht mich beim Träger zu beschweren) habt da irgendwie was falsch gemacht. Da wird überall davon gesprochen wie wichtig es ist nicht auf Kinderseelen herum zu trampeln und dann wird ein Kind nur auf Funktion reduziert.

        Eure Aufgabe ist es euer Kind positiv zu unterstützen und auch zu schützen vor solchen übergriffen wie es im Kiga bei euch stattgefunden hat.

        Und dann müsst ihr bei der Sauberkeitssache zurück auf Anfang und eurem Sohn vermitteln das er auf sein Körpergefühl hören kann und mit eurer Hilfe auch zur Toilette gehen kann. Und der wichtigste Punkt das es nicht schlimm ist wenn mal was schief geht.

        ich glaube, IHR solltet mal kräftig ins gebet genommen werden in puncto blasenreife und kindlicher entwicklung...

      • Hallo!

        Nomen est omen - trifft bei Dir mit Deinem Namen 100%-ig zu .....

        Mir tut das arme Kind leid!

        Man braucht kein Kind von der Nitzung der Toilette zu überzeugen, oder meinst Du, dass Kinder generell sehr gerne in den eigenen Exkrementen sitzen? Nein, die können es nur nicht so wie sie es wollen und der Rest der Welt das gerne hätte.

        Mit ständig auf Klo schicken macht ihr keine Kontinenz-Training (was'n Wort!!!!! Voraussetzung dafür wäre, dass er schon mal kontinent war! - mindestens 6 Monate unfallfrei) sondern durch die engmaschige Überwachung wird jede Entleerung in das Klo geschafft. - Das ist ZUFALL und hat gar nichts mit der Fähigkeit zu tun selbst zu erkennen "ich muss", es rechtzeitig dahin zu schaffen ggf. es entsprechend zurückzuhalten und dann kontrolliert was abzulegen!

        Und dass der Arzt Euch nicht wegen Kindesmisshandlung angezeigt hat ist schon ein starkes Stück!

        Ihr meint also allesamt mit "ins Gebet nehmen" wird das was und Dein Sohn hat es voll im Griff und macht in die Hose ausschließlich um Euch zu ärgern?! #klatsch#klatsch

        Meine Kinder waren mit 1,5 bzw. knapp 2 komplett sauber und NIEMAND hat die gezwungen irgendwann irgendwohin Darm und Blase zu entleeren! Jedes Kind hat einen anderen Entwicklunsprozess, die einen sind langsamer, die anderen schneller. Gras wächst auch nciht schneller nur weil Du dran zeihen würdest!

        Gebt Eurem Kind Selbstvertrauen und helft ihm auf SEINEN Körper zu hören und das auf die Reihe zu bekommen!!!!

        VG, I.

        • Hallo,

          auch wenn Du ja sonst recht hast, aber DAS
          <<Nomen est omen - trifft bei Dir mit Deinem Namen 100%-ig zu ...>>#contra#contra#schock
          bräuchte auch nicht sein. #contra#contra Denn das ist ja schon wirklich beleidigend. Auch wenn Du sonst recht hast, aber beleidigend braucht man trotz alledem nicht zu werden.

          Gruß

      Ich bin fast geneigt zu sagen, ja...sucht einen Kinderpsychologen mit dem Kleinen auf.

      Nicht weil ich der Meinung bin, dass irgendwas bei dem Kind nicht "normal" wäre, sondern damit eine kindfreundliche Lösung gefunden wird für ihn.

      Dein Einwand was die Verwandtschaft angeht...warum sollten die das mitbekommen?

      Mein Sohn geht auch zu einem Kinderpsychologen und davon kriegt Keiner was mit, es sei denn ich erzähle es Jemandem.

      Bei der Kita würde ich wohl einen Wechsel stark in Erwägung ziehen.
      Als mein Sohn in den Kindergarten kam, macht er auch noch in die Windel...also wurde er eben von den Erzieherinnen gewickelt...und zwar zuverlässig.

      Das wurde ihm dann mit der Zeit selbst "zu blöde" und nach ein paar Wochen kam das von ganz alleine.

      Der Fokus und diese Verkrampftheit, die man schon beim Lesen spürt, müssen definitiv vom Thema Toilette weg für das Kind. Sowohl von der Kita, als auch von euch.

      Vielleicht könnt ihr ihm auch nochmal einen Topf, oder einen extra Toilettensitz besorgen...irgendwas das ihm am besten noch gefällt vom Design her...ich denke mal dass die normale Toilette für ihn inzwischen mehr ein Ort des Grauens, als des Wohlfühlens geworden ist.

      Stresst doch das arme Kind nicht so!

      Meine Jungs sind 4 Jahre, gar nicht trocken, interessiert sie nicht! Ich lass sie machen, werden schon mal aufs WC gehen!

