Gespräch mit Müttern

    • (1) 10.06.17 - 17:56

      Hallo liebe Mütter,

      mein Name ist Merle und ich bin Studentin der Soziologie an der Georg-August-Universität Göttingen und befinde mich in den Vorarbeiten zu meiner Masterarbeit.
      Mein Kommilitone Dominik (Student der Politikwissenschaft) und ich interessieren uns für die Lebensgeschichten von Frauen, die sich kein zweites Mal für Kinder entscheiden würden.

      Unser Interesse rührt dabei aus dem Gefühl, dass es sich hierbei um ein Thema handelt, was mitunter stigmatisiert oder gar tabuisiert wird.

      Gerne würden wir uns dem Ganzen wissenschaftlich nähern und suchen daher Frauen, die Interesse hätten mit uns ein Gespräch zu führen.

      Wenn ihr euch angesprochen fühlt, würde ich mich sehr über eine persönliche Nachricht hier oder an meine Emailadresse Merlegoettingen@gmail.com freuen. Dort stehe Ich auch für weitere Fragen zur Verfügung.

      Liebe Grüße,

      Merle

      • Nur als kleiner Tipp für die Zukunft: ein kompletter Name und eine offizielle Emailadresse wirklich seriöser und vertrauenerweckender.

        Wenn ich betroffen wäre, würde ich SO würde ich nicht auf deine Anfrage antwrten, ehrlich gesagt.

        • (3) 10.06.17 - 20:44

          Meine Güte, schreiben müsste man können...

          Nochmal fehlerfrei:

          Nur als kleiner Tipp für die Zukunft: ein kompletter Name und eine offizielle Emailadresse wirken seriöser und vertrauenerweckender.

          Wenn ich betroffen wäre, würde ich auf SO eine Anfrage nicht antworten, ehrlich gesagt.

      Hallo Merle,

      erstmal benötigst Du für eine Masterarbeit das Okay von urbia. Außerdem hat die Soziologin Orna Donath über das sogenannte Mother Regretting eine Studie verfasst.

      Ich sehe auch keinen Sinn, wenn Mütter, die es bereut haben Kinder zu bekommen, nochmals in den Mittelpunkt zu stellen. Statt zu jammern und sich zu bemitleiden haben solche Mütter verschiedene Optionen:

      - sie nehmen die Verantwortung für ihre Kinder an und akzeptieren, daß die Kinder da sind
      - sie können die Kinder in die Verantwortung des Vaters oder anderen Personen übergeben
      - sie können die Kinder in eine Pflegefamilie oder zur Adoption freigeben
      - sie können selbst dafür sorgen, daß sie keine Kinder mehr bekommen
      - sie können lernen, daß trotz und mit Kinder ein erfülltes Leben in Familie und Beruf möglich ist, wenn man ein gutes soziales Netzwerk hat und sich selbst nicht vernachlässigt

      LG
      Mistel

      Also jetzt wo meine große so mitten in der Pubertät ist, Frage ich mich auch immer wieder was mich damals geritten hat als ich mir ein Kind gewünscht habe....

    Ich gerne!

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