      Im Kiga werden sie gewickelt (meistens#aerger)

      Ich denke euer Kind ist ganz einfach noch nicht so weit, es heisst doch auch Jungs brauchen länger.

      LG Kelly

      Ich denke, ihr (die Kita mit euch als Eltern) habt es gemeinsam verbockt ab dem Zeitpunkt, wo das "Kontinenztraining" losging.
      Und ihr habt es gemeinsam von Monat zu Monat immer schlimmer gemacht.
      Ich weiß auch nicht, warum ihr als Eltern euch das miserable und unpädagogische Verhalten der Kita so lange mit angeschaut habt. Ich finde das ganze Verhalten einfach nur total unwürdig gegenüber dem Kind.
      Laßt euch von einem Kinderpsychologen beraten, was IHR ALS ELTERN besser machen könnt und wie ihr eurem Kind helfen könnt, irgendwann ein natürliches und unkompliziertes Verhältnis zum Toilettengang zu entwickeln.

      Also mein Sohnemann wird im April 3 und das Klo ist für ihn noch ein Fremdwort.

      Er hat ein Töpfchen auf das er sich ab und zu mal setzt. Ich habe gelesen das soll man ins Zimmer stellen so dass,das Kind sich an diesen "Gegenstand" gewöhnen kann. Denn das Unbekannte wird ja oft nicht gleich akzeptiert. Bis heute war er noch nicht auf dem Töpfchen. Und das ist vollkommen inordnung,dann ist er eben noch nicht bereit dafür. Und das darf er auch sein. Ich finde das unmöglich von der Kita so einen druck zu machen,als ich ihn bei uns in der Kita angemeldet habe,habe ich auch gesagt das er noch eine Windel braucht und dort ist das absolut kein Thema. KEINEN DRUCK MACHEN !!! den damit bezweckt ihr das gegenteil,dann geht der kleine Mann erst recht nicht weil er es nur noch als ein Negatives erlebniss sieht. Lasst euch da keinen Druck machen jedes Kind braucht seine Zeit,Jungs habe ich gehört brauchen da eh öfters länger. Wechselt ambesten den Kindergarten eurem Kind zuliebe. Das ist doch nicht schön für ihn so unter druck gesetzt zu werden. Also Windel wieder an !, wir haben alle irgendwann gelernt aufs Klo zu gehen.

      Alles Gute.

      (11) 24.01.17 - 17:59

      Hallo,

      Ratschläge hast Du ja nun genug bekommen - und auch ich sage: BEHUTSAM(ER) an die ganze Sache ran gehen.

      Gruß

      (12) 27.01.17 - 23:29

      Moin,

      http://www.sueddeutsche.de/leben/kinder-und-familie-windelfrei-mit-drei-1.3347251

      Ja, besucht bitte einen Kinderpsychologen, aber nicht um ihn "trocken zu bekommen" sondern um den Schaden der bereits angerichtet wurde einzugrenzen! Was soll denn Kontinenztraining bei nem 2 jährigen? Das ist Beckenbodengymnastik! Ich denke Du meinst diese Praxis sie alle halbe Stunde aufs Klo zu schicken? Das ständige aufs Klo gehen ist eher schädlich weil die Blase zu oft entleert wird und der Bekcenboden erschlafft und am Ende schrumpft die Blase und das Kind erscheint dann Dank von überehrgeizigen Erziehern angezüchteter "Schrumpfblase" erst Recht inkontinent. DANN muss es Kontinenztraining machen. Euer Kind ist noch völlig "im Plan" seiner Entwicklung und wird für was gegängelt und unter Druck gesetzt was er noch gar nicht leisten kann! Ein Kind das regelmäßig geschickt werden muss war nie trocken! Trocken heißt Harndrang verspüren und bewusst kontrollieren bis man es laufen lassen kann. Solang ein Kind immer geschickt wird erfährt es doch nicht wie sich eine volle Blase anfühlt, der arme Kerl hatte nie die Chance zu lernen das zu erfahren und wird jetzt dafür niedergemacht?

      Auf alle Fälle wieder permanent Windeln tragen! Nehmt den Druck raus! damit er entspannt die Erfahrung machen kann wie sich das anfühlt wenn er reif genug dazu ist, vorher hat das alles keinen Sinn.

      Und geht gegen den Kindergarten vor, das sind Steinzeitmethoden deren Schädlichkeit seit langem bekannt sind! Zur Not holt Euch Unterstützung von Ärzten / Kinderpsychologen die mit der Leitung reden! Oben ein sehr schöner aktueller Artikel zu diesem Thema.

      LG
      Pikku

      (13) 28.01.17 - 15:14

      Hallo

      1. Fehler: Kontinenztraining Kinder werden von allein trocken wenn sie soweit sind.
      2. Fehler: Nach dem Sommer im Kiga wieder eine Windel aus Sicherheitsgründen so ein blödsinn da gibt man Ersatzsachen mit.
      3. Fehler Aber dies klappt meistens nur, wenn wir ihn zwingen sich aufs Klo zu setzten. Gewalt an Kindern ist verboten
      4. Fehler Das Kind fertig machen

      Kinderpsychologe ist nicht schlecht um den Schaden den ihr angerichtet habt nicht noch zu vergrößern

      Als Sofortmaßnahme würde ich das tun

      Dem Kind die Windel ummachen und ihm sagen das es vollkommen ok ist. Versucht ihm mitzuteilen das wenn er eingekotet hat gleich bescheid gibt. Dann positiv reagieren und mit einem lächeln sagen das man ihn gleich sauber macht unter dem Motto komm , wir machen eine neue Windel.
      Im Kiga eine klare Ansage machen das er regelmäßig gewickelt wir und wenn er eingekotet hat er eben sauber gemacht werden muß. Auch das gehört zu den Aufgaben des Kindergartens.Verbiete sowas wie Töpfchentraining im Kiga.

      So in 2-3 Monaten stellt ihr ihm seinen Toilettensitz ins Bad und wenn er fragt sag ihm falls er mal auf die Toilette möchte habt ihr ihm extra einen Sitz gekauft nur für ihn allein.

      Wenn er dann bereit ist auf die Toilette zu gehen bleibt die Windel sofort weg. Zur Sicherheit nimmt man dann eben statt Windeln Wechselkleidung mit.
      Ein Hin und her irritiert ihn nur.

      Nachts brauchen die Kinder meist länger eine Windel aber auch das ist ok und kann man dem Kind erklären.

      Fördere dein Kind indem du dich entspannst und ihm die Zeit läßt die er braucht

      (14) 31.01.17 - 16:44

      Ihr zwingt also ein Kind das offensichtlich nicht mal selbst medelt wenn es muss dazu sich einzunässen und einzukoten? Na ganz klasse gemacht.

      Ganz ehrlich lasst ihn erst mal zur ruhe kommen und wickelt wieder. Lasst ein wenig Zeit vergehen.

      Meldet er denn selbst wenn die Windel voll ist? Wenn er das wirklich gezielt macht über längerem Zeitraum dann würde ich ganz vorsichtig und behutsam das Thema Wc ins spiel bringen.

      Ich werde nie kapieren warum zum Kindergarten Start ein Kind trocken sein muss und da irgendwelche Trainings stattfinden.

      Das ist ein Reifeprozess des Gehirns!

      (15) 03.02.17 - 16:26

      Hallo,

      dieser Druck müsste gar nicht sein.
      Mein Großer war mit 2 1/4 sauber tagsüber, strullte aber auch wieder ein, als ich wegen der zweiten Schwangerschaft im Krankenhaus war - es hat bei ihm eine ganze Weile gedauert, bis es dann zuverlässig klappte - mit viel Geduld und ohne "ins Gebet nehmen" , ein und auskleiden mit Unterstützung (wo nötig).

      Mein Kleiner hätte uns was gehustet - mit 2,5 Jahren wäre an sauber werden nicht zu denken gewesen. Er WOLLTE nicht, er wollte nicht auf Töpfchen und nicht aufs Klo, nicht mit zureden und nicht mit Buch und überhaupt nicht. Er wollte seine Windel und das wars. Also haben wir den Topf in erreichbarer Nähe stehen lassen und das wars.
      Er wurde 3 Jahre, er wurde 3,5 Jahre , ohne dass sich was geändert hätte. Dann sprach ich das Thema beim Entwicklungsgespräch in der Kita an - die Erzieher dort waren aber total relaxt und meinten, das komme schon.

      Von einem Tag auf den anderen, nur wenige Wochen nach dem Gespräch, meinte mein Sohn morgens, er sei jetzt groß und brauche keine Windel mehr. Also haben wir ihm keine angezogen und gesagt, er müsse dann aber auch auf Toilette oder Töpfchen gehen.
      Ausgerechnet an dem Tag haben wir dann auch noch vergessen, im Kindergarten Bescheid zu geben, dass er keine Windel anhat und rechneten mit dem Schlimmsten #zitter
      Aber nein - wir holten ihn ab und die Hose war trocken! Und seit diesem Tag war er trocken...etwa drei Monate später dann auch nachts. Und es hat bis jetzt höchstens eine handvoll Unfälle gegeben - er wird bald 8!

      Mal ehrlich, wenn ich vergleiche, wieviel Stress wir uns beim Großen gemacht haben und wieviel Druck er dadurch hatte und wieviel einfacher es beim Kleinen ohne dieses ganze HEckmeck war...ich würde es wieder so machen wie bei meinem Kleinen.
      Das mag bei dem einen Kind länger dauern als bei dem anderen aber es kommt doch nicht um ein halbes Jahr mehr oder weniger, oder?
      Und das mit dem Kinderpsychologen würde ich mal lieber schnell wieder vergessen - Euer Sohn ist 3! und es ist organisch alles in Ordnung. Vermutlich braucht er einfach nur ein wenig Ruhe und Geduld - ohne Druck und Ansagen.

      LG

      a79

      Warum darf kind nicht kind sein?
      Warum wollt ihr euer Kind in eine Rolle drängen für die es noch bereit ist. Lass doch euerm Kind die entscheidung von der windel abschied zu nehmen wenn es soweit ist. Dann läuft alles ohne Druck und Frust.

      Je mehr aufheben ihr macht desto schlimmer wird es. Und bis jetzt ist noch kein Kind mit Windeln in die Schule gekommen. Da hat meine Oma schon recht gehabt.

      Und hey spätestens in der Schule wird der Druck gross,also lass dein Kind die zeit jetzt geniessen ohne Druck

      Huch autsch... Ich weis zwar das manche Dinge etwas viel verlangt sind von einer Kindergärtnerin die sich um zich Kinder kümmern muss und das nicht jeder gleichviel Aufmerksamkeit bekommen kann. Aber wieviele Wickelkinder gibt es in einer Gruppe? Moderne Kindergärten sind Altersgruppendurchmischt. Sprich da sind dreijährige neben 4 und 5 jährigen und tatsächliche Wickelkinder sind an einer Hand abzählbar. Dabei sollte es echt nicht zu viel verlangt sein, ein Kind welches in die Windel gemacht hat oder Windelfrei ist und einen Unfall hatte zu wickeln oder frische Kleidung anzuziehen. Das grenzt ja schon an seelischen Missbrauch welchen Druck die Erzieherin da auf das Kind ausübt und Druck führt NIEMALS zu Erfolg... eher zu nem psychischen Schatten, der beschriebenen Rückfälligkeit und Unsicherheit.

      Ich würde in dem Fall glaub echt n Rad ab kriegen wenn ich ihn BLUTIG abholen würde weil er von den Kindegärtnerinnen im wahrsten Sinne VERWAHRLOST und VERNACHLÄSSIGT wird. Klar wäre ich auch kein Fan davon, wenn mein Sohn (aktuell 13 Monate) mit 3 Jahren noch Windeln bräuchte.... ABER trocken werden ist genauso wie abstillen, essen können, laufen, Sprachentwicklung ein Lernprozess der individuell unterschiedlich viel Zeit beansprucht. So gibt es Kinder die mit einem Jahr partou keine Windel mehr wollen und zuverlässig trocken sind und Kinder die Windeln noch mit fast 4 Jahren benötigen. Gerade unter psychischer Belastung werden selbst eigentlich trockene Kinder sehr oft Rückfällig. So beim Sohn meiner besten Freundin. Der war trocken zu seinem 3. Geburstag, dann die Trennung der Eltern und den Stress dem er dadurch ausgesetzt war... nach wenigen Wochen brauchte er erst nachts wieder die Windel und später auch tagsüber und wurde erst wieder trocken um den 4. Geburtstag. Kinder die da unter Druck gesetzt werden, können im Extremfall durchaus noch mit 7 Jahren klassische Bettnässer sein.

      In der beschriebenen Situation... Vernachlässigung meines Kindes durch die Betreuerinnen, dadurch entstehende (vermeidbare) Wunden... und dann noch das Kind unter Druck setzen... so viel kann mir mein Job gar nicht wert sein... dann würde ich eine andere Betreuungseinrichtung suchen. Ich bin selbst ein gebranntes Kind bzgl. Kindergartenbetreuung. Hatte ne Betreuerin die meinte mir mit 3 Jahren drohen zu müssen, mich in den Keller zu sperren (und mich auch vor die geöffnete Tür gestellt hat um es zu verdeutlichen) - warum - weil ich kein Mittagschlafkind war aber ruhig auf meinem Bett lag und keinen gestört habe, aber eben WACH. Hab das daheim gesagt und zum Glück haben meine Eltern einzig richtig gehandelt und umgehend einen neuen Kindergarten gesucht und eine Woche später hab ich gewechselt! Ich würde sofort eine kompetentere Einrichtung aufsuchen ggf. auch eine Tagesmutter beanspruchen und wenn es gar nicht anders geht... dann würde ich mit meinem baldigen Arbeitgeber reden ob ich nicht Spätschichten übernehmen kann von 16.30-23 Uhr und mich mit meinem Mann daheim abklatschen und die Betreuung daheim regeln. Bevor mein Kind durch inkompetente Betreuer traumatisiert wird und erst besonders spät trocken wird weils n Knacks weg bekommt von dem ganzen Druck, den Verletzungen.

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